Schon der Titel dieses Buches lässt die Leidenschaft erahnen, die diese Verse prägen. „Aus Glut geschnitzt“ heißt der Gedichtband von Dinçer Güçyeter.
Von Rilke gefördert, später vergessen: Ite Liebenthal
Die Philosophin und Lyrikerin Ite Liebenthal veröffentlichte schon früh eigene Gedichte. Unter den Nationalsozialisten verstummte sie, 1941 wurde sie ermordet.
Ina Hartwig: Wer war Ingeborg Bachmann?
Die "bruchstückhafte" Biographie der Literaturkritikerin Ina Hartwig wirft einen Blick auf die "dunkle" Seite der Bachmann - und lässt viele Fragen offen.
Eine Erzählung von Wolfgang Borchert: Hinter den Fenstern ist Weihnachten.
Diese Weihnachtsgeschichte von Borchert wurde erst 1961 in der Erzählsammlung "Die traurigen Geranien und andere Geschichten aus dem Nachlaß" veröffentlicht.
Paul Scheerbart: Katerpoesie
Immer noch gilt Paul Scheerbart als Geheimtipp: Dabei ist er einer der großen Autoren phantastischer Literatur, beeinflusste DADA und die Expressionisten.
Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm
Der 1931 beim Ernst Rowohlt Verlag erschienene Roman hat alles, was eine gute Satire braucht: Witz, Tempo, eine turbulente Handlung, starke Typen.
Franz Hessel: Heimliches Berlin
Eine kleine Geschichte, anmutig und charmant, leicht und schwebend erzählt, mit einer Mischung aus Berliner Schnauze und französischem Quivive.
Eine Wiederentdeckung wert: Die Dichterin Hedwig Lachmann
Hedwig Lachmann (1865 - 1918) war eine anerkannte Übersetzerin, unter anderem von Poe und Oscar Wilde, und Lyrikerin. Heute ist sie beinahe vergessen.
Daniel de Roulet über „Zehn unbekümmerte Anarchistinnen“
Zehn Schweizerinnen machen sich nach Patagonien auf, um dort in Freiheit zu leben. Nur eine bleibt übrig, um von diesem anarchistischen Experiment zu erzählen.
Franzobel: Das Floß der Medusa
Verstörend, packend, die großen Fragen berührend. Und dies gepaart mit einer spürbaren Lust am Fabulieren. Dieser Roman von Franzobel ist ein großer Wurf.
Jürgen Goldstein: Blau
Jürgen Goldstein verführt zum "absichtslosen Flanieren" durch seine Wunderkammer: Eine Textsammlung zur Bedeutung der Farbe "Blau". Ein großes Lesevergnügen.
Petra Morsbach: Justizpalast
"Justizpalast" wirft die großen Fragen nach Recht und Gerechtigkeit auf und zeichnet ein realistisches Bild des Justizwesens. Ironisch, humorvoll, gescheit.
Theresia Enzensberger und die Frauen am Bauhaus: „Blaupause“
Ein Roman über die allmähliche Emanzipation einer jungen Studentin am Bauhaus. Ein sachlicher Bericht - passend zum Stil der Bauhaus-Architektur.
„Wir sagen uns Dunkles“: Helmut Böttiger schreibt über die Liebe von Ingeborg Bachmann und Paul Celan
"Wir sagen uns Dunkles" ist die erste umfassende Arbeit über die komplizierte Beziehung von Paul Celan und Ingeborg Bachmann. Ein Stück Literaturgeschichte.
Trude Krakauer denkt an das Niewiederland
Trude Krakauer floh aus dem besetzten Österreich in das Exil nach Kolumbien. Sie teilt das Schicksal vieler Exilanten: Vertrieben, verloren, vergessen.