Der packende Thriller der polnischen Erfolgsautorin Magdalena Parys erscheint nun endlich auch in deutscher Übersetzung: Der zweite Band der Berlin-Trilogie erzählt von einer Verschwörung gegen die bundesdeutsche Demokratie.
NAJET ADOUANI: Cold War, Hot Autumn
In ihrem "Kreuzberger Tagebuch" verknüpft die tunesische Schriftstellerin Najet Adouani Berliner Impressionen mit den Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit. "Cold War, Hot Autumn" ist ein eindrucksvolles Zeugnis vom Leben im Exil.
„Der erste Zug nach Berlin“ von Gabriele Tergit führt durch ein zerstörtes Deutschland
„Der erste Zug nach Berlin“ ist eine literarische Überraschungstüte und eindrucksvolles Zeitzeugnis zugleich: Knallbunt und doch auch düster, tragisch und komisch zugleich, wie von leichter Hand geschrieben und doch voll tiefem Ernst.
Frederic Wianka: Die Wende im Leben des jungen W. | Lutz Seiler: Stern 111
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Gabriele Tergit: Effingers
„Effingers“, das ist ein gewaltiger Familienroman, ein deutsches Epos, ein Berlinroman, lebendige Geschichtsschreibung am Beispiel zweier fiktiver Familien.
Vicki Baum: Hotel Berlin
Noch während des Krieges zeichnet Vicki Baum, da schon lange in den USA lebend, ein deutliches Bild von den Zuständen in Deutschland. Ein bemerkenswerter Roman.
Curt Moreck führt durch das lasterhafte Berlin
Arm, aber sexy: Unter diesem Motto wurde Berlin bereits 1931 an Heerscharen von Touristen verkauft. Curt Moreck nutzte dies für seinen "lasterhaften" Führer.
Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm
Der 1931 beim Ernst Rowohlt Verlag erschienene Roman hat alles, was eine gute Satire braucht: Witz, Tempo, eine turbulente Handlung, starke Typen.
Franz Hessel: Heimliches Berlin
Eine kleine Geschichte, anmutig und charmant, leicht und schwebend erzählt, mit einer Mischung aus Berliner Schnauze und französischem Quivive.
Kurt Tucholsky – Augen der Großstadt
Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.
Juli Zeh: Unterleuten
Auf dem brandenburgischen Land zeigt es sich, was geschieht, wenn alle Utopien von Windrädern zermahlen werden. Juli Zeh malt lustvolles Landleben.
Nur Beinahdiamanten – die Quasikristalle von Eva Menasse
Wie sehen mich andere? Wo bin ich wie? Wer bin ich und wenn ja, wie viele? Eva Menasse betreibt dieses Gedankenspiel in „Quasikristalle“ mit leichter Hand.
Joachim Ringelnatz – Bär, aus dem Käfig entkommen
Joachim Ringelnatz verband eine enge Freundschaft mit Renée Sintenis, der Schöpferin des Berliner Bären. Sie illustrierte auch etliche seiner Tier-Gedichte.
Franz Kafka zaudert und schreibt lieber Briefe an Felice Bauer
Franz Kafka und Felice Bauer: Eine Beziehung, geprägt von Annäherung und Flucht. Vielsagend sind Kafkas "Briefe an Felice Bauer".
Alfred Polgar: Marlene. Bild einer berühmten Zeitgenossin
Das Portrait der Dietrich, das Alfred Polgar zwischen 1937 und 1938 verfasst hatte, wurde Jahrzehnte später erst entdeckt und erschien erstmals 2015.