"Schall und Wahn" ist eine Herausforderung für den Leser, eine mitreißende Zumutung. In der Neuübersetzung von Frank Heibert glänzt dieser Solitär noch mehr.
Edith Wharton: In Marokko
1917 reist Edith Wharton sechs Wochen durch Marokko - als eine der ersten Frauen kommt sie an Orte, die bislang Fremden verschlossen blieben. Ein Reisebericht.
Michael Klein auf den Spuren von Mark Twain in Bayern
Mark Twain hielt sich mehrmals in seinem Leben in Bayern auf. Erstmals erscheinen alle Texte, die dabei entstanden, in einem Sammelband.
Toni Morrison: Heimkehr
„Heimkehr“ spielt in den zutiefst rassistischen USA der 50er Jahre. Ein kleines Meisterwerk mit Blick auf eine gespaltene Gesellschaft.
Jack London: Das Haus von Mapuhi und Mord auf Bestellung
Sie kostete ihn zwar sein Vermögen und die Gesundheit - aber die Reise in die Südsee erschloss Jack London auch eine neue literarische Welt.
Mark Twain: Post aus Hawaii
1866 wurde Samuel Langhorne Clemens von der “Sacramento Daily Union” in die Südsee geschickt. Das wurde ein Bombenerfolg - und aus Clemens wurde Mark Twain.
Der eine Hit, nicht unumstritten: Vom Winde verweht von Margaret Mitchell
"Vom Winde verweht" (1936) ist bis heute ein Bestseller. Die Romanze um Scarlett und Rhett ist jedoch auch ein vom Rassismus durchtränktes Machwerk.
Toni Morrison: Gott, hilf dem Kind
Der jüngste Roman von Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison ist ein Plädoyer für weibliches und schwarzes Selbstbewußtsein. Zornige Rassismusanklage.
Auschwitz reicht bis Australien – Lily Brett und ihre Auschwitz Poems
Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren, in einem Auffanglager für Menschen, die den Holocaust überlebten. Ein Trauma, das in ihren Gedichten nachwirkt.
Louis Begley: Lügen in Zeiten des Krieges / Jerzy Kosinski: Der bemalte Vogel
Zwei Überlebende, zwei ganz unterschiedliche Bücher über den Holocaust: Louis Begley und Jerzy Kosinski verarbeiteten das Grauen auf sehr verschiedene Weise.
Die Erfolgsromane von Jack London: „Ruf der Wildnis“ und „Wolfsblut“
Der Hund, ein Wesen zwischen instinktiver Wildheit und Unterwerfung - ein Thema, mit dem sich Jack London in zweien seiner Bücher eingehend beschäftigte.
Vergleich zweier Übersetzungen bei James Fenimore Cooper, „Der letzte Mohikaner“
"Der letzte Mohikaner", 1826 erschienen, ist wohl einer der ersten amerikanischen Bestseller. Zwei Übersetzungen des Klassikers im Vergleich.
Donald Ray Pollock: Knockemstiff
„Knockemstiff“: Das Leben kennt keine Gnade mit den Bewohnern dieses gottverlassenen Kaffs in Ohio. Und Daniel Ray Pollock keine Gnade mit seinen Lesern.
Sylvia Plath: The Bed Book
Sylvia Plath war vielseitig begabt - so verfasste sie auch zauberhafte Kinderbücher und Gedichte. Witzig und reizend ist das Bett-Buch für ihre Kinder.
Kurz&knapp: Upton Sinclair, Theodore Dreiser und John Steinbeck
In den USA gibt es eine ausgeprägte Tradition engagierter Literatur: Schriftsteller, die von Präsidenten gerne auch als "muckraker" beschimpft wurden.