„Ein literarisches Schmuckstück“

„Mit seinen gerade mal knapp 150 Seiten ist „Die Asche des Tages“ ein schmaler Band, aber eine ungemein intensive Lektüre. Es lohnt sich, sich darauf einzulassen, sich Zeit zu nehmen und konzentriert zu lesen, denn leicht verführt einen das Gedankenkarussell des Autors dazu, selbst gedanklich abzuschweifen. Ein philosophisches und tiefgründiges Buch, dem man seine 50 Jahre auf dem Buckel nicht anmerkt. Ein ungewöhnliches Thema und eine immer noch zeitlos, modern wirkende Stilistik, die an Bewusstseinsstrom bzw. „Stream of Consciousness“ erinnert.“

Auf dem Blog „Kulturbowle“ gibt es nicht nur diese feine Rezension zu „Die Asche des Tages“ aus dem Kröner Verlag, sondern auch Empfehlungen für das passende Getränk, die begleitende Musik und weiterführende Literatur. Toll!

„Die Asche des Tages“ nun auch bei Irish Berlin

Kröner Verlag

„Und so fühlt N. sich denn in eine „Zwangsjacke der Ungewissheit“ gehüllt. Spätestens an dieser Stelle weiß der Leser nicht, ob er ihm noch beistehen, oder ihm einen Schubs ins fraglos kalte Wasser der Realität geben soll.
Indes: der reflektierte Leser fühlt sich im Glashaus und zögert, den ersten Stein zu werfen. Denn diesen „Verantwortungsmist“, der einem zuweilen vor die Füsse gekippt wird, kennen wir doch alle.“

Irland-Expertin Beate Lemcke bespricht auf dem Blog von „Irish Berlin“ Mártín Ó Cadhains letzten Roman, der in deutscher Übersetzung durch Gabriele Haefs nun als „Die Asche des Tages“ im Kröner Verlag erschienen ist.

Link zur Besprechung: https://irish-berlin.de/persoenlichkeit-auf-der-flucht-10343/