KRÖNER VERLAG: Gunther Klosinski – Auf den Punkt gebracht

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Ohne Geschwätzigkeit, ohne Wortgeklingel, gradheraus: Aphorismen sind gleichsam die »Hobelspäne vom Baum der Erkenntnis«, so Hanns-Hermann Kersten. Und Gunther Klosinski ist ein Meister dieser gedrängten und gewitzten literarischen Form. Ein Menschen- und Seelenkenner, der sich schon berufshalber ums ›Menschlich-Allzumenschliche‹ kümmert, hinter all die ihm vorgehaltenen Fassaden, Masken und Larven schaut, dem es darüber aber die Sprache nicht verschlägt, sondern der, was er da erkennt, mit Esprit formuliert – und sich dabei trotz allem seine Empathie, seine tiefe Menschenfreundlichkeit bewahrt.

Gunther Klosinski, 1945 in Wüstenrot geboren, lebt in Öschingen bei Mössingen. Ordinarius für Kinder- und Jugendpsychiatrie an den Universitäten Bern und Tübingen, emeritiert seit 2010. Zahlreiche wissenschaftliche und ratgebende Publikationen. Schreibt literarisch, fotografiert und malt seit vielen Jahren, hatte einige sehr erfolgreiche Ausstellungen im In- und Ausland und erhielt auch mehrere Auszeichnungen und Preise. Bei Klöpfer & Meyer erschienen zuletzt die Aphorismensammlungen »Die Stille verschweigen« (2013) und »Was unter die Haut geht« (2018).

Informationen zum Buch:

Gunther Klosinski
Auf den Punkt gebracht
Kurze Gedanken
Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2021
160 Seiten, Fühlkarton mit Lesebändchen, 18,00 €
ISBN 978-3-520-76001-2

Stimmen zum Buch:

„Scharfe Beobachtungen, pointierte Denkanstöße sind das. Gemeinsam ist ihnen eine warme, mitfühlende Menschlichkeit, die aus ihnen spricht.“ – Armin Knauer, Reutlinger General-Anzeiger

Gunther Klosinski im Studio bei Freies Radio Wüste Welle (mit Hörproben)

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag

KRÖNER VERLAG: Otto A. Böhmer – Auf das, was da noch war

Wer Nietzsche zu nahekommt, darf sich über die Folgen nicht beklagen. Das bekommt auch der Ich-Erzähler des Buches zu spüren: Man ruft ihn zum Nietzschekenner aus, obwohl seine Begabungen erkennbar limitiert sind und ihm wesentliche Erinnerungen abhanden kommen. Muss er sich Sorgen machen? Das muss er wohl, zumal ihm eine seltsame, fast kurios anmutende Krankheit zusetzt, die nicht mehr therapierbar ist. Insgesamt aber befindet er sich noch immer in bester Gesellschaft: Man raunt, plappert und schreibt voneinander ab. Eine Zeitlang macht der Erzähler da noch mit; er betätigt sich als Referent, Biograph, Filmemacher und Auftragspoet. Danach wird’s eng für ihn: Als eine Pandemie die irritierte Menschheit belästigt, hat er sich bereits sein eigenes Virus eingefangen, mit dem er aber zurechtkommt. Ohnehin ist er ja müde geworden und freut sich in der Helle von Hindeloopen am Ijsselmeer auf sein Ende, das er sich heiter und friedfertig oder, noch besser, lieber gar nicht vorstellt. Es kommt, wie es kommen muss, und zu guter Letzt herrscht »Ruhe im Karton«.
Friedrich Nietzsche führte uns Leben und Philosophie als offenen Spielbetrieb vor, in dem das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Das mutet unbefriedigend an, macht aber auch das aus, was wir, in den uns geneigten Stimmungen, als lebenswert bezeichnen.

Zum Autor:
Otto A. Böhmer, 1949 in Rothenburg ob der Tauber geboren, lebt als Schriftsteller in Wöllstadt (Wetterau). Rundfunkarbeiten für den BR, SWR und WDR. Essays und Literaturkritiken u.a. für Die Zeit, die Neue Zürcher Zeitung und die Wiener Zeitung. Mehrere renommierte Auszeichnungen, darunter der Erich-Fried-Preis und das Hermann-Hesse-Stipendium.
Zahlreiche Buchveröffentlichungen. Bei Klöpfer & Meyer erschienen mit Erfolg seine Erzählung »Hegel & Hegel oder Der Geist des Weines« sowie sein Roman »Nächster Halt Himmelreich«. Bei Alber erschien 2021 sein Essay »Reif für die Ewigkeit. Kierkegaard und das Lachen der Götter.«

Informationen zum Buch:
Otto A. Böhmer
Auf das, was da noch war
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 2021
285 Seiten, Halbleinen mit Lesebändchen, 22,00 €
ISBN 978-3-520-75701-2

Stimmen zum Buch:

„Handelt es sich bei dem Werk überhaupt um einen Roman?, so muss gefragt werden. Die Konstruktion des vielschichtigen Textes kann am besten mit dem englischen Wort sophisticated charakterisiert werden: raffiniert, subtil, vertrackt.“ – Günter Rinke bei literaturkritik.de

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Sigrid Undset – Kristin Lavranstochter. Der Kranz, Band 1

„Der Kranz“ ist der Auftakt zu einer glänzenden Neuübersetzung der Trilogie „Kristin Lavranstochter“, für die Sigrid Undset mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Kristin Lavranstochter ist ein eigenwilliges junges Mädchen im Norwe­gen des 14. Jahrhunderts, der strahlende Liebling ihres Vaters, diesem versprochen an den Sohn eines benachbarten Bauern. Ein Leben wie im Buche, bis sich der Tod ins Leben der jungen Frau schleicht und ein brutaler Mord ihr ihre Jugendliebe entreißt. Sie flüchtet ins Kloster – und verliebt sich Hals über Kopf in Erlend von Husaby, dem ein übler Ruf vorauseilt. Gegen alle Widerstände und ob­wohl sie damit ihren geliebten Vater fast um­bringt, entscheidet sie sich dafür, diese Liebe zu leben.

Sigrid Undsets ganz große Stärke ist die Cha­rakterzeichnung, und so lacht, leidet und liebt man dieser starken Frau, die es mit der norwegischen Männergesellschaft des 14. Jahrhunderts auf­nimmt. Dass Undset für die Trilogie mit dem Literaturnobelpreis ausge­zeichnet wurde, ist nur konsequent.

Gabriele Haefs hat „Kristin Lavranstochter“voll­ständig neu übersetzt, erstmals, wie es scheint, di­rekt aus dem Norwegischen, so dass nun endlich auch deutsche Leser in den vollen Genuss von Undsets außergewöhnlicher sprachlicher Aus­druckskraft kommen. Band II: Die Frau, erscheint in diesem Herbst, Band III: Das Kreuz folgt im Frühjahr 2022.

Sigrid Undset (1882–1949) gilt als eine der größ­ten und einflussreichsten Schriftstellerinnen Nor­wegens. Ihre zeitgenössischen Romane Frau Marta Oulie und Jenny wurden wegen ihrer allzu selbstän­digen jungen Heldinnen zum Skandal. Als enga­gierte Antifaschistin stand Undset ganz oben auf der Roten Liste der Nazis und nach der Besetzung Norwegens konnte sie sich nur durch eine lebens­gefährliche Flucht auf Skiern durch das Gebirge retten. Sigrid Undset erhielt 1928 den Literaturnobelpreis.

Für das Cover wurde das Gemälde „Picking daisies at Westerham, Kent“ von Helen Allingham ausgewählt – geradezu passend für die Indiebookchallenge, die im Monat Mai nach Büchern mit einem Gemälde auf dem Titel fragt.

Informationen zum Buch:

Kristin Lavranstochter. Der Kranz
Roman. Band I
Kröner Verlag, 2021, 384 Seiten. Halbleinen mit Lesebändchen
ISBN: 978 3 520 62101 6
https://www.kroener-verlag.de/details/product/kristin-lavranstochter-der-kranz/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Daniela Engist – Lichte Horizonte

Auf einem Festival für Literatur und Musik begegnet Anne Stéphane. Gerade ist ihr Debütroman erschienen. Aus ein paar Blicken und einem ersten Gespräch entwickelt sich ein Mailwechsel über Kreativität und Begehren, der zunehmend ins Erotische kippt. Stéphane, etablierter Sänger, trägt ihr eine heimliche Liebesgeschichte an. Anne zögert. In der Phantasie wirkt alles leicht, aber in der Realität gibt es ihren Mann, ihre Kinder, das ganze bürgerliche Leben.
Anne verwirft das Manuskript, an dem sie gearbeitet hat, und beginnt ein neues. Sie schreibe, um etwas herauszufinden, sagt sie. Oder doch, um die Kontrolle über den Fortgang der Geschichte zu behalten? Plötzlich sieht sie sich um Jahre zurückversetzt, in eine Zwischenzeit noch voller Möglichkeiten. Scheinbar unverbunden stellen sich Erinnerungen an verschmähte oder verpasste Liebschaften ein – und zwischen sie drängt sich die erste Liebe mit ihrem verstörenden Ende.
Im Ferienhaus ihrer Freundin in der Bretagne wartet Anne auf Stéphane. Und während sie am Ende der Welt nach einer Sprache sucht, mit der sich nicht nur ihr Leben zurechterzählen lässt, wird die Frage immer lauter, ob man etwas tatsächlich leben muss, damit es wahr wird.

Zur Autorin:
Daniela Engist, 1971 bei Schwäbisch Gmünd geboren, lebt mit ihrer Familie in Freiburg und arbeitete als freie Journalistin und PR-Managerin. Nach 13 Jahren bei multinationalen Konzernen in der Schweiz tauschte sie Brot gegen Kunst und widmet sich seitdem dem literarischen Schreiben. Bei Klöpfer & Meyer erschien 2017 mit gehörigem Erfolg ihr erster Roman ›Kleins Große Sache‹.

Zur Homepage von Daniela Engist

Informationen zum Buch:
Daniela Engist
Lichte Horizonte
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 2021

Stimmen zum Buch:

„Zu den Wahrheiten des Lebens gehört, dass es oft mehr mehr Fragen als Antworten enthält. Davon erzählt der Roman, dass kaum etwas einfach, klar eindimensional ist.“ – Bernd Müller, Gmünder Tagespost

„Ein Buch, das etwas Lichtes, Leichtes hat, neben all den klugen Gedanken über Beziehungen. Daniela Engist schreibt in einer feinen, aber nicht zu feinen Sprache, auch mal trocken, ironisch kommentierend und immer reflektierend.“ – Günter Keil, Literaturkritiker, bei Radio Ego FM

„Lichte Horizonte» ist also ein Spiel mit Erinnerung und Identität, eine Geschichte über die Selbstsuche – oder vielleicht besser: Selbsterfindung. Spannend daran ist, dass der Mensch, der sich da auf die Suche begibt, kein Mann ist wie weiland Stiller, Faber oder Kürmann bei Frisch, sondern eine Frau. “ – Matthias Zehnder – mit Video-Buchtipp und Interview mit Daniela Engist

„Es sind die „Grenzregionen ohne sichtbare Grenzen“, das Spiel mit der Wahrheit, Versuchung und der Erinnerung, die der Roman auf mehreren Ebenen bespricht und ihn lesenswert machen, es sind lichte Horizonte, obwohl vielmehr von lichten Erinnerungen gesprochen wird.“ – Lea Katharina Kasper bei Aufklappen

„Dürfen Frauen über Männer schreiben?“ – Interview bei Aufklappen

„Etwas wirklich leben“ – Interview bei Telegramme für Literatur

Auf ein Buch mit – Aktion des Börsenvereins

„In ihrem Erzählen um die vielen Facetten des Verliebens befragt die Autorin die Welt, in der wir leben. Es geht ihr um Erkenntnis, Deutung und Sinn.“ – Anton Knittel, Literaturhaus Heilbronn

Ein Buch, das zur Einkehr anstiftet und zugleich hungrig macht auf das Lebendige, Erfüllende, Haltlose. Kurzum: ein richtig gutes Buch, zumindest für jene, die nicht nur unterhalten, sondern auch erschüttert und inspiriert werden wollen. Die es mögen, wenn ein Buch Wellen schlägt in einem. Und unter die Haut geht.“ – Timo Brandt

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Joachim Zelter – Die Verabschiebung

Eigentlich könnte alles gut sein zwischen Julia und Faizan. Seit einigen Wochen sind die beiden ein Liebespaar – wenn Faizan denn nur in diesem Land bleiben dürfte. Als Asylbewerber aus Pakistan sind seine Chancen auf ein Hierbleiben gleich null. Und so entschließt sich Julia, ihren Freund zu heiraten, obgleich sie eigentlich niemals und unter keinen Umständen jemals heiraten wollte. Doch wenn sie geglaubt hat, dass mit einer Ehe nun alles gut wird, hat sie sich geirrt.
Beklemmend-spannend erzählt Joachim Zelter von der End- und Aussichtslosigkeit eines Asylverfahrens, wo auch eine Ehe kein hinreichender Grund mehr für irgendetwas ist. Sein Roman beschreibt einen kafkaesk-kalten Kosmos akribischen Rechts, in dem die beteiligten Menschen – in einem endlosen Kraftakt – immer mehr an Autonomie und Substanz verlieren, bis kaum mehr etwas von ihnen übrig ist. Menschenwürde? Sie erweist sich in Zelters neuem Roman zunehmend als Konjunktiv.

Zum Autor:
Joachim Zelter, 1962 in Freiburg geboren, studierte und lehrte Literatur in Tübingen und Yale. Seit 1997 freier Schriftsteller. Bei Klöpfer & Meyer erschienen u. a. Der Ministerpräsident (2010), nominiert für den Deutschen Buchpreis, sowie Im Feld (2018). Zuletzt erschien Imperia (2020). Joachim Zelter erhielt zahlreiche Auszeichnungen: u. a. den begehrten Preis der ›LiteraTourNord‹. Er ist Mitglied im Deutschen PEN.

www.joachim-zelter.de

Informationen zum Buch:
Joachim Zelter
Die Verabschiebung
Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2021

Stimmen zum Buch:

„Worte, die mit voller Wucht den Nerv treffen. Das kann weh tun. Und so kann das nur die Literatur.“ – Silke Arning, SWR 2

Die Verabschiebung ist ohne Frage seit langem Zelters bester und bewegendster Roman.“ – Wolfgang Tischer, literaturcafe.de

„Dort wo das im Begriff des Staates verborgene Abstrakte ins Konkrete des einzelnen Lebens eingelassen ist, wo schmerzlich klar wird, dass Worte an keine Wirklichkeit hinreichen, aber trotzdem umso größere Macht entfalten können.“ – Andreas Kohm, Die Rheinpfalz

„Ein aktueller und eindringlicher Roman, der die Flüchtlingspolitik als genau das aufzeigt, was sie ist: unmenschlich.“ – Monika Abbas, monerl.de

Die Verabschiebung hat etwas hoffnungslos Realistisches. Wenn Sie also weiter in ihrer heilen Welt leben wollen, sollten Sie es besser nicht lesen. Allerdings verpassen Sie dann ein wirklich großartiges Buch.“ – Meike Bogmaier, Aufklappen

„Der Kampf eines pakistanischen Flüchtlings und seiner deutschen Ehefrau um ihre gemeinsame Zukunft trägt dabei zunehmend kafkaeske Züge. Denn genauso wie es dem Helden der kurzen Kafka-Legende Vor dem Gesetz nicht gelingt, vorgelassen und gehört zu werden, können Faizan und Julia unternehmen, was immer sie wollen: Am Ende findet sich der Mann, mitten in der Nacht aus seinem Zuhause abgeholt und nur mit dem Nötigsten versehen, bewacht von zwei Beamten an Bord einer Boeing 747 wieder …“ – Dietmar Jacobsen, literaturkritik.de

„Joachim Zelter schrieb aus tiefer Betroffenheit einen Roman, der zu tiefst betroffen macht.“ – Gallus Frei-Tomic, literaturblatt.ch

„Man wünschte sich, Die Verabschiebung wäre nur ein Roman.“ – Wolfgang Schiffer, Wortspiele

„Hier sitzt jedes Wort.“ – Claudia Kowalski, renies-lesetagebuch.blogspot.com

„Wie das Leben aus den Fugen gerät, Gesundheit, Finanzen, das soziale Umfeld […], wo polizeiliche Gewalt ohne Vorwarnung über Faizan hereinbricht und seine Abschiebung Julia hilflos zurücklässt in der Einsamkeit und Leere der kommenden Monate.“ – Andreas Kohm,
Badische Zeitung

„Die Geschichte, die Joachim Zelter erzählt, wühlt auf, macht wütend, wirkt nach.“ – Christoph Feil, Heilbronner Stimme

„Schonungslos macht Zelter den quälenden Wahnsinn erbarmungsloser ‘Anhörungen’ […] erlebbar, und präzise, unmissverständlich, in hautnahem Stakkato das Grauen der eigentlichen Abschiebung.“ – Carmen Warstat, Backnanger Kreiszeitung

„Der Albtraum eines Asylverfahrens in allen unwürdigen bis kafkaesken Details.“ – Jürgen Kanold, Südwest Presse

„Der Tübinger Autor Joachim Zelter erzählt in seinem brillanten Roman davon, welche Schicksale in dem Abgrund verschwinden, der zwischen Begriffen und Lebensrealitäten
klafft.“ –Stuttgarter Zeitung

„Wie mit einer Kamera hält Zelter fest, wie ein Staat konsequent seine Gesetze durchsetzt.“ – epd

„Ein grandioser Roman.“ – Matthias Kehle, Badisches Tagblatt

„JoachimZelters beklemmend schöner Roman rührt den Verstand und geht zu Herzen. Die Verabschiebung ist auch eine Liebesgeschichte unserer Zeit, in der nach Schein und Sein zwischenmenschlicher Beziehungen und politischer Werte gefragt wird.“
Südwest Presse Extra

„Das einzige, was ein Schriftsteller in einem solchen Fall tun kann, ist schreiben. Und je länger Joachim Zelter schrieb, desto mehr begriff er, was geschehen war. Er verfasste nicht ein politisches Pamphlet oder eine Dokumentation, sondern einen Roman, in
dem er die Ereignisse zur Kenntlichkeit zuspitzte.“ Oswald Burger, Südkurier

Wolfgang Tischer von literaturcafe.de interviewte Joachim Zelter für seinen Podcast und zieht sein persönliches Fazit: „Die Verabschiebung« ist ohne Frage seit langem Zelters bester und bewegendster Roman.“
Zum Nachhören: https://www.literaturcafe.de/podcast-joachim-zelter-ueber-die-verabschiebung-wir-alle-suchen-einen-platz/

Und auch Hauke Harder von der Buchhandlung Almut Schmidt empfiehlt das Buch als wichtige Lektüre in seinem Kanal „Leseschatz TV“:


Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Peter Blickle – Andershimmel

Andershimmel: ein anrührender, ein poetisch-sensibler Roman von starker erzählerischer Kraft, gleichsam ein schwäbisches Geschwister von Deborah Feldmans berühmt gewordenem Roman Unorthodox.
Ein Roman über das Andere in uns – das andere Geschlecht, die anderen Heimaten, die anderen Religionen, die anderen Himmel. Welten prallen aufeinander – christliche und muslimische, amerikanische und deutsche, pietistische und weltliche, wissenschaftliche und spiritistische, und dabei geht es um Menschen in ihrem Ringen um Liebe und Verbundenheit, in ihrer Sehnsucht nach Erlösung.

»Peter Blickle taucht seelentief ein in die vergangene Welt seiner religiösen Herkunft. Beklemmend, mit Witz geschrieben. Auch für religiös unmusikalische Menschen eine spannende Lektüre, weil sie einen Sound erzeugt, der hörend und sehend macht. Beharrlich legt Peter Blickle Stolperdrähte aus, die Vorurteile ins Straucheln bringen. Ein ganz starker Roman.«
Klaas Huizing

Peter Blickle, 1961 in Ravensburg geboren, aufgewachsen im oberschwäbischen Wilhelmsdorf, ist Professor emeritus für deutschsprachige Literatur und Gender and Women’s Studies an der Western Michigan University in Kalamazoo/USA. Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen und als Mitglied im PEN International veröffentlichte Peter Blickle 2014 bei Klöpfer & Meyer den Roman Die Grammatik der Männer.

Informationen zum Buch:
Peter Blickle
Andershimmel
Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2021
320 Seiten, Halbleinen, 450 g
ISBN 978-3-520-75101-0

Stimmen zum Buch:

„Poetisch dichte, mitunter verstörend beklemmende Sprache“ – Sabine Salzmann, Evangelische Aspekte

„Glaube, Gewalt, Heimat, Identität, Erotik: „Andershimmel“ ist ein thematisch dichter Roman, der verschiedene Anknüpfungspunkte bietet. Einer davon ist auch die Sprache.“ – Christoph Feil, Heilbronner Stimme

„Peter Blickle hat einen ebenso erschütternden wie auch befreienden Roman geschrieben.“ – Jean-Pierre Wils, Scheidewege

„Gekonnt werden in Andershimmel die Verstrickungen von Nähe und Ferne, Schuld und Zwang, Liebe und Schweigen, die das menschliche Dasein ausmachen, durchleuchtet und die Komplexität von Identität aufgezeichnet.“ – Gabriele Allioth im Newsletter EXIL PEN

„Manche Bücher kann man bis zum Ende nicht aus der Hand legen. Dieses hier gehört dazu.“ – Irmgard Hunt in TRANS-LIT2

„„Andershimmel“ lässt sich als Kritik an Intoleranz bzw. Plädoyer für Vielfalt und Liberalismus verstehen.“ – Dieter Wunderlich

KRÖNER VERLAG: Gert Ueding – Herbarium, giftgrün

In einem Hörsaal des Brechtbaus der Universität Tübingen wird eine Studentin tot aufgefunden. Die Todesursache ist unklar, die Polizei tappt noch ein halbes Jahr danach im Dunkeln. In den Unterlagen der Toten findet sich eine rätselhafte Botschaft, die einerseits ihre Studieninteressen verrät, andererseits eine versteckte Drohung enthält. Durch Zufall fällt die Notiz Max Kersting, einem jungen Maler, in die Hände, den das Geheimnis und die Tote zu interessieren beginnen. Als auf ihn ein Anschlag verübt wird, beißt er sich erst recht an dem Fall fest. Was steckt hinter dem mysteriösen »Herbarium«, von dem da die Rede ist? Warum will man Kersting am Recherchieren hindern? Kommissar Neunzig nimmt den »Hobby-Detektiv« zunächst nicht ernst, da passiert ein neuer Mord: Im Parkhaus der Universität wird eine Professorin, Dozentin der toten Studentin, erschlagen aufgefunden. Gehören die beiden Fälle zusammen? Die Spuren, die Zeichen, die Kersting hartnäckig und erfindungsreich verfolgt, führen tief in die so gelehrte wie geschlossene Gesellschaft der schwäbischen Alma mater hinein – und weit über Tübingen hinaus nach Frankfurt und Konstanz.

Gert Ueding, 1942 geboren, lebt bei Heidelberg, bis 2009 Ordinarius für Allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen, bis 2012 Gastprofessor an der Universität St. Gallen. Essayist, Literaturkritiker verschiedener großer Zeitungen, u. a. der FAZ und der Welt. Mitglied zahlreicher literarischer Jurys, u. a. der Jury zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels sowie zur Bücherbestenliste des SWR. Bei Klöpfer & Meyer hat er über viele Jahre die renommierte Essayreihe ›Promenade‹ herausgegeben. 2016 erschien, hoch gelobt, in drei Auflagen: Wo noch niemand war. Erinnerungen an Ernst Bloch.

Stimmen zum Buch:

„Einen solchen Roman kann nur jemand schreiben, der den Universitätsbetrieb von innen kennt. Kann das Ueding? Auf jeden Fall.“ – Lothar Schöne, Die Rheinpfalz

„Eine unterhaltsame und darüber hinaus bereichernde Lektüre.“ – Claus-Peter Clostermeyer, Schwäbische Heimat

„Ein kurioses Herbarium der Germanistik, ein spannender Debütroman, ein Lesevergnügen.“ – Michael Braun, Forschung & Lehre

„Gert Ueding hat einen bemerkenswerten Roman geschrieben.“ – Otto A. Böhmer, Wiener Zeitung

„Ich hoffe, dass Gert Ueding Lust auf Krimis bekommen hat und vielleicht weitere Fälle mit Kersting schreibt. Ich würde sie gerne lesen.“ – Esthers Bücher

Informationen zum Buch:
Gert Ueding
Herbarium, giftgrün
Alfred Kröner Verlag Stuttgart 2021
https://www.kroener-verlag.de/details/product/herbarium-giftgruen/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Johannes Schweikle – Grobe Nähte

»Fremd«, so sagte bereits Karl Valentin, »ist der Fremde nur in der Fremde.« In seinem Roman »Grobe Nähte« zeigt Johannes Schweikle auf, wie schwer wir uns damit tun, das Fremdsein zu überwinden. »Grobe Nähte« ist auch ein Buch über die fragile Befindlichkeit einer Stadt von Welt.

Zum Buch:

Sie heißen Victor, Benedikt und Korbinian. Sie leben in München. Mehr Gemeinsamkeiten haben sie nicht. Victor stammt aus Nigeria. Als Stürmer wird er für seine Tore gefeiert. – Benedikt spielt Tuba. Er hofft, bald von der Musik leben zu können. – Korbinian schreibt als Journalist für eine bessere Welt. Mit seiner Familie lebt er in einem bunten und begehrten Viertel.
Dann kommen die Flüchtlinge, und die reiche Stadt empfängt sie mit offenen Armen. Was aber folgt auf die erste Willkommensbegeisterung? Der Ton wird rau. Benedikts Wohngemeinschaft bricht auseinander. Hält seine Beziehung? – Victor stolpert außerhalb des Spielfeldes durch die Widersprüche der deutschen Gesellschaft. – Korbinian kämpft um die linksliberale Deutungshoheit: Die Geflüchteten sind ein Glück für unser Land. Doch wie reagiert seine Frau, als neben dem Kinderladen ihrer Tochter Migranten untergebracht werden sollen?
Schweikles Roman prüft die Nähte im Gewebe einer Metropole. Packend beschreibt er die Zerreißprobe während der sogenannten Flüchtlingskrise. Eine Art ›Blitzlichtroman‹ von hoher gesellschaftspolitischer Relevanz.

Zum Autor:

Johannes Schweikle, 1960 in Freudenstadt geboren, schrieb in München für die ›Süddeutsche Zeitung‹. Heute arbeitet er als freier Autor u. a. für Die Zeit und FAZ, Geo und Brandeins. Seine Erzählungen und Romane, allesamt bei Klöpfer & Meyer erschienen, spannen den Bogen von der Gegenwart zu historischen Stoffen. Zuletzt, 2017, erschien die Romanbiografie Die abenteuerliche Fahrt des Herrn von Drais. In der hoch gelobten, mehrauflagigen literarischen Reisereportage Westwegs (2012) erkundet Schweikle zu Fuß das Zentralmassiv deutschen Gefühls: den Schwarzwald. »Einfach amüsant«, so die FAZ.

Informationen zum Buch:

Johannes Schweikle
Grobe Nähte
Alfred Kröner Verlag, Stuttgart, 2021
240 Seiten, Halbleinen, 22,00 €
ISBN: 978-3-520-75401-1

Stimmen zum Buch:

»Mit viel Empathie, ordentlich Münchner Lokalkolorit, einem guten Schuss satiregeladenem Humor und gut gezeichneten Charakteren beschreibt Johannes Schweikle, ohne in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen, die ganze Widersprüchlichkeit und Verletzbarkeit unserer Gesellschaft, die alles andere als stabil ist. Sehr lesenswert!« – Günter Bielemeier für Buchprofile/medienprofile

»Weltoffen und konservativ, hilfsbereit und egozentrisch – die Widersprüche Münchens sind Thema des Romans „Grobe Nähte“. Autor Johannes Schweikle zeichnet ein polarisierendes Bild der Stadt und erklärt, warum es dennoch Hoffnung gibt.« – Bernhard Blöchl, Süddeutsche Zeitung

»Dabei insinuiert der Romantitel die Ambivalenz von groben Nähten zwischen Zusammenhalt und drohender Zerreißprobe. Er bedient sich durchgehend gekonnt den Mitteln von Ironie und Satire, ohne zu dick aufzutragen.« – Klaus Wolf, Literaturportal Bayern

»Johannes Schweikles Roman lässt tiefe Einblicke in das Innere eines Kosmos zu, in dem das (Vernissagen-) Publikum „lässig seine Exklusivität zelebriert“.« – Gerhard Keck, Schwarzwälder Bote

»Schweikle sieht es nicht als Aufgabe eines Romanciers, politisch Position zu beziehen. Doch mit diesem Roman habe er sich in eine aktuelle gesellschaftspolitische Auseinandersetzung gewagt.« – Dorothee Hermann, Schwäbisches Tagblatt

»Ein couragierter Roman darüber, dass Gesellschaft Widersprüche aushalten muss. Dass das Zusammenleben komplex und anstrengend ist. Und ein Plädoyer dafür, im Gespräch zu bleiben – trotz aller Meinungsverschiedenheiten.« – Eike Birck, Mein Bielefelder

»Leseempfehlung, unbedingt!!!!« – Renies Lesetagebuch

Johannes Schweikle zu Gast in Freies Radio Wüste Welle

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Walle Sayer – Nichts, nur

Nichts, nur

Nichts, nur der Vollmond, der sich spiegelt im ruhigen Wasser, ein an den See entrichteter Obolus der Nacht. Nichts, nur ein paar Raben, Funktionäre der Farbe Schwarz, hocken im Geäst, zerkrächzen die Sicht. Nichts, nur die Runde am Nebentisch, Schaumkronen setzen sie sich auf, erlassen ihre Edikte, danken ab. Nichts, nur: diese Tonfolge, dieser Auftakt.

Gegenden, Landschaften, Orte, ein Figurenkabinett, die Herkunft, der Historienhauch, das Antlitz der Dinge, Wortfährten, Alltagsbühnen:
»Nichts, nur« versammelt Gedichte, Prosagedichte und Erzählminiaturen von Walle Sayer aus 35 Jahren: Lesebuch, Kompendium, Querschnitt und Zwischensumme zugleich.
»Mitunter, wenn mir der Vers im Satz aufgeht, wenn zwei, drei Sätze mit lyrischen Mitteln eine Erzählfläche abstecken, konzentrisch, mehr abschweifend als ausschweifend, wenn das Gedicht einen Erzählkreis zieht um den poetischen Augenblick, sich zwischen die Formen begibt, Aufzeichnung wird, Eintragung, Essaygedanke, ausufernde Notiz, Litanei …, entsteht das, was ich Prosagedicht nenne.
Konturiert sich eine Geschichte, hat es etwas von einer Erzählminiatur. Ich glaube, wenn ein Lyriker erzählt, sucht er den Punkt, den Augenblick, die Wendung, den Gedankensprung, mit dem oder durch den Prosaisches in Poesie übergeht.«

Walle Sayer, 1960 in Bierlingen bei Tübingen geboren, lebt in Horb am Neckar und schreibt Gedichte und Prosa. Veröffentlichungen seit 1984. Seit 1994, seit dem legendären Erfolg von Kohlrabenweißes, erscheinen seine Bücher in enger verlegerischer Zusammenarbeit mit Hubert Klöpfer. Zuletzt Was in die Streichholzschachtel paßte (2016) sowie der Gedichtband Mitbringsel (2019).
Walle Sayer erhielt über die Jahre namhafte Stipendien und Auszeichnungen, u. a. den Berthold-Auerbach-Preis, den Thaddäus-Troll-Preis, den Basler und den Gerlinger Lyrikpreis, 2020/21 das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds. Er ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und im Deutschen PEN.

Informationen zum Buch:
Walle Sayer
Nichts, nur
Gedichte und Miniaturen
Alfred Kröner Verlag Stuttgart 2021, 240 Seiten. Ganzleinen mit Lesebändchen
€ (D) 28,– ·
ISBN: 978 3 520 75501 8

Stimmen zum Buch:

„Walle Sayer hat sich dem scheinbaren Nichts verschrieben. Sein Gedichtband
„Nichts, nur“ leistet nichts weniger als die Registrierung des Unmerklichen.“ – Matthias Ehlers, WDR

„Ein Wunderbuch im doppelten Sinn, mit dem man nicht so leicht an ein Ende kommt.“ – Manfred Bosch

„Wie mit vorsichtig aufgesetzten Füßen kommen die Gedichte und Prosastücke daher. Im Gepäck haben sie allerdings Sinnlichkeit pur.“ – Barbara Weitzel, Welt am Sonntag

„Walle Sayers Gedichte finden Tiefe in der Begrenzung.“ – Thomas Morawitzky, Stuttgarter Zeitung

„Große Literatur aus Horb am Neckar.“ – Oswald Burger, Südkurier

„Es sei „alles Erfundene nur vorauserzählt“, heißt es in einer Gedichtüberschrift. Dem Leser wird es so zu Gefundenem. Und er findet viel, sehr viel in Walle Sayers großem, Gedichte und Miniaturen aus fünfunddreißig Jahren versammelnden Lesebuch Nichts, nur.“ – Rolf Birkholz, Am Erker (Nr. 81)

Seine leichte Sprache entfaltet eine starke Wirkung, das Hingetuschte wirkt bei
Walle Sayer keineswegs leicht, das Leben und Sterben ist es gleichermassen nicht,
denn „die Kehrseite der Kehrseite ist noch lange nicht die Vorderseite.“ – Alice Grünfelder, literaturblatt.ch

„Sie sind keineswegs sonderlich verklausuliert und demnach alles andere als hermetisch, diese Gedichte und Prosa-Miniaturen; und doch erschließen sie sich gleichwohl nie unverzüglich, denn sie verführen zu einer geradezu bedächtigen, beständig-hellhörigen Lektüre.“ – Johann Holzner, literaturkritik.de

„Diese Lyrik infiziert in charmanter Weise.“ – Kerstin Fischer, Lyrikatelier Fischerhaus

„Sayers Gedichte und seine lyrischen Miniaturprosatexte sind auf realitätsverwurzelte Weise
unwirklichkeitsnah.“ – Stefan Hölscher, Signaturen

Mit dem Gedicht „Kartonage“ bei der Reihe „Gedichte und ihre Geschichte“ in SWR2.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Kröner Verlag.

KRÖNER VERLAG: Kai Vogelsang – China und Japan. Zwei Reiche unter einem Himmel

Die chinesisch-japanischen Beziehungen sind ein Paradox: Chinesen und Japaner waren im Laufe ihrer Geschichte die größten Freunde und die ärgsten Feinde; sie liebten sich und sie hassten sich; sie hatten höchsten Respekt voreinander und verachteten einander zutiefst; sie glichen sich an und grenzten sich ab; sie waren dem anderen Segen und Fluch. Doch nie konnten sie sich voneinander lösen. So unentwirrbar sind ihre kulturellen Traditionen ineinander verstrickt, dass ein Land nicht mehr ohne das andere denkbar ist. Trotzdem versteigen sich aktuell selbst Wissenschaftler dazu, von einem ›ewigen Konflikt‹ zwischen den beiden Ländern zu sprechen. 

Kai Vogelsang will mit seiner chinesisch-japanischen Kulturgeschichte einen Beitrag dazu leisten, dieses Bild ins rechte Licht zu rücken. Ein mutiges Buch, das Europäern, die gegenüber dem fernen Ostasien gerne etwas ignorant auftreten, die Kulturen dieser beiden faszinierenden Länder ein Stück näherbringt.

Kai Vogelsang, geb. 1969, studierte von 1989 bis 1994 Sinologie und Volkswirtschaftslehre in Hamburg und Taipeh, wurde 1997 in Hamburg promoviert und habilitierte sich 2004 in München für Sinologie und Manjuristik. Er ist seit 2008 Professor für Sinologie im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg und Mitherausgeber der Zeitschrift Oriens Extremus. Publikationen (u.a.): Geschichte als Problem. Entstehung, Formen und Funktionen von Geschichtsschreibung im Alten China (Wiesbaden 2007), Geschichte Chinas (Stuttgart 2012), Kleine Geschichte Chinas (Stuttgart 2014), Jiao Bin lu kangyi huijiao (Shanghai 2015).

Informationen zum Buch:
Kai Vogelsang
China und Japan. Zwei Reiche unter einem Himmel
Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 2020
528 Seiten, Festeinband, 700 g
ISBN 9783520256010

Stimmen zum Buch:

„Sie können nicht miteinander, aber sie können auch nicht ohneeinander“: So fasst der Hamburger Sinologe Kai Vogelsang die chinesisch-japanischen Beziehungen zusammen. In seinem glänzenden Buch über Zwei Reiche unter einem Himmel geht er zurück bis vor die Zeit des Kaisers Qin shi huangdi, der China im Jahr 221 v. Chr. einte.“ – Matthias Naß, Die Zeit

„Ein an Paradoxen übervolles Verhältnis der beiden Länder, das der Hamburger Sinologe Kai Vogelsang in einem außergewöhnlich gedankenreichen, zum Weiterdenken anregenden Buch dargestellt hat.“ – Mark Siemons, FAZ

„Eine kenntnisreiche und farbig erzählte Studie, die das Zeug zum Standardwerk hat.“ – Katharina Borchardt, SWR

„Vogelsang ist nach seinem Buch „Geschichte Chinas“ ein weiteres Standardwerk gelungen.“ – Wolfgang Hirn

„Die Darstellung einer solch langen und komplexen Beziehungskiste ist eine Herausforderung. Vogelsang meistert sie mit souveränem Schwung.“ – Martin Oehlen, Bücheratlas

„Wer die japanisch-chinesische Entwicklung und damit auch das Heute besser verstehen will, dem sei dieses profunde Buch sehr empfohlen.“ – Dr. Heike Talkenberger, Damals

Ein Gastbeitrag von Prof. Vogelsang in der NNZ zum Thema: Die Geburt Chinas in Japan