"Füchsin" von der mehrfach preisgekrönten kroatischen Schriftstellerin Dubravka Ugrešić (1949 - 2023) ist eine flirrende Erkundung der Literatur. Changierend zwischen Essay und Erzählung entsteht ein raffiniertes Spiel mit Fiktion und Wahrheit.
ANDREAS FISCHER: Böll kam nicht bis Troisdorf
Auch in seiner neuen autofiktionalen Erzählung verbindet Andreas Fischer persönliche Erfahrungen mit einem Stimmungsbild der Republik in den 1980er-Jahren. «Böll kam nicht bis Troisdorf» erzählt einfühlsam, aber auch mit viel Humor von den Träumen eines jungen Mannes, der Schriftsteller werden will, von fragilen Freundschaften und einer ersten Liebe.
HANNA OSADKO: Sieben Pralinen aus Heidelberg
Die ukrainische Autorin Hanna Osadko, die ihren Mann im russischen Angriffskrieg verlor, verbindet in diesem Buch literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit.
JOHANNA HANSEN: Schamrot
Poetisch verdichtet, ein Gesamtkunstwerk in Wort und Bild ist "Schamrot", der autofiktional grundierte Roman der Malerin und Lyrikerin Johanna Hansen. Sie erzählt von Kindheit und vom Aufwachsen in der Enge der 1950/60er-Jahre in der niederrheinischen Provinz.
JAN KUHLBRODT: Chemnitzer Trilogie
Sozusagen als »Volksausgabe« sind nun alle drei autofiktionalen Romane aus der »Chemnitzer Trilogie« des Schriftstellers Jan Kuhlbrodt in einem Band zusammengefasst: Vor der Schrift, Schneckenparadies und Krüppelpassion in einer Ausgabe.