Gerichtsreportagen, Feuilletons, Lebenserinnerungen und Romane: Das spät wiederentdeckte Werk von Gabriele Tergit (1894 - 1982) ist großartig. "Käsebier erobert den Kurfürstendamm", die "Effingers" und "Der erste Zug nach Berlin" in näherer Betrachtung.
Kurt Tucholsky – Augen in der Großstadt
Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.
Berlin in der Wendezeit – zwei Romane, ein Vergleich: Frederic Wianka und «Die Wende im Leben des jungen W.» sowie Lutz Seiler und sein «Stern 111»
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Irmgard Keun – Ein Porträt in Büchern und im Exil
Erst gefeiert, dann verboten, später vergessen und sehr spät in ihrem Leben wiederentdeckt. Der Name von Irmgard Keun steht heute wie kein zweiter für einen neuen Ton in der Literatur, wie er in der Weimarer Republik erklang: Frech, unbekümmert und unbeschreiblich weiblich. Ein Portrait in Büchern - vom "kunstseidenen Mädchen" bis "Nach Mitternacht".
Von Menschen im Hotel zum Hotel Berlin: Vicki Baum und das Stigma der Trivialität in der Literatur
Vom Publikum geliebt, von der Kritik beargwöhnt: Trotz ihres Erfolgs mit "Menschen im Hotel" blieb an Vicki Baum das Stigma der Trivialität haften.