„Als die Giraffe noch Liebhaber hatte“ ist ein feines und intellektuelles Lesevergnügen: Von Leidenschaften, Zufällen und Irrwegen in der Wissenschaft.
Wenn das Wasser knapp wird: Ein guter Mensch von Jürgen Bauer
"Ein guter Mensch“ ist ein fesselnder Roman, der zeigt, wie extreme Klimaänderungen auch zu extremen Verhaltensänderungen führen. Eine hellsichtige Dystopie.
Carry Brachvogel liebte ein weiß-blaues Land, das es ihr nicht dankte
Sie gehörte in den 1920er Jahren zu den bekanntesten Schriftstellerinnen Bayerns. 1942 starb sie im KZ, danach wurde sie fast vergessen: Carry Brachvogel.
Leider immer noch aktuell: „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf
Die Unruhen der Weimarer Republik - sie erfassten auch das bayerische Hinterland. Seinen Roman über die Jahre 1918 - 1933 schrieb Graf im amerikanischen Exil.
Lieblingsbücher: Arc de Triomphe von Erich Maria Remarque
"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.
Selma Meerbaum-Eisinger und die Blütenlese
Gerade einmal 18 Jahre alt wurde Selma Meerbaum-Eisinger, die inzwischen zu den großen Dichtern aus der Bukowina zählt, neben Paul Celan und Rose Ausländer.
Sommerleichte Wiederentdeckung: Die Welt ist blau von Victoria Wolff
"Die Welt ist blau": Eine charmante Sommerromanze der deutsch-jüdischen Schriftstellerin Victoria Wolff vor ernstem Hintergrund.
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner und das Lottchen
Von 1922 bis 1930 ließ Kurt Tucholskys in der „Weltbühne“ mit Herrn Wendriner einen Spießer par excellence zu Wort kommen: Volkes Stimme, satirisch überspitzt.
Richtig bissig: Kurt Tucholsky in seinem Traktat über den Hund
Kaum ein anderer Text von Tucholsky verursachte solch einen Aufruf wie sein "Traktat über den Hund". Was deutlich machte: Hundehalter verstehen keinen Spaß.
Jugend, im Krieg geopfert: Ernst Glaeser in „Jahrgang 1902“
Als „Jahrgang 1902“ erscheint, ist Glaeser erst 26 Jahre alt. Das Debüt wird aus dem Stand zum Erfolg. Es traf den Nerv einer traumatisierten Generation.
Kurz&knapp: Felix Austria mit Menasse, Haas und Seethaler
Drei zeitgenössische Autoren im Kurzportrait: Robert Menasse, Wolf Haas und Robert Seethaler. Leichtigkeit mit Tiefgang. Felix Austria!
Fritz von Herzmanovsky-Orlando und die fantastische „Schnurre“ vom Gaulschreck im Rosennetz
„Der Gaulschreck im Rosennetz“ überwältigt mit skurrilem Humor. So barock wie die Erzählung mutet auch das Leben von Fritz von Herzmanovsky-Orlando an.
Kurz&knapp: Österreichische Melange mit Eva Menasse, Christoph Ransmayr und Lili Grün
Eine österreichische Melange aus aktuellen Büchern von Eva Menasse und Christoph Ransmayr sowie der wiederentdeckten Lili Grün.
Daniel Faßbender über seinen Roman
"Ich bin nicht mein Erzähler und vor allem bin ich kein Roofer." Daniel Faßbender über das Schreiben und das Fallen.
Arthur Rundt: Marylin
Der Österreicher Arthur Rundt griff in seinem neusachlichen Roman "Marylin" (1928) das Thema des Rassismus auf. Die Geschichte einer unmöglichen Liebe.