2025 ist für den Kulturmaschinen Verlag ein besonderes Jahr: Erst vor einigen Wochen auf der Londoner Buchmesse mit dem ICMA Award of Excellence in der Kategorie „Art books“ ausgezeichnet, kann sich nun der Verlag mit Sitz in Ochsenfurt über die Verlagsprämie 2025 des Freistaats Bayern freuen. Zehn Verlage aus Bayern erhielten vor wenigen Tagen diese Auszeichnung, mit der explizit konzernunabhängige Verlage gewürdigt werden. Mit der Prämie kann ein ganz besonderes Buchprojekt realisiert werden.
KRISTINA SCHILKE: Alles was lebt
"Schwebende Leichtigkeit" attestiert Simon Urban dem Debütroman von Kristina Schilke. „Alles was lebt“ ist eine Ode an die Kindheit im Erwachsenenalter und eine kitschfreie Erzählung über das Leben in der Provinz.
Emma Bonn – Spurensuche nach einer deutsch-jüdischen Schriftstellerin
Emma Bonn (1879 - 1942) entstammte einer großbürgerlichen deutsch-jüdischen Familie. Für sie war das Schreiben auch eine Flucht aus familiärer Enge. Ein selbstbestimmtes Leben als Schriftstellerin konnte sie jedoch nicht lange führen. 1942 starb sie in Theresienstadt.
Thomas Wolfe: Eine Deutschlandreise
Thomas Wolfe fühlte sich von Deutschland magisch angezogen. Die Berichte seiner sechs Reisen zwischen 1926 und 1936 gleichen den Forschungen eines Ethnologen in einem fremden Land.
Literarische Orte: Katherine Mansfield in einer deutschen Pension
Der Aufenthalt von Katherine Mansfield im bayerischen Bad Wörishofen währte nur wenige Monate. Aber für sie war die Zeit in einer deutschen Pension prägend.
Literarische Orte: Hans Sachs und die Szenen einer Ehe
Hans Sachs, der Meistersinger aus Nürnberg, ist der bekannteste Vertreter seines Standes, der sich zu jener Zeit auch die Künste eroberte.
Literarische Orte: E.T.A. Hoffmann in Bamberg
Für E.T.A. Hoffmann waren die Jahre in Bamberg eine einzige Katastrophe. Aber erst dort entdeckte der Jurist, Musiker und Zeichner sein eigentliches Talent.
Literarische Orte: Jean Paul in Bayreuth
20 Jahre, bis zu seinem Tod, lebte Jean Paul in Bayreuth. So lange hatte es ihn noch nie zuvor irgendwo gehalten. Und doch kam er auch hier nicht zur Ruhe.
Literarische Orte: Thomas Mann in Bayern
Die längste Zeit seines Lebens verbrachte der Hanseat Thomas Mann in Bayern. Ein kleiner Spaziergang auf seinen Spuren durch die oberbayerische Landschaft.
Eine Wiederentdeckung wert: Die Dichterin Hedwig Lachmann
Hedwig Lachmann (1865 - 1918) war eine anerkannte Übersetzerin, unter anderem von Poe und Oscar Wilde, und Lyrikerin. Heute ist sie beinahe vergessen.
Leider immer noch aktuell: „Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf
Die Unruhen der Weimarer Republik - sie erfassten auch das bayerische Hinterland. Seinen Roman über die Jahre 1918 - 1933 schrieb Graf im amerikanischen Exil.
Michael Klein auf den Spuren von Mark Twain in Bayern
Mark Twain hielt sich mehrmals in seinem Leben in Bayern auf. Erstmals erscheinen alle Texte, die dabei entstanden, in einem Sammelband.
Literarische Orte: Essen mit Oskar Maria Graf
In München hat man dem Schriftsteller Oskar Maria Graf ein besonderes Denkmal gesetzt: Er ist auf dem Geschirr im Literaturhaus verewigt.
Oskar Maria Graf und sein Biedermann Anton Sittinger
„Anton Sittinger" erschien 1937, fünf Jahre nach dem „Bolwieser“. Die Romane von Oskar Maria Graf gehören zusammen: Darstellungen des spießigen Kleinbürgers.