Ein Gastbeitrag von Theo Breuer zu „Was wir scheinen“ von Hildegard E. Keller und seiner Literatour 2022

Seit einiger Zeit freue ich mich über einen regelmäßigen Austausch mit dem Schriftsteller Theo Breuer, der im Zuge meiner Pressearbeit für Literaturverlage entstand. Schon früh in diesem Jahr informierte mich Theo Breuer über sein Vorhaben, sein erstaunliches jährliches Lesepensum als Essayzyklus 2022 in der Literaturzeitschrift Matrix zu veröffentlichen und gab mir, mit der Bitte um Einschätzung, die Texte zu lesen. Auch hier nochmals vielen Dank für dieses wunderbare Vertrauen und dass ich diese Literatour begleiten durfte. Ich war von der Idee, die Lektüren mit dem eigenen Alltag zu verknüpfen und dadurch ein Lesetagebuch zu erschaffen, begeistert, ebenso wie von der poetischen Sprache, die den Lyriker durchklingen lässt.
Im Dialog entstand die Idee, diesem Zyklus nach der Veröffentlichung in Matrix noch ein weiteres Forum zu geben. Neben einem Newsletter, den Theo Breuer nun in der Adventszeit verschickt, stellte er mir seinen Text zum Download auf meinem Blog zur Verfügung. Sein Wunsch war es, seine Gedanken zu „Was wir scheinen“ von Hildegard E. Keller als Beispiel zu veröffentlichen, die gesamte Lesereise findet sich zum Download hier:


Ein Gastbeitrag von Theo Breuer

Ich betrachte das Buch Was wir scheinen, blicke der Frau in die Augen, lese Titel, Untertitel : Hannah Arendt ∙ Poetische Denkerin, mache mir Gedanken über die Wörter ›lyrisch‹ / ›poetisch‹, ›Lyrik‹ / ›Poesie‹, auch im Zusammenhang mit essayistischem Schreiben, das mich, zum Beispiel, das Mäandern gelehrt hat, das auch für Harald Gröhler längst schon selbstverständlich ist beim Verfassen literarischer Texte : Sie mäandern manchmal und steuern dann nicht schnurstracks auf ein Ende zu, sondern sie nehmen manches mit auf. Vorläufig versteh ich die Wörter gewiß keinesfalls als unmittelbare Synonyme. Sinnverwandt mögen sie sein, aber Vorsicht, lieber noch ein bißchen weitergrübeln. Warum denk ich da jetzt dran? Deshalb: Ich frage mich, ob lyrisch denken, poetisch sinnieren etwa eine Art Sinnestäuschung, Chimäre, Trugbild sei, gar eine Flucht aus Raum, aus Zeit, hinein in Traum – und weit, oder sind das Lyrische, das Poetische wirklicher als die Wirklichkeit, die das lyrische Luftbild, die poetische Phantasie gleichsam zurückholen ins ›reale‹, ›tatsächliche‹ Tagesgeschehen – und somit das Sehen verändern, die menschlichen Beziehungen, das Verhältnis zur Welt. Ob Gedicht oder Roman : Wo diese Fragen nicht mitschwingen im komplexen Geflecht der Wörter – handelt es sich da möglicherweise nicht um literarische Texte im engeren Sinne? Poems, including stories and songs, are more capable of forming, formulating, expressing and communicating care, carefulness, and caringness, and doing so more honestly, truthfully, intensely, fully and profoundly, than any other linguistic expression. (Richard Berengarten) Unmittelbar nach diesem Gedankenschub les ich in Harald Gröhlers Erzählung Eine Selbstmörderin : Dank Goethe ist die Ilm hier nicht begradigt. Das macht mir den Herrn von Goethe schon sehr real. Na also. Also was? Was wir scheinen. Auf dieses Buch hab ich, ohne es zu ahnen, seit Jahren gewartet. Vielleicht schon, seit ich Arendts Vita activa oder Vom tätigen Leben las *, spätestens jedoch, seit ich den Film Hannah Arendt mit Barbara Sukova sah. Was ich nicht wußte : Hannah Arendt, die mir die Banalität des Bösen begreifbar machte, schrieb auch Gedichte. Alles, wirklich alles dreht sich um Sprache, les ich auf Seite 17. Ein Satz, sieben Wörter, und die poetische Existenz dieser Frau scheint auf : zielklar, sichtbar, wahr. Hildegard E. Keller gelingt mit dem romanesken Sprachkunstwerk Was wir scheinen die kongeniale Nachempfindung von Wesen, Wirken und Wollen der worttollen Hannah Arendt. Eine poetische Liebesgabe. Lesen!


* Die drei Grundtätigkeiten Arbeit, Herstellen, Handeln sind nun nochmals in der allgemeinsten Bedingtheit menschlichen Lebens verankert, daß es nämlich durch Geburt zur Welt kommt und durch Tod aus ihm wieder verschwindet. Was die Mortalität anlangt, so sichert die Arbeit das Am-Leben-Bleiben des Individuums und das Weiterleben der Gattung; das Herstellen errichtet eine künstliche Welt, die von der Sterblichkeit der sie Bewohnenden in gewissem Maße unabhängig ist und so ihrem flüchtigen Dasein so etwas wie Bestand und Dauer entgegenhält; das Handeln schließlich, soweit es der Gründung und Erhaltung politischer Gemeinwesen dient, schafft die Bedingungen für eine Kontinuität der Generationen, für Erinnerung und damit für Geschichte.

Hildegard E. Keller: Was wir scheinen. Hannah Arendt · Poetische Denkerin. Roman. 574 Seiten. Broschur. Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG, Köln 2022.


Theo Breuer, Jahrgang 1956, schreibt in erster Linie Gedichte und Essays. Seit 1988 veröffentlicht er Ge­dichtbücher (auch visueller Art) sowie essayistische Monographien zur zeitgenössischen Literatur. Breuers Bücher erscheinen seit 2012 im Pop Verlag: Das gewonnene Alphabet (2012); Zischender Zustand ∙ Mayröcker Time (2017); Scherben saufen (2019); Winterbienen im Urftland Empfundene/erfundene Welten in Norbert Scheuers Gedichten und Geschichten (2019), nicht weniger nicht mehr (2021) sowie Vorschlag zur Blüte (2023). Im siebenteiligen Essayzyklus L·i·t·e·r·a·t·o·u·r »22«, in dem rund 88 – fast ausschließlich 2022 erschienene – Bücher vorstellt werden, hat Theo Breuer es in erster Linie auf die Sprache abgesehen, die er in den jeweiligen Büchern vorfindet: »Ohne den Schall der Sprache geht gar nichts«, heißt es bereits im Vorwort.


KRÖNER VERLAG: Yeoh Jo-Ann – Zweckfreie Kuchenanwendungen

„Offenbar gab es tatsächlich Menschen, die nicht begriffen, wozu Kuchen gut war, die das einfach nicht begriffen und deshalb niemals Zutritt zur Kuchengemeinschaft haben, niemals seine Menschen sein würden.“

Zugegeben: Der Romantitel „Zweckfreie Kuchenanwendungen“ klingt auf den ersten Blick etwas irreführend, nach Tortenschlachten und Klamauk. Davon ist dieser feine Roman aus Singapur, jetzt aktuell im Herbstprogramm des Kröner Verlags erschienen, jedoch meilenweit entfernt.

Ja, das Buch verfügt über Humor, aber den der feinen Art, und ja, die Protagonisten, vor allem die Hauptfigur, ein Englischlehrer namens Sukhin Dhillon sind leicht schräg. Doch wie sich dieser einsame, schrullige Mittdreissiger langsam öffnet, als er seine Jugendliebe wieder trifft, das ist voller Herzenswärme erzählt. Und ermöglicht den Blick auf ein Singapur, den wir Europäer so gar nicht erahnen: Denn seine Jugendliebe Jinn ist obdachlos, lebt in einem Haus aus Kartons (die im Debütroman von Yeoh Jo-Ann ebenfalls eine große Rolle spielen) mitten in der High-Tech-Welt Singapurs.

Liebe, heißt es, geht durch den Magen – in diesem besonderen Roman nimmt das außergewöhnliche Formen an: Denn Sukhin und Jinn arbeiten schließlich gemeinsam in einer Armenküche. Und Sukhings geregeltes Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt…

Die ersten begeisterten Stimmen zum Buch sind, kaum ist es erschienen, schon da:
Lena Bodewein hat den Roman im NDR besprochen: https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Zweckfreie-Kuchenanwendungen-Ein-Buch-voller-poetischer-Bilder,yeoh100.html

und Petra vom Blog Welterlesen schreibt über ihn in einem Brief an eine Freundin in Wien:
https://welterlesen.com/2022/11/06/brief-yeoh-ju-ann-zweckfreie-kuchenanwendungen/

Und beim Verlag freut man sich nun auf weitere Buch-Kuchen-Bilder, ganz zweckfrei!

Informationen zum Buch:
Yeoh Jo-Ann
Zweckfreie Kuchenanwendungen
Roman. Übersetzt von Gabriele Haefs
Alfred Kröner Verlag, Oktober 2022
320 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, 24,00 €
ISBN 978-3-520-62501-4

https://www.kroener-verlag.de/details/product/zweckfreie-kuchenanwendungen/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

STROUX edition: Toril Brekke – Ein rostiger Klang von Freiheit

Oslo 1968: Es herrscht Aufbruchsstimmung, von überall her ist der Klang von Frei­heit zu hören. Es gibt politische Diskussionen, Proteste gegen den Vietnamkrieg, sexuelle Freiheiten werden ausgetestet, Büstenhalter brennen. Die 18-jährige Agathe meldet sich kurz vor dem Abitur von ihrem konservativen Gymnasium ab, um im einem neu gegründeten Versuchsgymnasium die freie Atmosphäre von Summerhill atmen zu können.

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Doch die Leichtigkeit, die dieser Roman scheinbar atmet, trügt: Alles könnte gut sein für die junge Frau, die sich einfach ausprobieren will, wäre da nicht die eigene Familie mit einem dunklen Geheimnis belastet. Agathe lebt mit ihrem jüngeren Bruder bei ihrem Stiefvater Isak. Die Mutter, eine Musikerin, ist sang- und klanglos mit einem anderen Mann nach Dänemark verschwunden, lässt die Kinder zurück, lehnt jeden Kontakt zu ihnen ab. Der Klang von Freiheit: Er hat einen rostigen, sprich melancholisch-knirschenden Unterton, den auch Gabriele Haefs in ihrer Übersetzung aus dem Norwegischen wunderbar in diesen nur oberflächlich leichten Familien- und Coming-of-Age-Roman einfließen lässt.

Katharina Granzin schreibt in der Frankfurter Rundschau über dieses Buch: „Die perspektivische Doppelbödigkeit des Erzähltons trägt viel zum atmosphärisch schwebenden Charakter des Romans bei.“ Trotz des scheinbar unbekümmerten Tonfalls biete Toril Brekke einen Stoff von einer tiefsitzenden Ambivalenz.

Die Autorin:

TORIL BREKKE wuchs als Tochter des Dichters Paal Brekke in Künstlerkreisen in Oslo auf. Nach einer Ausbildung zur Typografin arbeitete sie als Lehrerin und Journalistin. Seit 1976 verfasst sie Romane und Erzählungen sowie Kinder- und Jugendbücher. Zwischen 1987 und 1991 war sie Vorsitzende des norwegischen Schriftstellerverbandes und in den 1990er Jahren Mitglied des Komitees für den Literaturpreis des Nordischen Rates. Sie wurde im Jahr 2000 mit dem Literaturpreis der Riksmål-Gesellschaft und 2004 mit dem Amalie-Skram-Preis ausgezeichnet.

Toril Brekkes Arbeiten sind geprägt von ihrem Interesse an menschlichen Beziehungen und der Frage, warum wir in engen Beziehungen, aber auch zwischen den Geschlechtern, Klassen oder Ländern so handeln, wie wir es tun.

Stimmen zum Buch:

„Träumerisch leicht und in einem ungewöhnlichen, ambivalenten Erzählton führt die Norwegerin Toril Brekke ins Oslo der sechziger Jahre.“ – Katharina Granzin, Frankfurter Rundschau

„Eine literarische Entdeckung.“ – Sandra Zaplin, Bayerischer Rundfunk

„Ein intensiver Roman über ungeheuerliche Familienverhältnisse und nicht erziehungsfähige Erwachsene.“ – Annemarie Stoltenberg, NDR

„Dieser besondere Sound verleiht dem etwas mehr als ein Jahr umspannenden und mit markanten Figuren ausgestatteten Roman eine ganz eigene Stimmung – wie auch ein besonderer Protagonist: So ist „Ein rostiger Klang der Freiheit“ auch ein Oslo-Roman, der in verschiedene Stadtteile und zu unterschiedlichen Orten führt.“ – Constanze Matthes, Zeichen & Zeiten

„Die ganz große Stärke in meinen Augen ist die regelrecht spür- und greifbare, dichte Atmosphäre des Romans, die Toril Brekke – mit feinem Blick und sensiblem Gespür für Stimmungen und Milieus – erschafft.“ – Barbara Pfeiffer, Kulturbowle

Ein rostiger Klang von Freiheit von Toril Brekke besitzt viel von einem Hans Christian Andersen Märchen. Es kommt unverdächtig und in schlichter Sprache daher, erzeugt aber einen unterschwelligen Grusel, fesselt, schockt und lässt einen betroffen und konsterniert zurück.“ – Alexander Carmele, Kommunikatives Lesen

„Freiheitsbegehren und die Sehnsucht nach Selbstbestimmung treffen dabei auf familiäre Verluste und die Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen. Ein Roman, der zeigt, dass sich die wirklich großen Reformen im Schatten der öffentlichen Proteste vollziehen.“ – Jens Roger, Lesering.de

„Bei der Arbeit an der Übersetzung war das Wiedersehen mit Torils Stil die pure Freude. Sie benutzt so viele Bilder, die oft aus der Musik stammen.“ – Gabriele Haefs über ihre Arbeit beim Übersetzen des Romans

„So wie die Erzählerin Agathe und die Protagonistin Agathe nicht völlig deckungsgleich sind, gibt es auch einen Unterschied zwischen der Oberfläche des Geschehens und verborgenen Zusammenhängen, Traumatisierungen und Familiengeheimnissen, die Toril Brekke an mehreren Stellen in „Ein rostiger Klang von Freiheit“ andeutet und erst am Ende zur Gänze aufdeckt. Diese Diskrepanzen machen den literarischen Reiz der Lektüre aus.“ – Dieter Wunderlich

Informationen zum Buch:

Toril Brekke
Ein rostiger Klang von Freiheit
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
STROUX edition, München
332 Seiten, gebunden, € 24,00 [D]
ISBN 978-3-948065-22-5
https://stroux-edition.de/

Werbung – Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit

KRÖNER VERLAG: Sigrid Undset – Kristin Lavranstocher. Die Frau, Bd. 2

Das literarische Großprojekt beim Kröner Verlag gedeiht weiter: Nun liegt der zweite Band der Trilogie „Kristin Lavranstochter“ in einer neuen Übersetzung durch Gabriele Haefs vor, die diesen Roman von Sigrid Undset hell leuchten lässt. Gabriele Haefs übertrug das Werk, wie der Vergleich zur bisherigen übersetzten Fassung nahelegt, vermutlich erstmals aus der norwegischen Sprache: Dies gibt der Trilogie Authentizität und zugleich einen neuen Glanz. Deutschsprachige Leser kommen nun endlich in den vollen Genuss von Undsets außergewöhnlicher sprachlicher Ausdruckskraft.

Zum Buch:
Mit der ›Frucht der Sünde‹ im Leib und einer fürchterlichen Angst im Herzen trifft Kristin Lavranstochter als legitime Ehefrau von Erlend Nikulaussohn auf Husaby ein. Erlend ist derweil vor allem mit Politik, mit Kriegszügen und Intrigen, beschäftigt, vernachlässigt den eigenen Hof aufs Sträflichste, überlässt seiner Frau daneben die Sorge um die gemeinsamen und auch die Kinder mit seiner ehemaligen Geliebten. Als eine geplante Intrige in höchsten Kreisen auffliegt, droht die Katastrophe.
Die ganz große Stärke von Sigrid Undset ist, neben atemberaubenden Landschaftsbildern, die Charakterzeichnung, was ihrem großen Roman die seltene Kraft verleiht, dass wir Kristins Freuden und Leiden wirklich miterleben, dass wir mit ihr leiden und lieben, obwohl sie mit einer Zeit und mit Werten zu kämpfen hat, die nicht mehr die unsrigen sind. Der Literaturnobelpreis für die Trilogie ist nur konsequent.

Zur Autorin:
Sigrid Undset (1882–1949) gilt als eine der größten und einflussreichsten Schriftstellerinnen Norwegens. Ihre zeitgenössischen Romane Frau ›Marta Oulie‹ und ›Jenny‹ wurden wegen ihrer allzu selbständigen jungen Heldinnen zum Skandal. Als engagierte Antifaschistin stand Undset ganz oben auf der Roten Liste der Nazis und nach der Besetzung Norwegens konnte sie sich nur durch eine lebensgefährliche Flucht auf Skiern durch das Gebirge retten. Sigrid Undset wurde 1928 »vornehmlich für ihre kraftvollen Schilderungen des nordischen Lebens im Mittelalter« mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Außer ›Kristin Lavranstochter‹ schrieb sie die Erfolgsromane ›Olav Audunssohn‹, ›Viga-Ljot und Vigdis‹, ›Ida Elisabeth‹, ›Das glückliche Alter‹ und viele andere mehr.

Zur Übersetzerin:
Gabriele Haefs ist eine der bekanntesten Übersetzerinnen Deutschlands (u.a. von Jostein Gaarder, Håkan Nesser, Anne Holt). Sie wurde u.a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk, 2011 mit dem Königlich-Norwegischen Verdienstorden.

Stimmen zum Buch:

„Mit der auch in Materialauswahl und Aufmachung sehr sorgsam gestalteten Neuedition legt der Kröner Verlag nicht nur ein zeitlos lesenswertes Buch vor. Gleichzeitig macht er sich in einer für Verlage nicht einfachen Zeit um ein großes literarisches Erbe verdient, das er mit einer neuen Auflage aus dem frühen 20. ins 21. Jahrhundert holt.“ – Buchtipp der Woche beim LeseZeichen Mannheim

„Kristin Lavranstochter ist eine kraftvolle Lovestory, die mich ins norwegische Mittelalter versetzt.“ – SRF, „Die BuchKönig“ bloggt

„Das ist dramatisch und ergreifend. Es ist nur noch eine Steigerung im dritten Band möglich. Manche Leser werden auch auf den dritten Teil ungeduldig warten!“ – Annemarie Stoltenberg, NDR

Eine „starke Frau“ sieht Peter Urban-Halle, Experte für Literatur aus Skandinavien, in der „Kristin Lavranstochter“. Und ihre Schöpferin, Sigrid Undset, ist eine „konservative Feministin“. – Deutschlandfunk Kultur, Podcast

„Sigrid Undset erzählt detailreich und spannend von Frauen im patriarchalen System, von heimlicher Liebe und Sündhaftigkeit. Die Handlung gleicht einer Achterbahnfahrt.“ – Radio Bremen

„Galt es zu Lebzeiten als Skandal, wie sich eine über Autoritäten hinwegsetzt, so geht Kristin heute als eindrucksvolle Gestalt durch, sich nicht einschüchtern lässt.“ – Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

„Vergleicht man die beiden Übersetzungen, gewinnt man den Eindruck, dass es Gabriele Haefs vor allem darum gegangen ist, den Roman dem Vokabular und der Syntax wie dem Sprachrhythmus nach nicht ‚einzudeutschen‘, sondern ihm seine ursprüngliche, ans Altnordische angelehnte Gestalt zu bewahren, da, wo tendenziell nüchtern und schnörkellos entfaltet wird, da, wo eher lyrische Töne für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen. Das führt anfangs zu niederschwelligen Rezeptionsbarrieren, die nach einer gewissen Einlesezeit aber vollständig abgebaut werden.“ – Günter Helmes, literaturkritik.de

„Ohne Frage ist die Jubiläumsausgabe der Trilogie um Kristin Lavranstochter gleich in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Denn für die Ausgabe des Kröner Verlages hat sich Übersetzerin Gabriele Haefs an eine vollständige Neuübersetzung begeben.“ – Sina-Christin Wilk, Kulturabdruck

„Dass der Roman vor etwas mehr als hundert Jahren geschrieben worden ist, merkt man
ihm nicht an, er liest sich flüssig. Vermutlich liegt das auch an der gelungenen Neuübersetzung von Gabriele Haefs.“ – Sarah Teicher, booknerds

„Sigrid Undset hatte ein sehr feines Auge für Stimmungen, zwischenmenschliche Gefühle sowie eindrückliche Naturbeschreibungen und auch die Übersetzerin Gabriele Haefs hat hier einen sehr harmonischen sprachlichen Klang gefunden, der sich wunderbar liest.“ – Barbara Pfeiffer, Kulturbowle

„Die Sprache der Norwegerin ist klar und sehr präzise, die Dialoge, vor allem in den dramatischen Szenen, dicht und pointiert.“ – Constanze Matthes, Zeichen & Zeiten

„Das alltägliche Leben auf Gut Husaby, ihre Liebe zu Erlend und ihren schließlich sieben Söhnen und die allgemeinen Gegebenheiten im ländlichen, nur wenig besiedelten Norwegen des 14. Jahrhunderts hat Sigrid Undset wieder in einen dichten, atmosphärischen, psychologischen Roman gegossen. Auch diesmal kommt einiges an Spannung auf. Und man ist als Leser:in gespannt, wie es im dritten und letzten Teil, Das Kreuz, weitergehen mag.“ – Petra Reich, LiteraturReich

„Die Entwicklungen zu verfolgen macht die Lektüre nicht nur interessant, sondern auch spannend, denn neben der mittelalterlichen Welt öffnen sich zutiefst menschliche Welten und Abgründe.“ – Petra Lohrmann, Gute Literatur – Meine Empfehlung

„Sigrid Undset erzählt nüchtern und unsentimental, auch wenn es um große Gefühlsausbrüche geht. Ihre Darstellung ist so ruhig, langsam und episch breit wie wir es aus den großen Romanen des 19. Jahrhunderts kennen.“ – Dieter Wunderlich

„Sigrid Undset geht sehr ins Detail, schafft wundervoll komplexe Charaktere. Ein dichter Gesellschaftsroman, detailliert und atmosphärisch gestaltet.“ – Sabine Ibing

Informationen zum Buch:
Sigrid Undset
Kristin Lavranstochter. Die Frau
Roman. Band II. Übersetzt von Gabriele Haefs
450 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 24,00 €
ISBN: 978-3-520-62201-3
Band 1: Der Kranz, ist bereits erschienen, Band 3: Das Kreuz folgt im Frühjahr 2022.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Eimar O’Duffy – Esel im Klee

»Es gibt drei hassenswerte Dinge auf der Welt, zwei, die das Blut zum Erkalten bringen, und eines, das es zum Kochen bringt: das Zischen einer Schlange, das Fauchen eines Tasmanischen Teufels und das Lächeln eines Bankiers.«

Nach King Goshawk und die Vögel (2019) erschien 2020 mit Esel im Klee die Fortsetzung von Eimar O’Duffys »atemberaubender Satire« (Annemarie Stoltenberg im NDR).

Es läutet zum letzten Gefecht: der Halbgott Cuanduine, im ersten Teil eigens gezeugt, um die Singvögel – und die Welt – aus den Klauen des Goshawk zu befreien, gegen ebenjenen Goshawk, den reichsten Mann der Welt, angetre­ten, um sich die Welt einzuverleiben. Doch eigentlich möchte Cuanduine nach den Abenteuern des ersten Teils zunächst einmal nichts als seine Ruhe haben – zumal er sich alsbald heftig verliebt. Aber noch sitzen die Vögel in ihren Käfigen. Und so erinnert ihn die irische Kriegsgöttin Badb an seine Pflichten. Dabei gibt sie Cuanduine eine Menge gute Ratschläge mit auf den Weg, doch leider sind diese wie so oft unergründlich. Liegt es daran, dass die Dinge sich ganz anders entwickeln als erwartet, oder ist die Menschheit vielleicht einfach zu dumm, um gerettet zu werden?

Vor den Erfahrungen von großen Menschheitskrisen, des Ersten Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise, schrieb Eimar O’Duffy 1931 diesen fulminanten Roman, der urkomisch, verblüffend aktuell und ein selten exquisiter Lesegenuss ist.

Eimar Ultan O’Duffy (1893–1935) wurde in Dub­lin geboren und studierte dort und in Lancashire. Zunächst Mitstreiter, dann Kritiker der irischen Un­abhängigkeitsbewegung, torpedierte er die Pläne für den Osteraufstand von 1916, indem er dem Chef der Irish Volunteers, der gegen jede gewaltsame Intervention war, verriet, dass er für die darauffolgende Woche geplant sei, woraufhin alle Aktionen der Volunteers ab­gesagt wurden. 1925 ging O’Duffy nach England. Als Mann zwischen allen Stühlen starb er 1935 in einem Vorort von London.

Gabriele Haefs ist eine der bekanntesten Übersetzerinnen Deutschlands (u.a. von Jostein Gaarder, Håkan Nesser, Anne Holt). Sie wurde u.a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk, 2011 mit dem Königlich-Norwegischen Verdienstorden.

Eimar O’Duffy
Esel im Klee
Roman. Aus dem Englischen von Gabriele Haefs
2020, 340 Seiten, Halbleinenband € (D) 24,–
ISBN: 978 3 520 60801 7
Erscheint am 15. Oktober 2020
www.kroener-verlag.de

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Máirtín Ó Cadhain – Die Asche des Tages

Jeder kennt diese Situation: Man schiebt etwas so lange vor sich her, bis es fast unmöglich erscheint, es noch in Angriff zu nehmen. Wenn es sich aber um die Beerdigung der eigenen Frau handelt, wird die Sache doch irgendwann brenzlig. So geht es N., der gerade seine Frau verloren hat und sich nun um die Beerdigung kümmern müsste, aber statt dessen irrt er verloren durch Dublin, während die Menschen um ihn herum ihren Verrichtungen nachgehen, als wäre nichts geschehen. Und indem die Zeit verstreicht, wird es immer unmöglicher, nach Hause zurückzukehren, wo zu allem Überfluss noch die bösen Schwestern seiner Frau lauern. Das letzte Meisterwerk des irischen Kultautors: komisch, skurril, sprachmächtig, tieftraurig und ohne jede Pathetik. Deutsch von Gabriele Haefs.

Ó Cadhains Hauptwerk Grabgeflüster, »ein fulminant eigensinniger« Roman und ein »Meisterstück der literarischen Moderne« (FAZ), ist neben der Bibel das einzige Buch, das wirklich in jedem irischen Haushalt zu finden ist.

Máirtín Ó Cadhain gilt als wichtigster irischer Autor des 20. Jahrhunderts und Erneuerer der irischsprachigen Literatur. 1906 westlich von Galway geboren, hat er bis zu seinem 6. Lebensjahr kein Wort Englisch gehört. Ó Cadhain war zunächst Lehrer, engagierte sich dann in der IRA, war 1940–44 interniert und kehrte schließlich der IRA den Rücken. In Dublin arbeitete er als Übersetzer und Professor für Literatur. Im Trinity College in Dublin ist ein Lesesaal nach ihm benannt.

Gabriele Haefs ist eine der bekanntesten Übersetzerinnen Deutschlands (u.a. von Jostein Gaarder, Håkan Nesser, Anne Holt). Sie wurde u.a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk, 2011 mit dem Königlich-Norwegischen Verdienstorden.

Verlagsinformationen zum Buch: Die Asche des Tages

Stimmen zum Buch:

„Eine skurrile und sprachgewaltige Satire.“ – Ellen Kipple, ekz

„Von den vor allem seelischen und gedanklichen Irrungen und Wirrungen des N. erzählt Máirtín Ó Cadhain in sich umeinander drehenden, gleichsam in den eigenen Schwanz beißenden Sätzen, in einer prallen, hinterlistig doppelbödigen, auch gern mal derben Sprache.“ – Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

„Es ist ein großes Verdienst des Verlags, diesen außerhalb Irlands wenig bekannten irischen
Autor in sehr gelungenen Übersetzungen von Gabriele Haefs einem breiten, deutschsprachigen Publikum nahezubringen.“ – Joachim Schwend, Kreuzer Leipzig

„Ein wunderbarer Roman voller tragischer Komik, Melancholie und Menschlichkeit.“ – Jörg Liesegang, Horatio Bücher

„Ein herrlich kauziger Roman.“ – Martin Oehlen, Bücheratlas

„Was den mit hundertfünfzig Seiten recht schmalen Roman so lesenswert macht, ist die gesunde Mischung aus rabenschwarzem Humor und bitterer Melancholie.“ – Stefan Härtel, Bookster HRO

„Máirtín Ó Cadhain reiht sich mit dieser feinen Wiederentdeckung und Übersetzung von Gabriele Haefs in die Kultwerke (z.B. Flann O’Brien in der Übersetzung von Harry Rowohlt) der irischen Literatur ein. Also, gerne alles aufschieben und Máirtín Ó Cadhain lesen!“
Hauke Harder, leseschatz, der das Buch auch bei seinen 12 Indiebook-Tips für 2020 aufnahm

„Máirtín Ó Cadhain entfaltet eine kafkaeske Gedankenwelt in einer tragikomischen Umgebung.“ – Dieter Wunderlich

„Cadhain versteht es meisterhaft, die Verzweiflung, den zunehmenden Realitätsverlust, die Suche, den Strudel der Gedanken, die Sehnsucht nach Flucht, auch aus der Verant-wortung, das Greifen nach jedem Strohhalm Ns. darzustellen. Eingebettet in die Besonderheiten Irlands, das nicht nur Kulisse ist. Und zu denen auch die Nähe von Tragik und Komik gehört.“ – Petra Lohrmann, „Gute Literatur – Meine Empfehlung“

„Die persönliche Tragikomödie eines ewigen Prokrastinierers. Máirtín Ó Cadhain nimmt uns tief mit in die Gedankenwelt des Witwers N., der an den Umständen, seiner eigenen Entscheidungsschwäche und nicht zuletzt an seiner Trauer verzweifelt. Dabei versteht es Ó Cadhain in typisch irischer Manier, immer wieder den absurden Humor aus tieftraurigen Situationen zu kitzeln.“ – Schriftstellerin Ellen Dunne bei den „Irlandnews“

„Ein philosophisches und tiefgründiges Buch, dem man seine 50 Jahre auf dem Buckel nicht anmerkt. Ein ungewöhnliches Thema und eine immer noch zeitlos, modern wirkende Stilistik, die an Bewusstseinsstrom bzw. „Stream of Consciousness“ erinnert.“ – Barbara Pfeiffer bei Kulturbowle

„Sprachgewaltig, deftig, aber immer unprätentiös, lässt Màirtìn Ò Cadhain uns an N.`s Odyssee durch Dublin teilhaben.Sein intensiver und stark verdichteter Roman ist prall gefüllt mit dem purem Leben. Versagen, Schuld, Enttäuschung, Lebenswille und Hoffnung, die ganz großen Themen werden hier verhandelt und liegen, wild vermischt, dicht beieinander.“ – Horatio in einem Gastbeitrag bei rezensionsnerdista

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag

KRÖNER VERLAG: Eimar O’Duffy – King Goshawk und die Vögel

»Hast du jenen Abend vor langer Zeit in meines Vaters Garten vergessen, als wir Hand in Hand dem Lied der Nachtigallen lauschten? Und als ich sagte: ›Welch trauriger Gedanke, dass überall auf der Welt so viele Vögel singen, die ich niemals hören werde.‹ Und als du antwortetest: ›Geliebte, wenn ich erst meine Herrschaft angetreten habe, werden dir alle Singvögel auf der ganzen Welt gehören.‹«

Ein Mann ein Wort – King Goshawk hat Guzzelinda alle Singvögel der Welt versprochen, und die soll sie auch bekommen. Warum er das kann? Weil der der reichste Mann der Welt ist. Wer fortan ein Vögelchen singen hören will, muss dafür bezahlen. Nur einem geht das gründlich gegen den Strich, und der, da von den Menschen keine Hilfe zu erwarten ist, ruft einen sagenhaften irischen Krieger herbei, der antritt, um die Singvögel – und die Welt – zu retten.

So beginnt Eimar O’Duffys sprachmächtige, wütende Satire auf eine Welt, die uns immer bedenklicher bekannt vorkommt, je weiter der Roman voranschreitet. Dass dieser Roman schon 1926 veröffentlicht wurde, ist kaum zu glauben. Dass er erst jetzt wiederentdeckt und auch erstmals ins Deutsche übersetzt wurde, dagegen schon, denn O’Duffy war seiner Zeit so deutlich voraus, dass es fast wirkt, als hätte er hellsehen können. Wiederentdeckt und kongenial übersetzt von Gabriele Haefs.

Douglas Adams lässt grüßen
Bezeichnet wird das Werk als Missing Link zwischen Jonathan Swift und Flann O’Brien (Auf
Schwimmen-zwei-Vögel) – warum hier der Name Douglas Adams nicht fällt? Tatsächlich erinnert King Goshawk immer wieder so stark an Per Anhalter durch die Galaxis, dass alle, die noch immer sehnsüchtig einer Fortsetzung nachtrauern, sich hier über einen Ahnherrn freuen dürfen. Köstliche Unterhaltung ist in jedem Fall garantiert.

Eimar Ultan O’Duffy (1893–1935) wurde in Dublin geboren und studierte dort und in Lancashire. Zunächst Mitstreiter, dann Kritiker der irischen Unabhängigkeitsbewegung,
torpedierte er die Pläne für den Osteraufstand von 1916, indem er dem Chef der Irish Volunteers, der gegen jede gewaltsame Intervention war, verriet, dass er für die darauffolgende Woche geplant sei, woraufhin alle Aktionen der Volunteers abgesagt wurden. 1925 ging O’Duffy nach England. Als Mann zwischen allen Stühlen starb er 1935 in einem Vorort von London.

Gabriele Haefs ist eine der bekanntesten Übersetzerinnen Deutschlands (u.a. von Jostein Gaarder, Håkan Nesser, Anne Holt). Sie wurde u.a. mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet, 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk, 2011 mit dem Königlich-Norwegischen Verdienstorden.

Informationen zum Buch:

Eimar O‘ Duffy
King Goshawk und die Vögel
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 2019

Stimmen zum Buch:

„Eine sensationell hellsichtige, kühne, sprachgewaltige, wildkomische und bitterböse Gesellschaftssatire.“ – Gitta List, Magazin Schnüss

„Mit diesem Roman gelingt es dem Kröner-Verlag erneut, in Deutschland eher unbekannte irische Autoren vorzustellen, deren Werke ein Lesegenuss sind und die uns zum Nachdenken anregen.“ – Joachim Schwend, Kreuzer Leipzig

„Bigotterie, Propaganda, Politiklügner, Kriegstreiber – staunenswert aktuell ist dieser gallige Roman des irischen Außenseiters.“ – Alexander Kluy, Buchkultur

„Dieser Roman ist durch und durch politisch und extrem provokant. Satirisch? Keine Frage und irgendwie auch verbittert, vielleicht auch desillusioniert.“ – Petra Kuhn, Petras Bücherapotheke

„O’Duffy war nicht nur ein visionärer Sozialkritiker, sondern auch als Schriftsteller seiner Zeit weit voraus.“ – Stefan Härter, Bookster HRO

„Selten hatte ich ein so gutes Buch in der Hand! Der Sprache merkt man die 100 Jahre an, die das Buch alt ist, doch ich liebe die Poesie und den Anspruch. Die Sätze sind lang und kompliziert, es ist wohl ein Buch, das man nicht so nebenbei weglesen kann, jeder Satz will beachtet werden. Eimar O’Duffy schreibt intelligent, philosophisch, bissig, satirisch.“ – Julia Moldenhauer, ausgebucht

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.