Welchen Stand hat die moderne Lyrik in der zeitgenössischen Literatur? Der renommierte Kritiker Björn Hayer zeigt in 25 Essays auf, dass und warum die Gegenwartslyrik das Potential hat, ein visionärer Wegweiser zu sein.
DENISE BUSER: Dichten gegen das Vergessen
In "Dichten gegen das Vergessen" erzählt die Basler Autorin Denise Buser von zwölf Lyrikerinnen aus ganz verschiedenen Epochen und Kulturen. Doch eines hatten sie alle gemeinsam: Als schreibende Frauen mussten sie sich gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen.
Hildegard Keller & Christof Burkard: Frisch auf den Tisch
Hildegard Keller und Christof Burkard servieren Weltliteratur besonders schmackhaft - mit eigens für jeden Schriftsteller passend entworfenen Rezepten.
Margit Schreiner: Kein Platz mehr
Für mich "meine" Entdeckung auf der Leipziger Buchmesse: Die österreichische Autorin Margit Schreiner. Sie vereint elegante Sprache und tiefschwarzen Humor.
Patricia Highsmith und ihre „hellere Seite“: Die Zeichnungen
Die Malerin Patricia Highsmith stellt sich in einem ganz anderen Licht dar als der mürrische Mensch Highsmith: Hell, verspielt, harmoniebedürftig.
Toni Morrison: Die Herkunft der anderen
Seit ihrem ersten Roman schreibt Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison über die Mechanismen des Rassismus. Diese Essays bieten eine Essenz ihres Denkens.
Vicki Baum: Makkaroni in der Dämmerung
Sie bezeichnete sich selbst als "erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte". Dabei ist die leichte Muse hohe Kunst - und das beherrschte Vicki Baum perfekt.
»Alles Gute ist wild und frei!« – Henry David Thoreau schreibt »Vom Wandern«
"Alles Gute ist wild und frei", postuliert Thoreau in seinem berühmten Essay "Walking". Und diese Wildheit fordert er auch von der Literatur ein.
Die „Gardinenpredigt“ von Henry David Thoreau: Leben ohne Grundsätze
So vieles scheint in unserer Welt gegenwärtig rückläufig zu sein. Höchste Zeit also, Henry David Thoreau und dieses widerständige Essay zu lesen.
Franz Hessel: Heimliches Berlin
Eine kleine Geschichte, anmutig und charmant, leicht und schwebend erzählt, mit einer Mischung aus Berliner Schnauze und französischem Quivive.
Notizen und Fotografien von Walter Kappacher: Marilyn Monroe liest Ulysses
Ein Blick in Walter Kappachers Gedankenwelt und in das Programm eines bibliophilen Verlages: Die "Notizen" erschienen bei Ulrich Keicher.
Roger Willemsen: Deutschlandreise
Roger Willemsen war ein feiner Beobachter alles Zwischenmenschlichen - das zeigt sich auch in seiner 2002 erschienenen Deutschlandreise.
Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen
Heinrich Heine über die Frauen in Shakespeares Dramen: Das ist ein Kleinod und Lesevergnügen für jeden, der sowohl den Dramatiker als auch Heine schätzt.
Adolf Muschg: Glasperlenspiel und Lebenskunst
Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Adolf Muschg mit einem genauen Blick auf den Menschen und Mann Hesse in allen seinen Widersprüchlichkeiten.
P. J. O’Rourke: Reisen in die Hölle und andere Urlaubsschnäppchen
Politische Korrektheit darf man von P. J. O`Rourke nicht erwarten. Er war ein früher Vertreter des Gonzo-Journalismus: Tempo und Stil zählen mehr als Fakten.