Der Herbst bei Kröner, Dielmann, Mirabilis und der STROUX edition

Die Blätter fallen und die neuen Bücher kommen: Bei den Verlagen, für die ich arbeite, warten die Bücher aus den aktuellen Herbstprogrammen auf ihre Leser.

Alfred Kröner Verlag
Bereits Ende September erschienen sind im Alfred Kröner Verlag die vier Titel aus der Kröner Edition Klöpfer: „Professor Lear“ von Joachim Zelter, „Das Zusammenfalten der Zeit“ von Walle Sayer, „Deutsche Szenen“ von Gerhard Stadelmaier sowie „Und jetzt ist Schluss“ von Christine Lehmann. In diesen Tagen erscheint zudem ein von Gabriele Haefs übersetzter Roman, der ähnlich wie „Brooklyn soll mein Name sein“ von Eduardo Lago (erst vor kurzem im Interview mit Denis Scheck in „Druckfrisch“ zu sehen), in seinem Herkunftsland ein riesiger Erfolg war: „Zweckfreie Kuchenanwendungen“ von Yeoh Jo-Ann.
Der Debütroman der Autorin aus Singapur erhielt aus dem Stand mehrere Preise und Nominierungen und gilt als passendes Portrait der „Post-Millenium-Generation“.
Das Herbstprogramm zum Durchblättern findet sich hier: https://www.book2look.com/book/sasiUXOf71

axel dielmann-verlag
Ein ganzes Herbstprogramm komplett mit Lyrik! Kann das gutgehen? Die Frage stellt sich Verleger Axel Dielmann selbst in seiner Vorschau. Und meint: „Na ganz einfach, indem wundervolle Dichterinnen und Dichter in schöne Bände gepackt werden. Und das ist hier achtfach geschehen. Denn es ist eindeutig so: Die notwendige Erarbeitung von sprachlichen Möglichkeiten, welche sich die rasant und massiv verändernden Rahmenbedinungen unseres Lebens wenigstens in ersten Annäherungen formulieren und ausdrücken könnten, findet in der zeitgenössischen Lyrik statt. Und die Dichterinnen und Dichter, welche ihre Sprache auf die Aussprechbarkeit der neuen Unbegreiflichkeiten und Herausforderungen,
der Komplexität und Dynamik hin prüfen, müssen lesbar gemacht werden.“

Die Vorschau, die auch noch einen EU-Lyrik-Reisepass bietet, und Informationen zu den einzelnen Titeln finden sich hier: http://www.dielmann-verlag.de/de/termine/detail/~id.425~nm.5/LYRIK-Halbjahr-im-Verlag.html
Als PDF zum Download:

Mirabilis Verlag
Beim Mirabilis Verlag erscheint Ende Oktober „Nur einmal mit den Vögeln ziehn“ von Sylvia Frank. Hinter dem gemeinsamen Pseudonym stecken Sylvia und Frank Meierewert. Beide Autoren haben bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht, gemeinsam, aber auch einzeln unter verschiedenen Pseudonymen, u. a. beim Aufbau Verlag, bei Ullstein und Gmeiner. Der Roman erzählt das Leben von fünf Menschen von 1977 bis zur Wendezeit 1989/1990.
Jens, Anna Maria, Ivo, Siv und Aki begegnen sich und trennen sich wieder – der Roman schildert ihre Hoffnungen und Träume, Erwartungen und Enttäuschungen, den Wunsch nach Selbstverwirklichung und das Scheitern an der Realität, die Rebellion gegen Systeme und die Suche nach dem eigenen Weg, gepaart mit dem steten Gefühl, alles in diesem einen Leben erreichen zu müssen. – Ein fiktiver Roman, beruhend auf wahren Ereignissen.

Das Programm zum Download:

STROUX edition:
Vor 80 Jahren, am 3. Oktober 1942, wurde in Peenemünde zum ersten Mal eine A4-Rakete gestartet. Alfred Schmidt erzählt in dem biographischen Roman „Gröttrup und das Universum der erfinderischen Zwerge“ die Geschichte des genialen Erfinders Helmut Gröttrup, die auch ein Stück DDR-Geschichte ist. Das Buch erscheint am 17. Oktober.

Im November folgt mit „Die Göttlichen Kindchen“ von Tatjana Gromača die Übersetzung ihres Romans über die Geschichte ihrer Mutter, die an den Folgen der Wirtschaftskrise, des aufkommenden Nationalismus und des Krieges in Kroatien psychisch zerbricht. Das Buch wurde in Kroatien mit mehreren Preisen ausgezeichnet, nun wird es erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen.

Das Programm zum Download:

Wer eines der (oder alle) Programme per Post zugesandt haben möchte – ich freue mich über eine kurze Nachricht. Und natürlich nehme ich gerne auch Rezensionswünsche entgegen, versende Leseproben und weitere Informationen.

KRÖNER VERLAG: Sigrid Undset – Kristin Lavranstochter. Das Kreuz, Band 3

Es ist das Großprojekt mit Übersetzerin Gabriele Haefs beim Alfred Kröner Verlag: Die vollständige Neuübertragung der Trilogie Kristin Lavranstochter von Literaturnobelpreisträgerin Sigrid Undset in die deutsche Sprache. Rund 1500 Seiten umfasst das Epos. Und wer die ersten beiden Bände mit der bisherigen, in die Jahre gekommenen Übersetzung vergleicht, weiß: Nun erst kommt diese Geschichte so richtig zum Strahlen. Ziemlich sicher ist es, wie etliche Hinweise, beispielsweise auf Namensnennungen und Ortsbezeichnungen vermuten lassen, sogar die erste direkte Übersetzung aus dem Norwegischen.

Mit „Das Kreuz“ liegt nun der letzte Band der Trilogie vor. Um was geht es?

Während die Welt um sie herum immer undurchschaubarer und bedrohlicher wird, gerät auch Kristins eigene Welt zunehmend ins Taumeln: Entfremdet von ihren einstigen Verbündeten, gebeutelt von Schicksalsschlägen und verbittert ob des Niedergangs ihrer Familie, den sie ihrem Mann nicht verzeihen kann, begeht sie einen fatalen Fehler. Und dann beginnt auch noch die Pest zu wüten im Norwegen des 14. Jahrhunderts. Ob Kristin am Ende ihren Frieden finden wird, liegt allein in ihren eigenen Händen.

Sigrid Undset (1882–1949) gilt als eine der größten und einflussreichsten Schriftstellerinnen Norwegens. Als engagierte Antifaschistin stand sie ganz oben auf der Roten Liste der Nazis und konnte sich nach der Besetzung Norwegens nur durch eine lebensgefährliche Flucht auf Skiern durch das Gebirge retten. 1928 wurde sie mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Außer ›Kristin Lavranstochter‹ schrieb sie die Erfolgsromane ›Olav Audunssohn‹, ›Viga-Ljot und Vigdis‹, ›Ida Elisabeth‹, ›Das glückliche Alter‹ und viele andere mehr.
Gabriele Haefs ist eine der bekanntesten Übersetzerinnen Deutschlands für den skandinavischen Raum (u. a. von Jostein Gaarder, Camilla Grebe, Anne Holt). Auszeichnungen u. a.: Gustav-Heinemann-Friedenspreis, Sonderpreis des Dt. Jugendliteraturpreises für ihr übersetzerisches Gesamtwerk, Königlich-Norwegischer Verdienstorden.

Stimmen zum Buch:

„Die Neuauflage der rund 1 500 Seiten starken Trilogie im Kröner Verlag – gleichsam zum 140. Geburtstag der Dichtern – ist ein lang ersehntes und dennoch unverhofftes Ereignis. Band 1, „Der Kranz“, und Band 2, „Die Frau“, liegen bereits vor, Band 3, „Das Kreuz“, soll in Kürze erscheinen. Der Mittelalter-Roman bietet Lesegenuss und Leseherausforderung zugleich, letztere vor allem aufgrund eines ungeniert ausgedehnten Erzählens, wie wir es heute kaum mehr gewöhnt sind.“ – Gudrun Trausmuth in „Die Tagespost“

Informationen zum Buch:

Sigrid Undset
Kristin Lavranstochter. Das Kreuz
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, Juni 2022
500 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 25,00 €
ISBN: 978 3 520 62301 0
https://www.kroener-verlag.de/details/product/kristin-lavranstochter-das-kreuz/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag. Anfragen, weitere Informationen und Rezensionsexemplare: b.boellinger@kroener-verlag.de

KRÖNER VERLAG: Friedrich Nietzsche – Die fröhliche Wissenschaft

Die fröhliche Wissenschaft, der Höhepunkt der mittleren Phase von Nietzsches Schaffen, ist das freigeistigste, euphorischste, das ›südliche‹ seiner Werke und von unerschöpflichem Gedankenreichtum. Aphoristisch-essayistisch-poetisch arbeitet sich Nietzsche durch die Gesamtheit menschlicher Existenzfragen: Evolution, die Erbschaft des Tieres im Menschen, das Verhältnis Mann-Frau, Moral, die Herkunft des Bewusstseins, Erkenntnistheorie, Literatur, Sprache und Musik; Leib und Sinne werden in ihr Recht gesetzt, was wichtige Impulse für die Psychologie, Soziologie und Kulturkritik späterer Generationen gab. Zentral ist das Werk wegen der These vom Tode Gottes und dem Konzept der Ewigen Wiederkunft; erstmals erscheint Zarathustra am Horizont. Vor allem aber fordert dieses vielschichtige Buch die Freiheit des Denkens ein: »Auf die Schiffe, ihr Philosophen!«

Der Alfred Kröner Verlag, der seit Beginn seines Bestehens eng mit der Herausgabe der Nietzsche-Werke verbunden ist, legt derzeit die einzelnen Bücher des Philosophen neu auf.

Herausgeber dieser Neuauflage der fröhlichen Wissenschaft ist Elmar Schenkel. Er war nach Gastprofessuren in Freiburg, Konstanz und an der University of Massachusetts bis 2019 Professor für Englische Literatur an der Universität Leipzig, 2005–15 Leiter des dortigen studium universale. Er ist Gründungsmitglied des ›Nietzsche Vereins Röcken‹, hat zur Rezeption Nietzsches in den USA, Großbritannien und weltweit publiziert und ist Mitherausgeber von 101 Briefe an Friedrich Nietzsche zu seinem 175. Geburtstag (2019).

Stimmen zum Buch:

Elmar Schenkel im Deutschlandfunk im Gespräch mit Jan Drees: https://www.deutschlandfunk.de/friedrich-nietzsche-die-froehliche-wissenschaft-elmar-schenkel-im-grespraech-dlf-9f68b469-100.html

Das Gespräch zum Nachlesen auf dem Blog von Jan Drees:
https://www.lesenmitlinks.de/gespraech-die-froehliche-wissenschaft/

Elmar Schenkel bei MDR Kultur im Gespräch mit Katrin Schumacher:
https://www.mdr.de/kultur/podcast/unter-buechern/unter-buechern-froehliche-wissenschaft-100.html

Eine ausführliche Buchvorstellung samt Verlagsportrait bei der Leipziger Internet-Zeitung:
https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2022/04/die-froehliche-wissenschaft-nietzsche-neu-aufgelegt-mit-einem-kenntnisreichen-nachwort-von-elmar-schenkel-444130

„Kann uns Friedrich Nietzsche´s Fröhliche Wissenschaft auch heute noch etwas bieten oder sind wir heute klüger und weiter? Wer sich auf die schön gestaltete neue Ausgabe aus dem Kröner Verlag einläßt, wird diese Frage selbst beantworten können.“ – Michael Mahlke, buchmonat.de

Informationen zum Buch:
Friedrich Nietzsche
Die fröhliche Wissenschaft
Herausgegeben von Elmar Schenkel,
mit Nachwort und Zeittafel
2022, 400 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
€ (D) 20,– · ISBN: 978 3 520 07408 9
https://www.kroener-verlag.de/details/product/die-froehliche-wissenschaft/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag


KRÖNER VERLAG: Michael Basse – Yank Zone

Wie wird man, was macht einen zum Mann? In Yank Zone beginnt die Geschichte der beiden Jugendfreunde Mani und Jack mit einem Kräftemessen in einer Kneipe in einem Dorf in Süddeutschland. Jack entscheidet das erste Duell zu seinen Gunsten – mit einem klassischen knock-out. Die Auseinandersetzung mit amerikanischer Lebensart, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs ganze Generationen in Deutschland prägt, bildet mit ihren Spielarten zwischen freier Liebe, Militärdienst und Neokolonisation den Hintergrund dieser Coming-of-age story.

Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine, Mani, ist ein arroganter Klugscheißer und Verbalbulldozer aus einem streng-protestantischen Pfarrershaushalt. Auf der anderen Seite steht Jack, wortkarger Billard- & Eishockey-Narr, Sohn eines pensionierten Lt. Colonel der US-Army und einer deutschen Mutter, die früh an einem Hirntumor verstarb. Gegensätze ziehen sich an. Und so entwickelt sich zwischen Mani und Jack in der Folge eine eigenartige Blutsbrüderschaft, die mehr als 20 Jahre hält, bis es zum Bruch zwischen den beiden kommt und Jack auf tragische Weise stirbt.

Was sie über den langen Zeitraum verbindet, ist Jacks Vater, Lt. Colonel Ross Raymond Hartman, Fixstern und unumschränkte Autorität, an dem man sich abarbeiten muss. Old Chop, wie sie ihn liebevoll nennen, ist ein Mann, ein richtiger hard man, ja ein Kriegsheld, der bei Kämpfen im Südpazifik zwar den Glauben an Gott verlor, sonst aber immer genau weiß, was zu tun ist, was einen Mann ausmacht und wie er seinen Job zu erledigen hat. In den Dunstkreis seines fidelen schweiß- und alkoholgesättigten ‚guesthouse‘ taucht nicht nur Mani tief ein, sondern ein Großteil der Jugend am Ort. Sie alle fühlen sich magisch angezogen von diesem Männerhaushalt mit eigenen Regeln, dessen Verandatür immer offensteht, Old Chops höchstpersönliche amerikanische Zone, sein Little America.

Auch Jacks bulgarische Freundin Lydia betritt hard mans guesthouse, sieht sich dort allerdings einer harten Prüfung unterzogen. Allein bei ihr scheint der Charme des Alten nicht so recht zu fruchten. Ihrer beider Verhältnis bleibt frostig. Ganz anders als bei Maggie, einer alten Freundin seiner verstorbenen Frau Susan. Sie ist hingerissen vom ‚besterhaltenen Mannsbild seiner Generation‘ und avanciert bald zur letzten Lebensgefährtin des Colonels.  

Lange Zeit kreisen die Leben der vier Protagonisten dieses Buches – Mani und Jack, Lydia und Maggie – wie Planeten um die Sonne Ross Raymond Hartman. Der Colonel selbst spricht nicht, sondern taucht stets nur als Erinnerung und Projektionsfläche im Bewusstsein der jeweils Erzählenden auf. Dann zerbricht das System. Zuerst kommt es zum Zerwürfnis mit Mani. Old Chop kann es nicht verwinden, dass dieser den Militärdienst verweigert. Ein klarer Fall von Fahnenflucht. Mani wird verstoßen. Als nächster verlässt Jack das Haus, nachdem Maggie als neue Mrs. Hartman in hard mans guesthouse das Regime übernimmt. Als der Alte Ende der 90er stirbt, sind nahezu alle Verbindungen gekappt. Auch Lydia trennt sich von Jack. Und die Freunde von einst sehen sich kaum noch. Dann stirbt Jack ganz unerwartet bei einem mysteriösen Auto-Crash. 30 Jahre zuvor war er an der gleichen Stelle schon einmal aus der Kurve geflogen, konnte aber schwer verletzt geborgen werden. Diesmal endet es tödlich. War es ein Unfall? War es Selbstmord? Und wenn ja, war er geplant oder geschah er im Affekt?

Mani, mit dessen Erinnerungen an die Anfänge in den 70er Jahren das Buch beginnt, zermartert sich das Hirn darüber auf seiner Fahrt zum Grab des Freundes in Maulbronn, 30 Jahre, nachdem er den Ort zum ersten Mal betreten hat. Dort trifft er auch auf Lydia, die genauso ratlos und erschüttert ist. Beide hadern mit sich, fühlen sich mitschuldig am Tod des Freundes. Hätten sie Jacks jähes Ende womöglich verhindern können?

Nach der Lektüre des Manuskripts notierte der Schriftsteller Sten Nadolny: „Der Amerikaner und die Welt –was für ein Thema! Amerika, seine Botschaft und seine Spuren auf dem ganzen Planeten, und zwar vom Planeten her gesehen –was für ein Stoff! Michael Basses Roman umfasst mehrere Jahrzehnte und Länder wie Deutschland und Bulgarien. Es ist eine kluge, vorzüglich recherchierte Innenansicht des Phänomens „Vorherrschaft“. Man lernt eine Menge über die Psychologie des amerikanisch-deutschen Verhältnisses. Die Figurenfamilie, die sich um einen pensionierten, im Schwäbischen lebenden US-Stabsoffizier schart, von ihm fasziniert, aber auch unter ihm leidend, wie etwa sein Sohn und dessen Freund, ist gut ausgewählt und scharf beobachtet. Was mich als Leser ferner freute, waren viele gute Einfälle, um das Verhältnis auf den Punkt zu bringen. So drückt sich etwa das amerikanische Sendungsbewusstsein in den Worten aus: „In jedem steckt ein Amerikaner, der herauswill“. Man muss nicht alle Filme mit Gary Cooper oder James Stewart gesehen haben (John Wayne nicht zu vergessen!), um dem selbstironisch schmunzelnd zuzustimmen. Um dann aber gleich ernst zu werden und für die eigene Person heftig zu widersprechen. Das Buch, behaupte ich, wird Diskussionen auslösen. Es fordert seine Leser –Anspruch tut das immer -, aber es belohnt sie mit einer verlässlichen Bestandsaufnahme der Epoche jener nordamerikanischen Hegemonie, die heute an Kraft zu verlieren scheint. Ob das gut ist oder schlecht? Michael Basse verliert sich nicht in Bewertungen ex cathedra, er liefert einfach ein genaues Sittenbild, in dem wir uns selbst erkennen, ob es uns passt oder nicht.“

Zum Autor:
Michael Basse, 1957 in Bad Salzuflen geboren, besuchte das Evangelisch theologische Seminar in Maulbronn und Blaubeuren und studierte Jura und Philosophie in Regensburg und München. Er arbeitete fürs Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, als fester freier Kultur- und Literaturkritiker des Bayerischen Rundfunks und lebt nun als freier Schriftsteller in München. Bislang erschienen von ihm zahlreiche Essays, Übersetzungen und fünf eigene Gedichtbände sowie der Roman Karriere. Er war Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Münchner Literaturbüros und stellte über viele Jahre Autorinnen und Autoren im Münchner Lyrikkabinett vor.
http://michaelbasse.de/

Stimmen zum Buch:

„Yank Zone“ ist ein eindrucksvolles Porträt einer westdeutschen Epoche, die von der amerikanischen Lebensweise stark geprägt wurde. Kulturgeschichte verpackt in Literatur. Klare Leseempfehlung.“ – Ralf Nestmeyer, Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung

„Yank Zone heißt der Roman von Michael Basse, der „tief eintaucht in eine widersprüchliche Zeit.“ – Guido Glaner, Dresdner Morgenpost

„Ein fulminantes Buch, geschichtsträchtig, geistreich und spannend, unbedingt lesenswert.“ – Nicole Schweizer, Landshuter Zeitung

„Basse versucht, sein Thema aus vielen Erzählperspektiven und viele Jahre hinweg zu beleuchten; das erfordert eine sehr konzentrierte Lektüre. Im Gegenzug liefert er einen Roman, der beispielhaft Persönliches mit Kulturgeschichte verbindet. Sein Buch ist ein wenig so wie Hartmans Wohnung in Maulbronn: hart, aber gastfreundlich.“ – Tim Schleider, Stuttgarter Zeitung

„Yank Zone“ ist daher auch nicht so sehr ein erzählender Roman, dafür jedoch sorgfältig recherchiertes Zeitzeugnis und Versuchsanordnung, in der Michael Basse „das Wesen des Amerikaners“ gekonnt auf die bundesrepublikanische Nachkriegsgesellschaft treffen lässt. Eine scharfsinnige, provokante Beobachtung der Kollision zweier Welten und Zeugnis einer Transformation. Ein Thema von großer Aktualität. – Jörg Liesegang von Horatio-Bücher

Yank Zone ist auf 320 Seiten ein bewegender, persönlicher Kommentar und eine wahre Meisterleistung.“ – Christopher Bertusch beim Literaturportal Bayern

„Michael Basse hat mit seinem neuen Buch „Yank Zone“ einen Roman vorgelegt, der sich mit einem ungeahnt spannungsgeladenen Thema beschäftigt: Zentrales Thema ist das Erwachsenwerden in der amerikanischen Besatzungszone in Westdeutschland.“ – Sina-Christin Wilk bei Kulturabdruck

Informationen zum Buch:
Michael Basse
Yank Zone
Alfred Kröner Verlag, 20. März 2022
320 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 25,00 €
ISBN: 978 3 520 76201 6
https://www.kroener-verlag.de/details/product/yank-zone/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Bernadette Schoog – Marie kommt heim

Marie, Mitte vierzig, attraktiv. Nach einigen Irrungen und Wirrungen in der Liebe hat sie sich in eine ruhige Kleinstadt im Süden zurückgezogen und beschlossen, fortan seelisch unverletzt zu bleiben und keine Lebensrisiken mehr einzugehen. Eines Tages erhält sie einen drängenden Anruf der Schwestern aus dem Pflegeheim ihrer Mutter: Die hochbetagte Frau liege im Sterben und wünsche sich so sehr, ihre Tochter noch einmal zu sehen. Marie war schon lange nicht mehr daheim, einem Wallfahrtsort am Niederrhein, denn das Verhältnis von Mutter und Tochter war immer ein gestörtes, kompliziertes.
Die Reise wird für Marie zu einer aufwühlenden Fahrt in die Vergangenheit, auch in die der Mutter. Gleichsam blättern sich zwei Lebensbücher auf. Erst zum Schluss finden beide das wieder Verbindende.

Für ihren ersten Roman hatte Bernadette Schoog prominente Vorableser:

„Sie kann nicht nur tolle Gespräche führen, sondern auch noch richtig gut schreiben! Meine Empfehlung!“
Harald Schmidt, Entertainer

„Dieses Buch hat mich berührt! Es ist die Geschichte einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung voller Sehnsüchte, in der das Leben immer wieder alles durcheinander wirbelt. Mal ist es komisch und ironisch, mal dramatisch, und immer spannend erzählt mit einem liebevollen Blick auf alles.“
Angela Winkler, Schauspielerin

„Genaugenommen hat Bernadette Schoog einen Roman über die Frauengeneration geschrieben, der auch meine Mutter angehörte. Vieles kommt mir aus meiner Familie bekannt vor. Es lohnt sich, wie man sieht, möglichst viele dieser Schicksalsgeschichten aufzuschreiben, denn viel zu viele davon sind bereits mit ins Grab genommen worden. Auch in meiner Familie. Beim Lesen hab ich manchmal an mein Lied vom Chippendale-Tisch denken müssen.“
Wolfgang Niedecken, Rocksänger BAP

Zur Autorin:
Nach dem Studium der Kommunikations- und Literaturwissenschaften in Aachen und Freiburg, sammelte Bernadette Schoog zunächst berufliche Erfahrungen als Dramaturgin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit an den Theatern in Bochum (bei Claus Peymann), München (Theater der Jugend) und am Stadttheater Basel. 

Nach der Geburt ihrer Kinder wechselte sie erst zum Radio, kurz darauf  folgte über 15 Jahre ihre aktive Fernsehzeit als Moderatorin von täglichen Livesendungen in der ARD und im SWR, wo sie Aktuelles,  Kultur, Service, Talk und Politik präsentierte. Formate, die sie auch bundesweit bekannt machten.

2014 kehrte sie dem Fernsehen den Rücken, um sich mit ihren Erfahrungen selbständig zu machen. Neben Lehraufträgen für Interviewführung am Institut für Rhetorik/Uni Tübingen, sind die Herzstücke ihrer Selbständigkeit zum einen ihre diversen Gesprächsreihen mit Prominenten, und zum anderen das Schreiben von Büchern. Waren es bisher Biografien über Mäzene wie Reinhold Würth oder Frieder Burda, über das Brücke-Museum Berlin oder den Designer Peter Schmidt, ist „Marie kommt heim“ Schoogs eindrucksvolles Debut als Romanautorin. Die Autorin ist Mitglied im PEN Zentrum Deutschland.
Bernadette Schoog ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
www.bernadetteschoog.de

Stimmen zum Buch:

„Ein gefühlvolles, unvergessliches Buch über zwei Frauenleben, über das Heimkommen, das Ankommen und die großen und kleinen Wunder des Lebens auf der Suche nach der eigenen Identität und den familiären Wurzeln.“ – Barbara Pfeiffer bei Kulturbowle

Bernadette Schoog im Interview bei der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz

Bernadette Schoog im Interview bei SWR 2: „In „Marie kommt heim“ nähert sie sich mit sehr viel Einfühlungsvermögen einer schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung. Eine erlösende Aussprache scheitert an der inzwischen an Demenz erkrankten Mutter. Bernadette Schoog erzählt die Geschichte einer betrogenen Generation, die durch Krieg, Religion und Konvention keine eigenen Träume leben durfte. Es ist auch die Geschichte ihrer eigenen Mutter.“

Besprechungen unter anderem in der Rheinpfalz, der Schwetzinger Zeitung, dem Reutlinger Generalanzeiger und dem Schwäbischen Tagblatt.

Informationen zum Buch:
Bernadette Schoog
Marie kommt heim
Alfred Kröner Verlag, 20. März 2022
280 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 22,00 €
ISBN: 978-3-520-76301-3
https://www.kroener-verlag.de/details/product/marie-kommt-heim/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Eva Christina Zeller – Unterm Teppich

Unterm Teppich? Das sind unerhörte, ironische, auf den Punkt gebrachte, peinlich-schamlose Schlüssellochgeschichten, die so noch nie erzählt wurden. Gleichsam Blitzlichter aus den Hinterzimmern des Bewusstseins mit Langzeitwirkung und ohne Verfallsdatum. Da geht es um Identität und Intimität, um Übergriffe, um Tod und Erinnerung. Alle diese Geschichten hängen zusammen, haben einen bestimmten Dreh, berühren Grenzen und werfen Licht auf Scham und Tabu.
Eva Christina Zeller erzählt bewegend und mitreißend die Lebensgeschichten eines weiblichen Ichs von der Kindheit bis ins mittlere Frauenalter, Miniaturen eines coming of age. Zusammengehalten werden diese Geschichten eben durch dieses Ich, das versucht, seine Fluchten und Vertreibungen aus der Welt der Familie und der Beziehungen zu verstehen – und humorvoll, mit Esprit zu bewältigen.

Zwei Stimmen, die den »Roman in 61 Bildern« vorab gelesen haben:

»… so viele feine und zugleich scharfe, manchmal schmerzhafte Beobachtungen …, aber nie sentimental, immer poetisch.«
Felicitas Hoppe
»Wunderschöne Geschichten, sehr originell und poetisch.«
Natascha Wodin

Zur Autorin:
Eva Christina Zeller, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und lebt in Tübingen, direkt am Neckar, unweit des Hölderlinturmes. Für ihr literarisches Schreiben erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Thaddäus-Troll-Preis, den Preis der Akademie Schloß Solitude und das Venedig-Stipendium des Kulturstaatsministeriums. Aufenthaltsstipendien führten sie nach Irland, auf eine Insel im Åland-Archipel, nach Farö, Gotland, an den Genfer See, Venedig. Ganz aktuell wurde sie Preisträgerin des Literaturwettbewerbs »Wächst das Rettende auch?« der Akademie für gesprochenes Wort.
Seit 20 Jahren, seit ihrem gerühmten Lyrikband Stiftsgarten, Tübingen erschienen beinahe alle ihre Gedichtbände in verlegerischer Zusammenarbeit mit Hubert Klöpfer, zuletzt 2020: Proviant von einer unbewohnten Insel. Sie ist Mitglied im deutschen PEN.
http://eva-christina-zeller.de/

Informationen zum Buch:
Eva Christina Zeller
Unterm Teppich
Alfred Kröner Verlag, 20. März 2022
Roman in 61 Bildern
160 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 20,00 €
ISBN: 978 3 520 76401 0
https://www.kroener-verlag.de/details/product/unterm-teppich/

Stimmen zum Buch:

„Die 61 Bilder Eva Christina Zellers folgen der Chronologie des Lebens. Das Erwachen des Bewusstseins, die Erfahrung der eigenen Sexualität, väterliche Übergriffe – all dies sind erste Impressionen aus dem Leben eines Mädchens in einer Pfarrerfamilie, die prägend für alles Weitere sind: Pubertät, Erwachsenwerden, erste Beziehungen, Krisen, Begegnungen.
Dies alles wird mit poetischer Präzision und selbst in den schmerzhaften Passagen nicht ohne Ironie erzählt. Sehr konsequent hält die Autorin eine erzählerische Distanz zu der Person, die sie schildert.“ – Michael Roesler-Graichen, Börsenblatt

„Prägenden Erfahrungen ist Zeller auf der Spur. Das hebt ihr Buch von mancher aktuellen männlichen Autofiktion ab, die sich der recht linearen Wiedergabe des alltäglichen Klein-Klein verschrieben hat.“ – Dorothee Hermann, Schwäbisches Tagblatt

„Eigentlich kennt man sie durch ihre Gedichte, doch nun hat Eva Christina Zeller einen ersten Roman vorgelegt. 61 Episoden, der eigenen Lebensgeschichte auf der Spur, ein mutiger Versuch, sich den eigenen Verletzungen, aber auch der eigenen Schuld zu stellen.“ – Silke Arning, SWR 2

„Eva Christina Zeller gelingt in Unterm Teppich also auf eigene Weise, was Hölderlin mit Tod des Empedokles und Hyperion ebenfalls anstrebte, nämlich das Vertrauen in die Sprache zu kräftigen, auf dass Worte verbinden, ohne zu urteilen und Geschichten erzählt werden, ohne zu erklären, dass also Selbstbewusstsein erreicht wird, ohne zu vergessen und zu verdrängen, mit Bescheidenheit und Freundlichkeit als unüberwindbarem Schutz.“ – Alexander Carmele bei Kommunikatives Lesen

„In „Unterm Teppich“ erzählt die Lyrikerin Eva Christina Zeller mit Ironie und Poesie Geschichten vom Aufwachsen in einer Pfarrerfamilie“ – Denis Scheck zeigt sich im WDR begeistert von der stilistischen Qualität des autobiografisch grundierten Romandebüts.

„Eva Christina Zeller webt ein Netz aus Worten, die das Unsagbare fangen, ganz bedachtsam – und manchmal plötzlich auch mit überraschendem Witz.“ – Thomas Morawitzky, Reutlinger General-Anzeiger

„Was sich unter dem Teppich findet: Die Tübinger Autorin Eva Christina Zeller setzt in
ihrem Romandebüt mit staunenswertem Mut zur Offenheit ein Leben ins Bild, das
man für ihr eigenes halten könnte.“ – Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Walle Sayer – Nichts, nur

Nichts, nur

Nichts, nur der Vollmond, der sich spiegelt im ruhigen Wasser, ein an den See entrichteter Obolus der Nacht. Nichts, nur ein paar Raben, Funktionäre der Farbe Schwarz, hocken im Geäst, zerkrächzen die Sicht. Nichts, nur die Runde am Nebentisch, Schaumkronen setzen sie sich auf, erlassen ihre Edikte, danken ab. Nichts, nur: diese Tonfolge, dieser Auftakt.

Gegenden, Landschaften, Orte, ein Figurenkabinett, die Herkunft, der Historienhauch, das Antlitz der Dinge, Wortfährten, Alltagsbühnen:
»Nichts, nur« versammelt Gedichte, Prosagedichte und Erzählminiaturen von Walle Sayer aus 35 Jahren: Lesebuch, Kompendium, Querschnitt und Zwischensumme zugleich.
»Mitunter, wenn mir der Vers im Satz aufgeht, wenn zwei, drei Sätze mit lyrischen Mitteln eine Erzählfläche abstecken, konzentrisch, mehr abschweifend als ausschweifend, wenn das Gedicht einen Erzählkreis zieht um den poetischen Augenblick, sich zwischen die Formen begibt, Aufzeichnung wird, Eintragung, Essaygedanke, ausufernde Notiz, Litanei …, entsteht das, was ich Prosagedicht nenne.
Konturiert sich eine Geschichte, hat es etwas von einer Erzählminiatur. Ich glaube, wenn ein Lyriker erzählt, sucht er den Punkt, den Augenblick, die Wendung, den Gedankensprung, mit dem oder durch den Prosaisches in Poesie übergeht.«

Walle Sayer, 1960 in Bierlingen bei Tübingen geboren, lebt in Horb am Neckar und schreibt Gedichte und Prosa. Veröffentlichungen seit 1984. Seit 1994, seit dem legendären Erfolg von Kohlrabenweißes, erscheinen seine Bücher in enger verlegerischer Zusammenarbeit mit Hubert Klöpfer. Zuletzt Was in die Streichholzschachtel paßte (2016) sowie der Gedichtband Mitbringsel (2019).
Walle Sayer erhielt über die Jahre namhafte Stipendien und Auszeichnungen, u. a. den Berthold-Auerbach-Preis, den Thaddäus-Troll-Preis, den Basler und den Gerlinger Lyrikpreis, 2020/21 das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und im Deutschen PEN.

Informationen zum Buch:
Walle Sayer
Nichts, nur
Gedichte und Miniaturen
Alfred Kröner Verlag Stuttgart 2021, 240 Seiten. Ganzleinen mit Lesebändchen
€ (D) 28,– ·
ISBN: 978 3 520 75501 8

Stimmen zum Buch:

„Walle Sayer hat sich dem scheinbaren Nichts verschrieben. Sein Gedichtband
„Nichts, nur“ leistet nichts weniger als die Registrierung des Unmerklichen.“ – Matthias Ehlers, WDR

„Ein Wunderbuch im doppelten Sinn, mit dem man nicht so leicht an ein Ende kommt.“ – Manfred Bosch

„Wie mit vorsichtig aufgesetzten Füßen kommen die Gedichte und Prosastücke daher. Im Gepäck haben sie allerdings Sinnlichkeit pur.“ – Barbara Weitzel, Welt am Sonntag

„Walle Sayers Gedichte finden Tiefe in der Begrenzung.“ – Thomas Morawitzky, Stuttgarter Zeitung

„Große Literatur aus Horb am Neckar.“ – Oswald Burger, Südkurier

„Es sei „alles Erfundene nur vorauserzählt“, heißt es in einer Gedichtüberschrift. Dem Leser wird es so zu Gefundenem. Und er findet viel, sehr viel in Walle Sayers großem, Gedichte und Miniaturen aus fünfunddreißig Jahren versammelnden Lesebuch Nichts, nur.“ – Rolf Birkholz, Am Erker (Nr. 81)

Seine leichte Sprache entfaltet eine starke Wirkung, das Hingetuschte wirkt bei
Walle Sayer keineswegs leicht, das Leben und Sterben ist es gleichermassen nicht,
denn „die Kehrseite der Kehrseite ist noch lange nicht die Vorderseite.“ – Alice Grünfelder, literaturblatt.ch

„Sie sind keineswegs sonderlich verklausuliert und demnach alles andere als hermetisch, diese Gedichte und Prosa-Miniaturen; und doch erschließen sie sich gleichwohl nie unverzüglich, denn sie verführen zu einer geradezu bedächtigen, beständig-hellhörigen Lektüre.“ – Johann Holzner, literaturkritik.de

„Diese Lyrik infiziert in charmanter Weise.“ – Kerstin Fischer, Lyrikatelier Fischerhaus

„Sayers Gedichte und seine lyrischen Miniaturprosatexte sind auf realitätsverwurzelte Weise
unwirklichkeitsnah.“ – Stefan Hölscher, Signaturen

Mit dem Gedicht „Kartonage“ bei der Reihe „Gedichte und ihre Geschichte“ in SWR2.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.