Wie ist es mit der Übertragung traumatischer Erfahrungen, wie prägen uns die Erlebnisse unserer Eltern? Susanne Fritz mit einer besonderen Spurensuche.
Else Feldmann: Flüchtiges Glück
Else Feldmann widmete ihr Schreiben einem Ziel: Auf das Elend der Armen in der Zwischenkriegszeit aufmerksam zu machen. 1942 wurde sie in Sobibor ermordet.
Das Leben von Erich Mühsam: Sich fügen heißt lügen
"Sich fügen heißt lügen." Nach diesem Motto lebte der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde.
Horst Moser: Kleinstadtidyll
"Kleinstadtidyll" ist eine Mischung aus Krimi und Psychogramm. Spannend, rasant und authentisch.
Vicki Baum: Hotel Berlin
Noch während des Krieges zeichnet Vicki Baum, da schon lange in den USA lebend, ein deutliches Bild von den Zuständen in Deutschland. Ein bemerkenswerter Roman.
Albert Drach: Das Goggelbuch
Albert Drach (1902 – 1995) gilt als ein Autor, der nur noch von Liebhabern gelesen wird. Was zu bedauern ist: Sein Stil ist prägnant und beeindruckend.
Einer der ersten APO-Romane – Uwe Timms Debüt „Heißer Sommer“
Uwe Timms Debütroman "Heißer Sommer" erschien 1974. Es gibt viele Gründe, warum sich der Roman im heißen Sommer 2018 wieder zu lesen lohnt.
Julia von Lucadou: Die Hochhausspringerin
Ein Debütroman, der überzeugend von einer nicht allzu fern erscheinenden Zukunft erzählt: Eine Welt, in der "Performance" und Anpassung alles ist.
Martin Gehring: Der Dackel aus Kloten
Martin Gehring erweckt den Limerick wieder zum Leben - eine Gedichtform, wie geschaffen für Nonsens. Mit Illustrationen der Künstlerin Dorothea Grathwohl.
DANIEL FASSBENDER: Die weltbeste Geschichte vom Fallen
Dieses Buch ist auch für mich etwas ganz Besonderes: Daniel Faßbenders Debütroman stand auf der Longlist des "Blogbuster 2017".
Hans Sahl: Memoiren eines Moralisten
Die Erinnerungsbände von Hans Sahl sind mit das Beste, was man an autobiografischer Exilliteratur über das 20. Jahrhundert lesen kann.
Gustav Regler: Vulkanisches Land
1940 kommen der Schriftsteller Gustav Regler und seine Frau auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Mexiko. Dort trafen sie zwar weitere Exilanten, wurden aber niemals richtig heimisch. Ein Gastbeitrag von Jürgen Neubauer.
Curt Moreck führt durch das lasterhafte Berlin
Arm, aber sexy: Unter diesem Motto wurde Berlin bereits 1931 an Heerscharen von Touristen verkauft. Curt Moreck nutzte dies für seinen "lasterhaften" Führer.
Vicki Baum: Makkaroni in der Dämmerung
Sie bezeichnete sich selbst als "erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte". Dabei ist die leichte Muse hohe Kunst - und das beherrschte Vicki Baum perfekt.
Mala Laaser: Karl und Manci
Die Novelle "Karl und Manci" ist Auftakt einer neuen Buchreihe zur Literatur der Weimarer Republik. Vergessene Autoren wie Mala Laaser bekommen eine Stimme.