Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
JAN KUHLBRODT: Chemnitzer Trilogie
Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst.
EBERHARD HILSCHER: »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten«
In der DDR war Eberhard Hilscher ein literarischer Außenseiter. Viele seiner Erzählungen veröffentlichte er nicht: Science Fiction, gepaart mit subversivem Humor, die heute taufrisch wirken. Der Flur Verlag macht sie nun erstmals unter dem Titel »Rendezvous der Träumer, Narren und Verliebten« einem breiten Publikum zugänglich.
JAN KUHLBRODT: Schneckenparadies
Von Ost nach West geht der Protagonist in "Schneckenparadies", dem zweiten Band der "Chemnitzer Trilogie von Jan Kuhlbrodt. Und erfährt dabei, wie Utopien sich wandeln und scheitern und neue Ideale reifen...
EVA-MARTINA WEYER: Tabakpech
Der Debütroman von Eva-Martina Weyer ist nicht nur ein besonderes Frauenportrait, sondern auch das einer einzigartigen Landschaft. "Tabakpech" erzählt vom "Gold der Uckermark" und dem bäuerlichen Leben im Unteren Odertal in Zeiten des Umbruchs.
Frederic Wianka: Die Wende im Leben des jungen W. | Lutz Seiler: Stern 111
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Über Brigitte Reimann: „In der Erinnerung sieht alles anders aus“
Die künstlerische Auseinandersetzung von Anke Feuchtenberger mit dem Werk von Brigitte Reimann: Eine passende Hommage an eine große Autorin.
Juli Zeh: Unterleuten
Auf dem brandenburgischen Land zeigt es sich, was geschieht, wenn alle Utopien von Windrädern zermahlen werden. Juli Zeh malt lustvolles Landleben.
Literarische Orte: Hier entstanden Brechts Buckower Elegien
Ab 1952 lebten und arbeiteten Helene Weigel und Bertolt Brecht auf einem Anwesen in Buckow in der Mark Brandenburg. Heute ist es Museum und Kulturort.