MIRABILIS VERLAG: Poesie, geerdet am Kartoffelfeuer

eiszapfengesäumt
das uralte dach im hof
hoch-zeit des winters

Petra C. Erdmann

Manchmal ist weniger mehr. Und es braucht nur wenige Worte, um ganze Welten zu entwerfen, mit wenigen Zeilen und einem zarten Pinselstrich Landschaften und Bilder zu zeichnen. Das vermag die Kunst des Haiku-Dichtens: In ihrer strengsten, traditionellen Auslegung bestehen diese japanischen Gedichte aus drei Zeilen mit der Silbenstruktur 5-7-5.

Zwei, die diese reduzierte Form nicht nur perfekt beherrschen, sondern es dabei auch schaffen, miteinander in einen Dialog zu treten, sind Petra C. Erdmann und Janette Bürkle Szalys. Bereits 2015 haben sie im Mirabilis Verlag mit „der tulipan entblättert sich und amor schleicht ins land“ einen gemeinsamen Band veröffentlicht. Und nun schleicht sich die Liebe zur genauen Beobachtung unserer Welt wieder in die Leserherzen: „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ heißt das neue Buch der beiden Dichterinnen.

Liebevoll gestaltet und gesetzt, führen die Goldfüchse und der Faun durch die Jahreszeiten. Auf jeder Seite finden sich zwei Haikus, die miteinander korrespondieren – so antwortet Janette Bürkle Szalys gewissermaßen auf die Eiszapfen am Hofdach:

mitternachtsstille
im gebälk unter dem dach
raspelt ein holzwurm

Kleine Szenen, die zu Bildern werden, Erinnerungen freisetzen, träumen lassen – so führt die Kunst des Haiku unaufdringlich auch zum Kern der Philosophie, die dahinter steht: Über die Schrift hinaus die eigene Natur zu schauen.

Was die Miniaturen der beiden Dichterinnen jedoch auch ausmacht, ist über die genaue Beobachtungsfähigkeit hinaus ein warmer, leiser Humor, der aus vielen Zeilen spricht, eine zärtliche Hingabe an die Welt. Ein wunderbares Beispiel dafür ist ein Dialog über lümmelnde Katzen und Katzenjammer – eine Seite des Buches, die man mit einem stillen Lächeln verlässt, zumindest als Katzenliebhaberin.

Ein Gedicht für sich ist das Nachwort des Poeten Imre Török, der über „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ schreibt: „Eine poetische Sammlung zartblauer Träume, geerdet am Kartoffelfeuer.“

Mehr Informationen zum Buch beim Mirabilis Verlag unter diesem Link.

Meinungen:

„Das sind die kleinen und bezaubernden Alltagsmomente und Ruhe-Oasen, die man sich selbst bereiten kann.“
arcimboldis world
„Emotionale Gedichte, die inspirieren und anregen, die Gedanken fließen zu lassen, die Phantasie beflügeln und alle Sinne ansprechen.“
Kulturbowle
„Jeder Mensch trägt in sich einen poetischen Punkt. Diese Haiku berühren ihn im Kern.“
Lyrikatelier Fischerhaus


Hinweis: Für den Mirabilis Verlag bin ich als Pressereferentin tätig.

MIRABILIS VERLAG: „Wer denkt sich die Wörter aus?“

Sie hat sich etwas verzögert, die Wort-Schatz-Suche im Mirabilis Verlag, aber jetzt ist sie da! Ein Sachbuch für Kinder, das sehr unterhaltsam und auf heitere Art und Weise zeigt, wie Wörter entstehen, wie aus 30 Buchstaben ganze Welten wachsen, wie sich Sprache gestaltet.


ZIELGRUPPE: Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Sie sollen für Sprache sensibilisiert, aber auch unterhalten werden. Gleichzeitig hilft es Erwachsenen dabei, das Interesse der Kinder an Sprache zu fördern. Die Texte gehen von Alltagsbeobachtungen aus und nehmen zahlreiche Anleihen bei der Kinder- und Jugendliteratur auf. Die Illustrationen sind dabei oft ebenso mehrdeutig und metaphorisch wie die Wörter.

BEGLEITANGEBOTE:  Hörbeispiele, weiterführende Informationen, Anregungen und Spiele zum Buch gibt es unter www.sprachfutter.de . Dies alles lädt zu einer Wort-Schatz-Suche der besonderen Art ein. Und ein Hingucker ist der toll gemachte Buchtrailer:

DIE AUTOREN:

BRIGITTE SCHNIGGENFITTIG arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin und lehrt seit 1985 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur deutschen und zur polnischen Sprache.

DR. JÖRG WAGNER promovierte in Angewandter Sprachwissenschaft. Seit 1993 lehrt er Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Universität Halle.

DIETER GILFERT studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein. Seit 1978 arbeitet er freischaffend als Maler und Grafiker in Halle (Saale).

Bibliographische Angaben:

Brigitte Schniggenfittig, Jörg Wagner: 
Wer denkt sich die Wörter aus? Eine Wort-Schatz-Suche.
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren
mit Illustrationen von Dieter Gilfert
Mirabilis Verlag, April 2021
ISBN 978-3-947857-12-8
112 Seiten, 19 cm x 24 cm
Hardcover, Fadenheftung
19 € [D]  19,60 € [AT]

Meinungen zum Buch:

„Die Perlen dieses Schatzes sind die Bausteine der Sprache. Da werden Wörter gezählt und gewogen. Erste Verblüffung: wie wenig es braucht für eine ganze Wort-Welt. Mit solchen Überraschungen wartet das ganze Buch auf. Es weckt Aufmerksamkeit.“
Christine Knödler im Deutschlandfunk

„Wer denkt sich die Wörter aus? weckt humorvoll und anschaulich Sprachstaunen: empfehlenswert als Familienlektüre oder für Eltern.“
Anne-Catherine Simon, Die Presse

„Das Buch ist voller solcher Entdeckungen in der Wörterwelt. Und die oben erwähnten Randnoten sind überhaupt nicht langweilig. Denn da stehen dann meist die herrlichen Bücher verzeichnet, aus denen die Autoren dann auch viele der herrlichen Zitate und Spiele mit Sprache geholt haben, etwa Walter Moers‘ „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ oder Michael Endes „Die unendliche Geschichte“. Denn natürlich haben sich die klügsten (Kinderbuch-)Autoren auch immer mit den Abgründen und Schönheiten von Sprache beschäftigt.“
Ralf Julke in der L-IZ

„Ein ebenso lehrreiches wie spannendes und amüsantes Sachbuch.“ – Katja Pausch, Mitteldeutsche Zeitung

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit

MIRABILIS VERLAG: Jürgen Meier – Wöbkenbrot und Pinselstrich

In seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ erzählt der Hildesheimer Schriftsteller Jürgen Meier die Geschichte zweier Familien im vergangenen Jahrhundert – und damit auch die Geschichte dieses Jahrhunderts.

Begeistert äußert sich Konstantin Wecker über dieses Buch:
»Am Schicksal zweier Familien entfaltet Jürgen Meier ein Kaleidoskop der Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Studentenbewegung der Nachkriegszeit. Er erzählt von tiefer Verstrickung in die nationalsozialistische Ideologie, von Verblendung und großer Schuld und von einer jungen Generation, die sich aus dem Kreislauf von Ideologie und Habgier befreien will.«

ZUM ROMAN:
Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt dessen Begeisterung für Hitler und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker, die Tochter von Johannes, kennen und heiratet sie. Trotz schwerer Verwundungen und langer Kriegsgefangenschaft bleibt er auch in der Nachkriegszeit unverändert. Tief geprägt von der nationalsozialistischen Ideologie setzt er seine Kommunistenhetze und seinen Hass auf Juden fort. Ein Unverbesserlicher, der aus dem Krieg und der großen Menschheitskatastrophe nichts gelernt hat. 

Ein schweres Erbe für die nachfolgende Generation: Sohn Georg befreit sich aus dem Muff der Vergangenheit und schließt sich dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

ZUM AUTOR:
Jürgen Meier lebt in Hildesheim, wo er lange Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater war und die Werbeagentur Aickele & Meier gründete. Seit 1997 ist er als selbstständiger Autor und Journalist tätig. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor. 

https://www.autorjuergenmeier.de/

Die Lesevorlieben von Jürgen Meier bei der Aktion „Auf ein Buch mit…“ des Börsenvereins: https://www.aufeinbuchmit.de/juergen-meier

INFORMATIONEN ZUM BUCH:
Jürgen Meier
Wöbkenbrot und Pinselstrich
Mirabilis Verlag, Juni 2021
344 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung; 14 cm x 22 cm, 24,00 Euro
ISBN 978-3-947857-08-1
www.mirabilis-verlag.de

STIMMEN ZUM BUCH:

„Jürgen Meier hat mit diesem Familienroman, der sich über drei Genera-
tionen erstreckt, eine eindrucksvolle Erzählung geschaffen, die dazu dient,
Geschichte zu verlebendigen, um sie besser verstehen zu können.“ – Helmut Johach im „Fromm Forum 26“, der Jahresschrift der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft

„Tiefgründig, spannend und gut geschrieben. Die Figuren erlangen eine Plastizität und spiegeln durch ihr Handeln einen ganzen gesellschaftlichen Werdegang.“
Hauke Harder in seinem Blog Leseschatz

„Ideologie und Habgier“: Die Kulturredaktion der nd stellt unter diesem Titel aktuelle Romane aus unabhängigen Verlagen zum Thema inklusive Leseproben vor.

„Das Leben ist wie ein Hochseilakt. Man kann an der einen oder an der anderen Seite herunterfallen.“ Und so möchte er seinen Roman auch als Plädoyer für eine „maßvolle
Mitte“ verstanden wissen, wo wacher Bürgergeist sich konstruktiv in die Gesellschaft
einbringt.“
Jürgen Meier im Juli 2021 im Interview mit Gabriele Peschke im Westfalen-Blatt.

„Wer sich für diesen historischen Familienroman Zeit nimmt, lernt viel über die deutsche Mentalität, ihr Patriarchat und die enge Verbindung der Zeiten vor, während und nach den Nazis.“ – „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ wird als Beispiel in „Deutsch perfekt“, einem Magazin der Zeitgruppe vorgestellt

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

MIRABILIS VERLAG: Florian L. Arnold – Die Zeit so still

Literatur und Kunst verbinden sich auch in der zweiten Herbstnovität im Mirabilis Verlag in diesem Jahr zu einem Werk: Der Autor und bildende Künstler Florian L. Arnold legt mit der Novelle »Die Zeit so still«, die auf einem von ihm verfassten Hörspiel beruht, einen poetischen Text zum großen Thema unserer Zeit vor.

Das Buch:

Eine Straßenbahn an der Endhaltestelle: Der Fahrer liest in einem Buch, das lebenswichtig für ihn ist. Fahrgäste erwartet er seit langem nicht mehr. Doch in dieser Nacht steigt ein Fremder ein …
»Die Zeit so still« begleitet zwei außergewöhnliche Männer eine Nacht lang durch eine stumme Stadt in einer Zeit, in der nichts mehr so ist, wie es einst war. Mitgefühl und Menschlichkeit aber sind geblieben. – Florian L. Arnold schrieb diese Novelle sprachgewaltig, poetisch und bildstark.

»Die alte, unbeschadete Welt gab es noch, sie lag irgendwo unter einem einzigen Gedanken verborgen: Ich träume es. Jemand träumt es.
Es kam ihm vor, als zöge sich die ganze Welt zurück, als trete alles zurück hinter einen Vorhang aus Dunkelheit.«

Der Autor:

Florian L. Arnold, geboren 1977 in Ulm/Do., studierte Kunstwissenschaften. Der Nachtarbeiter mit österreichischen Wurzeln arbeitet als freier Zeichner und Schriftsteller sowie als Buchhändler und Verleger. Im Mirabilis Verlag erschienen von Florian L. Arnold bereits die Novelle »Ein ungeheuerlicher Satz« (2015) sowie die Romane »Die Ferne« (2016) und »Pirina«  (2019).
www.florianarnold.de

Die Lesevorlieben von Florian L. Arnold bei der Aktion „Auf ein Buch mit…“ des Börsenvereins: https://www.aufeinbuchmit.de/florian-arnold

Der Verlag:

Der Mirabilis Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in Miltitz bei Meißen (Sachsen) und wurde 2011 von Barbara Miklaw gegründet. Anliegen des Verlags ist es, Bücher zu veröffentlichen, die auch lange nach dem Lesen noch in Erinnerung bleiben – der besonderen Sprache, der tiefgehenden und berührenden Erzählung wegen. Programmschwerpunkt sind Erzählungen und Romane, oft in Verbindung mit bildender Kunst – Grafiken, Zeichnungen, Fotografien.

Meinungen zum Buch:

„Die Novelle „Die Zeit so still“ erzählt eine schaurig-schöne Geschichte, die dystopisch und unglaublich realistisch ist. Bemerkenswert ist dabei die Sprachgewalt des Autors genauso wie die ungewöhnliche Gestaltung dieses Buches. Es fällt mir schwer, mit meiner Rezension diesem Buch nur ansatzweise gerecht zu werden. Wer diese Geschichte nicht liest, dem entgeht etwas.“ – Renies Lesetagebuch

„Nachdrücklich bekräftigt die stilistisch meisterliche Novelle den Wert der Mitmenschlichkeit und der Erinnerung an unwiederbringlich Verlorenes.“ – Rainer Rönsch bei literaturkritik.de

„Arnold spielt mit Bildern, rekurriert auf Literatur von der Antike bis zur Moderne, manchmal versteckt, manchmal deutlich. Hier und da ist das etwas zu viel, zu gewollt. Dennoch beeindruckt die Novelle. Man kann, nein: man wird die gerade einmal 105 Seiten in kurzer Zeit und großer Spannung lesen. Und dann lässt es einem nicht so schnell wieder los.“ – Lothar Struck bei Glanz&Elend

„So wie Arnolds Protagonist sein Gefängnis verlässt und Freiheit findet, so öffnet sich auch der Horizont der Erzählung, findet von verengtem Thema der Pandemie zu zeitlosen Fragestellungen.“ – Jana Zahner, Südwest Presse

„Seine Sprache funkelt aber dann am hellsten, wenn er paradiesisch die Rückkehr der wilden Natur in dieser Stadt beschreibt.“ – Veronika Lintner, Augsburger Allgemeine

„Arnold versteht es auf eine einzelne Seite mehr zu packen, als manch anderer in ein ganzes Buch.“ – Buchtipp bei Radio Donau 3 FM

„Ich empfehle dieses schmale, erschütternde, bewegende und tief berührende Bändchen, das von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Offenheit, Vertrauen und Courage im sich immer mehr zuspitzenden Grauen erzählt, sehr gerne weiter.“ – Blog Lieslos!

Florian L. Arnold: „Die Zeit so still“
Novelle
Klappenbroschur. Beinhaltet 6 Grafiken
Mirabilis Verlag 2020
https://mirabilis-verlag.de/
ISBN 978-3-947857-10-4

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Martina Altschäfer – Andrin

Susanne ist Schriftstellerin und Ghostwriterin. Als sie für einen zahlungskräftigen »Premium«-Kunden eine geschönte Autobiografie verfassen soll und dessen Änderungswünsche ins Utopische abgleiten, ist sie nahe am Verzweifeln. Ihr Verleger stellt Susanne kurzerhand seine Ferienwohnung in Italien zur Verfügung, um sie zu motivieren. Doch auf der Reise in den Süden verhindert mitten in den Schweizer Alpen ein Steinschlag die Weiterfahrt. Sie macht sich zu Fuß auf den vermeintlich leichten Weg zum Gebirgspass, bis sie von einem Unwetter überrascht wird. Andrin, ein hagerer, schweigsamer Mann undefinierbaren Alters, nimmt sie mit nach Voglweh, eine kleine verfallene Siedlung mit lediglich zwei Bewohnern, die kaum eine Verbindung zur Außenwelt haben und sich selbst versorgen. Aus ursprünglich einer Notübernachtung werden Tage, Wochen, Monate … ohne Telefon- und Internetverbindung, ohne Auftraggeber und Zwänge.

Statt zu schreiben, erkundet Susanne die Umgebung und hilft Andrin bei der Sanierung eines Hauses. Dabei wird sie Zeugin merkwürdiger Vorgänge im Hochtal, die offenbar einzig Andrin verstehen und deuten kann. Alles scheint mit der besonderen Gesteinsformation und einer verlassenen Militäranlage in Verbindung zu stehen, und Susanne erlebt die unmittelbare Kraft der Natur, die ebenso zerstörerisch wie helfend wirken kann. –

Und es wird tagtäglich gekocht – nach ungewöhnlichen Rezepten eines exzellenten Kochs, der vor Susanne Gast in Voglweh war und ihr beim Lesen seiner Aufzeichnungen zunehmend vertrauter wird. Als sie sich vor Einbruch des Winters unfreiwillig auf den Heimweg begeben muss, nimmt sie nicht nur wertvolle Geschenke mit, sondern auch einen Auftrag und die Gewissheit, dass sich Vieles für sie ändern wird.

Martina Altschäfer hat Bildende Kunst und Germanistik an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Konrad Klapheck studiert. Ihre künstlerische Arbeit ist unter anderem mit dem Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Preis des Landes Rheinland-Pfalz für Graphik ausgezeichnet worden. Trotz ihrer großen Vorliebe für das Gebirge lebt und arbeitet Martina Altschäfer in Rüsselsheim am Main.

„Andrin“ ist Martina Altschäfers Romandebüt, nachdem 2017 bereits ihr Erzählband „Brandmeldungen“ mit zahlreichen farbigen Zeichnungen und Textcollagen im Mirabilis Verlag erschienen ist.

Informationen zum Buch beim Mirabilis Verlag: https://mirabilis-verlag.de/produkt/martina-altschaefer-andrin-roman/

Homepage von Martina Altschäfer: http://www.altschaefer.de/

STIMMEN ZUM BUCH:

„Die Autorin Martina Altschäfer ist (auch) bildende Künstlerin, was in ihren Landschaftsbeschreibungen durchdringt. Manchmal wirkt es beim Lesen so, als würde man ein Gemälde betrachten.“
Riccarda Gleichauf bei Faust Kultur
„Dieser Roman ist, als lege Martina Altschäfer einen Sprachteppich über ihre Gemälde.“ – Charlotte Martin in der Main-Spitze
„Martina Altschäfer überlässt das Wort der Ich-Erzählerin Susanne, die weit abseits vom Mainstream aus ihrer subjektiven Perspektive anschaulich und fantasievoll, mitreißend und unterhaltsam vom Leben in der Natur „berichtet“.
Dieter Wunderlich
„Unterhaltsam, gut geschrieben, lesenswert.“ – Stefan Härtel von Bookster HRO
„Ein Buch, das trotz wenig äußerer Handlung eine Spannung entwickelt, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat. Lesenswert!“ – Susanne Martin bei Schillerbuch
„Andrin ist ein faszinierender Roman, der wie ein Vexierbild mit der Realität und dem Alltag, wie wir sie kennen, spielt.“ – Dr. Yvonne Schauch
„Wo endet die Realität und wo beginnt der Traum? Sprachlich stelle ich mir bei Martina Altschäfer diese Frage nicht. Sie formuliert mit einer traumwandlerischen Sicherheit, und so schön!“ – Petras Bücher Apotheke
„Die Autorin Martina Altschäfer scheint ein Genussmensch zu sein, denn selten sind Speisen und deren Herstellung mit soviel Fantasie und Poesie geschildert worden.“ – Renies Lesetagebuch
„Die Geschichte lebt von ihren Geheimnissen und einige bleiben auch nach Abschluss der Lektüre als solche im Raum stehen.“ – Dagmar Eger-Offel bei Literatur im Fenster
„Ich genoss die wunderschöne Sprache, die anschaulichen Metaphern, ausdrucksvollen Formulierungen und bildhaften und eindrücklichen Landschaftsbeschreibungen.“ – Susanne Probst bei Lieslos!

Verlagsabend und Buchpremiere in Neu-Ulm – Bericht von Veronika Lintner in der Augsburger Allgemeinen: https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Neu-Ulm-Literatur-unter-Baeumen-in-Neu-Ulm-Mirabilis-ein-Verlag-fuer-kleine-Wunder-id58034261.html

Leseprobe in der nd (neues deutschland):
https://www.nd-aktuell.de/amp/artikel/1141026.die-zeit-steht-still-in-voglweh.amp.html

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

 

MIRABILIS VERLAG: Florian L. Arnold – Pirina

„Später erinnert er sich nicht mehr daran, wie alles an diesem Morgen aussah, wie bald seine Kindheit versinken sollte in den Scherben des Kommenden, doch an die Hand der Mutter, diese herbe, harte, warme Hand, die sich noch einmal in seinen Nacken legte, als wolle sie ihm einen kleinen Trost spenden, an diese Hand erinnerte er sich immer, selbst dann noch, als dieser Tag schon zurückgesunken ist in die ferne und fremde, entfärbte und zauberische Welt, die man Kindheit nennt, wenn ihre Geborgenheiten und Gefährdungen verschwunden sind hinter den Wüsten, die ein langes Leben schafft.“

Florian L. Arnold, „Pirina“, Mirabilis Verlag, 2019

Wir sehen sie jeden Tag in unseren Städten und Dörfern: Junge Männer meist, die ziellos durch die Straßen treiben, auf der Suche nach sich selbst, auf der Suche nach Verlorenem, auf der Suche nach einer Zukunft. „UmA`s“ nennt man sie im nackten Behördendeutsch, „Unbegleitete minderjährige Ausländer“, junge Leute, kaum der Kindheit entwachsen, ohne Familie, ohne eine Hand, die hält, in ein fremdes Land gespült. In seinem neuesten Roman vermag der Schriftsteller und Zeichner einem dieser Suchenden eine ganz besondere Stimme zu geben.

„Pirina“ erschien wenige Tage vor der Leipziger Buchmesse und lag dort, praktisch druckfrisch am Stand des kleinen, aber feinen „Mirabilis Verlag“, dem Hausverlag des Ulmer Autors, bereit – vielleicht ist der Roman heute noch nicht in vielen Buchhandlungen zu bekommen, dennoch aber ist er meine große Empfehlung zum diesjährigen Indiebookday.

Florian L. Arnold erzählt – übrigens wie in seinem Vorgängerroman „Die Ferne“ – von Menschen, die in die Welt geworfen werden, von einer Odyssee durch namenslose Länder und Städte. Vom Suchen und Ankommen: Erst als der junge Mann neben einer Unbekannten eine Wohnstatt findet, erst als eine Annäherung zwischen diesen beiden jungen Menschen stattfindet, erst dann wagt er es, seinen Namen auszusprechen, die Bedeutung seines Nachnamens zu erklären: SCHWARZES LAND UNTER WEISSER WOLKE.

Geschichte einer Liebe auf Zeit

Er und Pirina, so heißt die Nachbarin, tauschen ihre Geschichten aus, erzählen einander vom frühen Verlust und der allzu frühen Begegnung mit Gewalt und Grausamkeit.

„Er war ohne Namen und ohne Sprache in dieses Land gekommen. Wenn er Familien zusammen sah, wenn die Eltern ihren Kindern über die Köpfe strichen, trösteten oder tadelten, sah er sich, sah sich in diesen Eltern, er sah sich in den Kindern. Er schlüpfte hinein in Fremdes und Niegewesenes, träumte sich durch die Tage. Was er vermisste, konnte er nicht sagen. Manchmal glaubte er, den Gedanken an alles Verlorene nicht ertragen zu können, erfühlte sich krank und schwach, wenn er an die eigene Familie dachte.“

Wie die beiden Menschen sich annähern, sich für eine abgemessene Zeit Trost und Halt zu geben vermögen, wie in diese Liebesgeschichte aber auch schon ein Ende eingeschrieben ist, das beschreibt Florian L. Arnold ein einer wundersamen poetischen Sprache, die Orte und Zeit der Handlung in etwas Mystisches einwebt. So aktuell das Thema ist, so zeitlos, ja beinahe auch überzeitlich wird es geschildert: Die Länder haben keine Namen, die Namen der Menschen dagegen wirken archaisch, geheimnisvoll, Figuren, wie aus fernen Vergangenheiten kommend. Aber auch das ist stimmig: Den Krieg, Gewalt, Flucht sind überzeitliche Themen, prägen die Welt, seit es Menschen gibt.

Doch nicht nur in die ganz individuelle, eigentümliche Sprache des Autoren kann man sich beim Lesen förmlich einspinnen – bereichert wird das Buch durch die Bilderwelt Arnolds, Illustrationen, die die Magie der Sprache wiedergeben und spiegeln.

Meine große Empfehlung zum #indiebookday: „Pirina“!

Bibliographische Angaben:

Florian L. Arnold
Pirina
Mirabilis Verlag 2019
18, 00 Euro, 192 Seiten, Klappenbroschur, mit zahlreichen Illustrationen
ISBN 978-3-947857-00-5


Mehr Informationen:

https://www.indiebookday.de/
https://mirabilis-verlag.de/

Homepage des Autoren:
http://www.florianarnold.de/

Stimmen zum Buch:

„Es ist eine empfehlenswerte Lektüre für Menschen, die nicht nur bereit sind, sich auf ernste Themen einzulassen, sondern auch anspruchsvolle Literatur erwarten und Wert auf eine sorgfältig polierte Sprache legen.“ – Dieter Wunderlich

„Dem Autor gelingt es, diese Erzählung völlig undramatisch zu schildern, oft in Andeutungen, und in wunderbar poetischen Worten wie jenen, dass Tage zerbrechliche Brücken sein können zwischen den bedrohlichen Strömen des Schlafes.“ – Augsburger Allgemeine

„Arnolds Roman, kunstvoll gefügt, ratlos machend und manchmal auch verstörend, berichtet von einer Spurensuche ganz eigener Art. Zu anderen Zeiten wäre diese Liebesgeschichte bleischwer als Fügung des Schicksals bezeichnet worden, mit zugehöriger Wucht dargeboten, mit melodramatischer Musik unterlegt. Doch Arnold inszeniert nicht, sondern er zeichnet – und fügt tatsächlich auch Zeichnungen ein, die für sich betrachtet kleine Kunststücke sind, sehenswerte, nachdenklich stimmende Beigaben, einige düster und dunkel, andere opak und undurchsichtig.“ – Thorsten Paprotny bei literaturkritik.de

„Florian L. Arnold hat mit Pirina ein Buch geschrieben, welches sich in die Magengegend gräbt. Vor allem, da es eher die leisen, poetischen Töne anschlägt, um das Unvorstellbare zu beschreiben, verlangen die Szenen einem beim Lesen noch viel mehr ab.“ – We Read Indie

„Fast wirkt „Pirina“ wie ein 192-seitiges Gedicht. Mal mehr, mal weniger rhythmisch. Doch immer ästhetisch.“ – Simone Derichsweiler

Im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Daniel Faßbender – Die weltbeste Geschichte vom Fallen

„Die Tageslichtlampe, die ich beim ersten Date so sehr gepriesen hatte, zog keinen spürbaren Effekt nach sich. Ich starrte minutenlang in das Licht, ich machte meine Arme frei, damit die UV-Strahlung ihre Wirkung auf meiner Haut entfalten konnte. Aber nichts. Ich war mit dem trostlosesten Grau der Welt, längst gesehenen Netflixserien und ausgelesenen Büchern allein. Ich ertrug es nicht, Texte ein zweites Mal zu lesen oder Filme noch einmal zu schauen und ihnen damit den Zauber zu rauben.“

Daniel Faßbender, „Die weltbeste Geschichte vom Fallen“, Mirabilis Verlag, 2018.

Im Grunde geht es mir wie dem „kleinen Schweden“, dem Helden dieses Debütromans: Ich mag oft nicht einmal meine eigenen Texte Korrektur lesen, geschweige denn Bücher ein zweites Mal. Mit einigen wenigen Ausnahmen. Und dieser Debütroman ist eine davon. Eine ganz besondere sogar. Ich las das Manuskript mehrfach. Und nun halte ich den fertigen Roman in den Händen und habe ihn mit großer Begeisterung wiedergelesen, auch nochmals unter neuen Gesichtspunkten gelesen. Und bin nach wie vor begeistert – aber dieses Buch ist eben auch für mich ein ganz Besonderes.

So spannend wie der Roman – so heißt es auch im Klappentext – ist mindestens auch seine Entstehungsgeschichte. Jedenfalls sicher für den Autoren, aber ein gutes Stück auch für mich. 2016 wurde erstmals der Bloggerbuchpreis „Blogbuster“ ausgerufen, „Sätze&Schätze“ war mit dabei. Lange fand ich kein Manuskript, das mich überzeugte, ich war schon daran, einen Rückzieher zu machen. Bis ich diese Sätze las:

„Fallen ist sterben. Und nein, da fehlt kein »wie«. Fallen ist nicht wie sterben. Fallen ist sterben. Unter mir pfeifen 320 Meter Tiefe gleichgültig vor sich hin und ich schmecke eine tief hängende Wolke, während ich im Moment des Fallens Luft durch den Mund einsauge.“

Mit diesen Sätzen hatte mich der Autor am Wickel. Ich war gepackt, obwohl die Geschichte so ganz außerhalb meiner Leserlebenswelt lag: Eine Story über einen „Roofer“? Ich musste offen gestanden zuerst einmal nachschauen, was das ist. Roofing, das ist Leben am Abgrund: Das ungesicherte Klettern auf Hausdächer, das Balancieren in der Höhe, Höhenrausch und Tiefenfall. Und genau um diese Emotionen und Extreme geht es in dem Debütroman von Daniel Faßbender: Ein junger Mann, der Halt sucht, aber zunächst den Absturz braucht, um ihn zu finden.

…und dann, was wäre dann gewesen? Die Frage stand unbeantwortet im Raum und der Raum füllte sich mit dunklen Vorstellungen.
»Dann hätte ich dich aufgefangen,« sagte ich vorsichtig nach einer gefühlten Ewigkeit.
Sie lachte. »Einer, der fällt, kann nicht fangen. Fangen kann nur jemand, der stabilen Halt hat.«

Natürlich macht nicht nur der 21-jährige Roofer im Buch, sondern zunächst auch das Manuskript einige Umwege: In der Rohfassung gab es einige (wenige) Längen, hier und da nicht ganz ausformulierte Ideen und Sätze. Dennoch war ich vollständig überzeugt davon, dass das Buch veröffentlicht gehört.

Und darum geht es: Ein 21jähriger Ich-Erzähler, der irgendwie lose in der Luft, konkreter in der Stockholmer  Luft hängt. Die einzigen Freunde: Ein Kumpel aus der Schule, ebenso sehr Nerd wie der Protagonist und ein etwas versponnener Dachhüttenbewohner, eine Art Karlsson vom Dach. Der Erzähler ernährt sich hauptsächlich von Zimtwecken und Kakao, trägt Marken-Sneakers, H&M-Mütze und Ray Ban Wayfarer und hält sich gerne über den Dächern von Stockholm auf – denn dort findet er „eine ganze Welt ohne andere Menschen, ein riesiger Abenteuerspielplatz nur für mich.“

Roofing – ich musste, offen gestanden, zuerst nach dem Begriff googeln – betreibt er allenfalls solo, allein für sich. Erst als er auf die drei Jahre ältere Bojana trifft, kommt ein Halt, ein doppelter Boden in sein Leben. Der ihm dann kurz darauf wieder entzogen wird. Ein Familiengeheimnis, eine Lebenslüge, die sein sowieso schon fragiles Lebenskonzept ins Schwanken bringt. Und ihn beinahe an den Abgrund drängt:

„320 Meter. Das war fast elfmal der Tod meines Vaters und ich würde ihn überwinden.“

Ob Geschichten von Roofern, Büromäusen oder Erdbeerfröschchen handeln, ist (manchmal) zweitrangig. Das wichtigste Merkmal einer Geschichte ist: Sie muss gut erzählt sein. Daniel Faßbender kann das – er treibt seine Story voran, bleibt im Jargon und schafft doch zugleich auch Stimmungen und Bilder, die einfach einnehmend sind:

„Ganz langsam wurde es dunkel auf dem Dach und die Geräusche unter uns veränderten sich. Es redeten Fernsehstimmen in Wohnungen statt Menschen auf der Straße, Kinder waren gar nicht mehr zu hören und auch das Motorenbrummen der Autos wurde seltener. Wir saßen immer noch am Rand des Daches, dort, wo wir vor der Fernsehturm-Aktion ganz oft gesessen hatten und ich fragte mich, warum das so selten geworden war. Er nahm einen weiteren Schluck Kakao, lobte erneut die Vorzüglichkeit dieser Medizin und fand, dass wir richtig gute Freunde seien. Ich fand das auch.“

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Bild: Markus Syska

Mit dem „Blogbuster 2017“ hat es leider nicht geklappt – aber Daniel, der seefahrende Journalist und Surfer, nahm es sehr sportlich und souverän: Dass er mit dem Text bereits auf die Longlist kam und wohl in der näheren Auswahl war, das war schon ein Anfangserfolg. Das Manuskript sowie die atemberaubende Präsentation, die Daniel entwickelt hatte, erregte Aufmerksamkeit. So kamen auch an „Sätze&Schätze“ als vermittelnder Blog Kontaktanfragen zu Daniel von Verlagen und Literaturagenten. Gut so! Hätte es mit diesem Buch nicht geklappt, ich wäre der Welt aufs Dach gestiegen!

Dass es letztlich zu einer Veröffentlichung bei Barbara Miklaw und ihrem unabhängigen Verlag kam, betrachte ich als Glücksfall: Ich kenne Barbara unter anderem vom Zwickauer Literaturfrühling und schätze ihre einfühlsame Art, ihr literarisches Fingerspitzengefühl, ihre Offenheit für neue Töne und ihre freundliche Klugheit sehr. Mit Daniel arbeitete sie in ihrer feinfühligen Weise an dem Manuskript – und so wurde aus der besten Geschichte vom Fallen tatsächlich „Die weltbeste Geschichte vom Fallen.“ Jedem Debütautoren wünsche ich einen Verlag, der sich Zeit nimmt und mit ihm arbeitet. Denn es fallen sicher Talente vom Himmel, aber kein Meister über Nacht vom Dach…

Es war für mich spannend und interessant, bei der Entwicklung vom Manuskript zum gedruckten Buch ein wenig mit dabei zu sein, an den Texten die Weiterentwicklung zu sehen, die ein sorgfältiges Lektorat zu leisten vermag, auch zu sehen, welche rechtlichen Fallstricke bei einem fiktiven Werk beachtet werden müssen. Und so wünsche ich Daniel und Barbara mit diesem Roman einen großen Erfolg.

Klappentexte sind ja manchmal so eine Sache – marktschreierisch, laut und etwas daneben. In diesem Fall jedoch kann ich jedes Wort davon doppelt unterstreichen:

„Dieser Roman von Daniel Faßbender ist nicht nur extrem spannend, sondern auch in mitreißenden Sprachbildern geschrieben. Was ihn aber darüber hinaus bemerkenswert macht, ist der Erzählton: jugendlich, frisch, originell, von einer unglaublichen Leichtigkeit und trotzdem mit Tiefgang. Einzigartig.“

Verlagsinformationen zum Buch:
https://mirabilis-verlag.de/produkt/daniel-fassbender-die-weltbeste-geschichte-vom-fallen/

Autorenseite:
https://www.danielfassbender.de/

Stimmen zum Buch:

„Daniel Faßbender versteht sich in seinem Roman ganz besonders darauf, in mitreißenden Sprachbildern zu erzählen, dynamisch und ungehemmt Gedankengänge zu schildern und Charaktere zu schaffen, die einzigartig und sehr unterschiedlich sind.“ – Caroline Liss bei literaturkritik.de

„Faßbender hätte leicht in die Falle dieses ungewöhnlichen Themas tappen und die Geschichte sehr reißerisch schreiben können, mit einem echten Helden der Höhen. Doch sein Held ist im Grund ein ziemlich normaler Heranwachsender, der sich auf der Suche nach seinem Platz im Leben befindet, nur eben ein paar Stockwerke höher als alle anderen. Trotz gewisser Längen und Redundanzen macht das diesen in jugendlichem Jargon geschriebenen Roman sympathisch: Es ist keine Angeberliteratur.“ – Holger Moos beim „Rosinenpicker“, den Buchtipps des Goethe-Instituts.

„Die Sucht nach der Höhe, nach der nächsten spektakulären Aktion ist auch ebenso spektakulär zu lesen. Dabei setzt der Autor auf eine Art verschachtelte Erzählweise, die im gewissen Sinne Spannung erzeugt.“ – Marc Richter bei „Lesen macht glücklich“

„Die fein konstruierte und virtuos geschriebene Geschichte überraschte mich auf positivste Weise.“ – Simone Derichsweiler

„Der Roman von Daniel Faßbender ist actionreich und spannungsgeladen und hat einen der beste Romananfänge die ich seit längerem gelesen habe. Er hat mich auf jeden Fall dazu gebracht, in Vancouver im 23. Stock die Beine durchs Balkongitter hindurch baumeln zu lassen und eine Stadtführung über Münchens Dächer zu entdecken. Literatur verleiht Flügel.“ – Sabine bei Binge Reading & More

Über das Debüt von Daniel Faßbender wurde in der Rheinpfalz, in der Kölnischen Rundschau und im Kölner Stadt-Anzeiger berichtet.

MIRABILIS VERLAG: Martina Altschäfer – Brandmeldungen

„Die Bahnhofshalle, die wir kurz darauf betraten, war prachtvoll ausgestattet und vermittelte auf einen Blick einen Eindruck von der vergangenen Größe und dem ehemaligen Reichtum des Landes. Der eindrucksvolle Raum wurde von einem mächtigen stählernen Himmel überspannt, die Wände zierten meisterhaft ausgeführte Malereien, die von der glorreichen Stadtgeschichte erzählten. Durch schlanke hohe Fenster floss Licht über gleichermaßen geschmackvoll wie bequem aussehende Wartebänke und zauberte grafische Muster auf stumpfe Marmorfliesen. Die Schalter, die sich an beiden Seiten der Halle befanden, waren verwaist, ihre Fensteraugen mit braunem Packpapier verklebt. Ein Hauch von Melancholie umwogte unsere Knöchel und es roch irgendwie abgestanden, nach verbrauchter Zeit.“

Aus der Erzählung „Nach Süden“ aus „Brandmeldungen“, Martina Altschäfer, 2017, Mirabilis Verlag.

Ein Paar strandet auf einem Bahnhof im Süden, kein Zug fährt mehr, das Geld ist weg. So weit, so klassisch. Doch aus dieser zunächst konventionell erscheinenden Erzählsituation bindet Martina Altschäfer ein kleines, surreales Traumgewinde, das uns zunächst in ein unterirdisches Labyrinth führt, in dem der Bahnhofswärter Gegenstände von gestrandeten Reisenden hortet. Ein wenig Unbehagen kommt auf, doch der Tausch zweier gußeisener Pfannen gegen einen Schattenspringer, ein winziges Pferdchen, hilft zurück ins Freie. Und zwei gestohlene Goldbarren verhelfen dem Paar schließlich aus der Stadt …

Diese kurze Umschreibung einer Erzählung aus dem Band „Brandmeldungen“ vermittelt vielleicht einen Eindruck vom Stil, den Martina Altschäfers Stories prägen: Die Hauptfigur, meist eine Ich-Erzählerin, gerät aus einer alltäglichen Situation – ein Verehrer überbringt ein Geburtstagsgeschenk, ein schwarzer Kater stattet dem Garten einen Besuch ab, ein Ritt auf dem Pferd durch die Berge – in eine absurde Verstrickung: Das Geschenk, ein Welpe, beginnt zu fliegen, der Kater beginnt zu sprechen, das Pferd beginnt zu hyperventilieren. Manchmal wird man als Leser auch mitten hineingeschleudert in das skurrile Geschehen – wenn beispielsweise ein Ford Mustang aus der titelgebenden Erzählung den schmalen Wohnungsflur versperrt.

Aus dem Alltäglichen das Wunderbare, Merkwürdige, Abseitige herauszuschälen: Das ist die Kunst, die Martina Altschäfer in diesem kurzem Erzählband pflegt. Hierin liegt auch ihre Stärke – „Der Pekinese“, die Erzählung von einem Kriegsheimkehrer aus den Augen eines Kindes, fällt hier beinahe ein wenig aufgrund der konventionellen Entwicklung ab. Aber ansonsten überwiegen in diesem feinen, schmalen Band die Geschichten, die einen mit ihrer skurrilen Konzeption einfangen. Martina Altschäfer schreibt dabei nicht grell und laut, sondern beinahe zart und still, in den Worten passend zu ihren hintergründigen Illustrationen auf Transparentpapier, die die Erzählungen bereichern.

Die Autorin hat Bildende Kunst und Germanistik an der Johannes Gutenberg Universität in Main und Freie Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Sie wurde für ihre künstlerische Arbeit bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Einen Einblick in ihre Bilderwelt erhält man hier: http://www.altschaefer.de/

Verlagsinformationen zum Buch:
http://mirabilis-verlag.de/produkt/martina-altschaefer-brandmeldungen-erzaehlungen/

Stimmen zum Buch:

„Martina Altschäfer hat ihre tollen Ideen unaufgeregt, sprach- und bildgewaltig umgesetzt und fesselnd erzählt.! – Susanne Probst beim Blog „LiesLos!“

„Immer dann eine unerwartete Wendung, ein Hauch Magie, der den Erzählungen eine fantasievolle Würze gibt ohne übertrieben zu wirken.“ – Blog Wissenstagebuch

Kurznotiz zum Buch mit Foto von der Künstlerin und einem ihrer Gemälde im Göttinger Tageblatt.

Im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Daniel Faßbender über seinen Roman

Daniel Faßbender auf dem Dach. Bild: Markus Syska

Und plötzlich ist die Angst echt. Meine Hände krallen sich in die Verkleidung des Dachrandes und ich vermeide es, nach unten zu schauen. Der Blick in die Ferne, der geht. Der Blick in die Tiefe, schwierig. 65 Meter. Mein Erzähler würde darüber lachen. Er setzt sich auf 65 Meter hohe Dächer, um zu entspannen. Aber ich bin nicht er und vor allem bin ich kein Roofer.

Ich höre hinter mir die Drohne schwirren und meine Hände krallen sich noch etwas fester um das Blech. Ich habe Angst, dass die Drohne außer Kontrolle geraten könnte, in mich hineinfliegt und ich vor Schreck nach vorne falle. Und Fallen ist… nein so weit wird es nicht kommen. Die Drohne fliegt mit genug Abstand an mir vorbei und macht ihre Bilder.

Die Idee war, Fotos für ein zu Interview machen und Videos für verfilmte Leseproben zu drehen. Ich hätte auch am Boden bleiben und von der Geschichte erzählen können. Aber dort ist es eng, dort erzählen alle von ihren Geschichten. Ich wollte da hin, wo meine Geschichte spielt. Möglichst weit nach oben, auf ein Dach. Ich wollte in meine Geschichte und alle dorthin mitnehmen. Die Werbung für die Geschichte sollte Teil der Geschichte sein. Ein Gesamtkonzept, ein Sog der Tiefe, der alles durchzieht, was mit der Geschichte zu tun hat.

Jedes Jahr kommen mehr als 75.000 neue Bücher auf den Markt – und das ist nur die Spitze des Textbergs. Unter der verlegten Oberfläche warten noch hunderttausende, vielleicht Millionen Manuskripte auf Beachtung, darauf, irgendwann vom Manuskript zum Buch zu werden. Will ein Text unter hunderttausenden Texten wahrgenommen werden, muss es schnell gehen. Niemand wartet auf ihn, mag er noch so großartig sein – vor allem dann nicht, wenn der Autor unbekannt ist. Bilder gehen schnell. Bilder können in Sekunden ein Gefühl auslösen, Bilder können wortloser Pitch sein. Wer weiß schon auf Anhieb, was ein Roofer ist? Erklärungen sind umständlich, Erklärungen kosten Zeit. Zeit gibt mir niemand. Aber wenn man mich dort oben, am Rand eines Hochhausdaches sieht, weiß man ohne Erklärungen, worum es geht: Junge, fall nicht!

Nun sitze ich also dort am Rand des Daches und die Geschichte beginnt nicht mehr mit dem ersten Wort und endet nicht mehr mit dem letzten Punkt. Ich stecke nun mitten drin und bin meinem Erzähler gefährlich nah. Ich war an vielen der Orte, an denen er war, ich habe seine Albträume geträumt, ich habe ihn in Abgründe gestürzt und ihm wieder hoch geholfen – nur die Ränder der Dächer, die Bereiche, die nicht gesichert waren, die habe ich ihm allein überlassen.

Ein Polizeihubschrauber nähert sich, kreist für ein paar Runden über das Dach. Menschen auf Dächern sind verdächtig. Menschen gehören aus der Sicht von Hubschrauberpolizisten nicht auf Dächer. Die Besatzung sieht die Ausrüstung für den Dreh und ich signalisiere, dass alles in Ordnung ist und ich nicht die Absicht habe, zu springen. Der Hubschrauber dreht ab. So langsam gewöhne ich mich an das Randgefühl und blicke immer häufiger nach unten. Ich höre den verdünnten Straßenlärm, aber er geht mich nichts an. Der Rest der Welt verliert an Wichtigkeit. Das Dach, die Möglichkeit einer Insel mitten in der Innenstadt. Man kennt die domestizierte Version in Form von Dachterrassen, und für Dächer mit Panoramascheiben und Gittern zahlt man Eintritt wie für den Zoo. Aber Dächer in freier Wildbahn? Sie sind die weißen Flecken der Großstadt, unbekannte, mystische Orte über unseren Köpfen. Dächer haben ein Buch verdient und einen Protagonisten, der sie stellvertretend für alle erkundet, denen dazu der Mut fehlt. Allerdings gibt es ein Problem. Wir Menschen sind übermütige Schwachköpfe. Wenn es höher geht, wollen wir höher. Wir akzeptieren aus unserer Natur heraus keine Grenzen. Mein Erzähler auch nicht. Ich lasse ihn also die schwachköpfigen Schritte in viel zu großer Höhe wagen, die ich mich jetzt dort oben nicht traue. Noch nicht. Denn auch ich werde übermütiger, schwachköpfiger und stehe mittlerweile auf der Blechverkleidung. Für Momente vergesse ich sogar den Dreh und die Einstellungen, die ich noch abarbeiten muss und genieße es entgegen jeder Vernunft, dort oben zu stehen. Ich genieße es in 65 Metern Höhe am Abgrund zu stehen. Ich bin einer der Schwachköpfe. Wie mein Protagonist! Das wird mir jetzt am Abgrund bewusst. Wenn ein paar Kleinigkeiten in meinem Leben anders gelaufen wären, wäre ich jetzt vielleicht ein echter Roofer und nicht nur einer, der über Roofer schreibt. Aber ohne dieses Potential, ohne meine Schwachköpfigkeit hätte ich vermutlich nie den Text schreiben können, für den ich jetzt dort oben stehe. Es brauchte 65 Meter, ein halbe Stunde zwischen ängstlichem Krallen und übermütigen Schritten auf dem Blech, um mir das bewusst zu machen.

„Fallen ist sterben“, der erste Satz des Textes geht mir plötzlich durch den Kopf. Es ist einer der Sätze, die es dort oben zu bebildern gilt. Ich schaue herunter und das mulmige Gefühl ist auf einmal zurück. Der Schwachkopf in mir wird kleinlaut, mein Erzähler erscheint mir gar nicht mehr so nah. Ich schüttle mich, ein Schauer oder der Wunsch wieder klar zu werden – ich weiß es nicht und trete zurück auf den sicheren Teil des Daches. Ich bin nicht mein Erzähler und vor allem bin ich kein Roofer.

Ein Text von Daniel Faßbender

MIRABILIS VERLAG: Florian L. Arnold – Die Ferne

„Kein Mensch hatte ein größeres Verlangen nach Büchern als Itys. Wenn er nicht Vater und Mutter bei ihren Forschungsarbeiten unterstützte oder sich um die Instandhaltung des Hauses kümmerte, sah man Itys lesend. Vielleicht besaß er einmal etwas Geld, vielleicht sogar ein Vermögen, doch er steckte jeden Cent in seine Bücher, von denen er manche in bestimmten Abständen verkaufte, um neue Bücher erwerben zu können. Er trug die Bücher in seinen Anbau, wie ein verwildertes Tier seine Beute in Sicherheit bringt. (…).

Jeder Winkel war mit Regalen und Konstruktionen für seine Bücher genutzt, selbst in die Schrägen des Daches hatte er Bücher gefügt.
Hast Du die alle gelesen?, fragte ich ihn. Er nickte nur. Was steht in den Büchern?, fragte ich weiter. Gedichte, antwortete er, Gedanken, auch Fragen. Vieles, das man nicht sofort verstehen soll; und darum muss man es immer wieder lesen. (…).

Sieh nur, sagte er und hielt mir einige seiner Schätze hin: Sie sind so kostbar, weil sie sich mit Geschichten vollgesogen haben, sie sind durch hunderte Hände gegangen. Sieh nur hier, sagte er und ließ mich selbst die Bücher durchblättern. (…)

Itys forderte mich auf, am Papier zu riechen, forderte meine Fingerkuppen zu einer Reise über das Papier auf:

Nun rate, sagte er, wie viele Fingerkuppen sind wohl über diese staubstumpfen, sandgelben Papierebenen geglitten?“

Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, 2016.

Ein fast schon mystisches Verhältnis zu Büchern vermittelt Itys dem Kind Evren – etwas, das sein weiteres Leben, seine Lebenssuche wesentlich prägen wird. Denn Evren, der zuerst seine Eltern, Vulkanforscher, verlieren wird, dann fast sein eigenes Leben aus Trauer um diese Verluste und schließlich auch den Assistenten der Wissenschaftler, Itys, der für das Kind wie ein zweiter Vater war, wird im Grunde sein ganzes weiteres Leben nach Geschichten forschen …

Der zweite veröffentlichte Roman von Florian L. Arnold, der bereits 2015 mit seiner Novelle „Ein ungeheuerlicher Satz“ (ebenfalls im Mirabilis Verlag erschienen) auf der Hotlist der Unabhängigen Verlage auf sich aufmerksam machte, ist schwer einem Genre zuzuordnen: Zeit und Orte wirken unbestimmt. Auf der Suche nach seinen Wurzeln begibt sich der junge Mann in ein sagenumwobenes Land namens Gadjan. Mit der fortschreitenden Erzählung wird auch in die (fiktive) Historie dieses (fiktiven) Landes eingeführt – ein Sehnsuchtsort, der bereits dem Untergang preisgegeben ist.

Und dennoch ist „Die Ferne“ kein Buch aus dem Genre „Fantasy“ oder „Saga“. Alles ist Metapher: Die Suche nach dem verlorenen Land, das ist die Suche nach Herkunft, Zugehörigkeit, Prägung, aber auch nach Zukunft, Ziel und Sinn. „Eine bildgewaltige Erzählung über die Irrwege des Erinnerns, über Freundschaft und Liebe, Einsamkeit und Verlust“, heißt es im Klappentext zum Buch und weiter: „Mit unbändiger Fabulierlust schafft der Autor unglaubliche Szenarien: ein Füllhorn von Bildern und Personen, in dem existenzielle Erfahrung und sinnliche Fantasiewelten zusammenwachsen.“

Die Kurzbeschreibung könnte etwas irreführend sein: Bei so manchem Leser könnten „unbändige Fabulierkunst“ und „Fantasiewelten“ Hoffnungen auf Einhörner, Hobbits oder ähnliches wecken – und der wäre dann enttäuscht. Denn tatsächlich fehlt es an solchen Fabelwesen – obwohl die Erzählung Mythen und Phantasien von verlassenen Einöden voller Vulkangestein heraufbeschwört, so ist sie im Kern durch und durch real und menschlich: Sie handelt von einem, der alles verloren hat und auf der Suche ist, nicht zuletzt auch auf der Suche nach sich selbst.

Florian L. Arnold erzählt dies in einer ganz eigenen Sprache, die – passend zur Passion der Vulkanforscher – einen gleichsam wie ein Lavastrom beinahe magnetisch in die Geschichte einsaugt: Es ist dieses Sprachvermögen, eine ganz eigene Sprachmelodie, die den Leser durch diesen schwer einzuordnenden, aber nicht minder faszinierenden Roman trägt.

„Am Abend finde ich Obdach unter einem breiten Felsüberhang, von dem aus ich den Blick zurück in die Senke von Bavren und hinein in den Sonnenuntergang genieße. Später senkt ein schwarzer Himmel sich auf das Khpȗhi, und die eben noch gläsern wirkenden, zerrissenen Zinnen der Berge brennen in unheimlichen roten und violetten Farben, um kurz darauf in aschfarbene Stille zu sinken: Denn selbst in die größte Finsternis nehmen meine Augen einen Teil des Lichtes dieser Welt mit.“

Der Roman selbst ist vollgesogen mit Geschichten, geschrieben in einer Sprache, die den Eindruck unterstützt, einem Gelehrten früherer Tage, einem Weltenforscher alten Schlages auf der Spur zu sein. Ergänzt wird der so gelungen altertümlich anmutende Text durch Fotografien des Ulmer Autors, der als freier Zeichner, Schriftsteller sowie im Duo mit Rasmus van Beusten auch als Kopf der Ulmer Literaturwoche und eines eigenen Verlages multitalentisch unterwegs ist.

Wie aus dem Schöpfer eines Klavierkonzertes „für einen halben Konzertflügel und Entenschnattern“ der ernsthafte Schriftsteller Florian L. Arnold wurde, kann man hier lesen: http://www.florianarnold.de/

Mehr zum Buch beim Mirabilis Verlag: http://www.mirabilis-verlag.de/

Stimmen zum Buch:
„Florian L. Arnold ist mit (dem von ihm selbst mit Zeichnungen und Fotografien bebilderten) „Die Ferne“ ein bildmächtiges Werk über die Suche eines Menschen nach sich selbst gelungen – und darüber, dass Heimat auf keiner Landkarte eingezeichnet werden kann, sondern ein Ort in der Seele ist.“ – Augsburger Allgemeine

„Arnolds Buch erschafft eine eigene kleine Welt, die einen nicht so ganz loslässt – auch Tage, nachdem man den Roman zu Ende gelesen hat. Viele beeindruckende Szenen und Landschaften lässt der Ulmer Autor vor dem Auge des Lesers entstehen.“ – Feiner reiner Buchstoff

Die Künstlerin Susanne Haun ließ sich von dem Roman zu einigen Zeichnungen inspirieren.