MARTIN EBBERTZ: Ich halte mir ein Auge zu

«Ich halte mir ein Auge zu – Gedichte, mal laut und mal leise und meistens heiter»: Unter diesem Titel erscheint im Oktober ein neuer Gedichtband für Kinder und Erwachsene von Martin Ebbertz. Mit zugedrücktem Auge sieht man zwar manches besser – aber vor allem sind diese heiter-skurrilen Texte zum lauten Vorlesen wie gemacht. Passend illustriert wurden die Sprachspielereien von Künstler Petrus Akkordeon.

Ob vorwitzige Spatzen, die weit hinaus über die Wolken fliegen wollen oder Nasenbären mit einer eigenen Sprache (eine lyrische Fortsetzung des Kinderbuchs «Ebemibil der Nasenbär»): Der bekannte Kinderbuchautor Martin Ebbertz fängt die Welt seiner jungen Leserinnen und Leser mit viel Sprachwitz ein. «Ich halte mir ein Auge zu» ist eine fröhliche Mischung aus Alltagsbeobachtungen, Wortspielen und direkten Aufforderungen, sich selbst an Lautmalereien zu versuchen.

Vom Fahrradfahren über das Fußballspielen bis zum Einkaufen in einer Metzgerei wird die kindliche Alltagswelt abgebildet. Zudem hat ein etwas verspulter Erfinder seinen Auftritt – ein wenig erinnert dieser an «Onkel Theo», die Kunstfigur, mit der Martin Ebbertz bekannt wurde. Einen besonderen Mehrwert bietet ein Kapitel mit Gedichten «Aus anderen Sprachen» -eingestreute Begriffe aus dem Griechischen, Arabischen oder auch Französischen wecken spielerisch die Neugier auf die Welt.

Die gewohnt auf das Wesentliche reduzierten Illustrationen von Petrus Akkordeon runden das Gesamtbild dieses ungewöhnlichen Gedichtbandes für Kinder ab: Sie bringen das Skurrile der Texte zeichnerisch genau auf den Punkt.

«Ich halte mir ein Auge zu – Gedichte, mal laut und mal leise und meistens heiter» erscheint am 29. Oktober im Verlag Razamba und ist im Buchhandel und über weitere Vertriebswege erhältlich.

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