Ein lyrisches Ich auf Fährtensuche: "reste von landschaft", die erste Einzelpublikation von Pega Mund, nimmt einen mit auf eine poetische Begehung von Stadt-, Land- und Seelenland.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt
Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.
MICHAEL WÄSER: Warum der stille Salvatore eine Rede hielt
Mit "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" legt Michael Wäser eine Tragikomödie vor, die politischer Thriller und die Liebesgeschichte zweier Außenseiter zugleich ist. Und wie bei allen seinen bisherigen Romanen ist das Buch überbordend bevölkert von schrillen und abgründigen Charakteren. Eine packende Groteske über den Krieg in der Welt, und sein an sich höchst schweigsamer Held ist ein zeitgenössischer Simplicissimus.
DIERK WOLTERS: Dienstag
In seinem neuen Roman "Dienstag" begleitet Dierk Wolters die Mitglieder einer Familie durch einen einzigen Tag. Und legt mit diesem "stream of consciousness" aus sechs Stimmen das Innerste seiner Figuren frei.
«Der Afrik» von Sven Recker erzählt von Zwangsauswanderung
Um die Armen loszuwerden, schickten manche Ortschaften in Deutschland ihre Tagelöhner im 19. Jahrhundert als Wirtschaftsflüchtlinge nach Nordafrika. Sven Recker erzählt in "Der Afrik" auf beeindruckende Weise von solch einem Schicksal.
Lebensklug und poetisch: Die Bücher von Theres Essmann
Als feine Stilistin erweist sich die Autorin Theres Essmann mit ihren Büchern, so mit der Novelle "Federico Temperini" als auch mit dem Roman "Dünnes Eis".
Nachtigallentage von Sabine Schiffner: Die Leiche im Keller
Die Nachtigall singt für die Liebenden: Doch die Protagonistin in diesem Roman hat zwar Vögel im Garten, aber vor allem eine Männerleiche im Keller. "Nachtigallentage" von Sabine Schiffner ist ein poetisches Lesevergnügen mit einer äußerst sympathischen, traumverlorenen Hauptfigur.
Alice Grünfelder und Träume ohne Erfüllung im Jahrhundertsommer
„Jahrhundertsommer“: Ein Dorfroman, ein Anti-Heimat-Roman, vor allem aber auch ein Gesellschaftsroman. Alice Grünfelder schreibt über eine Familie auf der Schwäbischen Alb, die sich gegen Armut, soziale Ächtung und das Schicksal an sich stemmt.
Literarische Orte: Wieland unter abgeschmakten Schwaben
Nichts wie weg hier: Als Kanzleiverwalter hat Christoph Martin Wieland in Biberach arg gelitten. Dafür umso mehr geschrieben. Ein Besuch in seiner Heimatstadt.
Literarische Orte: E.T.A. Hoffmann in Bamberg
Für E.T.A. Hoffmann waren die Jahre in Bamberg eine einzige Katastrophe. Aber erst dort entdeckte der Jurist, Musiker und Zeichner sein eigentliches Talent.
Dem Vergessen entrissen: Autor*innen der Weimarer Republik
Nach 1945 wurden viele der zuvor verfolgten Autor*innen fast vergessen. Es ist ein Verdienst unabhängiger Verlage, diese Werke wieder aufzulegen.
Literarische Orte: Thomas Mann in Bayern
Die längste Zeit seines Lebens verbrachte der Hanseat Thomas Mann in Bayern. Ein kleiner Spaziergang auf seinen Spuren durch die oberbayerische Landschaft.
Ein Solitär der deutschen Literatur: Albert Vigoleis Thelen auf der Insel des zweiten Gesichts
Albert Vigoleis Thelens Meisterwerk „Die Insel des zweiten Gesichts“ ist eines der herausragendsten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.
Rainer Maria Rilke – Ich ließ meinen Engel lange nicht los
Den Gedichtband "Dir zur Feier" widmete Rainer Maria Rilke seiner großen Liebe Lou Andreas-Salomé. "Ich ließ meinen Engel lange nicht los": Im Grunde die Bestandsaufnahme einer komplizierten Paarbeziehung.
Bertolt Brecht: Kuhle Wampe und andere Filme
Bertolt Brecht war zwar vom Medium Film fasziniert, hatte aber damit kein Glück. BB und der Film – das war weniger episches Theater, sondern ein Drama ohne Ende.