Vor allem wegen seiner Kriminalromane um Inspektor Azémar wurde Gary Victor auch in Deutschland zu einem der bekanntesten Autoren aus Haiti. Nun kommt endlich ein neuer Fall in der Übersetzung durch Peter Trier: "Erschütterungen" ist der sechste Krimi rund um den außergewöhnlichen Ermittler.
MACIEJ SIEMBIEDA: Katharsis
Maciej Siembieda ist gegenwärtig einer der populärsten Schriftsteller Polens. Kein Wunder: Seine Werke bewegen sich stilistisch zwischen populärer Spannungsliteratur und literarischem Anspruch und werden in eine Reihe mit den Romanen von Robert Harris, Ken Follet und Philip Kerr gestellt. Mit "Katharsis" erscheint nun einer seiner Romane in deutscher Erstübersetzung.
MAGDALENA PARYS: Der Prinz
Der packende Thriller der polnischen Erfolgsautorin Magdalena Parys erscheint nun endlich auch in deutscher Übersetzung: Der zweite Band der Berlin-Trilogie erzählt von einer Verschwörung gegen die bundesdeutsche Demokratie.
Georges Simenon: Maigret in Arizona
Fast zehn Jahre lebte Georges Simenon in den USA. Doch nur in zwei Romanen lässt der Schriftsteller auch seinen Kommissar Maigret in den Vereinigten Staaten ermitteln. Und der zeichnet, wie man sich denken kann, kein allzu rosiges Bild von der Neuen Welt.
SUSANNE AYOUB: Spiegelschrift
Wie Susanne Ayoubs frühere Romane verbindet „Spiegelschrift“ literarischen Anspruch mit den Spannungselementen des Krimigenres. Es gibt keinen Ermittler und die Gerechtigkeit siegt nicht.
Attica Locke: Heaven, My Home
"Heaven, my home" von Attica Locke: Ein klug konstruierter Kriminalroman, der im Milieu der Arischen Bruderschaft in Texas spielt.
Dror Mishani: Drei
"Drei": Ein packender Kriminalroman von Dror Mishani, der sich ganz auf die Perspektive der Opfer konzentriert.
Entdeckung: Ein Märchen von Hannah Arendt im Frühjahrsprogramm der Edition Maulhelden
Zwei neue Bücher erscheinen im Frühjahr bei der Edition Maulhelden: Ein Märchen aus der Feder von Hannah Arendt und der zweite spannende Roman um Kommissar Blum.
CHRISTOF BURKARD: Starkstrom
Ein ungewöhnliches Milieu wählt Christof Burkard für seinen ersten Kriminalroman: Er lässt seinen Kommissar Blum, ein Typ mit Ecken und Kanten, im Gewerkschaftsmilieu ermitteln.
Robert Reuland: Brooklyn Supreme
Die eigentliche Hauptrolle in diesem intelligent konstruierten Roman spielt die Stadt: "Brooklyn Supreme" von Robert Reuland evoziert Kinobilder.
Nachtigallentage von Sabine Schiffner und eine Leiche im Keller
Die Nachtigall singt für die Liebenden: Doch die Protagonistin in diesem Roman hat zwar Vögel im Garten, aber vor allem eine Männerleiche im Keller. "Nachtigallentage" von Sabine Schiffner ist ein poetisches Lesevergnügen mit einer äußerst sympathischen, traumverlorenen Hauptfigur.
Emma Flint: In der Hitze eines Sommers
In ihrem Debütroman entwickelt Emma Flint das Psychogramm einer Frau, um die sich die Kreise der gesellschaftlichen Missachtung und persönlichen Rachlust immer enger drehen. Ein psychologisch spannender Pageturner.
Olga Tokarczuk: Gesang der Fledermäuse
Veronika Eckl meint: Mit dem Roman "Gesang der Fledermäuse" ist Olga Tokarczuk die Frau der Stunde. Sie feiert die Tiere und betrachtet Menschen mit Skepsis.
Hansjörg Schneider: Hunkeler in der Wildnis
Auch in seinem zehnten Hunkeler-Fall zeichnet Hansjörg Schneider wieder ein ganz besonderes Sittengemälde der Schweizer Gesellschaft.
Patricia Highsmith und das Psychogramm einer Frau in Ediths Tagebuch
"Ediths Tagebuch" schildert das Scheitern einer Frau, die nach Jahren der Selbstaufopferung aufbegehrt - und dann für wahnsinnig erklärt wird.