Mit "Warum der stille Salvatore eine Rede hielt" legt Michael Wäser eine Tragikomödie vor, die politischer Thriller und die Liebesgeschichte zweier Außenseiter zugleich ist. Und wie bei allen seinen bisherigen Romanen ist das Buch überbordend bevölkert von schrillen und abgründigen Charakteren. Eine packende Groteske über den Krieg in der Welt, und sein an sich höchst schweigsamer Held ist ein zeitgenössischer Simplicissimus.