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Schlagwort: Erzählungen

Veröffentlicht am 31. Januar 20144. Juni 2026

Jeremias Gotthelf und die Frage des Widerstands in «Die schwarze Spinne»

Schwarze Spinne in Nahaufname

Wie weit geht das Recht auf Widerstand? "Die schwarze Spinne“ von Jeremias Gotthelf (1797-1854), gelesen für das Projekt #LawandLit.

Veröffentlicht am 1. September 20138. Juni 2026

#MeinKlassiker (31): Bernhard Rusch spaziert mit James Joyce durch Dublin

Bernhard Rusch ist Autor, Zeichner, Verleger, ein Multitalent. Und ein Spaziergänger, der mit James Joyce durch Dublin streift.

Veröffentlicht am 26. August 20138. Juni 2026

#MeinKlassiker (29): «Ich wollte nur mal Danke sagen» – Ulrike Schäfer über Marie Luise Kaschnitz

Die Autorin Ulrike Schäfer bekennt: "Wenn ich nur eine einzige Schriftstellerin nennen dürfte, die mich geprägt hat, dann wäre es Marie Luise Kaschnitz."

Veröffentlicht am 20. August 20138. Juni 2026

#MeinKlassiker (24): Wolfgang Borchert und ein eindringlicher Appell an die Leser heute

Skulptur Bronzehand in Nahaufnahme

Es ist bewegend, den Text von Bloggerin Marion Birkenfelder-Linn über ihren Klassiker zu lesen: Sie bringt uns Wolfgang Borchert näher.

Seitennummerierung der Beiträge

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Neue Blogrezension: «Am Fließband» von Upton Sinclair Neu auf dem Blog: Auch der dritte Band der „Glatzer Reihe“ des polnischen Autors Tomasz Duszyński braucht den Vergleich mit den Romanen von Volker Kutscher und Susanne Goga nicht zu scheuen. In Polen längst Bestseller, ist es an der Zeit, dass diese Krimireihe um einen niederschlesischen Ermittler auch die deutschprachige Fangemeine erobert. Obwohl in polnischer Sprache geschrieben, taucht Tomasz Duszyński tief in das historische Milieu der Deutschen in Niederschlesien ein und vermittelt so ein authentisches Zeitbild. Duszyński zeichnet mit seinen Glatz-Romanen das bunte, dichte Panorama einer Provinzstadt in Zeiten des politischen Umbruchs. Neu auf dem Blog: Passend zum 170. Todestag von Robert Schumann (1810–1856) am 29. Juli 2026 hebt der Heidelberger Flur Verlag einen bislang unveröffentlichten Künstlerroman des Schriftstellers Eberhard Hilscher (1927 bis 2005) ans Licht: «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» ist ein 1958 entstandenes Frühwerk des Schriftstellers, der in der DDR mit Künstler-Monographien zwar hohe Auflagen erzielte, ansonsten aber eine Außenseiterposition innehatte. Elke Heidenreich sagt über diesen Roman: „Ein Sog. Irgendwann lässt einen so viel Armut, Stärke, Schicksal, Tapferkeit, Geschichte, Versuch von Liebe, unbekanntes Landleben gar nicht mehr los.“ 1979. Troisdorf bei Köln. Der 18jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht einen Mentor. Voller Hoffnung schreibt er an Heinrich Böll, schickt ihm seine Kurzgeschichten, aber es kommt kein Kontakt zustande. Wenig später zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf.  Andreas belegt bei ihm einen Schreibkurs und die beiden freunden sich an. Zunehmend jedoch legt Salzgraf ein verstörendes Verhalten an den Tag.  Es entfaltet sich ein persönliches Drama, das für Andreas erst vierzig Jahre später mit einem Akt der Befreiung endet. Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen…

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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