Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren, in einem Auffanglager für Menschen, die den Holocaust überlebten. Ein Trauma, das in ihren Gedichten nachwirkt.
Louis Begley: Lügen in Zeiten des Krieges / Jerzy Kosinski: Der bemalte Vogel
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise.
Die Erfolgsromane von Jack London: „Ruf der Wildnis“ und „Wolfsblut“
Der Hund, ein Wesen zwischen instinktiver Wildheit und Unterwerfung - ein Thema, mit dem sich Jack London in zweien seiner Bücher eingehend beschäftigte.
Vergleich zweier Übersetzungen bei James Fenimore Cooper, „Der letzte Mohikaner“
"Der letzte Mohikaner", 1826 erschienen, ist wohl einer der ersten amerikanischen Bestseller. Zwei Übersetzungen des Klassikers im Vergleich.
Donald Ray Pollock: Knockemstiff
„Knockemstiff“: Das Leben kennt keine Gnade mit den Bewohnern dieses gottverlassenen Kaffs in Ohio. Und Daniel Ray Pollock keine Gnade mit seinen Lesern.
Sylvia Plath: The Bed Book
Sylvia Plath war vielseitig begabt - so verfasste sie auch zauberhafte Kinderbücher und Gedichte. Witzig und reizend ist das Bett-Buch für ihre Kinder.
Kurz&knapp: Upton Sinclair, Theodore Dreiser und John Steinbeck
In den USA gibt es eine ausgeprägte Tradition engagierter Literatur: Schriftsteller, die von Präsidenten gerne auch als "muckraker" beschimpft wurden.
Adam Johnson: Das geraubte Leben des Waisen Jun Do
Abenteuerroman, Liebesgeschichte, Politbuch: Ein dicker Brocken, den Adam Johnson hier vorlegt. Ein einzigartiger literarischer Blick nach Nordkorea.
J. Ryan Stradal legt die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens offen
Allerbeste Unterhaltung: Ein Pageturner – locker geschrieben, leicht und lässig, aber eben nicht ohne Anspruch, mit einer spannenden Konstruktion.
John Steinbeck: Meine Reise mit Charley
Von einem, der auszog, sein eigenes Land wieder kennen zu lernen: Mit Pudel Charley im Gepäck erkundete John Steinbeck die USA zu Zeiten des Kalten Kriegs.
Richard Yates: Eine strahlende Zukunft
Das Schreiben, so formuliert es Rainer Moritz, war Richard Yates` Waffe gegen den Untergang. Dies macht sich auch in "Young hearts crying" bemerkbar.
Paul Auster: Die Geschichte meiner Schreibmaschine
1974 ersteht Paul Auster eine Reiseschreibmaschine: Auf ihr schreibt er immer noch. Und setzte ihr ein kleines Denkmal mit diesem Buch.
Der talentierte Mr. Ripley – der zwielichtige, faszinierende Antiheld von Patricia Highsmith
Tom Ripley: Einer der sympathischsten amoralischen Mörder der Literatur. Ein Dorian Gray des Kriminalromans?
Lucia Berlin und ihre dunklen Königinnen des Alltags
Lucia Berlin erzählt von Menschen, meist Frauen, die im alltäglichen Elend ihre Würde und den Lebenswillen bewahren. Und sie erzählt damit von sich selbst.
Thomas Wolfe: Von Zeit und Fluss
Wolfe wurde nur 38 Jahre alt, aber hinterließ unter anderem 2 Monolithen der Literatur. Der Künstlerroman "Von Zeit und Fluss": Ein gigantisches Unternehmen.