"Schwitters“, der hochgelobte Künstlerroman von Ulrike Draesner, zeigt exemplarisch auf, was ein Exilantenschicksal bedeutet: Entwurzelung, Identitätsverlust, Vereinsamung.
Deniz Ohde: Streulicht
Es ist kein Roman der lauten Töne, dieses einprägsame Debütwerk von Deniz Ohde, es ist tatsächlich ein „leise schreiendes“ Buch, wie es Stefan vom Blog „Poesierausch“ bezeichnete. Ein beeindruckender Roman.
Theres Essmann: Federico Temperini
Theres Essmann gibt mit dieser Novelle ein Debüt, das von einem musikalischen Gespür für Sprache und Rhythmus zeugt. „Federico Temperini“ entfaltet auf knappen Raum, gekonnt verdichtet, das Leben zweier Männer, erzählt von gescheiterten Lebensentwürfen und vom Neubeginn sowie von einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Die müde Helene – weibliche Selbstbehauptung in Marlene Streeruwitz‘ „Verführungen“
Der erste Roman der österreichischen Autorin Marlene Steeruwitz handelt von weiblicher Selbstbehauptung. Unterhaltsam zu lesen, bitterböse und realitätsnah.
Die Frau mit den vielen Ichs – Süßwasser von Akwaeke Emezi
Ein beeindruckender Debütroman, der in mehrerer Hinsicht zeigt, wie es ist, über Grenzen zu gehen und mit Dämonen zu leben.
Einer der ersten APO-Romane – Uwe Timms Debüt „Heißer Sommer“
Uwe Timms Debütroman "Heißer Sommer" erschien 1974. Es gibt viele Gründe, warum sich der Roman im heißen Sommer 2018 wieder zu lesen lohnt.
Daniel Fassbender: Die weltbeste Geschichte vom Fallen
Dieses Buch ist auch für mich etwas ganz Besonderes: Daniel Faßbenders Debütroman stand auf der Longlist des "Blogbuster 2017".
Daniel Faßbender über seinen Roman
"Ich bin nicht mein Erzähler und vor allem bin ich kein Roofer." Daniel Faßbender über das Schreiben und das Fallen.
J. Ryan Stradal legt die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens offen
Allerbeste Unterhaltung: Ein Pageturner – locker geschrieben, leicht und lässig, aber eben nicht ohne Anspruch, mit einer spannenden Konstruktion.
Michel Houellebecq erprobt die „Ausweitung der Kampfzone“
Ein Gefühl des Lebensüberdrusses ist es, das die Romane von Houllebecq durchzieht, so Claudio Miller. Und kann auch dem Frühwerk nicht mehr viel abgewinnen.