Veronika Eckl bewundert die Kunstfertigkeit von Jhumpa Lahiri und begleitet deren Protagonistin bei ihren Streifzügen durch Rom.
Thomas Wolfe: Eine Deutschlandreise
Thomas Wolfe fühlte sich von Deutschland magisch angezogen. Die Berichte seiner sechs Reisen zwischen 1926 und 1936 gleichen den Forschungen eines Ethnologen in einem fremden Land.
Ulrich Becher: New Yorker Novellen
In Österreich gilt der Berliner, der in Basel starb, als Klassiker, in Deutschland behielt er viel zu lange den Status des "Geheimtipps". Ulrich Becher, ein Autor mit einem besonderen Blick auf die Kapriolen der Zeit.
Olga Tokarczuk: Gesang der Fledermäuse
Veronika Eckl meint: Mit dem Roman "Gesang der Fledermäuse" ist Olga Tokarczuk die Frau der Stunde. Sie feiert die Tiere und betrachtet Menschen mit Skepsis.
Hansjörg Schneider: Hunkeler in der Wildnis
Auch in seinem zehnten Hunkeler-Fall zeichnet Hansjörg Schneider wieder ein ganz besonderes Sittengemälde der Schweizer Gesellschaft.
Alain Lance schreibt über die Rückkehr des Echos
Ein wacher Geist, eine kritische Stimme: Alain Lance ist einer der großen französischen Lyriker. Volker Braun besorgte eine gelungene Auswahl seiner Gedichte.
Dana von Suffrin: Otto
Veronika Eckl hat diesen Roman begeistert gelesen: "Schwer und gleichzeitig leicht ist die Sprache, lakonisch und von einer bezaubernden Altmodischkeit".
Malu Halasa: Mutter aller Schweine
Es sind die Frauenfiguren, die dieses Buch prägen: Sie verkörpern Tradition und Rebellion im Jordanien der Gegenwart.
THERES ESSMANN: Federico Temperini
Theres Essmann gibt mit dieser Novelle ein Debüt, das von einem musikalischen Gespür für Sprache und Rhythmus zeugt. „Federico Temperini“ entfaltet auf knappen Raum, gekonnt verdichtet, das Leben zweier Männer, erzählt von gescheiterten Lebensentwürfen und vom Neubeginn sowie von einer ungewöhnlichen Freundschaft.
Marcus Hammerschmitt und der Brief des Nachtportiers
Kraftvolle Gedichte, die einschlagen mit Wucht. "Der Brief des Nachtportiers" ist wie gemacht für schlaflose Nächte.
Hildegard Keller & Christof Burkard: Frisch auf den Tisch
Hildegard Keller und Christof Burkard servieren Weltliteratur besonders schmackhaft - mit eigens für jeden Schriftsteller passend entworfenen Rezepten.
Edna O`Brien: Das Mädchen
Die große irische Schriftstellerin Edna O`Brien gibt den geschundenen Frauen Nigerias eine Stimme. Ein wichtiger, ein zutiefst politischer Roman.
Jasmin Schreiber: Marianengraben
Ein warmherziger Roman, der mit viel liebevollem Humor ein trauriges Thema auffängt: Wie gehen wir mit dem Verlust eines geliebten Menschen um?
Jonathan Coe: Middle England
„Adieu to old England, adieu“: Mit feiner Ironie entfaltet Jonathan Coe ein Panorama der britischen Gesellschaft, die sich in Leavers und Remainers spaltet.
Lisel Mueller schreibt einen Brief vom Ende der Welt
Lisel Mueller, die einzige deutschstämmige Dichterin, die den Pulitzer Preis für Lyrik bekam, ist hierzulande völlig unbekannt. Ein Nachruf und eine Würdigung.