Viele wissen von ihm nur als verspielten Dichter. Dabei war die Bandbreite von Ringelnatz enorm - vom puren Expressionismus bis zur leichten Melancholie.
Georg Trakl – Verklärter Herbst
Erstmals erschienen Trakls Zeilen 1912 in der Innsbrucker Publikation "Der Brenner". Ein fast schon optimistisch gehaltenes Naturgedicht.
Eduard Mörike – Gebet
Seine Mitte, die musste der schwäbische Landpfarrer Eduard Mörike immer wieder erringen. Das Gebet darum erschien erst 1848 in vollständiger Fassung.
Joachim Ringelnatz – Reisegeldgedicht
Wanderjahre erlebte Ringelnatz nicht nur in seiner Zeit als Seemann. Auch später, als Kabarettist und Schriftsteller, war er ständig unterwegs.
Joachim Ringelnatz – Sommerfrische
Die "Sommerfrische" stellte sich erstmals 1933 in dem Band "103 Gedichte" ein. Wir genießen sie bis heute.
Ein Multitalent: Joachim Ringelnatz und die Malerstunde
Joachim Ringelnatz war nicht nur ein begnadeter Dichter, Kabarettist und Wortjongleur. Sondern auch ein äußerst talentierter Maler.
Wilhelm Busch – Immer wieder
Oft sind große Komiker im Privaten ernste, manchmal auch unglückliche Menschen. So auch Wilhelm Busch (1832 - 1908), unser aller "Comic"-Vorfahr.
Heinrich Heine – Das Hohelied
Dieses erotische Gedicht ließ Heinrich Heine 1854 im Deutschen Musenalmanach (4. Jahrgang) veröffentlichen.
Johann Wolfgang von Goethe – Freudvoll und leidvoll
"Clärchens Lied" ist Bestandteil des Trauerspiels "Egmont". Für Marcel Reich-Ranicki war es gar das "vollkommenste erotische Gedicht" deutscher Sprache.
Klabund – Einmal noch den Abend halten
Seinen richtigen Namen, Alfred Georg Hermann Henschke, kennen die wenigsten. Man liebt ihn als "Klabund", den früh verstorbenen Schriftsteller (1890 - 1928).
Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung
"Erinnerung" erschien erstmals 1827 in "Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand". Ein Alterswerk...
Johann Wolfgang von Goethe – Mayfest
Vermutlich 1771 entstanden, gehört das „Mayfest“ zu den Sesenheimer Liedern und war einer Jugendliebe Goethes, der Friederike Brion, zugeeignet.
Joachim Ringelnatz – Morgenwonne
Es ist eines der bekanntesten Gedichte von Joachim Ringelnatz (1883 - 1934). Und zu Recht: Es gibt kaum einen besseren Start in den Tag.
Rainer Maria Rilke – Einmal nahm ich
Neben den "Duineser Elegien" ist es sein wichtigstes Werk der späten Jahre: Der Zyklus "Gedichte an die Nacht", den Rilke 1916 zusammenstellt.
Joachim Ringelnatz – Ostern
Wer das Original-Osterei sucht: Ringelnatz veröffentlichte es 1928 in seinem Gedichtband "Allerdings" beim Ernst Rowohlt Verlag.