Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Über Brigitte Reimann: «In der Erinnerung sieht alles anders aus»
Die künstlerische Auseinandersetzung von Anke Feuchtenberger mit dem Werk von Brigitte Reimann: Eine passende Hommage an eine große Autorin.
Das Leben von Erich Mühsam: Sich fügen heißt lügen
"Sich fügen heißt lügen." Nach diesem Motto lebte der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde.
Einer der ersten APO-Romane – Uwe Timms Debüt «Heißer Sommer»
Uwe Timms Debütroman "Heißer Sommer" erschien 1974. Es gibt viele Gründe, warum sich der Roman im heißen Sommer 2018 wieder zu lesen lohnt.
Memoiren eines Moralisten – Hans Sahl und das Exil
Die Erinnerungsbände von Hans Sahl sind mit das Beste, was man an autobiografischer Exilliteratur über das 20. Jahrhundert lesen kann.
Keinen Sinn für die Sinnlichkeit des Landes: Gustav Regler in Mexiko
1940 kommen der Schriftsteller Gustav Regler und seine Frau auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Mexiko. Dort trafen sie zwar weitere Exilanten, wurden aber niemals richtig heimisch. Ein Gastbeitrag von Jürgen Neubauer.
Curt Moreck führt durch das lasterhafte Berlin
Arm, aber sexy: Unter diesem Motto wurde Berlin bereits 1931 an Heerscharen von Touristen verkauft. Curt Moreck nutzte dies für seinen "lasterhaften" Führer.
Eine Erzählung von Wolfgang Borchert: Hinter den Fenstern ist Weihnachten.
Wolfgang Borchert (1921 – 1947) wurde trotz des schmalen Werks, das er hinterließ, zum bekanntesten Vertreter der sogenannten „Trümmerliteratur“. Hier findet sich der Originaltext seiner Erzählung "Hinter den Fenstern ist Weihnachten". Vorgestellt wird mit "Schischyphusch oder der Kellner meines Onkels" auch die humorvolle Seite des Schriftstellers.
Der Phantast Paul Scheerbart und seine Katerpoesie
Immer noch gilt Paul Scheerbart als Geheimtipp: Dabei ist er einer der großen Autoren phantastischer Literatur, beeinflusste DADA und die Expressionisten.
Von Liebe und Krieg: Arc de Triomphe und weitere Romane von Erich Maria Remarque
"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.
Kurt Tucholsky reibt sich am Herrn Wendriner
Von 1922 bis 1930 ließ Kurt Tucholskys in der „Weltbühne“ mit Herrn Wendriner einen Spießer par excellence zu Wort kommen: Volkes Stimme, satirisch überspitzt.
Richtig bissig: Kurt Tucholsky in seinem Traktat über den Hund
Kaum ein anderer Text von Tucholsky verursachte solch einen Aufruf wie sein "Traktat über den Hund". Was deutlich machte: Hundehalter verstehen keinen Spaß.
Der Streit um den Sergeanten Grischa: Die bittere Schwejkiade von Arnold Zweig
Der große Arnold Zweig läutete mit diesem Antikriegsbuch eine Wende ein: Es war der erste ausgesprochen kriegs- und systemkritische Roman dieser Zeit.
Die weniger bekannte Seite des Paul Klee – seine Gedichte
Dichter malen mit Worten. Maler schreiben mit Bildern. Manche können beides. So Paul Klee (1879-1940), der dichtende Maler, malende Dichter, Dichtermaler.
Joachim Ringelnatz – Reisegeld und andere Gedichte
Joachim Ringelnatz bezaubert mit seinen skurrilen, oftmals verqueren Gedichten die Menschen bis heute. Doch er war weit mehr als ein mal humorvoller, mal melancholischer Poet. Neben Gedichten schrieb er Romane, trat als Kabarettist auf und war nicht zuletzt auch ein ganz wundervoller Maler. Seine vielen Talente würdigt dieser Beitrag.