Von 1947 bis 1948 bereist Christopher Isherwood Südamerika. Sein Reisebuch "Kondor und Kühe" zeigt einen unverfälschten Blick auf einen "jungen" Kontinent.
«Ich war seine Maßlosigkeit» – Franck Maubert über Alberto Giacomettis letztes Modell
"Caroline" bietet einen ganz eigenen, persönlichen Zugang zum Spätwerk Alberto Giacomettis. En Interview mit seinem letzten Modell, seiner Geliebten Caroline.
Tania Blixen sehnt sich zurück in «Jenseits von Afrika»
Eine Liebeserklärung an Afrika: Das ist Tania Blixens bekanntestes Buch, ein hymnisches Sehnsuchtsbuch. Denn sie ist, als sie es schreibt, längst "Out of Africa".
Die Verse des Kapitäns – das Vermächtnis von Pablo Neruda
Der September 1973 traumatisierte in Chile das ganze Land: Dem Militärputsch folgte wenig später der Tod des chilenischen Volksdichters Pablo Neruda.
Stubenarrest mit Folgen: Xavier de Maistre und seine Reise sein Zimmer
Die größten Reisen finden im Kopf statt. Dies dachte sich Xavier de Maistre, als er wegen eines Duells Stubenarrest bekam. Er reiste einfach um sein Zimmer.
Lieblingsbücher: «Der Verfolger» von Julio Cortázar
Für Julio Cortázar war der Tango die Musik für das Leben, der Jazz für die Literatur. Er widmete einem Jazzmusiker einen Roman: Charlie "Bird" Parker.
Literatur aus der Türkei: Das Gefängnis als Schule
"Das Gefängnis ist die Schule der türkischen Literatur": Schon Yaşar Kemal, Sabahattin Ali und Aziz Nesin bezahlten für ihr Schreiben einen hohen Preis.
Georges Simenon, der Unermüdliche
Klar, präzise, fast schon spartanisch im Stil: So sezierte Georges Simenon die Psyche seiner Figuren und schrieb einige der besten Kriminalromane überhaupt.
Albert Londres war «Ein Reporter und nichts als das»
Albert Londres war das französische Pendant zu Egon Erwin Kisch. Tucholsky würdigte ihn "als Nummer für sich". Ein rasender Reporter, ein brillanter Literat.
Furios und wild – die Korsika-Trilogie mit der «Predigt auf den Untergang Roms» von Jérôme Ferrari
Grandiose Trilogie: „Balco Atlantico“ (2008), „Und meine Seele ließ ich zurück" (2010) sowie „Die Predigt auf den Untergang Roms“ (Prix Goncourt 2012).
Sándor Márai und die unfreiwillige Liebe zu einem Hund mit Charakter
Ein Jahr nur währte der Aufenthalt von „Tschutora“ im Haushalt von Sandor Márai. Doch es scheint unvergesslich gewesen zu sein und ging in die Literatur ein.
Virginia Woolf und der Hund: Ein literarisches Porträt von Flush
Virginia Woolf bezeichnete ihr Buch selbst als "nur so eine Art Witz". Herausgekommen ist ein differenziertes Portrait eines Hundes und seiner Besitzerin.
H. G. Wells reist mit der Zeitmaschine
Er ist der literarische Vater der modernen Sci-Fi-Autoren: H. G. Wells. „Die Zeitmaschine“ (1895) gilt als das Pionierwerk der Science-Fiction-Literatur.
Ian McEwan spürt in seinen Romanen dem Verlust der Unschuld nach
Immer wieder stellt McEwan in seinen Büchern Jugendliche und junge Erwachsene in den Mittelpunkt, die mit existentiellen Fragen konfrontiert sind.
Bruce Chatwin folgt der Spur der Traumpfade
Bruce Chatwin auf der Spuren der "songlines": Damit beschreiben Aborigines die australische Landkarte. Die Lieder umreißen das Land und heilige Stätten.