Der diesjährige Klopstock-Preis für neue Literatur wird an den Schriftsteller Jan Kuhlbrodt überreicht. Der Leipziger Autor erhält die wichtigste Literatur-Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt für sein literarisches Gesamtwerk.
Der Gans Verlag gratuliert: Klopstock-Preis für neue Literatur
CARL-CHRISTIAN ELZE:
ich lebe in einem wasserturm am meer,
was albern ist
"Carl-Christian Elzes Gedichte sind originell bild- und vergleichsstark, mal komisch, mal derb, oft überraschend und immer berührend", schrieb Jan Wagner über diesen Lyrikband. Jetzt kommt die Neuauflage mit zusätzlichem Material.
Der gutleut verlag wird als Imprint im Gans Verlag weitergeführt
Eine neue Heimat beim Gans Verlag: Der gutleut verlag wird als Imprint nach dem überraschenden Tod seines Verlegers Michael Wagener weitergeführt.
MATHIAS TRAXLER: Restaurant & Orchestre Touché
Text und Musik in einem gemeinsamen Reigen: Mathias Traxler verbindet in "Restaurant & Orchestre Touché" Poesie mit Klang und Echo.
UNDINE MATERNI & RUTH HABERMEHL:
Manchmal ist es gut
an roten Pfeffer zu denken
"Manchmal ist es gut an roten Pfeffer zu denken" - ein zauberhaftes Buch, das Frauen im Handwerk feiert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Undine Maternie und Ruth Habermehl.
ACHIM STEGMÜLLER: Der Prozess der Modernisierung
Achim Stegmüller, der selbst als Lektor an einer japanischen Universität arbeitet, verbindet in diesem Roman virtuos die Bauernaufstände vor 500 Jahren mit Machtkämpfen an einer Universität in Kyoto in der Gegenwart – erzählt wie ein brueghelsches Wimmelbild.
BJÖRN HAYER (Hrsg.):
Aus einer geschützten Ecke heraus
läßt du den Raum entstehen
Viele zeitgenössische Lyriker:innen suchen nach Hoffnungspoetiken. Sie hinterfragen die Verantwortung des Menschen für seine Umwelt, kreieren neue Welten und loten aus, was denk- und machbar erscheint. Utopisches Dichten in der Gegenwart - Björn Hayer versammelt in dieser Anthologie wichtige Stimmen zeitgenössischer Lyrik.
SASCHA KOKOT: Geisternetze
"Geisternetze": Ein neuer Lyrikband von Sascha Kokot, der an das erinnert, was war und nicht mehr ist und der auf das hofft, was vielleicht noch kommen kann.
KURT OESTERLE: Die schlaffen Völker mit Götterfunken entzünden
Kurt Oesterle gelingt mit diesem Essay eine prägnante Darstellung von Leben, Werk und Rezeption Hölderlins – und dies in einer leicht verständlichen Sprache, die dennoch der Komplexität des Hölderlinschen Werks gerecht wird. Durchaus also auch ein Buch für Hölderlin-Einsteiger, die sich mit diesem Dichter, der bis heute fasziniert, auseinandersetzen wollen.
NATHALIE SCHMID: Atlantis lokalisieren
Bis heute schlägt die Suche nach Atlantis Wellen: Wo lag die sagenumwobene Stadt? Nathalie Schmid ging mit dem erstmals 2011 erschienenen Lyrikband "Atlantis lokalisieren" auf Spurensuche. Im Gans Verlag erscheint nun eine Neuedition des längst vergriffenen Atlantis-Buches.
LINDE ROTTA: Rost war die Farbe der Zeit
Linde Rotta zeichnet ihn ihrem erzählenden Essay die Auseinandersetzungen um das Bild »Aufrecht stehen« von Reinhard Minkewitz mit großer Genauigkeit und Klarheit nach. »Rost war die Farbe der Zeit« ist ein dokumentarischer und zugleich sehr persönlicher Text.
ANNE LEICHTFUSS: Anti·gone
Die Münchner Kammerspiele brachten mit »Anti·gone« von Sophokles den antiken Stoff als inklusives Schauspiel auf die Bretter. Das Stück, in Leichte Sprache von Anne Leichtfuß übertragen, liegt nun beim Gans Verlag auch als Buch vor. Ergänzt mit Illustrationen der Künstlerin Tanja Geis und einem Nachwort der Regisseurin Nele Jahnke.
ALEXANDRU BULUCZ: Über Leben und Literatur
Alexandru Bulucz bilanziert in diesem Band seine Lektüren und Schriftspuren einer Dekade: Ein Dokument seiner Liebe zu Kunst und Literatur und insbesondere zum poetischen Ausdruck. Nicht von ungefähr lautet der Titel dieses Essaybandes: "Über Leben und Literatur".
ÁKOS SZOLCSÁNYI: David
In einem mitreißenden Erzählstrom begleitet der ungarische Schriftsteller Ákos Szolcsányi seine Hauptfigur David durch die zentralen Stationen der Überlieferung. Ein Roman über eine der prägendsten Figuren der Menschheitsgeschichte.
JAN KUHLBRODT und Töchter: Wäsche im Wind und Polizisten
Landschaften verändern sich von Generation zu Generation, Menschen hinterlassen Spuren: Diesen Linien spürt das ungewöhnliche Textalbum »Wäsche im Wind und Polizisten« nach. Sozusagen in einem generationenübergreifenden Dialog trifft Autor Jan Kuhlbrodt auf seine beiden Töchter Maria und Sofia.