Neues aus dem Büro

Es war zwar etwas ruhiger in der Weihnachtszeit, aber gelesen wurde dennoch – und so habe ich mich über einige schöne Besprechungen gefreut:

In der Frankfurter Rundschau wurde „Fuíoll Fuine“ – also „Die Asche des Tages“, erschienen im Kröner Verlag, vorgestellt: https://www.fr.de/kultur/literatur/airti-o-cadhain-die-asche-des-tages-soll-er-nicht-doch-mit-dem-grabstein-anfangen-90148156.html. Alexander Kluy stellte Máirtín Ó Cadhain und die Romane von Eimar O`Duffy, ebenfalls im Kröner Verlag erschienen, in der Buchkultur vor. Einen Blick auf das Frühjahrsprogramm mit der ersten Edition Hubert Klöpfer kann man hier werfen: https://www.book2look.com/book/98T3MHi8ch

Theres Essmann, die sich über ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg freuen kann, wurde dazu in SWR 2 interviewt. Ihr Debüt wurde zudem im WDR besprochen. Und Sabine Ibing hat den Roman „Federico Temperini“ ebenfalls gelesen: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/federico-temperini-von-theres-essmann.html#-1

Bei Petras Bücher-Apotheke und bei Schillerbuch finden sich schöne Besprechungen des „Andrin“ von Martina Altschäfer, erschienen im Mirabilis Verlag. Aus diesem Verlag stammt auch die Novelle „Die Zeit so still“ von Florian L. Arnold, die auf Renies Lesetagebuch begeistert besprochen wurde. Und der MDR wird das Buch in der nächsten Sendung „Unter Büchern“ vorstellen.

Eine wunderbar einfühlsame Rezension gab es zum Haiku-Band „goldfüchse im schnee und leise lacht ein faun“ aus dem Mirabilis Verlag durch Kerstin Fischer: https://lyrikatelierfischerhaus.com/2021/01/12/goldfuchse-im-schnee-und-ganz-leise-lacht-ein-faun-janette-burkle-petra-c-erdmann/

Viel Aufmerksamkeit für ihren Debütroman „Mutters Puppenspiel“ erhielt die Verhaltenstherapeutin Ulla Coulin-Riegger, die ihr Romanthema – die verheerende Wirkung narzistisscher Elternteile auf ihre Kinder – in einem Fachbeitrag für den Spiegel aufarbeitete.
Anton Philipp Knittel urteilt bei literaturkritik.de: „Mutters Puppenspiel ist ein geschickt konstruierter, literarisch unprätentiöser Roman mit mehrfachen und gebrochenen Spiegelungen der Figuren. Coulin-Rieggers Debüt über fragile Identitäten ist zudem ein Text über Frauen- und Männerbilder, über bewusste und unbewusste Zuschreibungen. Mutters Puppenspiel ist zugleich eine Erzählung über misslingende Kommunikation zwischen den Geschlechtern und den Generationen sowie über deren Erwartungen und Bedürfnisse.“
https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=27490

Informationen zu den erwähnten Büchern finden sich hier: https://birgit-boellinger.com/bucher/

Ulla Coulin-Riegger über narzisstische Eltern in „Spiegel Wissen“

Ein „spätes“ Romandebüt und seine Folgen: Mit ihrem Buch „Mutters Puppenspiel“, das im Frühjahr 2020 im Verlag Klöpfer, Narr erschien, erreichte die 70-jährige Psychotherapeutin Ulla Coulin-Riegger nicht nur begeisterte Leserinnen und Leser. Sondern ist nun auch mit einem Fachbeitrag in der jüngsten Ausgabe von „Spiegel Wissen“ vertreten. In dem Spezialheft zum Thema „Wie die Kindheit uns prägt“, das heute erschien, schreibt sie aus fachlicher Sicht über das, was in ihrem Roman fiktional bearbeitet wurde: „Narzisstische Eltern manipulieren ihre Kinder und können ihnen das Wichtigste nicht geben: Liebe. Die seelischen Folgen sind oft verheerend.“

Ulla Coulin-Riegger wurde 1950 in Stuttgart geboren. Sie studierte Psychologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und absolvierte eine Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin. Seit 1996 betreibt sie eine Praxis als Verhaltenstherapeutin und systemische Familientherapeutin in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart.

Der Roman „Mutters Puppenspiel“ erschien im März 2020 beim Verlag Klöpfer, Narr: 174 Seiten, Hardcover mit Lesebändchen, 22,00 Euro, ISBN 978-3-7496-1027-3.

Ulla Coulin-Riegger im TV-Interview

Von ihrem Romandebüt „Mutters Puppenspiel“, über unglückliche Mütter, rücksichtslose Narzissten und von ihrem nächsten Buchprojekt sprach Ulla Coulin-Rieger im SWR:

https://www.swrfernsehen.de/landesschau-bw/studiogaeste/psychotherapeutin-ulla-collin-riegger-ueber-das-zusammenleben-mit-narzissten-100.html

„Ein vielschichtiger Roman“

„Mutters Puppenspiel von Ulla Coulin-Riegger ist ein vielschichtiger Roman, der viel mehr Interpretationsspielraum bietet, als ich während des Lesens gesehen habe. Durch eine kleine Frage am Ende des Buches bekommt alles nochmal einen spannenden Twist. Wie gerne würde ich auch dieses Buch mit anderen diskutieren!“

Über diese Aufforderung zur Diskussion sowie die intensive Besprechung durch Silvia Walter beim Blog „Leckere Kekse“ freuen wir uns natürlich für „Mutters Puppenspiel“ von Ulla Coulin-Riegger sehr. Mehr hier: https://leckerekekse.de/wordpress/ulla-coulin-riegger-mutters-puppenspiel/

Ulla Coulin-Riegger: Mutters Puppenspiel, Klöpfer, Narr Verlag

„Mit »Mutters Puppenspiel« legt die Neunundsechzigjährige ein erstaunliches Romandebüt vor. Psychologisch genau und jenseits literarischer Eitelkeiten gelingt ihr ein Kabinettstück zum Phänomen der Liebesmanipulation.“

So begeistert äußerte sich Angelika Overath über den Roman von Ulla Coulin-Riegger in ihrer Besprechung in der FAZ am 7. Mai 2020. Und tatsächlich ist der Psychotherapeutin mit ihrem ersten Roman ein kleines Kunststück gelungen.

Präzise und fast schon nüchtern erzählt sie von einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung: Die 38-jährige Lisette, obwohl als HNO-Ärztin mit einer eigenen Praxis beruflich erfolgreich, ist über die Maßen abhängig vom Urteil ihrer narzisstischen Mutter, die „Frausein“ über die Ehe mit einem wohlhabenden Mann und eigene Kinder definiert. Lisette erfüllt all dies nicht.

Als sie von ihrem verheirateten Geliebten schwanger wird, gerät das fragile Lebenskonstrukt ins Wanken und die Lesenden werden mitgerissen in diesen Kreislauf aus psychischen Manipulationen. Das Buch endet unerwartet und mit einer offenen Frage, die den ganzen Roman wieder in einem neuen Licht erscheinen lässt. Stilistisch erinnert es an entsprechende Romane von Marlene Streeruwitz und Elfriede Jelinek.

Ulla Coulin-Riegger wurde 1950 in Stuttgart geboren. Studium der Psychologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Nach dem Diplom Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin, seit 1996 niedergelassen in eigener Praxis als Verhaltenstherapeutin und systemische Familientherapeutin bei Esslingen.

Verlagsinformationen zum Buch: Mutters Puppenspiel

Besprechungen:

„Mit »Mutters Puppenspiel« legt die Neunundsechzigjährige ein erstaunliches Romandebüt vor. Psychologisch genau und jenseits literarischer Eitelkeiten gelingt ihr ein Kabinettstück zum Phänomen der Liebesmanipulation.“ – Angelika Overath in der FAZ
(7. Mai 2020)

„Die 38-jährige Lisette ist Ärztin und führt ein erfolgreiches Leben. Leid erfährt sie dennoch in Form der zurückgehaltenen Liebe ihrer Mutter.“ Heidenheimer Zeitung

„Die Protagonistin kann sich nicht selbst von ihren Marionettenfäden befreien, obwohl sie sich der Manipulation durch die Mutter bewusst ist.“ Stuttgarter Zeitung

„Ein spannendes, aufregendes und fesselndes kleines Buch, das viel über die Psyche und ihre Verstrickungen verrät.“ Leselupe.de

„Ulla Coulin-Riegger weiß, wovon sie in diesem Roman schreibt. Sie ist Psychotherapeutin, hört in ihrem Beruf von vielen Leben, denen eines zugrunde liegt: Ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern“ – Buchperlenblog

„Dieser Roman wird insbesondere für weibliche Leser erhebliche Nachwirkungen haben. Es wird wohl nur wenige geben, welche die eigene Einstellung zur Rolle einer Mutter, Tochter und Frau nach der Lektüre dieses Romans nicht auf den Prüfstand stellen werden.“ – Renie`s Lesetagebuch

„Toll gemacht, fand ich im Nachhinein, toll von der Autorin konzipiert, gleich im ersten Satz die mentale und psychische Abhängigkeit der Schreiberin von der Mutter so knüppeldick, aber doch elegant verbrämt aufs Tapet zu bringen.“ – Claudia Schulmerich bei Weltexpresso

„Vor allem aber hat Lisette sich mit ihrem Emil – trotz einer Menge schöner Worte – jemanden geangelt hat, der seine Bedürfnisse stets in den Vordergrund stellen wird. Das kommt einem bekannt vor. Wie heisst es zu Anfang des Romans: Neben ihr bin ich klein. Vielleicht müsste es auch am Ende heissen: Klein will ich bleiben.“ – Yolanda Fäh bei Das Wort zum Buch

„Ein aufregender, absolut fesselnder Roman für alle Mütter und Töchter und alle an Psychologie interessierten Lesenden.“ – Andrea Zimmermann bei Eliport

„Fiktion oder Fallbeispiele aus ihrer Praxis? „Mutters Puppenspiel“ ist beides.“ – Claudia Ihlefeld in der Heilbronner Stimme.