Der Lyrikexperte Henning Heske, unter anderem auch Autor bei der Frankfurter Anthologie, gibt in "Und morgen ist euer Leben" Einblick in seine Zugänge zur Lyrik. Gedichtinterpretationen, die frisch, modern und gar nicht schulmeisterlich sind.
DANIEL DUBBE: Stopps & Stationen
"Stopps & Stationen", der erste Gedichtband des Hamburger Autors Daniel Dubbe, versammelt Gedichte aus fünf Jahrzehnten. Sie sind ganz der von Rolf Dieter Brinkmann geprägten Snapshot-Ästhetik verpflichtet.
MIKIS THEODORAKIS: Paradiesische Höllen
Zum 100. Geburtstag von Mikis Theodorakis bringt der axel dielmann-verlag eine besondere Würdigung des griechischen Künstlers heraus: Erstmals erscheinen unter dem Titel »Paradiesische Höllen« alle Gedichte in deutscher Übersetzung.
axel dielmann – verlag: «Frank Xerox’ wüster Traum»
Es ist eine kleine Sensation, dass zum doppelten Jahrestag Rolf Dieter Brinkmanns nach 50 Jahren nun auch ein Text an die Öffentlichkeit gelangt, an dem er mit Ralf-Rainer Rygulla gearbeitet hatte: »Frank Xerox’ wüster Traum« ist ein Literaturexperiment, das zuletzt im Literaturarchiv Marbach zwischen zwei Aktendeckeln schlummerte.
Jüdische Lyrikerinnen im Portrait – von Rose Ausländer und anderen, die beinahe vergessen wurden
Viele überlebten den Holocaust nicht, andere wurden verfolgt, vertrieben und später oftmals vergessen. Jüdische Lyrikerinnen im Portrait.
Lyrik made in the USA – im Ozean der Sprache
Eine kleine Auswahl an Beiträgen zur zeitgenössischen Lyrik aus den USA - von John Ashbery bis Lisel Mueller.
Lyrik: Rezensionen von Gedichtbänden und Anthologien
Ein lyrisches Ich auf Fährtensuche: "reste von landschaft", die erste Einzelpublikation von Pega Mund, nimmt einen mit auf eine poetische Begehung von Stadt-, Land- und Seelenland.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt
Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.
Literarische Orte: Hans Sachs und die Szenen einer Ehe
Hans Sachs, der Meistersinger aus Nürnberg, ist der bekannteste Vertreter seines Standes. Die Stadt erinnert an Sachs mit einem jährlichen Bardentreffen. Und dem "Ehekarussel".
Rainer Maria Rilke – Ich ließ meinen Engel lange nicht los
Den Gedichtband "Dir zur Feier" widmete Rainer Maria Rilke seiner großen Liebe Lou Andreas-Salomé. "Ich ließ meinen Engel lange nicht los": Im Grunde die Bestandsaufnahme einer komplizierten Paarbeziehung.
Karl Kraus – Man frage nicht
Jede Diktatur missbraucht die Sprache für ihre politischen Lügen. Wo gegen Lügen nicht mehr anzugehen ist, droht das Verstummen.
Der Phantast Paul Scheerbart und seine Katerpoesie
Immer noch gilt Paul Scheerbart als Geheimtipp: Dabei ist er einer der großen Autoren phantastischer Literatur, beeinflusste DADA und die Expressionisten.
Die Verse des Kapitäns – das Vermächtnis von Pablo Neruda
Der September 1973 traumatisierte in Chile das ganze Land: Dem Militärputsch folgte wenig später der Tod des chilenischen Volksdichters Pablo Neruda.
Die weniger bekannte Seite des Paul Klee – seine Gedichte
Dichter malen mit Worten. Maler schreiben mit Bildern. Manche können beides. So Paul Klee (1879-1940), der dichtende Maler, malende Dichter, Dichtermaler.
Joachim Ringelnatz – Reisegeld und andere Gedichte
Joachim Ringelnatz bezaubert mit seinen skurrilen, oftmals verqueren Gedichten die Menschen bis heute. Doch er war weit mehr als ein mal humorvoller, mal melancholischer Poet. Neben Gedichten schrieb er Romane, trat als Kabarettist auf und war nicht zuletzt auch ein ganz wundervoller Maler. Seine vielen Talente würdigt dieser Beitrag.