Bis heute schlägt die Suche nach Atlantis Wellen: Wo lag die sagenumwobene Stadt? Nathalie Schmid ging mit dem erstmals 2011 erschienenen Lyrikband "Atlantis lokalisieren" auf Spurensuche. Im Gans Verlag erscheint nun eine Neuedition des längst vergriffenen Atlantis-Buches.
DENISE BUSER: Die Altenboomer
In ihrem wunderbaren Essay „Die Altenboomer“ nimmt uns Denise Buser auf eine unkonventionelle Reise mit – klug, leichtfüssig und anregend. In einer Mischung aus persönlichen Erlebnissen, lebensphilosophischen Betrachtungen und kulturellen Analysen beleuchtet sie das Älterwerden aus unterschiedlichsten Perspektiven.
NATHALIE SCHMID: Ein anderes Wort für einverstanden
In ihrem neuen Gedichtband "Ein anderes Wort für einverstanden" erforscht die Schweizer Autorin Nathalie Schmid formal und sprachlich abwechslungsreich Fragen der Identität, des Alltags, des Lebens ebenso wie die "letzten Fragen" vor dem Tod.
SPIEGELSCHRIFTEN: Mit Kästner, Remarque, Mühsam & Co am Lago Maggiore
Erich Kästner und Ernest Hemingway, Claire Goll und Johanna Spyri: Zahlreiche Schriftsteller*innen verewigten den Lago Maggiore in ihren Texten. Der Lago-Kenner Ernst Kretschmer hat die literarischen Spuren in zwei Bänden zusammengefasst: Die "Spiegelschriften" berichten vom "Langen See".
HILDEGARD E. KELLER: Wach und frei
Das Werk der Schriftstellerin Alfonsina Storni (1892–1938) geriet nach ihrem Freitod mit der Zeit beinahe in Vergessenheit. Die Schweizer Literaturkritikerin und Autorin Hildegard E. Keller holte es mit einer fünfbändigen Werkausgabe in ihrem Verlag "Edition Maulhelden" wieder ans Licht. Nun folgt eine umfassende Biographie über diese wiederzuentdeckende Autorin.
CHRISTOF BURKARD: Starkstrom
Ein ungewöhnliches Milieu wählt Christof Burkard für seinen ersten Kriminalroman: Er lässt seinen Kommissar Blum, ein Typ mit Ecken und Kanten, im Gewerkschaftsmilieu ermitteln.
CORNELIA ROFFLER: Eigentlich gut
Eine Runde von unverwechselbaren Frauen trifft sich im Kunsthaus, am See und beim Buchclub. Jede bringt etwas mit. Kuchen und Lügen, Geheimnisse und Glückskekse. Es ist alles da, und das grosse Auftischen unter dem Sonnenschirm kann beginnen. Die Reise mit ihnen führt tief ins eigentlich gute Leben und seine Geschichten.
DORIS WIRTH: Findet mich
Mit ihrem ersten Roman "Findet mich" legt die Schriftstellerin Doris Wirth ein packendes Buch vor, das die Folgen verbaler Gewalt in einer Familie aufzeigt. Und verdeutlicht, wie schmal der Grat zwischen scheinbarer Normalität und psychischer Erkrankung ist.
DENISE BUSER: Dichten gegen das Vergessen
In "Dichten gegen das Vergessen" erzählt die Basler Autorin Denise Buser von zwölf Lyrikerinnen aus ganz verschiedenen Epochen und Kulturen. Doch eines hatten sie alle gemeinsam: Als schreibende Frauen mussten sie sich gegen zahlreiche Widerstände durchsetzen.
«Ich war seine Maßlosigkeit» – Franck Maubert über Alberto Giacomettis letztes Modell
"Caroline" bietet einen ganz eigenen, persönlichen Zugang zum Spätwerk Alberto Giacomettis. En Interview mit seinem letzten Modell, seiner Geliebten Caroline.
Die weniger bekannte Seite des Paul Klee – seine Gedichte
Dichter malen mit Worten. Maler schreiben mit Bildern. Manche können beides. So Paul Klee (1879-1940), der dichtende Maler, malende Dichter, Dichtermaler.
Hugo Ball, Herz & Seele von DADA
DADA ging um die Welt: Das "Narrenspiel aus dem Nichts" hat den Weg bereitet für Surrealismus, abstrakte Dichtung, Pop-Art und viele andere Richtungen mehr.
Friedrich Dürrenmatt und Charlotte Kern: Das Nashorn schreibt der Tigerin
Friedrich Dürrenmatt gab sich als Nashorn, Charlotte Kerr war die Tigerin. Die Zeichnungen des Schweizers erzählen auch eine Paargeschichte.
Peter Bichsel: Der unangefochtene Meister der Miniaturen
Peter Bichsel ist der große Meister der kleinen Form. Ein Miniaturist, der sich sacht mit seinen Kürzestgeschichten die Aufmerksamkeit der Leser erobert.
Entmenschlichung in Zeiten des Krieges – Ágota Kristóf und der Antikriegsroman «Das große Heft»
So schmal das Werk, so enorm die Wirkung. Die Sprache ist von einer glasklaren, präzisen Nüchternheit. Kein Wort zu viel in diesem düsteren Werk.