AGNIESZKA LESSMANN: Aga

Gans 2 Aga

Agnieszka Lessmann erzählt in ihrem Roman "Aga", wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.

JULIETTE PARY: An die Deutschen

Persona Juliette Pary

Julia Gourfinkel (1903 - 1950), die hauptsächlich das Pseudonym Juliette Pary nutzte, wurde in Deutschland nie bekannt. Nicht einmal mit ihrem Gedichtband "An die Deutschen", die sie, eine jüdische Russin, in deutscher Sprache schrieb. Die bewegende Ansprache an die Nation der Mörder erscheint nun im persona verlag in deutscher Erstausgabe.

MICHAEL KLEINHERNE: Lea

Michael Kleinherne Lea

Michael Kleinherne erzählt in seinem neuen Roman "Lea" von einer Liebe, die von der deutsch-jüdischen Geschichte geprägt ist: München und Tel Aviv werden zur Bühne einer komplizierten Beziehung.

KRISTIN RUBRA: Keloid – vom überleben und lieben

Stroux Keloid

"Keloid" ist der medizinische Fachbegriff für eine wuchernde Narbe. Ein passender Titel für den Debütroman der saarländischen Autorin Kristin Rubra. Auch psychische Wunden verheilen manchmal kaum, wie es das Schicksal ihres Protagonisten Leon, der als GI bei der Befreiung des KZ Dachau dabei war, zeigt.

Karen Gershon: Das Unterkind

Kerzenlichter mit Flammen im Dunkeln

Käthe Loewenthal gelangte 1938 noch mit einem der letzten Kindertransporte nach England. Dort wurde sie als Schriftstellerin Karen Gershon bekannt. Doch es dauerte Jahrzehnte, bis sie eine Form für die Erzählung ihrer Kindheit fand.

Karl Alfred Loeser: Requiem

Saiten einer Violine Rezension

Zu seinen Lebzeiten konnte Karl Alfred Loeser keines seiner Manuskripte veröffentlichen. Sein Roman "Requiem" ist nun die späte Neuentdeckung eines Romans, der ein vielstimmiges Bild von Unterdrückung und Judenverfolgung im Nationalsozialismus zeichnet.