Verlagsportrait: Der Allee Verlag

Veronika Siska

Der Name ist Programm beim erst 2024 von Veronika Siska gegründeten Allee Verlag: Mit seinen Publikationen will der Münchner Verlag Wege ebnen zu bislang noch unbekannten literarischen Schätzen aus Europa. „Der Verlag steht für die Idee eines vielfältigen Europas – nicht als politisches Schlagwort, sondern als gelebte kulturelle Praxis“, sagt die Übersetzerin und Lektorin Veronika Siska.

ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone

Anne Leichtfuss Antigone

Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.

ÁKOS SZOLCSÁNYI: David

Akos Szolczányi Gans Verlag

In einem mitreißenden Erzählstrom begleitet der ungarische Schriftsteller Ákos Szolcsányi seine Hauptfigur David durch die zentralen Stationen der Überlieferung. Ein Roman über eine der prägendsten Figuren der Menschheitsgeschichte.

DENISE BUSER: Die Altenboomer

Denise Buser Altenboomer

In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.

MANUELA FUELLE: Wir kommen nach

Stifter Verlag Wir kommen nach Manuela Fuelle Presseinfo

Der neue Roman von Manuela Fuelle handelt von der Freundschaft zweier Frauen unterschiedlicher Generationen. Auf behutsame, ruhige Weise werden in "Wir kommen nach" die großen Fragen gestellt, nach dem, was unser Leben ausmacht und prägt: Liebe, Glaube, Hoffnung.

AGNIESZKA LESSMANN: Aga

Agnieszka Lessmann Aga Gans Verlag

Agnieszka Lessmann erzählt in ihrem Roman "Aga", wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.