MIRABILIS VERLAG: Besuch vom MDR und Lesungen beim Literaturfest Meißen

Viel los ist derzeit beim Mirabilis Verlag. So kam Katrin Schumacher von MDR Kultur, die in diesem Sommer mit einem Bücherbus unter dem Motto „Unter Büchern unterwegs“ auf Tour durch Mitteldeutschland unterwegs ist, zu Besuch.

„Ich möchte Menschen treffen und mit ihnen über Literatur reden. Ich möchte wissen, was in unseren drei Ländern gelesen wird und wie geschrieben wird, wie Bücher gemacht werden und wo Literatur passiert“, sagt die Literaturkritikerin. Und so machte sie auch Halt beim Mirabilis Verlag, der in Klipphausen/Miltitz seinen Sitz hat.

An Büchern fehlt es nicht im Verlag – so gab es auch dementsprechend viel zu erzählen. Mit dabei waren Muntaha Al-Robaiy und Nicole Nickler mit ihrem Kinderbuch „Layla aus dem Zauberwald“ und Herbert Heinrich Beckmann, der mit dem spannenden Roman „Es sind Kinder“ im Verlagsprogramm vertreten ist.

Die Runde ergänzten Maria Fagerlund und Daniel Bahrmann, die Organisatoren vom Literaturfest Meißen, das vom 10. bis 12. Juni stattfindet. Eine fröhliche und sympathische Bücherrunde mit angenehmen Gesprächen und Interviews bei Kaffee und Kuchen auf der Wiese vor den Verlagsräumen.

Ein großes Dankeschön kam von Verlegerin Barbara Miklaw an die überaus sympathische Katrin Schumacher vom MDR Kultur für ihr Interesse und den schönen Nachmittag  – und an das Literaturfest Meißen, das unabhängige Verlage unterstützt, in diesem Jahr auch einige Büchertische einrichtet und Lesungen ermöglicht. Aus dem Mirabilis Verlag lesen dort Herbert Heinrich Beckmann aus „Es sind Kinder“ am Samstag, 11. Juni, 17.00 Uhr, Martina Altschäfer aus „Andrin“ am Sonntag, 12. Juni, 16.00 Uhr, beide auf der Bühne am Markt, sowie Muntaha Al-Robaiy und Nicole Nickler aus „Layla aus dem Zauberwald“, ebenfalls am 12. Juni, um 15 Uhr auf der Bühne Tuchmachertor. Der Verlag ist an beiden Tagen mit einem Stand vertreten.

Zum tollen Programm des Literaturfestes Meißen geht es hier: https://literaturfest-meissen.de/programm/

Zum Gruppenbild unter der Verlagslinde versammelten sich: Daniel Bahrmann, Maria Fagerlund, Katrin Schumacher, Muntaha Al-Robaiy, Nicole Nickler, Herbert Heinrich Beckmann und Barbara Miklaw (von links).

Infos zu den vorgestellten Büchern:
Layla aus dem Zauberwald
Es sind Kinder
Andrin

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Wolfgang Allinger und Ute Kliewer – Zeit zieht nicht

Ina und Paul treffen sich an der Universität Marburg. Sie möchten Lepcha lernen, eine Sprache, die vor allem in Sikkim und Darjeeling gesprochen wird. Ihr Traum, diese Himalaya-Region im Grenzgebiet von Nepal, Tibet und Indien zu bereisen, wird jedoch erst vier Jahrzehnte später Wirklichkeit. Auf ihrer Reise lernen sie wunderbare Menschen kennen und tauchen tief ein in die Kultur dieser einzigartigen Bergwelt.

„Erzähl mir von Darjeeling“ lautet der Untertitel dieser besonderen Reiseerzählung: Das Autorenduo Wolfgang Allinger und Ute Kliewer erfüllt diesen Wunsch auf besondere Weise. Poetisch, behutsam und mit einem feinen Blick auf Land und Leute ist „Zeit zieht nicht“ ein Buch, das einen auf ganz besondere Art mit auf Reisen nimmt.

Die Autoren:

WOLFGANG ALLINGER wurde in Dortmund geboren. Er studierte in Dortmund, Duisburg und Perugia. Seit 2017 lebt und arbeitet er in Neustadt an der Weinstraße. Seit 2007 ist er Herausgeber des Literaturmagazins Wortschau.
UTE KLIEWER wurde in Merseburg geboren und wuchs in der DDR auf. Sie studierte an der TU Dresden und lebt und arbeitet seit 1989 in der Südpfalz.

Stimmen zum Buch:

„Einen bezaubernden kleinen Roman, der von einer Reise angeregt wurde, die sie im November 2019 in die Himalaya-Region führte, haben jetzt der Neustadter Wolfgang Allinger und seine Südpfälzer Schreibpartnerin Ute Kliewer vorgelegt: „Zeit zieht nicht“ lautet der Titel, und Entschleunigung ist hier tatsächlich Programm.“ – Holger Pöschl, Die Rheinpfalz

Eine Rezension von Eric Giebel beim Blog Vitabu Vingi mit interessanten Hinweisen zur Sprache Lepcha, die die Protagonisten der Erzählung lernen möchten.

„Wundervolle Reiseliteratur“ – Jörg Berghoff

„Lebensgeschichten. Wunderschön geschrieben und inspirierend.“ – Karminrotes Lesezimmer

Zu Gast bei Hauke Harders Leseschatz-TV: Ute Kliewer und Wolfgang Allinger erzählen etwas über „Zeit zieht nicht“.

Das Buch:

Wolfgang Allinger/Ute Kliewer
Zeit zieht nicht
Erzähl mir von Darjeeling
Mirabilis Verlag, März 2022
112 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 16,90 €
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
ISBN 978-3-947857-15-9
https://mirabilis-verlag.de/produkt/wolfgang-allinger-ute-kliewer-zeit-zieht-nicht-erzaehl-mir-von-darjeeling/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Die Brücke. Wie funktioniert dein Gehirn?

Albert Einstein soll ein besonders ausgeprägtes Corpus Callosum gehabt haben: Der Hirnbalken bildet die Brücke zwischen den beiden Hälften unseres Gehirns. Er sorgt für den richtigen Informationsaustausch zwischen den beiden Hälften, er ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Wahrnehmungen, das Reden und Sprechen mit dem Handeln richtig zusammenbringen.

Die Autorin Carola Wegerle erläutert diese Funktionen des Gehirns in unserer Neuerscheinung auf kindgerechte Weise mit einer spannenden Geschichte: Es waren einmal zwei Häuser, die durch eine Brücke miteinander verbunden waren. Im rechten Haus wohnte Sirru mit ihrer Familie, im linken Haus Hanno. Im rechten Haus war alles bunt und wild und lustig, im linken Haus war es sehr ordentlich, es gab klare Regeln und es wurde viel gerechnet. Plötzlich wird bei einem Sturm die Brücke zwischen den beiden Häusern zerstört und die Familien werden voneinander getrennt. Sie müssen gemeinsam eine Lösung finden, um wieder miteinander verbunden zu sein. Alle fassen mit an und bauen eine neue Brücke, damit sie wieder zusammenleben und sich ergänzen können.

Carola Wegerle erzählt anschaulich und kindgerecht von der Funktion unseres Gehirns und erläutert einfache kleine Übungen zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration und zur Entspannung nach einem anstrengenden Schultag. Kinder werden in leicht verständlicher Weise und bildhaft in das Thema eingeführt. Sie erhalten Basiswissen über ihr wichtigstes Handwerkszeug: Das Gehirn. Dies kann beim Lernen helfen und den Schulalltag erleichtern.

Die Autorin:
CAROLA WEGERLE schreibt Romane, Drehbücher, Kindergeschichten und Sachbücher. Das Thema Gehirn hat sie schon immer fasziniert, daher befasste sie sich intensiv mit Neurologie. Sie schrieb bereits einen Ratgeber zum Thema Konzentration und konzipierte Ausbildungen zum Mentaltrainer. Besonders interessant ist für sie das Fachgebiet der Neurokinetik. Wie kann man durch körperliche Impulse das Gehirn zu Höchstleistungen anregen? Dieses Wissen wollte sie auch Kindern vermitteln, um ihnen das Lernen zu erleichtern. Carola Wegerle lebt in München.

Die Illustratorin:
MARION WEIS studierte an der Deutschen Meisterschule für Mode in München Grafik und arbeitete in vielen Verlagen und Agenturen als Grafikerin und Illustratorin. Seit 2011 ist sie freie Illustratorin und Yogalehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf bei München, mag die Natur, gibt Kindermalkurse und unterrichtet Yoga.

Stimmen zum Buch:
„Ich finde es eine geniale Idee, die beiden Gehirnhälften mit Häusern zu vergleichen.“ – Fabienne Frischknecht vom Blog „Fabulös wachsen“

„Ein interessantes, einfaches Buch mit schönen Illustrationen zu einem wichtigen Thema.“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

„Die Brücke – Wie funktioniert dein Gehirn?” erklärt einfach und nachvollziehbar wie unsere beiden Gehirnhälften funktionieren. Eingebettet in eine nette Geschichte samt Illustrationen ist das vorliegende Büchlein eine tolle Lese- und Lernerfahrung für Kinder im Grundschulalter.“ – Dominic Schlatter, booknerds.de

Bibliographische Angaben zum Buch:

Carola Wegerle/Marion Weis
Die Brücke.
Wie funktioniert dein Gehirn?
Reihe: Schau hinter die Kulissen
Mirabilis Verlag, März 2022
Hardcover, Fadenheftung, 19,4 cm x 15,4 cm
30 farbige Zeichnungen von Marion Weis
Lesealter: ab 6 Jahren
ISBN 978-3-947857-07-4
https://mirabilis-verlag.de/produkt/carola-wegerle-schau-hinter-die-kulissen-die-bruecke/

MIRABILIS VERLAG: Layla aus dem Zauberwald

Wie wichtig ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist, das zeigt sich immer deutlicher an den Auswirkungen des Klimawandels. Aber wie kann man auch Kinder für Umwelt- und Naturschutz begeistern?

„Layla aus dem Zauberwald“ bietet dafür einen märchenhaften Zugang. Das neu im Mirabilis Verlag erschienene Kinderbuch erzählt von Layla, die in einer kleinen Hütte in einem verzauberten Wald lebt. Ihre Freunde sind die Tiere, deren Sprache sie versteht, besonders aber die geheimnisvolle, weise Eule Windflug. Eines Tages bitten die Tiere aus der nahen Stadt Layla um Hilfe, denn die Menschen zerstören ihren Lebensraum. Und Layla begibt sich sofort auf den Weg …

Die zauberhafte Erzählung, die Kinder ganz sacht an die Fragen unseres Umgangs mit der Natur heranführt, stammt aus der Feder von NICOLE NICKLER. Sie wurde 1999 in Leipzig geboren, dort studiert sie für das Grundschullehramt. Die Geschichte von Layla aus dem Zauberwald ist ihr erstes Buch. Mit Ideen und Texten von Lisa Mannagottera.

Eine Augenweide nicht nur für die kleinen Leser, sondern auch für Erwachsene sind die Tuschezeichnungen von MUNTAHA AL-ROBAIY, die auch die Idee zu diesem Buch hatte. Sie wurde 1999 im Irak geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Leipzig.

Bibliographische Angaben zum Buch:

Nicole Nickler
Layla aus dem Zauberwald
Ein Märchen für Kinder ab fünf Jahren
Mit 25 Tuschezeichnungen von Muntaha Al-Robaiy
Mirabilis Verlag, März 2022
72 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 19 cm x 24 cm
14,90 € [D] 15,40 € [AT]
ISBN 978-3-947857-06-7

Stimmen zum Buch:
„Gänzlich ohne Pathos, mit allgegenwärtiger Empathie bringt Nicole Nickler in ihrem ersten Buch die Probleme der Zeit auf den Punkt. Ein kleines Mädchen wird zur Retterin der Welt. Okay, ein bisschen Pathos darf es dann doch sein. Aber den erhobenen Zeigefinger sucht man vergebens.“ – Karsten Koblo bei aus-erlesen.de

„Es ist eine Ermutigungsgeschichte für Kinder, sich die Vermüllung ihrer Welt nicht gefallen zu lassen, sich nicht einschüchtern zu lassen von denen, die den schwindenden Reichtum unserer lebendigen Umwelt auch noch mit Füßen treten. Und dass die Geschichte einen gewissen orientalischen Charme hat, liegt natürlich an den Zeichnungen von Muntaha Al-Robaiy, mit denen das Buch reich bestückt ist. Lauter kleine Fensterchen in eine märchenhafte Welt, die eben nicht nur Fantasy ist, sondern die lebendige Welt neben uns. Das, was Kinder noch mit großen Augen bestaunen können, wenn sie es finden.“ – Ralf Julke, Leipziger Internet-Zeitung

„Mich hat die Geschichte mit ihren Tuschezeichnungen wie aus Tausendundeiner Nacht ganz in ihren Bann gezogen und ein einmaliges Leseerlebnis beschert. Umso schöner, wenn dabei noch für ein wichtiges Thema sensibilisiert wird.“ – Kinderbuchschatz.de

„Wer nach einer magisch behafteten Geschichte mit dem Thema Umweltschutz sucht, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben, dem*der möchte ich gerne die wunderschöne Geschichte empfehlen.“ – Eine feine Rezension auf dem Blog „Fabulös wachsen“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Mein buntes Zuhause

Gregor Gysi erzählt von Weihnachten, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises (Sachsen-Anhalt), vom Karneval. Die syrische Kurdin Heivin Khalin und Simran Ahmed aus Somalia erinnern sich an ihre Heimat, mit Geschichten aus der Schule und vom Fußball. Und Habiba Soltani aus Afghanistan gibt ihre Fluchterfahrungen weiter: So bunt wie das Leben selbst, so bunt sind die Geschichten dieser Menschen. Sie gehören zu „Mein buntes Zuhause“.

Das wunderschön von Mariana Lepadus illustrierte Sach- und Erzählbuch mit tollen Wimmelbildern eignet sich für den Einsatz in Kindergärten, Grundschulen und überall dort, wo Menschen mit Kindern verschiedener Herkunft arbeiten: Anschaulich und spielerisch schlägt es Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und trägt so zur gegenseitigen Verständigung bei. Das geht hin bis zum interkulturellen Essen – Rezepte für „Saladolewiye“, afghanischen Salat, oder syrische Kekse laden zum gemeinsamen Kochen und Schmausen ein. 

Die Herausgeber Andreas Siegert und Sören Brenner dazu:
„In Kindergärten und Schulen gehört es längst zum Alltag, dass Kinder unterschiedlicher Herkunft, oft aus Ländern außerhalb Europas, gemeinsam mit deutschen Kindern spielen und lernen. Mitunter fehlt es bei zugezogenen Eltern und Kindern noch an deutschen Sprachkenntnissen in Wort und Schrift und vieles in unserer Kultur ist neu und fremd für sie. Aber es gibt auch viel Gemeinsames und Verbindendes, wie Hilfsbereitschaft, Engagement und die Bereitschaft zu lernen. Voneinander lernen können wir vor allem, indem wir uns unsere Geschichten erzählen. Die wesentlichen Dinge des Lebens werden von vergleichbaren Bedürfnissen und Gefühlen begleitet, die sich in kulturell verschiedenen Erscheinungsweisen äußern. Dieses Buch mit seinen zahlreichen farbigen Bildern und persönlichen Texten soll dabei helfen, den Austausch zwischen Menschen – insbesondere zwischen Kindern – zu fördern und über das Erzählen von (Lebens-)Geschichten eine Grundlage für gemeinsames Erleben zu schaffen. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, ehrenamtlich Engagierte, aber auch Eltern erhalten somit eine zusätzliche Unterstützung bei der Betreuung von Kindern verschiedener Herkunft.“

Das von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland initiierte Buch erscheint nun aktuell im Mirabilis Verlag. In seinem Vorwort erinnert Landesbischof Friedrich Kramer daran, dass „die monotheistischen Religionen alle auf Fluchterfahrungen gegründet“ sind. „Es braucht bei aller Verzweiflung, die zur Flucht treibt, auch viel Mut, diesen Schritt zu wagen.“ Das Buch solle zum gegenseitigen Verstehen beitragen.

Herausgeber:

Andreas Siegert ist Geschäftsführer der Glocal HR Concept GmbH. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und promovierte in Soziologie. Forschungsschwerpunkte sind die Migration und Integration von Fachkräften sowie die Revitalisierung ländlicher Räume.

Pfarrer Sören Brenner ist Schulbeauftragter der Propstei Halle-Wittenberg, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

Illustrationen:

Mariana Lepadus, Lutherstadt Eisleben, hat eine künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Ikonographie und Fresken in Rumänien absolviert. Nach ihrem Studium hat sie in der DDR als Theatermalerin gearbeitet und parallel ein Grafikstudium abgeschlossen. Seit 2005 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin mit den Schwerpunkten Portrait und Figurendarstellung. Sie hat sich an zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt, unterrichtet Kunsterziehung und ist Mitglied der Künstlergilde Harz.

www.lepadus-kunst.de

Bibliographische Angaben zum Buch:

Andreas Siegert/Sören Brenner (Hg.)
Mariana Lepadus (Illustration)
Mein buntes Zuhause
Über Fremdes und Vertrautes
Mirabilis Verlag 2022
48 Seiten, Hardcover, 12,00 €
ISBN 978-3-947857-14-2

Stimmen zum Buch:

„Vor allem wird uns wieder einmal klar, wie unbefangen Kinder mit Unbekanntem umgehen und keine Unterschiede machen in der Herkunkft oder Sprache“ – Sabine Ertz im Saarländischen Rundfunk

„Doch es geht um Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und von weit her in unser Land kommen – besonders im Fokus stehen in „Mein buntes Zuhause“ Menschen aus Syrien. Die Autorinnen und Herausgeberinnen des Buches kommen danach zu Wort – sie erklären, dass Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Kulturen besprochen werden müssen, um nicht als Fremdkörper zwischen Menschen zu stehen. Dazu soll das Buch helfen.“ – Heike Baller bei der Kölner Leselust

„Kinder lieben bunte Vielfalt – und genau diese Vielfalt vermittelt dieses schön gestaltete Kinderbuch aus dem Mirabilis Verlag.“ – Johannes Groß, www.lehrerbibliothek.de

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Herbert Heinrich Beckmann – Es sind Kinder

Was geschieht, wenn Konflikte nicht gelöst werden? Wenn für unterschwellige Aggressionen ein Ventil gesucht wird, ein Sündenbock herhalten muss? Diesen Fragen geht Herbert Heinrich Beckmann in seinem neuen Roman „Es sind Kinder“ nach: spannungsgeladen und mit einem feinen Gespür für die inneren und äußeren Konflikte seiner Protagonisten.

Tine und Stefan sind ein Paar am Abgrund. Der dünne Faden, der ihre Beziehung noch zusammenhält, ist ihr kleiner Sohn Leon. Doch als dieser beim gemeinsamen Urlaub auf einer Insel mitten in der Baltischen See plötzlich spurlos verschwindet, stehen die beiden vor einer ganz besonderen Belastungsprobe. Das Kind Leon geht unterdessen seinen eigenen Weg. 

Mit psychologischem Feingefühl zeichnet Herbert Heinrich Beckmann, Autor erfolgreicher Kriminalromane, das Psychogramm einer eskalierenden Beziehung in einer Atmosphäre unerklärlicher subtiler Bedrohung. Ein Roman, der ebenso rätselhaft ist wie spannend.

Der Autor:
Herbert Heinrich Beckmann, geboren 1960, schreibt unter verschiedenen Namen für Erwachsene und Kinder: Hörspiele, Radiogeschichten, Romane und Erzählungen. Von ihm sind unter anderem erschienen: 

Atlantis Westberlin (2000), Ch. Links Verlag
Die Nacht von Berlin (2012), Gmeiner Verlag
Der Jesus von Kreuzberg (Kinderhörspiel, rbb 2012/ rbb media 2019)
Hotel ohne Wiederkehr (2018), Gmeiner Verlag
Nacht vor meinen Augen (2019), Gmeiner Verlag 

Er stand mit seinen Büchern unter anderem 2010 auf der Shortlist und 2012 der Longlist beim Sir-Walter-Scott-Preis, 2012 zudem auf der Top-5-Liste zum Deutschen Kinderhörspielpreis.

Herbert Heinrich Beckmann lebt mit seiner Familie in Berlin. 

Informationen zum Buch:

Herbert Heinrich Beckmann
Es sind Kinder. Roman
Mirabilis Verlag, 2021
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
Hardcover, Fadenheftung, Schutzumschlag, Lesebändchen, 248 Seiten; 22 €
ISBN 978-3-947857-13-5

Stimmen zum Buch:

„Ein kluger Roman, der den Leser in jeder Phase mitnimmt, bis sich die aufgebaute Spannung schließlich in einer überraschenden Wendung löst.“ – Volker Jakob, Westfalenspiegel 02/2022

Herbert Heinrich Beckmann im Gespräch mit Katrin Schumacher vom MDR über Bücher, die Fernweh wecken und andere Leseleidenschaften

„Geschickt evoziert Herbert Heinrich Beckmann in „Es sind Kinder“ von Anfang an das Gefühl einer Bedrohung der drei Hauptfiguren.“ – Dieter Wunderlich

„Der Roman Es sind Kinder von Herbert Heinrich Beckmann ist ein psychologischer Thriller der besonderen Art. Einer, der ohne Verbrechen auskommt. Und der fast seine ganze Spannung aus einer verfahrenen Kommunikationssituation bezieht, während die genretypischen Angstmotive den Fantasien seiner Protagonisten überlassen werden.“ – Joachim Feldmann, Crimemag

„Ein berührendes Buch, mit dem uns der Autor aufzeigt, wohin mangelnder Respekt und Arroganz gegenüber dem Unbekannten, Andersartigen führen kann. Bezogen auf die aktuelle Situation in der Welt ist dem Autor hier ein Meisterwerk gelungen, das die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält und zahlreiche schockierende, aber auch traurig stimmende Dialoge beinhaltet.“ – Stefanie Steible, literaturkritik.de

Als Buchtipp in der „Baltischen Stunde“: „Die Leserinnen und Leser werden es schnell merken (…), dass es hier keine Sieger und Besiegten geben kann, in diesem komplizierten Kommunikationsgeflecht zwischen Mann und Frau. Aber, und das ist vielleicht ganz entscheidend für die Buchlektüre: es ist spannend zu lesen.“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.


MIRABILIS VERLAG: Poesie, geerdet am Kartoffelfeuer

eiszapfengesäumt
das uralte dach im hof
hoch-zeit des winters

Petra C. Erdmann

Manchmal ist weniger mehr. Und es braucht nur wenige Worte, um ganze Welten zu entwerfen, mit wenigen Zeilen und einem zarten Pinselstrich Landschaften und Bilder zu zeichnen. Das vermag die Kunst des Haiku-Dichtens: In ihrer strengsten, traditionellen Auslegung bestehen diese japanischen Gedichte aus drei Zeilen mit der Silbenstruktur 5-7-5.

Zwei, die diese reduzierte Form nicht nur perfekt beherrschen, sondern es dabei auch schaffen, miteinander in einen Dialog zu treten, sind Petra C. Erdmann und Janette Bürkle Szalys. Bereits 2015 haben sie im Mirabilis Verlag mit „der tulipan entblättert sich und amor schleicht ins land“ einen gemeinsamen Band veröffentlicht. Und nun schleicht sich die Liebe zur genauen Beobachtung unserer Welt wieder in die Leserherzen: „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ heißt das neue Buch der beiden Dichterinnen.

Liebevoll gestaltet und gesetzt, führen die Goldfüchse und der Faun durch die Jahreszeiten. Auf jeder Seite finden sich zwei Haikus, die miteinander korrespondieren – so antwortet Janette Bürkle Szalys gewissermaßen auf die Eiszapfen am Hofdach:

mitternachtsstille
im gebälk unter dem dach
raspelt ein holzwurm

Kleine Szenen, die zu Bildern werden, Erinnerungen freisetzen, träumen lassen – so führt die Kunst des Haiku unaufdringlich auch zum Kern der Philosophie, die dahinter steht: Über die Schrift hinaus die eigene Natur zu schauen.

Was die Miniaturen der beiden Dichterinnen jedoch auch ausmacht, ist über die genaue Beobachtungsfähigkeit hinaus ein warmer, leiser Humor, der aus vielen Zeilen spricht, eine zärtliche Hingabe an die Welt. Ein wunderbares Beispiel dafür ist ein Dialog über lümmelnde Katzen und Katzenjammer – eine Seite des Buches, die man mit einem stillen Lächeln verlässt, zumindest als Katzenliebhaberin.

Ein Gedicht für sich ist das Nachwort des Poeten Imre Török, der über „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ schreibt: „Eine poetische Sammlung zartblauer Träume, geerdet am Kartoffelfeuer.“

Mehr Informationen zum Buch beim Mirabilis Verlag unter diesem Link.

Meinungen:

„Das sind die kleinen und bezaubernden Alltagsmomente und Ruhe-Oasen, die man sich selbst bereiten kann.“
arcimboldis world
„Emotionale Gedichte, die inspirieren und anregen, die Gedanken fließen zu lassen, die Phantasie beflügeln und alle Sinne ansprechen.“
Kulturbowle
„Jeder Mensch trägt in sich einen poetischen Punkt. Diese Haiku berühren ihn im Kern.“
Lyrikatelier Fischerhaus


Hinweis: Für den Mirabilis Verlag bin ich als Pressereferentin tätig.

MIRABILIS VERLAG: „Wer denkt sich die Wörter aus?“

Sie hat sich etwas verzögert, die Wort-Schatz-Suche im Mirabilis Verlag, aber jetzt ist sie da! Ein Sachbuch für Kinder, das sehr unterhaltsam und auf heitere Art und Weise zeigt, wie Wörter entstehen, wie aus 30 Buchstaben ganze Welten wachsen, wie sich Sprache gestaltet.


ZIELGRUPPE: Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Sie sollen für Sprache sensibilisiert, aber auch unterhalten werden. Gleichzeitig hilft es Erwachsenen dabei, das Interesse der Kinder an Sprache zu fördern. Die Texte gehen von Alltagsbeobachtungen aus und nehmen zahlreiche Anleihen bei der Kinder- und Jugendliteratur auf. Die Illustrationen sind dabei oft ebenso mehrdeutig und metaphorisch wie die Wörter.

BEGLEITANGEBOTE:  Hörbeispiele, weiterführende Informationen, Anregungen und Spiele zum Buch gibt es unter www.sprachfutter.de . Dies alles lädt zu einer Wort-Schatz-Suche der besonderen Art ein. Und ein Hingucker ist der toll gemachte Buchtrailer:

DIE AUTOREN:

BRIGITTE SCHNIGGENFITTIG arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin und lehrt seit 1985 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur deutschen und zur polnischen Sprache.

DR. JÖRG WAGNER promovierte in Angewandter Sprachwissenschaft. Seit 1993 lehrt er Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Universität Halle.

DIETER GILFERT studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein. Seit 1978 arbeitet er freischaffend als Maler und Grafiker in Halle (Saale).

Bibliographische Angaben:

Brigitte Schniggenfittig, Jörg Wagner: 
Wer denkt sich die Wörter aus? Eine Wort-Schatz-Suche.
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren
mit Illustrationen von Dieter Gilfert
Mirabilis Verlag, April 2021
ISBN 978-3-947857-12-8
112 Seiten, 19 cm x 24 cm
Hardcover, Fadenheftung
19 € [D]  19,60 € [AT]

Meinungen zum Buch:

„Die Perlen dieses Schatzes sind die Bausteine der Sprache. Da werden Wörter gezählt und gewogen. Erste Verblüffung: wie wenig es braucht für eine ganze Wort-Welt. Mit solchen Überraschungen wartet das ganze Buch auf. Es weckt Aufmerksamkeit.“
Christine Knödler im Deutschlandfunk

„Wer denkt sich die Wörter aus? weckt humorvoll und anschaulich Sprachstaunen: empfehlenswert als Familienlektüre oder für Eltern.“
Anne-Catherine Simon, Die Presse

„Das Buch ist voller solcher Entdeckungen in der Wörterwelt. Und die oben erwähnten Randnoten sind überhaupt nicht langweilig. Denn da stehen dann meist die herrlichen Bücher verzeichnet, aus denen die Autoren dann auch viele der herrlichen Zitate und Spiele mit Sprache geholt haben, etwa Walter Moers‘ „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ oder Michael Endes „Die unendliche Geschichte“. Denn natürlich haben sich die klügsten (Kinderbuch-)Autoren auch immer mit den Abgründen und Schönheiten von Sprache beschäftigt.“
Ralf Julke in der L-IZ

„Ein Buch zum Erlernen und Erfahren, auf unterhaltsame Art“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

„Ein ebenso lehrreiches wie spannendes und amüsantes Sachbuch.“ – Katja Pausch, Mitteldeutsche Zeitung

„Eine gelungene Reise durch unsere Sprache für Kinder ab etwa 10 Jahren.“ – Angelika Rust, ekz

„Ein Buch für die ganze Familie oder eine Schulklasse, die gemeinsam
gern auf die Jagd nach Wörtern geht.“ – lehrerbibliothek.de

„Zwischen den Kapiteln werden Sprachspiele angeboten. Dies Buch soll Kinder für Sprache sensibilisieren, aber auch unterhaltsam sein. Dieses Sachbuch hat einen hohen intellektuellen Anspruch, theoretisiert mir an manchen Stellen ein wenig.“ – Sabine Ibing mit einem sehr ausführlichen, differenziertem Beitrag inklusive etlicher Einsichten in das Buch auf ihrem Blog

„Dieses Buch ist ein wahrer Bücherschatz. Der uns viele Kostbarkeiten offenbart. Direkt am Anfang verrät es uns zum Beispiel, dass wir reich sind. Reich an Worten.“ – Simone Derichsweiler auf ihrem Blog

Die Wortschatz-Suche hat es sogar auf die Titelseite des Wissenschaftsmagazin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschafft und wird dort in einem mehrseitigen Beitrag vorgestellt.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

MIRABILIS VERLAG: Jürgen Meier – Wöbkenbrot und Pinselstrich

In seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ erzählt der Hildesheimer Schriftsteller Jürgen Meier die Geschichte zweier Familien im vergangenen Jahrhundert – und damit auch die Geschichte dieses Jahrhunderts.

Begeistert äußert sich Konstantin Wecker über dieses Buch:
»Am Schicksal zweier Familien entfaltet Jürgen Meier ein Kaleidoskop der Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Studentenbewegung der Nachkriegszeit. Er erzählt von tiefer Verstrickung in die nationalsozialistische Ideologie, von Verblendung und großer Schuld und von einer jungen Generation, die sich aus dem Kreislauf von Ideologie und Habgier befreien will.«

ZUM ROMAN:
Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt dessen Begeisterung für Hitler und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker, die Tochter von Johannes, kennen und heiratet sie. Trotz schwerer Verwundungen und langer Kriegsgefangenschaft bleibt er auch in der Nachkriegszeit unverändert. Tief geprägt von der nationalsozialistischen Ideologie setzt er seine Kommunistenhetze und seinen Hass auf Juden fort. Ein Unverbesserlicher, der aus dem Krieg und der großen Menschheitskatastrophe nichts gelernt hat. 

Ein schweres Erbe für die nachfolgende Generation: Sohn Georg befreit sich aus dem Muff der Vergangenheit und schließt sich dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

ZUM AUTOR:
Jürgen Meier lebt in Hildesheim, wo er lange Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater war und die Werbeagentur Aickele & Meier gründete. Seit 1997 ist er als selbstständiger Autor und Journalist tätig. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor. 

https://www.autorjuergenmeier.de/

INFORMATIONEN ZUM BUCH:
Jürgen Meier
Wöbkenbrot und Pinselstrich
Mirabilis Verlag, Juni 2021
344 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung; 14 cm x 22 cm, 24,00 Euro
ISBN 978-3-947857-08-1
www.mirabilis-verlag.de

STIMMEN ZUM BUCH:

„Wer gerne Familienromane mit einem geschichtlichen Hintergrund liest, findet
in diesem tiefgründig geschriebenen Buch ein lesenswertes Beispiel.“ – Andrea Geiger-Blau in „Freie Presse“ Chemnitz

„Jürgen Meier erzählt in einem großen epischen Bogen und mit überzeugenden Dialogen.“ – Volker Jakob, Westfalenspiegel

„Jürgen Meier hat mit diesem Familienroman, der sich über drei Genera-
tionen erstreckt, eine eindrucksvolle Erzählung geschaffen, die dazu dient,
Geschichte zu verlebendigen, um sie besser verstehen zu können.“ – Helmut Johach im „Fromm Forum 26“, der Jahresschrift der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft

„Tiefgründig, spannend und gut geschrieben. Die Figuren erlangen eine Plastizität und spiegeln durch ihr Handeln einen ganzen gesellschaftlichen Werdegang.“
Hauke Harder in seinem Blog Leseschatz

„Ideologie und Habgier“: Die Kulturredaktion der nd stellt unter diesem Titel aktuelle Romane aus unabhängigen Verlagen zum Thema inklusive Leseproben vor.

„Das Leben ist wie ein Hochseilakt. Man kann an der einen oder an der anderen Seite herunterfallen.“ Und so möchte er seinen Roman auch als Plädoyer für eine „maßvolle
Mitte“ verstanden wissen, wo wacher Bürgergeist sich konstruktiv in die Gesellschaft
einbringt.“
Jürgen Meier im Juli 2021 im Interview mit Gabriele Peschke im Westfalen-Blatt.

„Wer sich für diesen historischen Familienroman Zeit nimmt, lernt viel über die deutsche Mentalität, ihr Patriarchat und die enge Verbindung der Zeiten vor, während und nach den Nazis.“ – „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ wird als Beispiel in „Deutsch perfekt“, einem Magazin der Zeitgruppe, vorgestellt.

„Wie sich im Deutschland des vergangenen
Jahrhunderts aus Vaterlandsstolz und Kaisertreue erst Kriegslust
und schließlich nationalsozialistischer Judenhass entwickeln konnten,
illustriert der Hildesheimer Autor Jürgen Meier in seinem intimen Mehrfamilienportrait
Wöbkenbrot und Pinselstrich.“ – Anja Dolatta in „Stadtkind Hannover“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

Florian L. Arnold im Gespräch: Plötzlich war dieser Ton da…

Seit wenigen Tagen ist die Novelle „Die Zeit so still“, das vierte Buch, das Florian L. Arnold im Mirabilis Verlag veröffentlicht hat, nun in der Welt. Ich habe mit ihm über seinen Text gesprochen.

Florian L. Arnold. Bild: Nik Schölzel, Neu-Ulm.

Wo hast Du Dein Buch geschrieben?

Entstanden ist das Buch während des ersten Lockdowns im April 2020, innerhalb weniger Tage. Es war eine neue Erfahrung, denn üblicherweise schreibe ich am Besten, wenn ich den Ort wechsle. Ich kann zuhause nicht schreiben, ich muß dazu – üblicherweise, wie ich sagen muß – unterwegs sein. Dann kam dieser Lockdown, dieses diffuse Gefühl, eingesperrt zu sein, obwohl man ja doch für Einkäufe oder einen Spaziergang noch hinaus durfte. Ich war jeden Tag draußen in der Natur, aber ich hatte dennoch das Gefühl, nicht „raus“ zu können. Zudem der Gedanke: Wie geht es jenen, die nicht in die Natur hinaus können, die vielleicht ganz und gar eingeschlossen sind … Dann, gegen 22 Uhr abends, war plötzlich dieser Ton da, diese Stimme der Figur von Garham, die sich wundert über alles und doch zugleich alles schon zu wissen scheint. Ab da saß ich dann an meinem heimischen Schreibtisch oder im Wohnzimmer und schrieb. Und konnte nicht aufhören, bis der letzte Satz in Reichweite war.

Wie schreibst Du?

Die erste Fassung eines Buches entstand – vor „Die Zeit so still“ – immer handschriftlich oder auf einer alten „Hermes“-Schreibmaschine. Ich empfand dies als besten Weg, um schon im Entstehungsprozess gewisse Fehler oder Flüchtigkeiten auszuschließen. „Die Zeit so still“ ist das erste Buch, das ich tatsächlich komplett am PC geschrieben habe; ich war ehrlich gesagt erstaunt, daß es geht, daß ich so auch schreiben kann, ohne meine Sprache zu verlieren. Schreiben ist ja der Musik verwandt indem es Rhythmus und ein Leitmotiv haben muss, es hat neben allen immateriellen Aspekten auch etwas ganz physisches.

„Jedes Buch hat ja seine ganz eigene Geschichte. Als wir im Frühjahr alle von Corona und Lockdown heimgesucht wurden und auf einmal alles ganz anders war als gewohnt, sagte ich noch zu Florian: Bitte bloß kein Corona-Buch! – Allerdings hatte ich nicht bedacht, dass sozusagen stillgelegte Schriftsteller und Künstler ohne Lesungen und Veranstaltungen ganz natürlich und erst recht in außergewöhnlichen Situationen kreativ sind (und auch sein müssen) und ihr Empfinden künstlerisch verarbeiten. Außerdem sind sie listig … Florian erzählte mir ganz nebenbei von einem Hörspiel, das entstehen solle, und fragte, ob ich mal draufschauen könne. Ich schaute also ganz arglos – und schlug ihm spontan vor, dann doch ein kleines Buch daraus zu machen. Und es wurde ein recht ungewöhnliches, vor allem auch von der Form her.
Es erzählt von der Begegnung zweier Männer während einer Pandemie unter extremen Bedingungen, zeit- und ortlos, nicht hier, nicht jetzt. Es erzählt von der Stille,
vom Warten, vom Lauschen, von leeren Straßen, einer einsamen Straßenbahn und der Fahrt durch eine stumme Stadt, die dann doch so stumm gar nicht ist. Und es erzählt davon, wie wichtig Menschlichkeit und Mitgefühl sind, auch und gerade unter extremen Bedingungen. Deshalb ist dieses Buch entstanden. (…)“

Der Autor:
Florian L. Arnold, geboren 1977 in Ulm/Do., studierte Kunstwissenschaften. Der
Nachtarbeiter mit österreichischen Wurzeln arbeitet als freier Zeichner und Schriftsteller
sowie als Buchhändler und Verleger. Im Mirabilis Verlag erschienen von Florian L.
Arnold bereits die Novelle »Ein ungeheuerlicher Satz« (2015) sowie die Romane »Die
Ferne« (2016) und »Pirina« (2019).
www.florianarnold.de

Der Verlag:
Der Mirabilis Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in Miltitz bei Meißen (Sachsen)
und wurde 2011 von Barbara Miklaw gegründet. Anliegen des Verlags ist es, Bücher zu
veröffentlichen, die auch lange nach dem Lesen noch in Erinnerung bleiben – der
besonderen Sprache, der tiefgehenden und berührenden Erzählung wegen.
Programmschwerpunkt sind Erzählungen und Romane, oft in Verbindung mit bildender
Kunst – Grafiken, Zeichnungen, Fotografien.
www.mirabilis-verlag.de

Florian L. Arnold: „Die Zeit so still“
Novelle
Klappenbroschur. Beinhaltet 6 Grafiken
Mirabilis Verlag 2020
ISBN 978-3-947857-10-4