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Schlagwort: Gedicht

Veröffentlicht am 27. Oktober 20161. März 2026

Joachim Ringelnatz – Herbstliche Wege

Zwei Gartenstühle vor einer Mauer in Augsburg

Viele wissen von ihm nur als verspielten Dichter. Dabei war die Bandbreite von Ringelnatz enorm - vom puren Expressionismus bis zur leichten Melancholie.

Veröffentlicht am 26. Oktober 20161. März 2026

Georg Trakl – Verklärter Herbst

Weintrauben im Sonnenlicht

Erstmals erschienen Trakls Zeilen 1912 in der Innsbrucker Publikation "Der Brenner". Ein fast schon optimistisch gehaltenes Naturgedicht.

Veröffentlicht am 1. Oktober 20161. März 2026

Eduard Mörike – Gebet

Steinskulptur ohne Kopf Friedhof

Seine Mitte, die musste der schwäbische Landpfarrer Eduard Mörike immer wieder erringen. Das Gebet darum erschien erst 1848 in vollständiger Fassung.

Veröffentlicht am 27. August 20161. März 2026

Joachim Ringelnatz – Reisegeldgedicht

Alter Koffer auf dem Bücher liegen

Wanderjahre erlebte Ringelnatz nicht nur in seiner Zeit als Seemann. Auch später, als Kabarettist und Schriftsteller, war er ständig unterwegs.

Veröffentlicht am 5. Juli 20161. März 2026

Joachim Ringelnatz – Sommerfrische

Flachsfeld im Sommer mit blauem Himmel und Wolken

Die "Sommerfrische" stellte sich erstmals 1933 in dem Band "103 Gedichte" ein. Wir genießen sie bis heute.

Veröffentlicht am 2. Juli 201622. März 2026

Ein Multitalent: Joachim Ringelnatz und die Malerstunde

Gemälde Dachgarten der Irrsinnigen von Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz war nicht nur ein begnadeter Dichter, Kabarettist und Wortjongleur. Sondern auch ein äußerst talentierter Maler.

Veröffentlicht am 7. Juni 20161. März 2026

Wilhelm Busch – Immer wieder

Blütenstrauß zum Verkauf

Oft sind große Komiker im Privaten ernste, manchmal auch unglückliche Menschen. So auch Wilhelm Busch (1832 - 1908), unser aller "Comic"-Vorfahr.

Veröffentlicht am 27. Mai 20161. März 2026

Heinrich Heine – Das Hohelied

Frauenfigur Schaezlerpalais Augsburg

Dieses erotische Gedicht ließ Heinrich Heine 1854 im Deutschen Musenalmanach (4. Jahrgang) veröffentlichen.

Veröffentlicht am 22. Mai 20161. März 2026

Johann Wolfgang von Goethe – Freudvoll und leidvoll

Herbstliche Allee mit Bäumen

"Clärchens Lied" ist Bestandteil des Trauerspiels "Egmont". Für Marcel Reich-Ranicki war es gar das "vollkommenste erotische Gedicht" deutscher Sprache.

Veröffentlicht am 20. Mai 20161. März 2026

Klabund – Einmal noch den Abend halten

Historische Straßenlampe mit nächtlicher Beleuchtung

Seinen richtigen Namen, Alfred Georg Hermann Henschke, kennen die wenigsten. Man liebt ihn als "Klabund", den früh verstorbenen Schriftsteller (1890 - 1928).

Veröffentlicht am 14. Mai 20161. März 2026

Johann Wolfgang von Goethe – Erinnerung

Gartenhaus Goethe Weimar

"Erinnerung" erschien erstmals 1827 in "Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand". Ein Alterswerk...

Veröffentlicht am 5. Mai 20161. März 2026

Johann Wolfgang von Goethe – Mayfest

Goethe Gartenhaus Park an der Ilm Weimar

Vermutlich 1771 entstanden, gehört das „Mayfest“ zu den Sesenheimer Liedern und war einer Jugendliebe Goethes, der Friederike Brion, zugeeignet.

Veröffentlicht am 3. April 20161. März 2026

Joachim Ringelnatz – Morgenwonne

weiße Teller mit türkischem Frühstück

Es ist eines der bekanntesten Gedichte von Joachim Ringelnatz (1883 - 1934). Und zu Recht: Es gibt kaum einen besseren Start in den Tag.

Veröffentlicht am 28. März 20161. März 2026

Rainer Maria Rilke – Einmal nahm ich

Skulptur eines Liebespaares in einem Park

Neben den "Duineser Elegien" ist es sein wichtigstes Werk der späten Jahre: Der Zyklus "Gedichte an die Nacht", den Rilke 1916 zusammenstellt.

Veröffentlicht am 23. März 20161. März 2026

Joachim Ringelnatz – Ostern

Drei Hühner von hinten in einem Fensterrahmen

Wer das Original-Osterei sucht: Ringelnatz veröffentlichte es 1928 in seinem Gedichtband "Allerdings" beim Ernst Rowohlt Verlag.

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Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit. Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte. Wie man nun am Fall von Collien Fernandes sieht: Die Kämpfe hören einfach nicht auf.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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