Dieser Roman ist eine Hommage an Trenčín – zwischen Erinnerung, Identität und Imagination. Die slowakische Stadt Trenčín ist 2026 Kulturhauptstadt Europas. Stefanie Bose, die Übersetzerin des Romans, wird Mai – September 2026 Stadtschreiberin von Trenčín sein.
Der Roman Denkst du noch an Trenčín? (2023 auf Slowakisch erschienen) ist Lukáš Cabalas Liebeserklärung an seine Heimatstadt. Orte, Menschen und Erinnerungen verweben sich darin zu einem poetischen Mosaik voller leiser Melancholie, feinem Witz und surreal-phantastischer Momente.
Im Mittelpunkt steht der Antiquar Vincent. An seiner Seite: Laura und ihr Sohn Oliver. Zugleich reist die israelische Journalistin Tamara in die slowakische Stadt. Die jüdische Gemeinde von Trenčín gehörte im frühen 20. Jahrhundert zu den regional bedeutendsten jüdischen Zentren des Königreichs Ungarn. Tamara begibt sich auf Spurensuche nach ihren eigenen Wurzeln, stößt dabei auf Zeugnisse eines florierenden Lebens wie auch tiefster Nächte – und findet in der Begegnung mit dem Maler Albert eine unerwartete Liebesgeschichte.
Ein Roman wie ein Kunstfilm
Cabala lässt seine Figuren durch die Straßen, Plätze und verborgenen Winkel Trenčíns streifen, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ineinander-fließen. Realität und Imagination verschränken sich, Erinnerungen verwandeln sich in neue Geschichten. Wetter, Architektur und Farben der Stadt bilden dabei mehr als nur eine Kulisse – sie prägen die Handlung selbst und schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre, in der sich verschiedene zeitliche und gedankliche Dimensionen überlagern.

Die expressiven Illustrationen von Juraj Toman eröffnen eine weitere Dimension: Sie treten in Dialog mit dem Text, vertiefen dessen Stimmung und verleihen der Stadt ein visuelles Echo.
Nominierungen
Nominierungen für den Roman:
2025 Nominierung für den EU-Literaturpreis
2024 Nominierung für den Preis Anasoft litera
2024 Nominierung für den Literaturpreis René
Autor, Illustrator & Übersetzerin

Lukáš Cabala, geboren 1986 in Trenčín, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. 2011 machte er seine Liebe zu Büchern zum Beruf und gründete zusammen mit seinen Eltern das Internetantiquariat www.ciernenabielom.sk, das die Familie bis heute führt.
Cabala ist Autor von vier Romanen und zwei Kinderbüchern, die größtenteils in Trenčín spielen. Sein Debütroman erschien 2020, wurde von den Leser:innen der Knižná revue zum „Debüt des Jahres“ gewählt sowie für den renommierten Preis Anasoft litera nominiert. Denkst du noch an Trenčín? ist sein erster Roman in deutscher Übersetzung.
Juraj Toman wurde 1985 in Trenčín geboren. Er studierte an der Akademie der Künste in Banská Bystrica, wo er 2014 promovierte, sowie an der Hochschule der Bildenden Künste in Bratislava. Seit 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Assistent an der Philosoph-Konstantin-Universität in Nitra. Sein Fokus gilt Raum und Zeit, wobei er das Malen unter freiem Himmel mit Fotografie und Video kombiniert.
Stefanie Bose, geboren 1983 in Luckenwalde/Brandenburg, studierte Westslawistik und Ethnologie in Leipzig. Seit ihrem Freiwilligendienst in der Ostslowakei ist sie der slowakischen Kultur eng verbunden und arbeitet heute als Übersetzerin aus dem Slowakischen und Tschechischen sowie in Projekten als Kulturmittlerin, Moderatorin und Vernetzerin. 2023 wurde sie mit dem Susanna-Roth-Übersetzerpreis ausgezeichnet. Als Stadtschreiberin von Trenčín wird sie von Mai bis September 2026 in der slowakischen Stadt leben und arbeiten und steht für Interviewanfragen gerne zur Verfügung.
Bibliographische Angaben
Lukáš Cabala – Denkst du noch an Trenčín?
Roman
Aus dem Slowakischen von Stefanie Bose
158 Seiten | Hardcover | 22,1 × 13,9 cm
€ 26,00 [D] | € 26,90 [A] | ISBN 978-3-911524-20-9
Auch als E-Book erhältlich
Erscheinungstermin: 9. März 2026
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Rezensionen
Rundfunk & Print:
Kilian Kirchgessner erkundet für Deutschlandfunk Kultur die Kulturhauptstadt 2026 und entdeckt mit Lukáš Cabala einen „der interessantesten Autoren“ der Slowakei.
Lukáš Cabala im Interview zu seinem Buch mit Kerstin Plaschke-Jakubik von Radio Slovakia International
„Schön zu lesen.“ – Erika Weisser, Chilli Freiburg, Ausgabe März 2026
Online & Blogs:
„Ein surreal erscheinendes, aber zu einem lebendigen Gesamtbild der Stadt Trenčín zusammengesetztes literarisches Mosaik aus fragmentarischen Begegnungen, Erinnerungen und kleinen Begebenheiten.“ – Sigismund von Dobschütz, buch.besprechung
„Die Sprache – übrigens wunderbar übersetzt von Stefanie Bose – ist sanft, spielerisch, manchmal kindlich neugierig und dann auch wieder sehr erwachsen und direkt, aber immer mit einem leichten Augenzwinkern. Eine grandiose Leseempfehlung.“ – Marco Lombardi, alpenlandkust
„Die verdrängte jüdische Geschichte der Stadt trifft auf eine Ostalgie, die am untergegangenen Sozialismus hängt. Darüber legt Cabala ein zauberhaftes Leuchten, das Trencin in einem neuen Licht zeigt.“ – Susanne Emschermann, lesetier57
„Lukas Cabala hat einen sehr besonderen Roman geschrieben, der seinesgleichen sucht, und er macht mich neugierig auf diese Stadt, die ich nun selbst erwandern möchte (…). – Sonja Henkenborg, lesenswege
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Verlag
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