JOHANNA HANSEN: Schamrot

Die Schriftstellerin und Malerin Johanna Hansen auf einer Rolltreppe

Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.

AGNIESZKA LESSMANN: Aga

Agnieszka Lessmann Aga Gans Verlag

Agnieszka Lessmann erzählt in ihrem Roman "Aga", wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.

BIRGITTA M. SCHULTE: Ruhrgemüse, polnisch

Stroux Ruhrgemüse

Vom Ankommen einer polnischen Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet am Ende des 19. Jahrhunderts, von deren Kampf gegen Ausgrenzung und Armut und deren Bemühen um Integration erzählt Birgitta M. Schulte in "Ruhrgemüse, polnisch". Ein beeindruckendes Debüt, ein packender Familienroman.

JAN KUHLBRODT: Chemnitzer Trilogie

Gans Verlag Jan Kuhlbrodt Chemnitzer Trilogie

Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst: Vor der Schrift, Schneckenparadies und Krüppelpassion in einer Ausgabe.

MARIE GATÉ: Mirador

Stroux Mirador

Marie Gaté beschreibt in ihrem Roman "Mirador" die verschlungene Geschichte eines Gemäldes aus der Hand des Reisemalers Johann Moritz Rugendas. Ein bildreicher Roman, der durch Jahrhunderte, durch deutsche Geschichte und über den südamerikanischen Kontinent führt.