MIRABILIS VERLAG: Die Brücke. Wie funktioniert dein Gehirn?

Albert Einstein soll ein besonders ausgeprägtes Corpus Callosum gehabt haben: Der Hirnbalken bildet die Brücke zwischen den beiden Hälften unseres Gehirns. Er sorgt für den richtigen Informationsaustausch zwischen den beiden Hälften, er ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Wahrnehmungen, das Reden und Sprechen mit dem Handeln richtig zusammenbringen.

Die Autorin Carola Wegerle erläutert diese Funktionen des Gehirns in unserer Neuerscheinung auf kindgerechte Weise mit einer spannenden Geschichte: Es waren einmal zwei Häuser, die durch eine Brücke miteinander verbunden waren. Im rechten Haus wohnte Sirru mit ihrer Familie, im linken Haus Hanno. Im rechten Haus war alles bunt und wild und lustig, im linken Haus war es sehr ordentlich, es gab klare Regeln und es wurde viel gerechnet. Plötzlich wird bei einem Sturm die Brücke zwischen den beiden Häusern zerstört und die Familien werden voneinander getrennt. Sie müssen gemeinsam eine Lösung finden, um wieder miteinander verbunden zu sein. Alle fassen mit an und bauen eine neue Brücke, damit sie wieder zusammenleben und sich ergänzen können.

Carola Wegerle erzählt anschaulich und kindgerecht von der Funktion unseres Gehirns und erläutert einfache kleine Übungen zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration und zur Entspannung nach einem anstrengenden Schultag. Kinder werden in leicht verständlicher Weise und bildhaft in das Thema eingeführt. Sie erhalten Basiswissen über ihr wichtigstes Handwerkszeug: Das Gehirn. Dies kann beim Lernen helfen und den Schulalltag erleichtern.

Die Autorin:
CAROLA WEGERLE schreibt Romane, Drehbücher, Kindergeschichten und Sachbücher. Das Thema Gehirn hat sie schon immer fasziniert, daher befasste sie sich intensiv mit Neurologie. Sie schrieb bereits einen Ratgeber zum Thema Konzentration und konzipierte Ausbildungen zum Mentaltrainer. Besonders interessant ist für sie das Fachgebiet der Neurokinetik. Wie kann man durch körperliche Impulse das Gehirn zu Höchstleistungen anregen? Dieses Wissen wollte sie auch Kindern vermitteln, um ihnen das Lernen zu erleichtern. Carola Wegerle lebt in München.

Die Illustratorin:
MARION WEIS studierte an der Deutschen Meisterschule für Mode in München Grafik und arbeitete in vielen Verlagen und Agenturen als Grafikerin und Illustratorin. Seit 2011 ist sie freie Illustratorin und Yogalehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf bei München, mag die Natur, gibt Kindermalkurse und unterrichtet Yoga.

Stimmen zum Buch:
„Ich finde es eine geniale Idee, die beiden Gehirnhälften mit Häusern zu vergleichen.“ – Fabienne Frischknecht vom Blog „Fabulös wachsen“

„Ein interessantes, einfaches Buch mit schönen Illustrationen zu einem wichtigen Thema.“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

Bibliographische Angaben zum Buch:

Carola Wegerle/Marion Weis
Die Brücke.
Wie funktioniert dein Gehirn?
Reihe: Schau hinter die Kulissen
Mirabilis Verlag, März 2022
Hardcover, Fadenheftung, 19,4 cm x 15,4 cm
30 farbige Zeichnungen von Marion Weis
Lesealter: ab 6 Jahren
ISBN 978-3-947857-07-4
https://mirabilis-verlag.de/produkt/carola-wegerle-schau-hinter-die-kulissen-die-bruecke/

Gustave Flaubert: Bibliomanie

Bibliomanie ist wie andere Süchte auch: In der schlimmsten Form endet sie mit sozialer Isolation, wirtschaftlichem Ruin und, wenn es ganz schlimm kommt, mit Tod und Verdammnis.

So ergeht es dem Mönch Giacomo in Barcelona, den die wahnhafte Gier nach einem bestimmten Buch als zum Tode verurteilten Verbrecher enden lässt. An der knappen Erzählung, ja beinahe Novelle von Gustave Flaubert, die 1837 in „Le Colibri“, einer Zeitung für Literatur und Kunst in Rouen veröffentlicht wurde, ist mehreres erstaunlich.

mockups-design.com

Zum einem ist es der erste publizierte Text eines 15-jährigen Jungen, der später zu einem der größten Romanciers der europäischen Literatur werden sollte. Wenn auch in sich als Erzählung noch nicht ausgereift und nicht ganz schlüssig, so zeigt „Bibliomanie“ doch schon Züge des späteren Flaubert: Eine Beschreibungskraft, die die Figuren lebendig werden lässt, ein großes Augenmerk auf die Psychologie der Figuren legt und das Bestreben nach einem sprachlich abgerundeten Stil. Zum anderen ist die Hauptfigur dieser Novelle, eben jener 30-jährige Mönch, eine Gestalt, bei der man sich die Augen reibt. Giacomo hat im Grunde keinen Sinn für die Literatur und die Wissenschaft. Er kann noch nicht einmal richtig lesen. Und dennoch denkt, träumt und sieht er nach Flauberts Worten nur eins: Bücher.

Von Flaubert weiß man, dass er ebenfalls biblioman war, von Alexander Walz kann ich es nur vermuten. Aber eines haben die beiden auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind schon in sehr jungen Jahren der Literatur erlegen. Flaubert als Schriftsteller, Alexander Walz als Verleger. Mit knapp 15 gründete Walz die „Edition Lettara“. Der Verlag – ich habe bereits hier einmal davon berichtet – bringt klassische Texte heraus, bereichert durch Illustrationen des Verlegers.

„Bibliomanie“ ist das zweite Werk, das der Verlag veröffentlichte. Ein schönes Lesestück, eine erstaunlich komplexe Novelle: Der jugendliche Flaubert spielt in diesem frühen Text ein Verwirrspiel mit seinen Lesern, wechselt Titel, Bücher und deren kulturelle Bedeutung im Laufe des Textes, löst nicht alle Erzählstränge vollständig auf – ob es so angelegt ist oder noch dem Alter des Autors geschuldet, bleibt sich in der Interpretation eigentlich gleich. Denn es geht eben nicht nur um Logik. Sondern es ist: Bibliomanie. Selbstverständlich macht auch das Nachwort, das von einer gewissen Birgit Böllinger stammt, diese schön gestaltete Ausgabe besonders lesenswert.

Wer mehr über den Verleger wissen möchte, hier gibt es einen Beitrag im Bayerischen Rundfunk: https://www.br.de/nachrichten/bayern/mit-15-jahren-schueler-betreibt-eigenen-verlag,Su64VQn

Gustave Flaubert
Bibliomanie
Edition Lettara
Mit llustrationen von Alexander Walz
40 Seiten, Softcover, nummeriert
Ladenpreis: 11,99 €
oder direkt beim Verleger bestellen: https://www.editionlettara.de/gustave-flaubert-bibliomanie/


Joachim Ringelnatz: Trostworte an einen Luftkranken

Humorvolle Spinner

Spinnete Köpfe, gescheit und begabt,
Weil ihr einen Pieps, einen Vogel habt,
erlachen euch manche und meiden
Euch. Ich mag euch leiden.

Ein Piepvogel lebt so hoch und frei
Über den Filzlatschen der Spießer.

Der Spießer meint: Ein Bandwurm sei
Kein stiller Genießer.

Doch Spießermeinung ist nicht mal so wichtig
Wie das, was aus Piepvogel fällt.

Nur der, der im Kopf nicht ganz richtig
Ist, lebt sich und unterhält.

Aus „Flugzeuggedanken“, 1929, von Joachim Ringelnatz

Es ist, als habe sich Herr Ringelnatz in diesem Gedicht selbst portraitiert. Er war so ein wilder Vogel, ein Piepvogel, der hoch und frei lebte. Am Ende, schon todkrank, unter den Nationalsozialisten auch vogelfrei. Der Dichter, Maler, Bühnenkünstler, der vor allem von (und für) seinen Auftritten lebte, wurde von der Bühne verbannt, seine Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Er starb, erst 51 Jahre alt, an den Folgen seiner Tuberkulose-Erkrankung am 17. November 1934.

In den guten Jahren – also auch 1929, als sein Gedichtband „Flugzeuggedanken“ beim Ernst Rowohlt Verlag erschien – war Ringelnatz ständig auf Reisen für seine Bühnenauftritte. Das brachte auch manches Flugabenteuer mit sich. Einige der schönsten Gedichte dazu sind in einer wundertoll illustrierten neuen Ausgabe erschienen: Florian L. Arnold, selbst Schriftsteller und bildender Künstler wie Ringelnatz auch, widmet dem luftigen Dichter das Buch „Trostworte an einen Luftkranken“. Er habe sich daran erfreut, „auf ringels musenroos reitend, eigenwilligste flug- und flatterapparate zu ersinnen“.

Mit „Trostworte an einen Luftkranken“ zeigen Arnold den großen Joachim Ringelnatz als Verehrer und augenzwinkernden Spötter des Flugwesens: „Man glaubt es kaum, aber Ringelnatz hat der Fliegerei und ihren komischen Ausuferungen einen großen Platz in seinem Werk eingeräumt.“ Ob es nun eine abenteuerliche Ballonfahrt, eine Fliege im Flugzeug, eine risikolustige Freundin am Seil in höchsten Lüften ist – Ringelnatz findet immer einen geistreichen Reim auf Ungereimtes. Und es erweist sich, daß seine Gedanken zu menschlichen Flugabenteuern auch beinah 100 Jahre nach ihrem Entstehen nichts an Witz und Gültigkeit verloren haben. „Im Gegenteil: Lest diese Texte, wenn ihr flugkrank oder Vielflieger seid, wenn ihr einen Fesselballon besitzt oder einen Zeppelin“, meint Florian L. Arnold augenzwinkernd.

Erschienen ist „Trostworte an einen Luftkranken“ in der neu gegründeten „Edition Hibana“, in der schmale Texte und eigenwillige Illustrationen ihren Raum finden werden. Ein Blick auf die Seite zeigt: Auch die Illustrationen zu den Ringelnatz`schen Luftkünsten sind grandios, einfach zum Abheben.

Als Augsburgerin freue ich mich natürlich besonders, dass auch die „Freiballonfahrt mit Autoverfolgung“ in der Auswahl ihren Platz fand: Denn, wenn „auf Augsburgs sonntagsbunten Flugplatz“ die Sonne lacht, machen wir eigentlich nichts anderes, als mit unseren Töff-töffs den freischwebenden, gasgefüllten Tieren nachzujagen. Das Beitragsbild beweist es: Ballon am Augsburger Rathaus, direkt von mir verfolgt.

Informationen zum Buch:

Trostworte an einen Luftkranken
Fluggedichte und -gedanken
Gedichte von Joachim Ringelnatz

Edition Hibana, Ulm, 2021
Mit Bildern von Florian L. Arnold
44 Seiten, limit. Edition, durchgehend farbig illustriert
ISBN: 978-3-9822910-7-9

Zu bestellen über den Buchhandel, den Onlineshop der Edition Dreiklein oder direkt beim Verlag (Email: edition-hibana@florianarnold.de).

Follow Birgit Böllinger on WordPress.com

NEISSUFERVERLAG: Märchenhaftes China für Kinder und Jugendliche

Für erwachsene Leserinnen und Leser ist die Literatur über China inzwischen beinahe unüberschaubar. Das Reich der Mitte übt mit seinen ganzen Widersprüchen eine große Faszination auf den Westen aus.

Nicht ganz so umfangreich ist das Lektüreangebot über China für Kinder und Jugendliche. Mit einem Abenteuerroman für Kinder ab neun Jahren, der von einer profunden China-Expertin stammt, punktet da der Neissuferverlag: „Karatabar oder die Suche nach dem verlorenen Reich“ von Ulla Kerckhoff.

Die märchenhafte Geschichte führt die beiden Kinder Sina und Jonas mitten hinein in das 15. Jahrhundert der chinesischen Ming-Dynastie. Bei ihrer Reise in die Vergangenheit erleben sie nicht nur eine Menge Abenteuer, sondern lernen auch chinesische Sitten und Gebräuche kennen. 

Die im März 2020 im Alter von 77 Jahren verstorbene Kinderbuch-Autorin Ulla Kerckhoff kannte China gut aus eigener Anschauung. Die renommierte Grafikerin, die unter anderem zahlreiche Buchillustrationen sowie Textil- und Fliesendesign entworfen hatte, reiste mehrmals durch den asiatischen Raum. Die beeindruckendste ihrer drei China-Rundreisen (1988-1995) war eine Fahrt entlang der nördlichen Route der Seidenstraße durch Zentralasien bis nach Peking. Angeregt durch diese Reiseimpressionen erfolgten Aquarellausstellungen, bis schließlich die Idee entstand, diese Eindrücke in einem spannenden Abenteuer-Jugendbuch zu verarbeiten.

„Karatabar oder die Suche nach dem verlorenen Reich“ ist ein hochwertig gestaltetes Hardcover-Buch mit zahlreichen Illustrationen und ergänzt durch eine Zauberkarte – ein ideales Weihnachtsgeschenk für Kinder, die bereits selbst lesen können. Alle Informationen dazu inklusiver einer Leseprobe finden sich hier: https://neissuferverlag.de/nv-buch/karatabar-oder-die-suche-nach-dem-verlorenen-reich/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Neissuferverlag.

MIRABILIS VERLAG: „Wer denkt sich die Wörter aus?“

Sie hat sich etwas verzögert, die Wort-Schatz-Suche im Mirabilis Verlag, aber jetzt ist sie da! Ein Sachbuch für Kinder, das sehr unterhaltsam und auf heitere Art und Weise zeigt, wie Wörter entstehen, wie aus 30 Buchstaben ganze Welten wachsen, wie sich Sprache gestaltet.


ZIELGRUPPE: Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Sie sollen für Sprache sensibilisiert, aber auch unterhalten werden. Gleichzeitig hilft es Erwachsenen dabei, das Interesse der Kinder an Sprache zu fördern. Die Texte gehen von Alltagsbeobachtungen aus und nehmen zahlreiche Anleihen bei der Kinder- und Jugendliteratur auf. Die Illustrationen sind dabei oft ebenso mehrdeutig und metaphorisch wie die Wörter.

BEGLEITANGEBOTE:  Hörbeispiele, weiterführende Informationen, Anregungen und Spiele zum Buch gibt es unter www.sprachfutter.de . Dies alles lädt zu einer Wort-Schatz-Suche der besonderen Art ein. Und ein Hingucker ist der toll gemachte Buchtrailer:

DIE AUTOREN:

BRIGITTE SCHNIGGENFITTIG arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin und lehrt seit 1985 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur deutschen und zur polnischen Sprache.

DR. JÖRG WAGNER promovierte in Angewandter Sprachwissenschaft. Seit 1993 lehrt er Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Universität Halle.

DIETER GILFERT studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein. Seit 1978 arbeitet er freischaffend als Maler und Grafiker in Halle (Saale).

Bibliographische Angaben:

Brigitte Schniggenfittig, Jörg Wagner: 
Wer denkt sich die Wörter aus? Eine Wort-Schatz-Suche.
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren
mit Illustrationen von Dieter Gilfert
Mirabilis Verlag, April 2021
ISBN 978-3-947857-12-8
112 Seiten, 19 cm x 24 cm
Hardcover, Fadenheftung
19 € [D]  19,60 € [AT]

Meinungen zum Buch:

„Die Perlen dieses Schatzes sind die Bausteine der Sprache. Da werden Wörter gezählt und gewogen. Erste Verblüffung: wie wenig es braucht für eine ganze Wort-Welt. Mit solchen Überraschungen wartet das ganze Buch auf. Es weckt Aufmerksamkeit.“
Christine Knödler im Deutschlandfunk

„Wer denkt sich die Wörter aus? weckt humorvoll und anschaulich Sprachstaunen: empfehlenswert als Familienlektüre oder für Eltern.“
Anne-Catherine Simon, Die Presse

„Das Buch ist voller solcher Entdeckungen in der Wörterwelt. Und die oben erwähnten Randnoten sind überhaupt nicht langweilig. Denn da stehen dann meist die herrlichen Bücher verzeichnet, aus denen die Autoren dann auch viele der herrlichen Zitate und Spiele mit Sprache geholt haben, etwa Walter Moers‘ „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ oder Michael Endes „Die unendliche Geschichte“. Denn natürlich haben sich die klügsten (Kinderbuch-)Autoren auch immer mit den Abgründen und Schönheiten von Sprache beschäftigt.“
Ralf Julke in der L-IZ

„Ein Buch zum Erlernen und Erfahren, auf unterhaltsame Art“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

„Ein ebenso lehrreiches wie spannendes und amüsantes Sachbuch.“ – Katja Pausch, Mitteldeutsche Zeitung

„Eine gelungene Reise durch unsere Sprache für Kinder ab etwa 10 Jahren.“ – Angelika Rust, ekz

„Ein Buch für die ganze Familie oder eine Schulklasse, die gemeinsam
gern auf die Jagd nach Wörtern geht.“ – lehrerbibliothek.de

„Zwischen den Kapiteln werden Sprachspiele angeboten. Dies Buch soll Kinder für Sprache sensibilisieren, aber auch unterhaltsam sein. Dieses Sachbuch hat einen hohen intellektuellen Anspruch, theoretisiert mir an manchen Stellen ein wenig.“ – Sabine Ibing mit einem sehr ausführlichen, differenziertem Beitrag inklusive etlicher Einsichten in das Buch auf ihrem Blog

„Dieses Buch ist ein wahrer Bücherschatz. Der uns viele Kostbarkeiten offenbart. Direkt am Anfang verrät es uns zum Beispiel, dass wir reich sind. Reich an Worten.“ – Simone Derichsweiler auf ihrem Blog

Die Wortschatz-Suche hat es sogar auf die Titelseite des Wissenschaftsmagazin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschafft und wird dort in einem mehrseitigen Beitrag vorgestellt.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

NEISSUFERVERLAG: „Tatys kleine Kräuterfibel 2“

Ein erzählendes Sachbuch für Kinder (ab 8 Jahren) und für Erwachsene über Heilkräuter und Heilpflanzen. Mit vielen Rezepten, einem Sachregister und Illustrationen.

Schon gewusst, dass Ringelblütenblätter früher als Safranersatz verwendet wurden? Dass Thymian Mut und Tapferkeit verleiht? Oder wie man Holunderpunsch herstellt und Ringelbütenmuffins wohl schmecken? All das und noch viel mehr erfährt die kleine Elfe Taty bei ihren neuen Abenteuern in Vinlanda.

Obwohl das Wissen um Heilkräuter und ihre Wirkung eine große Aufmerksamkeit erfährt, gibt es zu dieser Thematik noch wenige Bücher, die sich direkt an Kinder wenden. „Tatys kleine Kräuterfibel“ füllt diese Lücke wunderbar. Bereits mit dem ersten Band von „Tatys kleine Kräuterfibel“ landete Autorin und Verlegerin Natascha Sturm einen schönen Erfolg: Das 2018 erschienene Buch gibt es nun bereits in der 4. Auflage.

Nun ist endlich eine Fortsetzung dieser Geschichte da, mit der Kinder märchenhaft in die Welt der Heilkräuter eingeführt werden: „Tatys kleine Kräuterfibel 2“ erschien vor wenigen Tagen im Neissuferverlag. Von Baldrian bis Thymian werden in Band 2 zwölf neue Heilpflanzen vorgestellt. Jedes Kräuterkapitel enthält viel Wissenswertes über die jeweilige Heilpflanze mit Hinweisen zur Teezubereitung und vielen Rezepten. Einen Überblick über die Wirkungsweise der vorgestellten Heilkräuter bietet das Kapitel „Was hilft wann?“.

Tatys kleine Kräuterfibel 2 richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, deren Eltern und Großeltern, kann im Kindergarten und in der Schule eingesetzt werden und ist darüber hinaus für jeden interessant, der mehr über Kräuter und Heilpflanzen wissen möchte.

Zur Autorin: In Kassel geboren, wuchs Natascha Sturm im Taunus auf. Neben ihrer kaufmännischen Tätigkeit interessierte sie sich schon immer für die Naturheilkunde. Nach Abschluss ihres Heilpraktikers spezialisierte sie sich auf dem Gebiet der Heilpflanzenkunde. 2015 gründete sie in Görlitz, wo sie mit ihrer Familie lebt, den Neissuferverlag, dessen Programm liebevoll illustrierte und hochwertig produzierte Kinder- und Familienbücher umfasst.

Zur Illustratorin: Den ersten Kontakt mit Kunst und Gestaltung hatte Juliane Wedlich schon früh durch ihren Großvater, einen Bildhauer. Ab 2003 absolvierte sie eine Ausbildung zur Mediengestalterin in Berlin. Seit 2011 lebt sie als freischaffende Grafikerin und Illustratorin in ihrer Heimatstadt Görlitz.

Tatys kleine Kräuterfibel 2
Text: Natascha Sturm
Illustrationen: Juliane Wedlich
200 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-9821546-4-0
Preis: 15,00 €

Pressestimmen:
Vorgestellt wurde das Buch unter anderem in dem Magazin „Kinder in der Stadt“ (Ulm), bei Radio Dresden und in der Sächsischen Zeitung.
In der Dresdner Morgenpost durfte Taty am 11. Juli 2021 über eine Doppelseite hinweg unter dem Titel „Es ist ein Kraut gewachsen“ tolle Tipps geben.
Und im Magazin „NaturApotheke“ gibt es eine neue Rubrik „Naturkind“ – Natascha Sturm wird diese Seiten mit Buchtipps aus dem Neissuferverlag und ihrem Fachwissen bereichern.

Und beim Blog „Zwiebelchens Plauderecke“ heißt es: „Natascha Sturm entführt uns in eine Welt der Feen und untermalt die lehrreichen Abbildungen und Tipps mit lustigen Geschichten voller Fantasie. So macht Kräuterkunde richtig Spaß. Die Verwendung der einzelnen Pflanzen ist kindgerecht erklärt. Für viele gibt es einfache Rezepte, die sich problemlos gemeinsam ausprobieren lassen.

„Absolut gelungen“ findet Monika Abbas bei MonerlS-bunte-Welt diese kleine Kräuterfibel: „Es macht große Freude, die Rezepte auszuprobieren und die herrlichen Illustrationen zu betrachten!“

Ein Beitrag im Rahmen der Pressearbeit für den Neissuferverlag.

Martin Gehring: Der Dackel aus Kloten

fauna-3504460_1920-1024x682

Bild von Marzena P. auf Pixabay

Kürzlich fuhr ich durch Lühe
und dachte so nach über Kühe.
Eine einzelne Kuh
macht gemeinhin ja Muh.
Machen dann mehrere Mühe?

Martin Gehring, „Der Dackel aus Kloten“, mit Illustrationen von Dorothea Gratwohl, edition dreiklein, 2018

Ich hab ein Faible für mehr oder weniger sinnfreie Gedichte, Lalala-Poeme, Lautmalereien und ja, auch für Limericks. Dieser Fünfzeiler, der nach der irischen Stadt (oder auch nicht) benannt wurde, hat in meinen Jugendjahren schon manche Party (sagt man heute wohl auch nicht mehr) gerettet. Was heute die Poetry Slammer sind, das waren einstmals die Stegreif-Limericker. Leider gehören sie fast zu einer aussterbenden Art wie dieses Getier aus dem baden-württembergischen Horben:

Einem Velociraptor aus Horben
hat die Eiszeit den Morgen verdorben.
An Schuppe und Ohr
fror es den Carnivor
Bald ist er frustriert ausgestorben.

So wie Limericks einstmals öde Parties retten konnten, so könnten sie heute vielleicht die Welt retten – stellt euch mal vor, Trump und Putin müssten ihre Statements im anapästischem Versmaß abgeben. Nun gut, illusorische Vorstellung: Denn ein Trump aus Amerika, der hätte nur drei Wörter da, und nach dem ersten very, very, da merkte selbst die Mary, der Trump, der schwätzt nur blabla.

Sorry für den mißglückten Versuch, aber ich bin aus der Limerick-Übung. Weitaus besser kann dies der Autor Martin Gehring aus dem baden-württembergischen Blaubeuren, der in der schwäbischen Kleinstadt mit Marion Hartlieb den Verlag „edition dreiklein“ betreibt.  Er limerickt, was das Zeug hält – und 100 halbwegs hilfreiche Limericks hat er nun in diesem Taschenbuch zusammengestellt. Schöner Nonsens, nicht immer politisch korrekt, aber für einen Lacher gut. Die Fünfzeiler nehmen einen mit auf eine Weltreise und durch das halbe Tierreich: Da treten Mathematiker aus der Eifel ebenso wie Windhunddamen aus Elze auf, Bauingenieure aus Boston machen sich einen Reim auf Biber aus Mandern.

Wunderbar illustriert von Dorothea Grathwohl. Die Homepage der Ulmer Künstlerin findet sich hier: https://www.dorothea-grathwohl.com/

Gehring bezeichnet das Buch selbst als „witzigen und lehrreichen Allzweckratgeber“. In jedem Fall trägt das Buch zur guten Laune bei – und davon kann man in finstren Zeiten wie diesen nicht genug haben. Lachen, Leute, denn das Leben ist so kurz:

Sehr philosophisch in Zerbst
sagte in seiner Tage Herbst
ein Mensch: „Tja, das Leben
ist ein Nehmen und Geben.
Und ganz am Ende, da sterbst.“

 

Spende? Gerne!

Wer das Engagement dieses Blogs unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Beitrag via Paypal tun. Oder ganz klassisch mit einer Überweisung, die Daten dafür finden sich im Impressum.

€5,00

 

Marco Kerler: Volkslyrik

Duve

Bild: (c) Michael Flötotto

Befürchtung
(Für mich)

Ich träumte von einer Messe
auf der ich einen Stand hatte
Und Leute in Scharen kamen
damit ich ihnen Gedichte schreibe

Nun sitze ich alleine hier
kleiner Stand auf einer Messe
und schreibe keine Gedichte
damit ich mehr von ihnen träume

Marco Kerler, aus: „Volkslyrik“, edition dreiklein, 2016

Über den türkischen Schriftsteller Yasar Kemal las ich unlängst, dass er sich in jungen Jahren, als er sich endlich den Kauf einer Schreibmaschine leisten konnte, als Straßenschreiber in einer Kleinstadt seine ersten Groschen verdiente. Er verfasste Briefe und Dokumente für Bauern, die nicht lesen und schreiben gelernt hatten. Dabei muss er auch, so stelle ich mir das vor, für manch einen auch eine Mischung aus Seelsorger, Beichtvater, Journalist und vielleicht ein Freund geworden sein – denn hier zum Schreiben unmittelbar auch das Gespräch, das Sprechen, das Zuhören, das Nachfragen und das Verstehen.

Er hat im besten Sinne den Volksmund erlebt – nicht umsonst erregten seine Erzählungen in der Türkei so großes Aufsehen, waren sie doch neu, modern und ungewohnt, weil nicht in einer Kunstsprache, sondern in der Umgangssprache der Landbevölkerung verfasst.

Ein wenig hat mich das Lyrik-Experiment des Ulmers Marco Kerler an diese Tradition der Stadtschreiber erinnert – und nicht von ungefähr lautet daher auch der Titel seines neuen Lyrikbandes (beim Verlag „edition dreiklein“ erschienen): „Volkslyrik“.

Im vergangenen März verlegte Marco Kerler seinen Schreibtisch in den öffentlichen Raum: Neun Tage lang, acht Stunden täglich, gab er auf der Ulmer Messe „Kunstschimmer“ richtiggehende Dichter-Sprechstunden: Jeder Messe-Besucher konnte ihn ansprechen. Ihm Gedanken, Wünsche, aber auch Sorgen und Ängste anvertrauen. Marco Kerler hörte zu und setzte das Gesprochene in Lyrik um – eine „Verdichtung“ des Lebens sozusagen.

Denn unter den 100 Gedichten, die nun im Band „Volkslyrik“ enthalten sind, findet sich das, was das Leben ausmacht: Freude, Trauer, Wut, Alltagsgrau und schöne Erinnerungen, Weinen, Schmunzeln, Lachen, manchmal aber auch einfach nur ein wenig müde Plattheit.

Beim Blättern und Lesen meint man fast schon, eine Ahnung von den Menschen zu bekommen, die mit Marco Kerler gesprochen haben. Die Gedichte, meist nur wenige Sätze, ja vielmehr Satzfragmente, zeichnen doch ein kleines Portrait von der jeweiligen Person, zumindest eine Momentaufnahme der Stimmungen.

So beispielsweise:

Strom
(Für Angustias Fernandez Garcia)

Am Haken
zappelig sein
ist meine Ungeduld
nicht frei

Ich möchte entwischen
den Farbströmen gleich

Dichten und mit der Sprache spielen, das beweist der Band zudem, ist weder eine Alters- noch eine Bildungsfrage: Auch im Gespräch mit ganz jungen Messebesuchern entstanden kurze Stücke, entstand „Volkslyrik“:

Familie
(Für Amelie – 12 Jahre)

Mit der Mama streiten
weil wir uns missverstehen
ist Familie
schnell wieder
vergessen

„9 Tage Messe, unzählige Kippen, 100 Gedichte und Kaffee“ später war das lyrische Live-Experiment beendet. Schön, dass sowohl Poet und Verlag bereit waren, die so entstandenen Gedichte nicht nur „in der Zeitneutralität des Papiers“ zu konservieren, sondern sie auch als überaus fein illustriertes Taschenbuch herauszubringen. Die auf die Gedichte und deren Stimmungen fein abgestellten Illustrationen stammen von Benjamin Baumann, die grafische Gestaltung von Marion Hartlieb.

Dass Marco Kerler auch sonst nicht im abgeschlossenen Dichterturm schreibt, sondern den Beat der Straße sucht, das wird an seiner Homepage deutlich:
http://www.marcokerler.de/

Und ebenso lohnt sich ein Besuch bei der „edition dreiklein“ – eine toll gemachte Internetseite und Bücher, die auch durch ihre Gestaltung ins Auge springen:
http://dreiklein.de/

Ein schöner Bericht über den Verlag – bestehend aus Marion Hartlieb, Martin Gehring und den Verlagskatzen Moses und Nini findet sich hier:
http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/ein-kleinverlag-aus-ulm_-die-edition-dreiklein-14410468.html

James Joyce: Die Katzen von Kopenhagen

LEIDER!
KANN ICH DIR KEINE KOPENHAGENER KATZE SCHICKEN,
WEIL ES IN KOPENHAGEN KEINE KATZEN GIBT.

James Joyce, der liebevolle Opa: Ganz begeistert bin ich von einem Brief, den der Schriftsteller vermutlich 1936 aus Dänemark an seinen Enkel Stephen James schickte. Er teilt dem Vierjährigen auf eine recht skurrile, lyrisch-versponnene Art und Weise mit, warum er ihm keine Katze aus Kopenhagen schicken kann – mit Süßigkeiten gefüllte Katzen waren zu dieser Zeit ein beliebtes Geschenk.
Statt über Süßigkeiten schreibt Joyce seinem Enkel aus Kopenhagen über dänische Polizisten, die den ganzen Tag im Bett liegen und Buttermilch trinken, über rote Jungs auf roten Rädern, die den Job der Polizisten erledigen – und kommt ganz am Schluss auf eine geniale Idee. Aber die wird hier nicht verraten…

Schließlich mussten auch die Joyce-Anhänger viel Geduld haben, bis „Die Katzen von Kopenhagen“ erscheinen durften: Es dauerte bis 2012, bis die rechtlichen Voraussetzungen für die „Welturausgabe“ geklärt waren. Das Kinderbuch zeigt den augenzwinkernden, humorvollen Joyce, wie er auch im „Ulysees“ aufblitzt und dem Harry Rowohlt mit seiner Übersetzung den passenden Ton gibt. „Die Katzen von Kopenhagen“ erschien beim Hanser Verlag. Die Illustrationen von Wolf Erlbruch (2003 für sein Lebenswerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet) stehlen dem skurrilen Text beinahe die Schau – so richtig schöne, dicke Buttermilch-Katzen und faulenzende Polizisten, die als Illustrationen auch für sich stehen können.


Verlagsangaben:
https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-katzen-von-kopenhagen/978-3-446-24159-6/

Bild zum Download: Katze


Spende? Gerne!

Wer das Engagement dieses Blogs unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Beitrag via Paypal tun. Oder ganz klassisch mit einer Überweisung, die Daten dafür finden sich im Impressum.

€5,00

Sylvia Plath: The Bed Book

read-3667768_1920

Bild von LUM3N auf Pixabay

Gelesen wird sie immerzu, doch durch den aktuellen Roman von Connie Palmen, „Du sagst es“ ist sie wieder einmal mehr in aller Munde: Sylvia Plath. Wer sich der amerikanischen Schriftstellerin vor allem über ihre bekannteren Werke „Die Glasglocke“ und „Ariel“ nähert, der lernt vor allem die verzweifelte, melancholische Stimme dieser Frau kennen, die an sich und ihrer Umwelt, vor allem aber an ihrer manisch-depressiven Erkrankung litt.

Doch es gibt eine andere Seite jener talentierten Autorin, die vielleicht manche überraschen wird: Sylvia Plath verfasste ebenfalls zauberhafte Kinderbücher und Gedichte für Leser jeden Alters, oft ergänzt durch eigene Zeichnungen, die richtig reizend und auch witzig sind.

Bei der „Insel Bücherei“ wurde nun wieder das bezaubernde Gedicht „Das Bett-Buch“ aufgelegt, das Sylvia Plath 1959 erstmals veröffentlicht hatte: Die geeignete Bettlektüre für kleine und große Leser, die mit viel Phantasie ausgestattet sind.

Da geht es nicht um das

„…white little Tucked-in-tight little
Nighty-night little
Turn-out-the-light little
Bed -„

sondern da wird die Schlafstätte, eben „die richtige Art Bett“ wahlweise zum U-Boot, zum Düsenjet, gerne auch zum Freßbett, wenn der mitternächtliche Hunger kommt oder aber, wenn die Zeiten stürmischer und gefährlicher sind zum Panzerbett, mit dem man durch die Stadt rumpeln kann.

Zwar nicht gerade pädagogisch korrekt, aber liebevoll und unterhaltsam fordert Sylvia Plath Kinder dazu auf, im Bett gerne zu schreiben, zu malen oder Marmelade zu futtern: Wer eine bunte Bettwäsche hat, muss sich keine Sorgen machen, meint sie.

Und ein wertvoller Tipp für den nahenden Winter ist das Nordpol-Bett:

„Im Nordpol-Bett kannst Du
Auf Pelzen liegen
Das ist für Er-o-be-rer
Ein Riesenvergnügen, 

Und wenn Dir die Nase
so kalt wird wie Eis
Hält ein Einbau-Ofen
Die Zehen dir heiß.“

Wenn man dieses Gedicht liest, dann kuschelt man sich am besten selbst ein bisschen ein – aber nicht in so ein profanes „Turn-out-the-light“-Bett, sondern, wie Sylvia Plath empfiehlt, man lege sich für die Nachtruhe (und andere Dinge) ein „Spaßwunderbett“ zu.

 So, ich wünsch euch jetzt trotz Halloween süße Träume und tolle Bettgeschichten heute Nacht!

PS: „Das Bett-Buch“ wurde von Eva Demski in das Deutsche übertragen. Schön ist, dass neben der deutschen Übersetzung auch das englische Original zu lesen ist. Zudem macht der kleine Band so richtig viel Freunde auch durch die zauberhaften Illustrationen von Rotraut Susanne Berner.
Zu den Verlagsangaben:
http://www.suhrkamp.de/buecher/das_bett-buch-sylvia_plath_19424.html

Ihren eigenen Kindern konnte Sylvia Plath nicht mehr allzu lange selber vorlesen: 1963 nahm sie sich, erst 31 Jahre alt, das Leben. Ihre Tochter und ihr Sohn waren zu diesem Zeitpunkt drei Jahre beziehungsweise ein Jahr alt. 

Spende? Gerne!

Wer das Engagement dieses Blogs unterstützen möchte, kann dies gerne mit einem Beitrag via Paypal tun. Oder ganz klassisch mit einer Überweisung, die Daten dafür finden sich im Impressum.

€5,00