Fast zehn Jahre lebte Georges Simenon in den USA. Doch nur in zwei Romanen lässt der Schriftsteller auch seinen Kommissar Maigret in den Vereinigten Staaten ermitteln. Und der zeichnet, wie man sich denken kann, kein allzu rosiges Bild von der Neuen Welt.
Annika Büsing erzählt in „Wir kommen zurecht“ einfühlsam von der Belastung einer Familie
"Wir kommen zurecht" von Annika Büsing: Ein wunderbar erzählter Roman über ein äußerst schwieriges Thema - darüber, wie es ist, mit einem psychisch kranken Familienmitglied zu leben.
Joachim B. Schmidt: Tell
Ganz frischen Wind haucht Joachim B. Schmidt mit seinem Roman der Legende um Wilhelm Tell ein. Der Schweizer Nationalheld mit Ecken und Kanten.
Frederic Wianka: Die Wende im Leben des jungen W. | Lutz Seiler: Stern 111
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Christoph Heubner: Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen
Mit drei eindrücklichen Erzählungen gibt Christoph Heubner den Opfern des Holocaust eine Stimme.
Exerzitien des Alltags: „das wort beim wort genommen“ von Philipp Luidl
Als "Exerzitien des Auges" bezeichnete Michael Krüger die Gedichte von Philipp Luidl. Ein Sammelband ist im MaroVerlag erschienen.
Gabriele Tergit: Käsebier erobert den Kurfürstendamm
Der 1931 beim Ernst Rowohlt Verlag erschienene Roman hat alles, was eine gute Satire braucht: Witz, Tempo, eine turbulente Handlung, starke Typen.
Furios und wild – die „Predigt auf den Untergang Roms“ von Jérôme Ferrari
Grandiose Trilogie: „Balco Atlantico“ (2008), „Und meine Seele ließ ich zurück" (2010) sowie „Die Predigt auf den Untergang Roms“ (Prix Goncourt 2012).
James Joyce, ganz verspielt: Die Katzen von Kopenhagen
Von einer ganz unvermuteten Seite zeigt sich hier der Schöpfer von "Ulysses": Als verspielter, neckischer Großpapa mit viel Humor.
E. M. Forster sieht es voraus: Die Maschine steht still
Diese Dystopie liest sich so überzeugend und ist verblüffend aktuell, als habe Forster schon ein paar Jahre Facebook-Mitgliedschaft hinter sich gebracht.
Notizen und Fotografien von Walter Kappacher: Marilyn Monroe liest Ulysses
Ein Blick in Walter Kappachers Gedankenwelt und in das Programm eines bibliophilen Verlages: Die "Notizen" erschienen bei Ulrich Keicher.
Neorealismus in Buch & Film: Luigi Bartolini und Fahrraddiebe
Durch die realistische Schilderung der Armut ist "Fahrraddiebe" ein plastisches Zeitdokument. Buch und Film sind jedoch zwei Paar italienische Stiefel.