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Schlagwort: Erzählungen

Veröffentlicht am 18. Juni 201519. April 2026

Joseph Mitchell: Old Mr. Flood – Vom Fischessen, Whiskey, Tod und Wiedergeburt

Getrockenete Fische an Marktstand Joseph Mitchell

Joseph Mitchell, der Chefreporter des New Yorker, war schon zu Lebzeiten legendär. Seine Reportagen waren mehr als das, waren Literatur.

Veröffentlicht am 14. Juni 20158. März 2026

Die Liebe und der Holzwurm: Julian Barnes und seine Geschichte der Welt

Herz aus Holz

In zehn Kapiteln schreibt Julian Barnes über die Arche Noah, Schiffbrüchige, Piraten und Holzwürmer. Und ein wunderbares halbes Kapitel über die Liebe.

Veröffentlicht am 6. Juni 201512. März 2026

Die perfekte Kurz-Lektüre: Alberta empfängt einen Liebhaber von Birgit Vanderbeke

Schloß mit Foto eines Liebespaares

Zwei längere Erzählungen (oder kürzere Romane) von Birgit Vanderbeke, die es in sich haben. Der "Vanderbeke-Sound" - schon im Frühwerk unverkennbar.

Veröffentlicht am 2. Mai 201519. April 2026

Kurt Tucholsky und sein satirischer Blick auf: „Der Mensch“

Medizinischer Schädel witzig mit Sonnebrille dekoriert

Kurt Tucholsky schrieb diesen Text unter seinem Pseudonym Kaspar Hauser. Veröffentlicht wurde er am 16. Juni 1931 in der "Weltbühne".

Veröffentlicht am 24. April 20151. April 2026

Hanns Heinz Ewers: Ein Märchenkönig, auch für Kinder

Bunte Figur an einer Drehorgel in Speyer

So morbide Hanns Heinz Ewers sich in seinen Werken für Erwachsene gab, so licht und leicht schrieb er für Kinder: Märchen, gegen den Strich gebürstet.

Veröffentlicht am 6. Februar 201527. März 2026

Der Phantast Hanns Heinz Ewers über den Lustmord einer Schildkröte

Schildkröte Kopf in Nahaufnahme

Hanns Heinz Ewers (1871-1943) galt als der deutsche Edgar Allen Poe. Er schreckte vor keinem Thema zurück - Kannibalismus, Voodoo-Kult, Mord und Drogenrausch.

Veröffentlicht am 31. Januar 201422. März 2026

Jeremias Gotthelf und die Frage des Widerstands in „Die schwarze Spinne“

Vogelspinne in Nahaufnahme

Wie weit geht das Recht auf Widerstand? "Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf (1797-1854), gelesen für das Projekt #LawandLit.

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    • Literaturverzeichnis: Alphabetische Autorenliste
Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit. Lesen oder nicht lesen, das ist keine unerhebliche Frage. Literatur öffnet Horizonte. In Bildern und Symbolen erweist sich der literarische Raum als eigene Form von Wirklichkeit. Bücher reden nicht nur von Freiheit oder der Überwindung von Gegensätzen, im Gespräch mit den Lesenden eröffnen sie selbst Freiräume und stiften menschliche Verbundenheit. Sie befördern Empathie und Gemeinsinn. Das gilt für Autoren wie Hölderlin, Kleist und Novalis ganz besonders, wie dieses Buch – mit einem Ausblick auf zeitgenössische Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Bulgakow, Genazino oder Hilary Mantel – zeigen möchte. Wie man nun am Fall von Collien Fernandes sieht: Die Kämpfe hören einfach nicht auf.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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