„Der erste Sohn“ ist ein schwartendickes Epos, Literatur im Breitbandformat. Die "Buddenbrooks" aus Texas, wenn auch nicht in diesem literarischen Format.
Dostojewskis «Böse Geister» – sie spuken immer noch
Bis heute nicht unumstritten, aber zweifelsohne ein Klassiker: Dostojewskis politischster Roman "Böse Geister" oder auch "Die Dämonen".
Richard Yates und die Beziehungsdramen: Eine letzte Liebschaft und andere Stories
Der bittere Geschmack der Enttäuschung prägt die letzten Erzählungen von Richard Yates, die zu dessen Lebzeiten unveröffentlicht blieben.
Otto Dov Kulka: Landschaften der Metropole des Todes. Aharon Appelfeld: Geschichte eines Lebens
Die Bücher von Aharon Appelfeld und Otto Dov Kulka, die als Kinder den Nazi-Terror erlebten, zeigen, wie wichtig es ist, über diese Vergangenheit zu sprechen.
Revolution, Baby! Rachel Kushner und „Telex aus Kuba“
"Telex aus Kuba" ist der Debütroman von Rachel Kushner. Die Revolution ihr Thema, erzählt aus der Perspektive amerikanischer Teenager. Mit kleineren Schwächen.
Lauter toxische Verhältnisse: „Cold Spring Harbor“ von Richard Yates
Es gibt Schriftsteller, die umkreisen immer wieder dieselben Themen. Und dennoch wird man ihrer nicht überdrüssig. Einer davon ist Richard Yates.
Mark Twain stellt sich die bange Frage: Ist Shakespeare tot?
Seit jeher rätselt man, ob Shakespeare wirklich der Mann aus Stratford-on-Avon war. Mark Twain hat dazu natürlich eine ganz besondere Theorie.
Die Stories zur #metoo-Bewegung – Kristen Roupenian und ihre Erzählungen in „Cat Person“
Liebe in den Zeiten digitaler Cholera: Kristen Roupenian lotet in ihren Stories menschliche Abgründe aus - Stephen King lässt grüßen.
Bennads Buchtipps zu „Schamrot“
Gastautor Bernhard R.M. Ulbrich über den Roman "Schamrot" von Johanna Hansen: Die Geschichte einer Entpuppung.
Jami Attenberg: Nicht mein Ding
Lebensklug, witzig und sarkastisch schreibt Jami Attenberg über das Dasein einer Singlefrau in New York.
Theo Breuer über Rolf Dieter Brinkmann
Zahlreiche Bücher erschienen zum 50. Todestag von Rolf Dieter Brinkmann. Der Schriftsteller Theo Breuer hat sie gelesen - daraus entstand eine Art Lesetagebuch, Notizen, die auch von der Wirkmacht von Literatur erzählen.
Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter
Ewig in der Schublade, dann die Sensation. Der spät erschienene, ursprüngliche Debütroman von Harper Lee spaltete die Gemüter. Nun werden, neun Jahre nach ihrem Tod, einige ihrer Short Stories posthum veröffentlicht.
Edward Lewis Wallant: Der Pfandleiher
Jahrzehnte hat es gedauert, bis dieser Roman ins Deutsche übersetzt wurde. In den USA hatte er dagegen bereits in der 1960ern eine große Debatte ausgelöst.
Friederike Mayröcker: Theo Breuer über die Jahrhundertdichterin
Zum 100. Geburtstag von Friederike Mayröcker (1924–2021), der im vergangenen Jahr mit zahlreichen Neuerscheinungen gefeiert wurde, verfasste Schriftsteller Theo Breuer ein Essay, Würdigung und Dank an die Jahrhundertdichterin gleichermaßen, das zunächst in der Literaturzeitschrift Matrix erschien und nun auch hier.
Theodore Dreiser: Sister Carrie
Erst 1981 wurde der erste Roman von Theodore Dreiser in der vollständigen Fassung verlegt - und erst jetzt liegt diese in deutscher Übersetzung vor.