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Schlagwort: Kurt Tucholsky

Veröffentlicht am 17. Juli 201721. März 2026

Kurt Tucholsky: Herr Wendriner und das Lottchen

Bronze-Skulptur eines vornehmen Männerkopfes in Augsburg

Von 1922 bis 1930 ließ Kurt Tucholskys in der „Weltbühne“ mit Herrn Wendriner einen Spießer par excellence zu Wort kommen: Volkes Stimme, satirisch überspitzt.

Veröffentlicht am 13. Juli 20172. März 2026

Kurt Tucholsky – Augen der Großstadt

Graffiti mit zahlreichen Menschenköpfen

Tucholsky verband zu Berlin eine Art Hassliebe. Die Anonymität, die Hektik, den Rhythmus der Stadt brachte er kongenial in "Augen der Großstadt" zum Ausdruck.

Veröffentlicht am 10. Juli 201716. März 2026

Richtig bissig: Kurt Tucholsky in seinem Traktat über den Hund

Hund an der Leine Gassigehen Straße

Kaum ein anderer Text von Tucholsky verursachte solch einen Aufruf wie sein "Traktat über den Hund". Was deutlich machte: Hundehalter verstehen keinen Spaß.

Veröffentlicht am 29. März 201621. März 2026

Harald Vogel: Was darf die Satire?

Drei Froschskulpturen auf einer Bank

Zwei große Schriftsteller der Weimarer Republik, zwei - trotz mancher Gemeinsamkeiten - ganz andere Wege, satirisch auf die Politik jener Jahre einzugehen.

Veröffentlicht am 31. August 20158. März 2026

Schloß Gripsholm von Kurt Tucholsky: Sommer, Liebe und politische Schatten

Schloß Gripsholm Rezension zum Roman von Kurt Tucholsky

"Rheinsberg" und "Schloß Gripsholm" - zwei so heitere Bücher vor düsterer Kulisse. Die zeigen, wie modern (auch der heitere) Kurt Tucholsky immer noch ist.

Veröffentlicht am 6. Mai 201519. April 2026

Kurt Tucholsky und ‘Deutschland, Deutschland über alles’

Bunte Skulpturen vom Berliner Bär

Tucholsky war begeistert vom Medium der Photographie. 1929 veröffentlichte er seinen „Bildband“, eine satirische Liebeserklärung an Deutschland.

Veröffentlicht am 2. Mai 201519. April 2026

Kurt Tucholsky und sein satirischer Blick auf: „Der Mensch“

Medizinischer Schädel witzig mit Sonnebrille dekoriert

Kurt Tucholsky schrieb diesen Text unter seinem Pseudonym Kaspar Hauser. Veröffentlicht wurde er am 16. Juni 1931 in der "Weltbühne".

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Elke Heidenreich sagt über diesen Roman: „Ein Sog. Irgendwann lässt einen so viel Armut, Stärke, Schicksal, Tapferkeit, Geschichte, Versuch von Liebe, unbekanntes Landleben gar nicht mehr los.“ 1979. Troisdorf bei Köln. Der 18jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht einen Mentor. Voller Hoffnung schreibt er an Heinrich Böll, schickt ihm seine Kurzgeschichten, aber es kommt kein Kontakt zustande. Wenig später zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf.  Andreas belegt bei ihm einen Schreibkurs und die beiden freunden sich an. Zunehmend jedoch legt Salzgraf ein verstörendes Verhalten an den Tag.  Es entfaltet sich ein persönliches Drama, das für Andreas erst vierzig Jahre später mit einem Akt der Befreiung endet. Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist. Ich komme ja leider nur noch selten zum Bloggen, aber wenn, dann darf es auch mal etwas länger werden. Damit es sich denn auch lohnt. Vor Wochen schon gelesen und Notizen gemacht und seither spukte mir das Buch im Kopf rum – und jetzt muss es raus, auch wenn es zugegebenermaßen nicht gerade die Zeit ist, um einen russischen Klassiker, der mit seinen späten Jahren immer nationalistischere Züge zeigte, das Wort zu geben. Aber – es gibt da halt auch die andere Seite beziehungsweise Interpretationsmöglichkeit.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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