Erschütternd, burlesk und modern: Der 1931 erstmals veröffentlichte Antikriegsroman "Marschieren - nicht träumen" von Emil Belzner ist auch fast 100 Jahre später noch ungeheuer lesenswert.
EBERHARD HILSCHER: Maestros Himmel- und Höllenfahrt.
Szenen um Robert Schumann
Passend zum 170. Todestag von Robert Schumann im Juli 2026 erscheint im Flur Verlag ein bislang unveröffentlichter Künstlerroman von Eberhard Hilscher.
JURA SOYFER: Der Weltuntergang
Vor 90 Jahren erlebte das Stück "Der Weltuntergang" des ukrainisch-österreichischen Autors Jura Soyfer seine Premiere. Bis heute ist es von ungebrochener Aktualität.
JULIETTE PARY: An die Deutschen
Julia Gourfinkel (1903 - 1950), die hauptsächlich das Pseudonym Juliette Pary nutzte, wurde in Deutschland nie bekannt. Nicht einmal mit ihrem Gedichtband "An die Deutschen", die sie, eine jüdische Russin, in deutscher Sprache schrieb.
CHARLES DERENNES: Ungeheuer am Nordpol
»Ungeheuer am Nordpol« von Charles Derennes ist eine spannende Abenteuergeschichte in der Tradition von Jules Verne und H. G. Wells. Der Roman, inspiriert von der damaligen Faszination für die Luftfahrt, ist ein Vorläufer des Steampunk. Er erscheint nun in deutscher Erstübersetzung durch Dieter Meier.
EBERHARD HILSCHER:
Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten
In der DDR war Eberhard Hilscher ein literarischer Außenseiter. Viele seiner Erzählungen veröffentlichte er nicht: Science Fiction, gepaart mit subversivem Humor, die heute taufrisch wirken. Der Flur Verlag macht sie nun erstmals unter dem Titel »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« einem breiten Publikum zugänglich.
CHARLES NODIER: Jean Sbogar. Ein romantischer Räuberroman
Mit seinem 1818 zunächst anonym erschienenen "Jean Sbogar" greift Charles Nodier die damalige Mode des romantischen Räuberromans auf und verbindet sie mit Elementen der Schauerliteratur und der gothic novel. Eine Wiederentdeckung aus dem Flur Verlag.
JOACHIM MAASS: Der Schnee von Nebraska
Im Exil zu Unrecht vergessen: Der meisterhafte Stilist Joachim Maass. 1939 ging der Hamburger aus politischen Gründen in die USA. Im deutschen Literaturbetrieb konnte er trotz seiner frühen Erfolge nicht mehr Fuß fassen.
RACHILDE: Nein, ich bin keine Feministin
„Pourquoi je ne suis pas féministe“: 1928 veröffentlicht die französische Schriftstellerin Rachilde diese Streitschrift, in der sie den Feminismus ihrer Epoche provokant und humorvoll zugleich beschreibt. Der Text erscheint nun in deutscher Erstübersetzung im Flur Verlag.