"Majnka" ist die starke Geschichte eines Mädchens, dessen bisherige Sicherheiten ins Wanken geraten, nachdem eine ernste Krankheit in das idyllische Leben ihrer Familie eingedrungen ist. Mit Sprachwitz und Humor, mit Empathie und der richtigen Dosis an Emotionen bringt die Autorin Kindern ein Thema näher, das selbst Erwachsene oft meiden.
ANDREAS FISCHER: Böll kam nicht bis Troisdorf
Auch in seiner neuen autofiktionalen Erzählung verbindet Andreas Fischer persönliche Erfahrungen mit einem Stimmungsbild der Republik in den 1980er-Jahren. «Böll kam nicht bis Troisdorf» erzählt einfühlsam, aber auch mit viel Humor von den Träumen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden will, von fragilen Freundschaften und einer ersten Liebe.
AGNIESZKA LESSMANN: Aga
Agnieszka Lessmann erzählt in ihrem Roman "Aga", wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.
JEAN D’AMÉRIQUE: Zerrissene Sonne
Für sein Romandebut „Soleil à coudre“ wurde der Dichter und Rapper Jean D' Amérique von der französischen Kritik gefeiert. Nun liegt es unter dem Titel "Zerrissene Sonne" in deutscher Übersetzung durch Rike Bolte vor.
GARY VICTOR: Eine Violine für Adrien
In seiner unverwechselbaren Handschrift, in der realistische Sozialkritik, Phantastisches, Tragik und Ironie ineinander übergehen, erzählt Gary Victor davon, wie die Diktatur die unschuldigsten Träume und nobelsten Ziele pervertiert. Ein Psychodrama und zugleich ein Sittengemälde Haitis zur Duvalier-Zeit.