KATHRIN NIEMELA: Lesung in der Lyrikhandlung in Tübingen

Am Samstag, 21. Mai, 17.00 Uhr liest Kathrin Niemela aus ihrem Debütband „wenn ich asche bin, lerne ich kanji“ in der Lyrikhandlung am Hölderlinturm, Bursagasse 15, 72070 Tübingen. Eva Christina Zeller („Unterm Teppich“) moderiert und führt das Gespräch mit Kathrin Niemela.

Der Eintritt für die Lesung bei Brot und Wein beträgt 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine Anmeldung bis zum 15. Mai gebeten:
https://lyrikhandlung.de/veranstaltungen/

Ort: Lyrikhandlung Tübingen

KRÖNER VERLAG: Eva Christina Zeller – Unterm Teppich

Unterm Teppich? Das sind unerhörte, ironische, auf den Punkt gebrachte, peinlich-schamlose Schlüssellochgeschichten, die so noch nie erzählt wurden. Gleichsam Blitzlichter aus den Hinterzimmern des Bewusstseins mit Langzeitwirkung und ohne Verfallsdatum. Da geht es um Identität und Intimität, um Übergriffe, um Tod und Erinnerung. Alle diese Geschichten hängen zusammen, haben einen bestimmten Dreh, berühren Grenzen und werfen Licht auf Scham und Tabu.
Eva Christina Zeller erzählt bewegend und mitreißend die Lebensgeschichten eines weiblichen Ichs von der Kindheit bis ins mittlere Frauenalter, Miniaturen eines coming of age. Zusammengehalten werden diese Geschichten eben durch dieses Ich, das versucht, seine Fluchten und Vertreibungen aus der Welt der Familie und der Beziehungen zu verstehen – und humorvoll, mit Esprit zu bewältigen.

Zwei Stimmen, die den »Roman in 61 Bildern« vorab gelesen haben:

»… so viele feine und zugleich scharfe, manchmal schmerzhafte Beobachtungen …, aber nie sentimental, immer poetisch.«
Felicitas Hoppe
»Wunderschöne Geschichten, sehr originell und poetisch.«
Natascha Wodin

Zur Autorin:
Eva Christina Zeller, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und lebt in Tübingen, direkt am Neckar, unweit des Hölderlinturmes. Für ihr literarisches Schreiben erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Thaddäus-Troll-Preis, den Preis der Akademie Schloß Solitude und das Venedig-Stipendium des Kulturstaatsministeriums. Aufenthaltsstipendien führten sie nach Irland, auf eine Insel im Åland-Archipel, nach Farö, Gotland, an den Genfer See, Venedig. Ganz aktuell wurde sie Preisträgerin des Literaturwettbewerbs »Wächst das Rettende auch?« der Akademie für gesprochenes Wort.
Seit 20 Jahren, seit ihrem gerühmten Lyrikband Stiftsgarten, Tübingen erschienen beinahe alle ihre Gedichtbände in verlegerischer Zusammenarbeit mit Hubert Klöpfer, zuletzt 2020: Proviant von einer unbewohnten Insel. Sie ist Mitglied im deutschen PEN.
http://eva-christina-zeller.de/

Informationen zum Buch:
Eva Christina Zeller
Unterm Teppich
Alfred Kröner Verlag, 20. März 2022
Roman in 61 Bildern
160 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 20,00 €
ISBN: 978 3 520 76401 0
https://www.kroener-verlag.de/details/product/unterm-teppich/

Stimmen zum Buch:

„Die 61 Bilder Eva Christina Zellers folgen der Chronologie des Lebens. Das Erwachen des Bewusstseins, die Erfahrung der eigenen Sexualität, väterliche Übergriffe – all dies sind erste Impressionen aus dem Leben eines Mädchens in einer Pfarrerfamilie, die prägend für alles Weitere sind: Pubertät, Erwachsenwerden, erste Beziehungen, Krisen, Begegnungen.
Dies alles wird mit poetischer Präzision und selbst in den schmerzhaften Passagen nicht ohne Ironie erzählt. Sehr konsequent hält die Autorin eine erzählerische Distanz zu der Person, die sie schildert.“ – Michael Roesler-Graichen, Börsenblatt

„Prägenden Erfahrungen ist Zeller auf der Spur. Das hebt ihr Buch von mancher aktuellen männlichen Autofiktion ab, die sich der recht linearen Wiedergabe des alltäglichen Klein-Klein verschrieben hat.“ – Dorothee Hermann, Schwäbisches Tagblatt

„Eigentlich kennt man sie durch ihre Gedichte, doch nun hat Eva Christina Zeller einen ersten Roman vorgelegt. 61 Episoden, der eigenen Lebensgeschichte auf der Spur, ein mutiger Versuch, sich den eigenen Verletzungen, aber auch der eigenen Schuld zu stellen.“ – Silke Arning, SWR 2

„Eva Christina Zeller gelingt in Unterm Teppich also auf eigene Weise, was Hölderlin mit Tod des Empedokles und Hyperion ebenfalls anstrebte, nämlich das Vertrauen in die Sprache zu kräftigen, auf dass Worte verbinden, ohne zu urteilen und Geschichten erzählt werden, ohne zu erklären, dass also Selbstbewusstsein erreicht wird, ohne zu vergessen und zu verdrängen, mit Bescheidenheit und Freundlichkeit als unüberwindbarem Schutz.“ – Alexander Carmele bei Kommunikatives Lesen

„Eva Christina Zeller webt ein Netz aus Worten, die das Unsagbare fangen, ganz bedachtsam – und manchmal plötzlich auch mit überraschendem Witz.“ – Thomas Morawitzky, Reutlinger General-Anzeiger

„Was sich unter dem Teppich findet: Die Tübinger Autorin Eva Christina Zeller setzt in
ihrem Romandebüt mit staunenswertem Mut zur Offenheit ein Leben ins Bild, das
man für ihr eigenes halten könnte.“ – Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag.