Die längste Zeit seines Lebens verbrachte der Hanseat Thomas Mann in Bayern. Ein kleiner Spaziergang auf seinen Spuren durch die oberbayerische Landschaft.
Ein Solitär der deutschen Literatur: Albert Vigoleis Thelen auf der Insel des zweiten Gesichts
Albert Vigoleis Thelens Meisterwerk „Die Insel des zweiten Gesichts“ ist eines der herausragendsten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.
Literarische Orte: Hans Sachs und die Szenen einer Ehe
Hans Sachs, der Meistersinger aus Nürnberg, ist der bekannteste Vertreter seines Standes. Die Stadt erinnert an Sachs mit einem jährlichen Bardentreffen. Und dem "Ehekarussel".
Rainer Maria Rilke – Ich ließ meinen Engel lange nicht los
Den Gedichtband "Dir zur Feier" widmete Rainer Maria Rilke seiner großen Liebe Lou Andreas-Salomé. "Ich ließ meinen Engel lange nicht los": Im Grunde die Bestandsaufnahme einer komplizierten Paarbeziehung.
Literatur, Geschichte & Geschichten – von Uwe Wittstock bis Florian Illies
Spätestens seit dem riesigen Erfolg von Florian Illies' "1913 – Der Sommer des Jahrhunderts" hat sich auch in der Literaturgeschichte ein Genre durchgesetzt, das man kurz unter dem Stichwort "literaturwissenschaftliches Histotainement" zusammenfassen könnte. Populäre geschriebene Bücher, die eine kurze Epoche, einen bestimmten Zeitraum, komprimiert zusammenfassen. Eine kleine Auswahl hier.
Oxana Matiychuk über Rose Ausländers Leben im Wort
Das Leben von Rose Ausländer als eindrucksvolle Graphic Novel. Ihr Thema: Die Sprache als Mittel, um mit Verfolgung, Flucht und Tod umzugehen.
Bertolt Brecht: Kuhle Wampe und andere Filme
Bertolt Brecht war zwar vom Medium Film fasziniert, hatte aber damit kein Glück. BB und der Film – das war weniger episches Theater, sondern ein Drama ohne Ende.
Berlin in der Wendezeit – zwei Romane, ein Vergleich: Frederic Wianka und «Die Wende im Leben des jungen W.» sowie Lutz Seiler und sein «Stern 111»
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Der Bericht eines Überlebenden: Eddy de Wind blieb in Auschwitz
Der holländische Arzt Eddy de Wind überlebte Auschwitz. Schon 1946 veröffentlichte er seinen Bericht, der jedoch erst im Jahr 2020 in deutscher Sprache erschien.
Schlüsselroman der französischen Linken: Die Mandarins von Paris von Simone de Beauvoir
In dem mit dem "Prix Goncourt" ausgezeichneten Roman setzte sich Simone de Beauvoir mit dem Scheitern politischer Utopien und der Rolle der Frau auseinander.
Über Brigitte Reimann: «In der Erinnerung sieht alles anders aus»
Die künstlerische Auseinandersetzung von Anke Feuchtenberger mit dem Werk von Brigitte Reimann: Eine passende Hommage an eine große Autorin.
Leonora Carrington feiert mit «Das Hörrohr» die alten Frauen
Ein surrealer Roman und ein feministisches Manifest: Die Künstlerin und Autorin Leonora Carrington über weibliche Selbstbestimmung im Altersheim.
Nachtgewächs: Die traumhafte Literatur von Djuna Barnes
Ein Werk voller dunkelschöner Sätze, das sich einem vielleicht nie ganz erschließt. Aber auch ein Buch, das man nicht mehr vergisst. Ein Klassiker der Moderne.
Berühmte letzte Sätze – Marguerite Yourcenar und Der Fangschuß
Marguerite Yourcenar war die erste Frau in der Académie Française. Bereits mit "Der Fangschuß" zeigte sich, warum sie eine so ungewöhnliche Autorin war.
Auch eine Lebensreise: Mit Friederike Mayröcker durch die Nacht
Das Schreiben und Leben der Friederike Mayröcker - ein Gesamtkunstwerk. Das 1983 erschienene "Reise in die Nacht" ist die Bestandsaufnahme einer älter werdenden Frau.