Grund zur Freude: Agentur Drews und Bestsellerautorin Ulrike Renk

Nur wenigen Autorinnen und Autoren gelingt dies mit ihren Büchern: von Null auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste zu landen. Die Krefelder Schriftstellerin Ulrike Renk hat es heuer, trotz des schwierigen Corona-Jahres für den Buchmarkt, mit gleich zwei Romanen ohne Umwege an die Spitze im Segment Taschenbücher geschafft. Neben ihr gelang dies 2020 bisher nur noch dem Krimiautor Klaus-Peter Wolf.

Vor Corona konnten Cornelia Heindl, Gerald Drews und Ulrike Renk (im Bild von links) die ersten Erfolge noch gemeinsam bei einer Lesung in Augsburg feiern. Ein Anstoßen auf die Verkaufszahlen der Seidenstadt-Saga muss nun allerdings noch warten.
Bild: Jörg Lingrön

Ein Erfolg, an dem auch ein Augsburger Büro wesentlichen Anteil hat.  Die Bestsellerautorin, deren Bücher hauptsächlich im Aufbau Verlag erscheinen, ist seit 2012 bei der Literaturagentur Drews unter Vertrag. „Wir waren immer davon überzeugt, mit Ulrike Renk ein großes Talent im Segment des niveauvollen Unterhaltungsromans unter Vertrag zu haben“, sagt Agenturinhaber Gerald Drews, „dass sich ihre Bücher zu solchen Verkaufsschlagern entwickeln, davon hätten wir jedoch zu Beginn unserer Zusammenarbeit jedoch nicht zu träumen gewagt.“

Das Geheimnis ihres Erfolges sind authentische historische Stoffe, die mitreißend erzählt sind. Insbesondere mit ihrer Seidenstadt-Saga, in der sie das Schicksal einer jüdischen Familie während der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus schildert, eroberte sich Ulrike Renk nicht nur den Titel einer „deutschen Elena Ferrante“, sondern auch eine treue Lesergemeinde, die jedem neuen Buch entgegenfiebert. Im Januar erschien Band 3 der Saga, „Tage des Lichts“, der ebenso wie Band 4, der im August erschienene Roman „Träume aus Samt“, sofort an der Spitze der Bestsellerliste landete.
Die Agentur Drews besteht seit 30 Jahren. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Cornelia Heindl betreut Gerald Drews renommierte Autorinnen und Autoren aus dem Bereich der unterhaltenden Belletristik, der Kriminalliteratur und dem erzählenden Sachbuch.

Christine Wunnicke: Die Dame mit der bemalten Hand

Wunnicke

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Niebuhr blickte die Sterne an. Er spreizte die Finger der Rechten und blickte auch diese an und dann Meister Musa. Seine Gereiztheit schien verflogen. Etwas wie Kummer schlich sich in seine Miene. Er ballte die Hände zu Fäusten und öffnete sie wieder. Dann formulierte er mit Sorgfalt: »Wir glotzen alle in denselben Himmel und sehen verschiedene Bilder.«

Christine Wunnicke, »Die Dame mit der bemalten Hand«

Es muss wohl schon eine gehörige Portion norddeutscher Hartnäckig- und Dickköpfigkeit dazu gehören, um als einziger Teilnehmer eine lange, gefährliche Expedition zu überstehen. 1761 begibt sich der Mathematiker Carsten Niebuhr mit fünf weiteren Forschern im Auftrag des dänischen Königs auf eine Arabienreise, er wird sechs Jahre später als Einziger zurückkehren, das Gepäck voller Karten und Aufzeichnungen, den Kopf voll mit Eindrücken und einem anderen, respektvolleren Blick auf den Orient, als es zu jener Zeit üblich war.

Doch erzählt die Münchner Schriftstellerin mit Hang zu historischen Stoffen keine Heldengeschichte: Der Leser lernt Niebuhr als schüchternen, bäuerischen Studenten in Göttingen kennen und als sterbenskranken Forschungsreisenden, der auf einer Insel gestrandet ist:

»Carsten Niebuhr wollte nicht auf Elephanta sterben. Der Irrwitz seines Lebens sollte nicht mit einem Sterbeort gekrönt sein, der noch irrwitziger war als alles zuvor. Er wollte nicht, dass eine Insel namens Elephanta, worauf noch nie ein Elefant seinen Fuß gesetzt hatte, bei dem Kreuz hinter seinem Namen verzeichnet würde, nicht in den dänischen Akten und nicht in den Göttingischen Anzeigen von gelehrten Sachen.«

Soweit kommt es nicht, dank der Anwesenheit eines anderen Mathematikers und Astronomen, der ebenfalls auf dieser seltsamen Insel gelandet ist: Ustad Musa ibn Zayn ad-Din Qasim ibn Qasin ibn Lutfullah al-Munaggim al-Lahuri, kurz Musa genannt. Der Perser, der eigentlich nach Mekka wollte, pflegt den jüngeren Mann, der an Sumpffieber leidet, hält ihn mit Nahrung und wie in Tausendundeiner Nacht mit Geschichten am Leben.  Der Leser bleibt dabei wie Carsten Niebuhr im Ungewissen: Was ist Dichtung, was ist Wahrheit, wann lügt Musa »wie gestempelt«?

Musa, der temperamentvollere Ältere, weiß um die Kraft von Geschichten, weiß um die Macht der Phantasie, die erklären kann, was nicht erklärbar ist – und ein wenig von dieser Offenheit nimmt der spröde Niebuhr, der jede Erzählung seines Gegenübers zunächst nach ihrem Wahrheitsgehalt abklopft, am Ende vielleicht von der Insel mit und der „fusselige, hellbraune“ Europäer wirkt in Musas und unseren Augen etwas weniger streng. Die beiden Männer werden am Ende von einigen britischen Seeleuten aus ihrer misslichen Lage befreit. Hier entfaltet Christine Wunnicke ihren leisen, trockenen Humor noch vollends, beispielsweise darin, wie sie die scheinbare koloniale Überlegenheit, die die Briten gegenüber dem weitaus gebildeteren Musa zeigen, entblättert und in ihr Gegenteil verkehrt.

»Die Forscher, der junge Deutsche und der alte Inder, werden durch ihre Begeisterung für Sternenbilder, für Mathematik, für das Messen und Rechnen, durch ihren Entdeckergeist miteinander verbunden und entwickeln sich zu geistig ebenbürtigen Partnern. Erst der Blick der Engländer, die auf die Insel kommen, lässt die unterschiedlichen Verhaltensweisen und Zugehörigkeiten der beiden Männer transparent werden. In dem Moment wird der Leser mit dem kolonialen Blick auf die Fremde konfrontiert und merkt, wie eingeschränkt und wenig ergiebig dieser ist. Im Medium der Literatur werden der Gesellschaft am Beispiel von Erzählungen differente Deutungen des Vergangenen zur Diskussion gestellt. Die Geschichte westlicher Dominanz dekonstruiert sich in diesem Blick selbst, so benötigt die Autorin keine Anklage oder Buße mehr«, bemerkt dazu Monika Wolting in ihrer Besprechung bei literaturkritik.de.

„Die Dame mit der bemalten Hand“ ist ein wunderbar feinsinniges Buch über die Begegnung zweier Menschen, zweier Kulturen und über die Kraft des Erzählens. Und bei einem bin ich mir sicher: Würde Haddschi Musa al-Lahuri »Die Dame mit der bemalten Hand« lesen, wäre sein Urteil sicher nicht: »Und dies ist das dümmste Buch von allen«.

Birgit Böllinger


Informationen zum Buch:

Christine Wunnicke
Die Dame mit der bemalten Hand
Berenberg Verlag, 2020
168 Seiten, Halbleinen, fadengeheftet, auch als E-Book erhältlich, 22,00 Euro
ISBN 978-3-946334-76-7

Weitere Blogbesprechungen bei Hauke Harder vom Leseschatz und Marius Müller von der Buch-Haltung.


 

Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer

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EIN GASTBEITRAG VON CHRISTIANE SCHLÜTER

Kluger Lesespaß und eine herzzerreißende Geschichte: der historische Roman über die Liebeskatastrophe der jungen Annette von Droste-Hülshoff. Ein Gastbeitrag von Christiane Schlüter.

Eine Hecke im Frühjahr. Auf der einen Seite: ein Beet, in dem zwei junge Frauen Unkraut jäten. Auf der anderen: vier ebenso junge Wichtigtuer, die sich darüber auslassen, wie sehr Frauen den Männern doch geistig unterlegen seien – aber dafür sei ja das Feingefühl die weibliche Domäne. Anna und Nette, unbemerkt hinter ihrer Hecke, schneiden debile Grimassen und amüsieren sich köstlich. Wenig später wird sich Anna mit den Männern gegen Nette verbünden, aus Neid, aus Bigotterie, aus der ganzen Wohlerzogenheit des beginnenden Biedermeier heraus. Und Nette, die später berühmte Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, wird damit ein Trauma erleben, das ihr ganzes weiteres Dasein prägt.

„Fräulein Nettes kurzer Sommer“ ist der historische Roman überschrieben, in dem Karen Duve (u. a. „Taxi“, „Anständig essen“) die Geschichte dieser Intrige aufrollt. Sie steuert besagten Sommer 1820 aus dem Abstand mehrerer Jahre heraus an, doch ganz ohne Längen, denn jede einzelne Szene ist dicht erzählt. Wir erleben die späteren Verschwörer um Annettes nur fünf Jahre älteren Onkel August von Haxthausen als Studenten in Göttingen. Wir begleiten Annette und ihre Schwester Jenny zu endlosen Verwandtschaftsbesuchen zwischen dem Münsterland und Ostwestfalen, durchgerüttelt auf Wegen, die mit Knüppeln befestigt sind, weshalb man in den Reisekutschen nicht sprechen darf, will man nicht riskieren, sich die Zunge abzubeißen. Solche Details hat Duve in Hülle und Fülle ausgegraben.

Doch nicht nur das macht ihr Buch so unterhaltsam. Vergnügen bereitet vor allem Duves auktoriale Erzählstimme, die stilsicher heutige Wendungen einflicht („Westfalen war echt das Letzte“), die zuweilen in ironische Distanz zu ihrer Protagonistin geht und sie doch nie verrät: „Aus einem Buchenwald traten ein kleiner, grundhässlicher Mann namens Heinrich Straube und ein zartes, sehr blondes und etwas glotzäugiges Freifräulein.“ Dass dieses Freifräulein einen scharfen Verstand besitzt, den es auch noch unweiblich spielen lässt, und dass es vor allem eine geniale Dichterin zu werden verspricht, zeigt sich schon bald. Der das erkennt, ist Heinrich Straube, ein armer Student aus Göttingen. Rasch entwickeln die beiden Gefühle füreinander, in ihrer Folge blüht Annette auf und wird deshalb einen kurzen Sommer lang von mehr Männern umschwärmt, als es ihre jungen Verwandten um Anna und den gleichfalls dichterisch ambitionierten August dulden können. Damit bahnt sich an, was als Annettes Liebestragödie in die Geschichte eingegangen ist.

Karen Duves Vorhaben war, in den Grenzen des historisch Möglichen das psychologisch Wahrscheinliche zu entwickeln, so hat sie in einem Interview mit der „Neuen Westfälischen“ gesagt. Es ist ihr perfekt gelungen. Wer die Fakten kennt, möchte Annette mit fortschreitender Handlung auf jeder Seite zurufen: „Nicht! Pass auf! Sieh dich vor!“ Und immer wieder glaubt man in der Erzählstimme jene Annette zu erkennen, wie sie eben auch war: scharfblickend und scharfzüngig, mit einem untrüglichen Sinn für die Ungerechtigkeit, die den Frauen nur Sticktücher und Strickstrümpfe ließ, während die Männer reden durften und dichten, jagen und politisieren. Diese Annette ahnt, dass es anders möglich wäre – nur eben nicht in ihrer Zeit. Darin ist sie eine Geistesverwandte von Carl Friedrich Gauß in Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Welt“, der ebenfalls weiß, dass es Epochen geben wird, in denen das Leben bequemer sein wird als in seiner eigenen.

Denn natürlich bleibt Annette ein Kind ihrer Zeit – gehalten und zugleich eingeengt durch Familie, Religiosität, Konventionen. Dass aber das Leben damals dem unseren in manchem überraschend gleicht, auch das zeigt dieser Roman. Depressionen, Ausgebranntsein, empfundene Beschleunigung, Ausgrenzung von Juden und Fremden: Das gab es seinerzeit schon. Vergnüglich sind Auftritte von Geistesgrößen wie den Brüdern Grimm und Harry (Heinrich) Heine – alle werden sie von ihren späteren Podesten heruntergeholt und als das gezeigt, was sie waren: ganz normale Menschen in den Grenzen ihrer Epoche. So bietet „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ beides zugleich: klugen Lesespaß und eine herzzerreißende Geschichte.

Christiane Schlüter


Zur Autorin:
Christiane Schlüter ist Autorin und Journalistin. Sie verfasst Ratgeber, Sachbücher, Geschenkbücher, Memoirs und Reden und gibt Kurse in Autobiografie und Journalismus. Mehr Informationen über ihre Tätigkeiten gibt es hier: www.christiane-schlueter.de.


Zum Buch:

Karen Duve
Fräulein Nettes kurzer Sommer
Verlag Galiani-Berlin
592 Seiten, gebunden
25,00 Euro
ISBN 978-3-86971-138-6

Link zum Interview in der „Neuen Westfälischen“:

https://www.nw.de/kultur_und_freizeit/literatur/literatur/22265136_Karen-Duve-Diese-Geschichte-war-ein-Gluecksfall.html

Thomas Hettche: Pfaueninsel

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Bild von Lutz Holzapfel auf Pixabay

Die Preußenherrscher wollten hier ihr eigenes Arkadien schaffen: Auf der Pfaueninsel im Wannsee. Abseits von Berlin sollte für die Friedrich Wilhelms ein Rückzugsort entstehen, eine Idylle. Das künstliche Paradies erforderte seinen Preis, wie Thomas Hettche in seinem wunderbaren Roman aufzeigt.

Hier, auf der Pfaueninsel, diesem kaum anderthalb Kilometer langen Eiland, gibt Hettche auch der kleinwüchsigen Marie und ihrem zwergenhaften Bruder eine Heimat: Sie gehören mit zum lebenden Inventar der Insel, sind Teil einer Kuriositätensammlung, bestehend aus Menschen und Tieren, Exponate einer Menagerie. Zugleich erzählt das Buch von einer unerfüllbaren Liebe:  Marie, die Zwergin und Gustav, der Neffe des Hofgärtners, kennen sich aus Kindheitstagen, berühren sich, lieben sich. Doch Gustav, der im Schlepptau von Peter Joseph Lenné Karriere als Gartenkünstler macht, entfernt sich immer weiter von Marie – ihre Fehlbildung in seinen Augen ein Fehler der Natur, etwas, das nicht sein soll, nicht sein darf in seinem Leben.

Das Buch, dessen Sprache in einem zeitentrückten, beinahe altmodischen Stil gehalten ist, erzählt von fehlgeleitetem Ehrgeiz: „Die Natur“ lässt sich nur bedingt gestalten. Das Palmenhaus brennt ab, die Tiere gehen ein, der künstlich angelegte Park stirbt. Die Natur erobert sich ihr Terrain zurück.

Ein Buch aus dem Genre „historischer Roman“, klug und fein geschrieben. Jochen Kienbaum lädt auf lustauflesen.de zu einem Spaziergang über die Pfaueninsel ein, dort ist auch eine ausführliche Rezension zu finden: „Nachdenken über Arkadien“.

Die Pfaueninsel steht bereit seit 1924 unter Naturschutz. Inzwischen gehört sie zum UNESCO-Kulturerbe. Und vermittelt immer noch, trotz anhaltender Besucherströme, einen Hauch Magie.

 

 

 

 

#VerschämteLektüren (12): Peggy und ein „beschämender“ Büchertausch in Phnom Penh

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Viel Schmalz und kurzlebige Ehen hat Peggy zu bieten. Bild von Birgit Böllinger auf Pixabay

Wer England entdecken will, der ist bei Peggy wirklich in besten Händen. Auf ihrem Blog „entdecke england“ berichtet sie von Land und Leuten, Kultur und Natur, Geschichte und Geschichten und allerlei Bemerkenswertem – immer ergänzt durch wunderbare Fotos und persönlichen Anmerkungen, so dass man sich fast wie vor Ort fühlen kann beim Lesen. Very, very british – und mit viel Liebe zur Nation der Exzentriker. Und ihre #VerschämteLektüren haben natürlich auch mit einem der vielen, vielen Exzentriker auf dem englischen Thron zu tun…

Philippa Gregory: “The Other Boleyn Girl” und “The Boleyn Inheritance”

„Früher habe ich gerne historische Romane gelesen. Ich sage früher, nicht, weil ich heute nicht hin und wieder mal einen zur Hand nehme. Aber seit ich historische Sachbücher lese, was ich erst nach meinem Umzug nach England begonnen habe, werde ich immer kritischer. Und das verdirbt mir immer öfter den Spaß am Lesen. Viele historische Romane habe ich mittlerweile ausrangiert, aber von diesen beiden konnte ich mich noch nicht trennen.

Ja genau, hier geht es um die immer wieder faszinierende Geschichte von Henry VIII und seinen sechs Frauen. Das erste Buch wird aus der Perspektive von Mary Boleyn erzählt, Anne Boleyn’s Schwester und Geliebte des Königs. Im zweiten Buch erzählen abwechselnd Lady Jane Grey, Katherine Howard und Anne of Cleves über ihre Erfahrungen am Tudor-Hof. Die Bücher haben alles, was man von einem Schmöker erwartet: Liebe, Intrigen, Spannung, Verrat und natürlich jede Menge Hinrichtungen. Warum ich mich von den Büchern noch nicht trennen konnte, liegt aber vor allem daran, dass mich Philippa Gregory mit ihrer Erzählkunst gefühlt mit die Tudorzeit genommen hat. Altertümliche Redewendungen wie „breaking the fast“ statt „breakfast“ geben zumindest mir als Laien das Gefühl von Authentizität und nach den Beschreibungen mancher Hygienerituale hatte ich das dringende Bedürfnis, duschen zu gehen.

„The Boleyn Inheritance“ habe ich übrigens damals auf unserer Weltreise in einem Backpacker-Café in Phnom Penh gefunden. Um meine Schmach komplett zu machen, habe ich es gegen (wohlgemerkt ausgelesene) Kurzgeschichten von Herman Melville eingetauscht. Es hat mich einige Überzeugungskraft gekostet, bis die Cafébesitzerin bereit war, so ein dünnes Buch gegen ein dickes (obwohl es so dick auch wieder nicht ist) einzutauschen. So schätzt eben jeder den Wert von Büchern anders ein.“

Wer mit Peggy England kennenlernen möchte, der findet den Blog hier: https://sand-und-mehr.com/

Bild zum Download: Braut Karlsbrücke