MIRABILIS VERLAG: Yvonn Spauschus und Moussa Mbarek – Das Warten auf Leben. Von Menschen und Papieren

»Sie nahmen uns unsere Religion und gaben uns eine neue.
Sie nahmen uns unsere Sprache und gaben uns eine neue.
Sie nahmen uns unsere Schrift und gaben uns eine neue.
Sie haben versucht, uns unsere Würde zu nehmen.
Aber wir sind die Söhne und Töchter der Wüste.«

So ungewöhnlich wie dieses Künstlerbuch, so ungewöhnlich ist auch seine Entstehungsgeschichte: Eines Tages nimmt der junge Libyer Moussa Mbarek, der zum Volk der Tuareg gehört, Kontakt zu der freien Kuratorin Yvonn Spauschus auf und bittet sie um Unterstützung bei einer Ausstellung. 2015 war Moussa Mbarek mit dem Boot nach Europa geflüchtet. Er erzählt Yvonn Spauschus von der Unterdrückung der Identität der Tuareg in seinem Geburtsland, von der Flucht, von dem Kampf mit den deutschen Behörden um die Anerkennung als Geflüchteter. Und er zeigt seine Bilder, eindrucksvolle Linolschnitte und Monotypien, die auf ganz eigene Art von Identität, Heimat und deren Verlust erzählen.

Den Kunstwerken von Moussa Mbarek sind in diesem besonderen Künstlerbuch kurze, eindringliche und poetische Texte von Yvonn Spauschus zur Seite gestellt. Sie erzählen von einer ungewöhnlichen Freundschaft, aber vor allem auch von einem ungewöhnlichen Schicksal: Als Tuareg ist Moussa Mbarek staatenlos – aber ein Mensch ohne Papiere zählt in unserer Gesellschaft nicht.  Das Warten auf die Anerkennung als Staatenloser ist auch „Das Warten auf Leben“: Wer auf diese Anerkennung wartet, ist „unsichtbar und dazu verdammt, ein einsames, rechtloses Leben in einer ihm verschlossenen Welt zu führen“, schreibt Yvonn Spauschus.

Doch in Bezug auf den Künstler Mbarek ist sie sich sicher: „Das tatenlose Leben ist keine Option. Es wird einen Weg geben und Moussa wird ihn gehen.“ Nicht zuletzt erzählt auch dieses eindrückliche Buch davon, wie die Kunst dazu beitragen kann, dass ein Mensch seine Würde bewahrt, auch wenn er für andere nicht mehr ist als ein Papier.

»Viele Türen öffneten sich.
Aber eine blieb verschlossen.
Sollte es für immer sein?
Der Fluch des Papiers verfolgte mich
über alle Grenzen und Sprachen hinweg.
«

Schon in den Ländern, in denen sie leben, ist die Situation der Tuareg schwierig: So wird beispielsweise ihre Sprache, das Tamasheq, ebenso wenig wie ihre Schriftsprache Tifinagh (der Titel des Buches ist auf der Rückseite in deren schönen Zeichen zu sehen) anerkannt oder fälschlicherweise als arabischer Dialekt bezeichnet. 

Die Sozialanthropologin Dr. Ines Kohl schildert in ihrem Nachwort die besondere Situation der Tuareg, die als Angehörige einer transnationalen Gruppe, deren Kerngebiet zwischen Mali, Algerien, Niger und Libyen liegt, oft keine Papiere und eindeutige Staatszugehörigkeit besitzen.

Kel Essuf, Linolschnitt, mehrfarbiger Handdruck, 2019

Die Autoren:

MOUSSA MBAREK wurde 1985 in Libyen geboren. Er gehört zum Volk der Tuareg in der zentralen Sahara. 2015 flüchtete er mit einem Boot nach Europa und gelangte nach Deutschland. Er lebt und arbeitet in Dresden. Seine Leidenschaft gehört der bildenden Kunst. Er konnte seine Arbeiten bereits in mehreren Ausstellungen präsentieren.

Seine Homepage: https://moussa-mbarek.de/
 
YVONN SPAUSCHUS wurde 1972 geboren und lebt in Dresden. Sie arbeitet freiberuflich als Kuratorin und Agentin sowie als Projektmanagerin in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Stimmen zum Buch:

„Warten auf Leben“ ist weitaus mehr als ein Künstlerbuch. Es ist das Sichtbarmachen eines Menschen, der sich alleine durch seine Kunst Aufmerksamkeit verschafft.
Und es ist ein Appell für mehr Menschlichkeit in unserer Bürokratie. – Britta Röder, booknerds.de

„Es ist die Schlichtheit dieses Bandes, die überzeugt. Es sind die eindrücklichen Bilder des Künstlers und es sind die schlicht gehaltenen Texte der Autorin, die einprägsam sind und bewegen.“ – Adrian T. Mai, arcimboldis world

„Dieses kleine Büchlein ist einzig allein nur im Format vielleicht als klein zu bezeichnen. Im Inneren entblättert sich seine wahre Größe. Stilechte Kunst aus den Händen eines Tuareg, die bei längerem Verweilen immer wieder neue Sichtweisen aufzeigt. Kraftvolle Farben, die den Betrachter ins ferne Afrika ziehen, das durch eben diese Kunst so nahbar wird.“ – Karsten Koblo, aus-erlesen

„Ein empfehlenswertes Buch.“ – Heike Baller, Kölner Leselust

Beitrag in der Leipziger Internet-Zeitung

Informationen zum Buch:

Yvonn Spauschus, Moussa Mbarek:
Das Warten auf Leben. Von Menschen und Papieren

Erzählendes Künstlerbuch
Mirabilis Verlag, Juni 2022
ISBN 978-3-947857-17-3
Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen
Motiv des Umschlags: Moussa Mbarek „Der Weg“
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
80 Seiten; Farbdruck; mit 22 Abbildungen von Moussa Mbarek; 24 €
Produktinformation beim Verlag: https://mirabilis-verlag.de/produkt/yvonn-spauschus-und-moussa-mbarek-das-warten-auf-leben/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Wolfgang Allinger und Ute Kliewer – Zeit zieht nicht

Ina und Paul treffen sich an der Universität Marburg. Sie möchten Lepcha lernen, eine Sprache, die vor allem in Sikkim und Darjeeling gesprochen wird. Ihr Traum, diese Himalaya-Region im Grenzgebiet von Nepal, Tibet und Indien zu bereisen, wird jedoch erst vier Jahrzehnte später Wirklichkeit. Auf ihrer Reise lernen sie wunderbare Menschen kennen und tauchen tief ein in die Kultur dieser einzigartigen Bergwelt.

„Erzähl mir von Darjeeling“ lautet der Untertitel dieser besonderen Reiseerzählung: Das Autorenduo Wolfgang Allinger und Ute Kliewer erfüllt diesen Wunsch auf besondere Weise. Poetisch, behutsam und mit einem feinen Blick auf Land und Leute ist „Zeit zieht nicht“ ein Buch, das einen auf ganz besondere Art mit auf Reisen nimmt.

Die Autoren:

WOLFGANG ALLINGER wurde in Dortmund geboren. Er studierte in Dortmund, Duisburg und Perugia. Seit 2017 lebt und arbeitet er in Neustadt an der Weinstraße. Seit 2007 ist er Herausgeber des Literaturmagazins Wortschau.
UTE KLIEWER wurde in Merseburg geboren und wuchs in der DDR auf. Sie studierte an der TU Dresden und lebt und arbeitet seit 1989 in der Südpfalz.

Stimmen zum Buch:

„Einen bezaubernden kleinen Roman, der von einer Reise angeregt wurde, die sie im November 2019 in die Himalaya-Region führte, haben jetzt der Neustadter Wolfgang Allinger und seine Südpfälzer Schreibpartnerin Ute Kliewer vorgelegt: „Zeit zieht nicht“ lautet der Titel, und Entschleunigung ist hier tatsächlich Programm.“ – Holger Pöschl, Die Rheinpfalz

Eine Rezension von Eric Giebel beim Blog Vitabu Vingi mit interessanten Hinweisen zur Sprache Lepcha, die die Protagonisten der Erzählung lernen möchten.

„Wundervolle Reiseliteratur“ – Jörg Berghoff

„Lebensgeschichten. Wunderschön geschrieben und inspirierend.“ – Karminrotes Lesezimmer

Zu Gast bei Hauke Harders Leseschatz-TV: Ute Kliewer und Wolfgang Allinger erzählen etwas über „Zeit zieht nicht“.

Das Buch:

Wolfgang Allinger/Ute Kliewer
Zeit zieht nicht
Erzähl mir von Darjeeling
Mirabilis Verlag, März 2022
112 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 16,90 €
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
ISBN 978-3-947857-15-9
https://mirabilis-verlag.de/produkt/wolfgang-allinger-ute-kliewer-zeit-zieht-nicht-erzaehl-mir-von-darjeeling/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Die Brücke. Wie funktioniert dein Gehirn?

Albert Einstein soll ein besonders ausgeprägtes Corpus Callosum gehabt haben: Der Hirnbalken bildet die Brücke zwischen den beiden Hälften unseres Gehirns. Er sorgt für den richtigen Informationsaustausch zwischen den beiden Hälften, er ist die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Wahrnehmungen, das Reden und Sprechen mit dem Handeln richtig zusammenbringen.

Die Autorin Carola Wegerle erläutert diese Funktionen des Gehirns in unserer Neuerscheinung auf kindgerechte Weise mit einer spannenden Geschichte: Es waren einmal zwei Häuser, die durch eine Brücke miteinander verbunden waren. Im rechten Haus wohnte Sirru mit ihrer Familie, im linken Haus Hanno. Im rechten Haus war alles bunt und wild und lustig, im linken Haus war es sehr ordentlich, es gab klare Regeln und es wurde viel gerechnet. Plötzlich wird bei einem Sturm die Brücke zwischen den beiden Häusern zerstört und die Familien werden voneinander getrennt. Sie müssen gemeinsam eine Lösung finden, um wieder miteinander verbunden zu sein. Alle fassen mit an und bauen eine neue Brücke, damit sie wieder zusammenleben und sich ergänzen können.

Carola Wegerle erzählt anschaulich und kindgerecht von der Funktion unseres Gehirns und erläutert einfache kleine Übungen zur Förderung von Gedächtnis und Konzentration und zur Entspannung nach einem anstrengenden Schultag. Kinder werden in leicht verständlicher Weise und bildhaft in das Thema eingeführt. Sie erhalten Basiswissen über ihr wichtigstes Handwerkszeug: Das Gehirn. Dies kann beim Lernen helfen und den Schulalltag erleichtern.

Die Autorin:
CAROLA WEGERLE schreibt Romane, Drehbücher, Kindergeschichten und Sachbücher. Das Thema Gehirn hat sie schon immer fasziniert, daher befasste sie sich intensiv mit Neurologie. Sie schrieb bereits einen Ratgeber zum Thema Konzentration und konzipierte Ausbildungen zum Mentaltrainer. Besonders interessant ist für sie das Fachgebiet der Neurokinetik. Wie kann man durch körperliche Impulse das Gehirn zu Höchstleistungen anregen? Dieses Wissen wollte sie auch Kindern vermitteln, um ihnen das Lernen zu erleichtern. Carola Wegerle lebt in München.

Die Illustratorin:
MARION WEIS studierte an der Deutschen Meisterschule für Mode in München Grafik und arbeitete in vielen Verlagen und Agenturen als Grafikerin und Illustratorin. Seit 2011 ist sie freie Illustratorin und Yogalehrerin. Sie lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf bei München, mag die Natur, gibt Kindermalkurse und unterrichtet Yoga.

Stimmen zum Buch:
„Ich finde es eine geniale Idee, die beiden Gehirnhälften mit Häusern zu vergleichen.“ – Fabienne Frischknecht vom Blog „Fabulös wachsen“

„Ein interessantes, einfaches Buch mit schönen Illustrationen zu einem wichtigen Thema.“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

„Die Brücke – Wie funktioniert dein Gehirn?” erklärt einfach und nachvollziehbar wie unsere beiden Gehirnhälften funktionieren. Eingebettet in eine nette Geschichte samt Illustrationen ist das vorliegende Büchlein eine tolle Lese- und Lernerfahrung für Kinder im Grundschulalter.“ – Dominic Schlatter, booknerds.de

Bibliographische Angaben zum Buch:

Carola Wegerle/Marion Weis
Die Brücke.
Wie funktioniert dein Gehirn?
Reihe: Schau hinter die Kulissen
Mirabilis Verlag, März 2022
Hardcover, Fadenheftung, 19,4 cm x 15,4 cm
30 farbige Zeichnungen von Marion Weis
Lesealter: ab 6 Jahren
ISBN 978-3-947857-07-4
https://mirabilis-verlag.de/produkt/carola-wegerle-schau-hinter-die-kulissen-die-bruecke/

MIRABILIS VERLAG: Layla aus dem Zauberwald

Wie wichtig ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist, das zeigt sich immer deutlicher an den Auswirkungen des Klimawandels. Aber wie kann man auch Kinder für Umwelt- und Naturschutz begeistern?

„Layla aus dem Zauberwald“ bietet dafür einen märchenhaften Zugang. Das neu im Mirabilis Verlag erschienene Kinderbuch erzählt von Layla, die in einer kleinen Hütte in einem verzauberten Wald lebt. Ihre Freunde sind die Tiere, deren Sprache sie versteht, besonders aber die geheimnisvolle, weise Eule Windflug. Eines Tages bitten die Tiere aus der nahen Stadt Layla um Hilfe, denn die Menschen zerstören ihren Lebensraum. Und Layla begibt sich sofort auf den Weg …

Die zauberhafte Erzählung, die Kinder ganz sacht an die Fragen unseres Umgangs mit der Natur heranführt, stammt aus der Feder von NICOLE NICKLER. Sie wurde 1999 in Leipzig geboren, dort studiert sie für das Grundschullehramt. Die Geschichte von Layla aus dem Zauberwald ist ihr erstes Buch. Mit Ideen und Texten von Lisa Mannagottera.

Eine Augenweide nicht nur für die kleinen Leser, sondern auch für Erwachsene sind die Tuschezeichnungen von MUNTAHA AL-ROBAIY, die auch die Idee zu diesem Buch hatte. Sie wurde 1999 im Irak geboren und lebt seit ihrem zweiten Lebensjahr in Leipzig.

Bibliographische Angaben zum Buch:

Nicole Nickler
Layla aus dem Zauberwald
Ein Märchen für Kinder ab fünf Jahren
Mit 25 Tuschezeichnungen von Muntaha Al-Robaiy
Mirabilis Verlag, März 2022
72 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 19 cm x 24 cm
14,90 € [D] 15,40 € [AT]
ISBN 978-3-947857-06-7

Stimmen zum Buch:
„Gänzlich ohne Pathos, mit allgegenwärtiger Empathie bringt Nicole Nickler in ihrem ersten Buch die Probleme der Zeit auf den Punkt. Ein kleines Mädchen wird zur Retterin der Welt. Okay, ein bisschen Pathos darf es dann doch sein. Aber den erhobenen Zeigefinger sucht man vergebens.“ – Karsten Koblo bei aus-erlesen.de

„Es ist eine Ermutigungsgeschichte für Kinder, sich die Vermüllung ihrer Welt nicht gefallen zu lassen, sich nicht einschüchtern zu lassen von denen, die den schwindenden Reichtum unserer lebendigen Umwelt auch noch mit Füßen treten. Und dass die Geschichte einen gewissen orientalischen Charme hat, liegt natürlich an den Zeichnungen von Muntaha Al-Robaiy, mit denen das Buch reich bestückt ist. Lauter kleine Fensterchen in eine märchenhafte Welt, die eben nicht nur Fantasy ist, sondern die lebendige Welt neben uns. Das, was Kinder noch mit großen Augen bestaunen können, wenn sie es finden.“ – Ralf Julke, Leipziger Internet-Zeitung

„Mich hat die Geschichte mit ihren Tuschezeichnungen wie aus Tausendundeiner Nacht ganz in ihren Bann gezogen und ein einmaliges Leseerlebnis beschert. Umso schöner, wenn dabei noch für ein wichtiges Thema sensibilisiert wird.“ – Kinderbuchschatz.de

„Wer nach einer magisch behafteten Geschichte mit dem Thema Umweltschutz sucht, ohne den mahnenden Zeigefinger zu erheben, dem*der möchte ich gerne die wunderschöne Geschichte empfehlen.“ – Eine feine Rezension auf dem Blog „Fabulös wachsen“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Mein buntes Zuhause

Gregor Gysi erzählt von Weihnachten, Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises (Sachsen-Anhalt), vom Karneval. Die syrische Kurdin Heivin Khalin und Simran Ahmed aus Somalia erinnern sich an ihre Heimat, mit Geschichten aus der Schule und vom Fußball. Und Habiba Soltani aus Afghanistan gibt ihre Fluchterfahrungen weiter: So bunt wie das Leben selbst, so bunt sind die Geschichten dieser Menschen. Sie gehören zu „Mein buntes Zuhause“.

Das wunderschön von Mariana Lepadus illustrierte Sach- und Erzählbuch mit tollen Wimmelbildern eignet sich für den Einsatz in Kindergärten, Grundschulen und überall dort, wo Menschen mit Kindern verschiedener Herkunft arbeiten: Anschaulich und spielerisch schlägt es Brücken zwischen den verschiedenen Kulturen und trägt so zur gegenseitigen Verständigung bei. Das geht hin bis zum interkulturellen Essen – Rezepte für „Saladolewiye“, afghanischen Salat, oder syrische Kekse laden zum gemeinsamen Kochen und Schmausen ein. 

Die Herausgeber Andreas Siegert und Sören Brenner dazu:
„In Kindergärten und Schulen gehört es längst zum Alltag, dass Kinder unterschiedlicher Herkunft, oft aus Ländern außerhalb Europas, gemeinsam mit deutschen Kindern spielen und lernen. Mitunter fehlt es bei zugezogenen Eltern und Kindern noch an deutschen Sprachkenntnissen in Wort und Schrift und vieles in unserer Kultur ist neu und fremd für sie. Aber es gibt auch viel Gemeinsames und Verbindendes, wie Hilfsbereitschaft, Engagement und die Bereitschaft zu lernen. Voneinander lernen können wir vor allem, indem wir uns unsere Geschichten erzählen. Die wesentlichen Dinge des Lebens werden von vergleichbaren Bedürfnissen und Gefühlen begleitet, die sich in kulturell verschiedenen Erscheinungsweisen äußern. Dieses Buch mit seinen zahlreichen farbigen Bildern und persönlichen Texten soll dabei helfen, den Austausch zwischen Menschen – insbesondere zwischen Kindern – zu fördern und über das Erzählen von (Lebens-)Geschichten eine Grundlage für gemeinsames Erleben zu schaffen. Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, ehrenamtlich Engagierte, aber auch Eltern erhalten somit eine zusätzliche Unterstützung bei der Betreuung von Kindern verschiedener Herkunft.“

Das von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland initiierte Buch erscheint nun aktuell im Mirabilis Verlag. In seinem Vorwort erinnert Landesbischof Friedrich Kramer daran, dass „die monotheistischen Religionen alle auf Fluchterfahrungen gegründet“ sind. „Es braucht bei aller Verzweiflung, die zur Flucht treibt, auch viel Mut, diesen Schritt zu wagen.“ Das Buch solle zum gegenseitigen Verstehen beitragen.

Herausgeber:

Andreas Siegert ist Geschäftsführer der Glocal HR Concept GmbH. Er studierte Betriebswirtschaftslehre und promovierte in Soziologie. Forschungsschwerpunkte sind die Migration und Integration von Fachkräften sowie die Revitalisierung ländlicher Räume.

Pfarrer Sören Brenner ist Schulbeauftragter der Propstei Halle-Wittenberg, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

Illustrationen:

Mariana Lepadus, Lutherstadt Eisleben, hat eine künstlerische Ausbildung mit dem Schwerpunkt Ikonographie und Fresken in Rumänien absolviert. Nach ihrem Studium hat sie in der DDR als Theatermalerin gearbeitet und parallel ein Grafikstudium abgeschlossen. Seit 2005 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin mit den Schwerpunkten Portrait und Figurendarstellung. Sie hat sich an zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt, unterrichtet Kunsterziehung und ist Mitglied der Künstlergilde Harz.

www.lepadus-kunst.de

Bibliographische Angaben zum Buch:

Andreas Siegert/Sören Brenner (Hg.)
Mariana Lepadus (Illustration)
Mein buntes Zuhause
Über Fremdes und Vertrautes
Mirabilis Verlag 2022
48 Seiten, Hardcover, 12,00 €
ISBN 978-3-947857-14-2

Stimmen zum Buch:

„Vor allem wird uns wieder einmal klar, wie unbefangen Kinder mit Unbekanntem umgehen und keine Unterschiede machen in der Herkunkft oder Sprache“ – Sabine Ertz im Saarländischen Rundfunk

„Doch es geht um Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und von weit her in unser Land kommen – besonders im Fokus stehen in „Mein buntes Zuhause“ Menschen aus Syrien. Die Autorinnen und Herausgeberinnen des Buches kommen danach zu Wort – sie erklären, dass Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Kulturen besprochen werden müssen, um nicht als Fremdkörper zwischen Menschen zu stehen. Dazu soll das Buch helfen.“ – Heike Baller bei der Kölner Leselust

„Kinder lieben bunte Vielfalt – und genau diese Vielfalt vermittelt dieses schön gestaltete Kinderbuch aus dem Mirabilis Verlag.“ – Johannes Groß, www.lehrerbibliothek.de

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Herbert Heinrich Beckmann – Es sind Kinder

Was geschieht, wenn Konflikte nicht gelöst werden? Wenn für unterschwellige Aggressionen ein Ventil gesucht wird, ein Sündenbock herhalten muss? Diesen Fragen geht Herbert Heinrich Beckmann in seinem neuen Roman „Es sind Kinder“ nach: spannungsgeladen und mit einem feinen Gespür für die inneren und äußeren Konflikte seiner Protagonisten.

Tine und Stefan sind ein Paar am Abgrund. Der dünne Faden, der ihre Beziehung noch zusammenhält, ist ihr kleiner Sohn Leon. Doch als dieser beim gemeinsamen Urlaub auf einer Insel mitten in der Baltischen See plötzlich spurlos verschwindet, stehen die beiden vor einer ganz besonderen Belastungsprobe. Das Kind Leon geht unterdessen seinen eigenen Weg. 

Mit psychologischem Feingefühl zeichnet Herbert Heinrich Beckmann, Autor erfolgreicher Kriminalromane, das Psychogramm einer eskalierenden Beziehung in einer Atmosphäre unerklärlicher subtiler Bedrohung. Ein Roman, der ebenso rätselhaft ist wie spannend.

Der Autor:
Herbert Heinrich Beckmann, geboren 1960, schreibt unter verschiedenen Namen für Erwachsene und Kinder: Hörspiele, Radiogeschichten, Romane und Erzählungen. Von ihm sind unter anderem erschienen: 

Atlantis Westberlin (2000), Ch. Links Verlag
Die Nacht von Berlin (2012), Gmeiner Verlag
Der Jesus von Kreuzberg (Kinderhörspiel, rbb 2012/ rbb media 2019)
Hotel ohne Wiederkehr (2018), Gmeiner Verlag
Nacht vor meinen Augen (2019), Gmeiner Verlag 

Er stand mit seinen Büchern unter anderem 2010 auf der Shortlist und 2012 der Longlist beim Sir-Walter-Scott-Preis, 2012 zudem auf der Top-5-Liste zum Deutschen Kinderhörspielpreis.

Herbert Heinrich Beckmann lebt mit seiner Familie in Berlin. 

Informationen zum Buch:

Herbert Heinrich Beckmann
Es sind Kinder. Roman
Mirabilis Verlag, 2021
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
Hardcover, Fadenheftung, Schutzumschlag, Lesebändchen, 248 Seiten; 22 €
ISBN 978-3-947857-13-5

Stimmen zum Buch:

„Ein kluger Roman, der den Leser in jeder Phase mitnimmt, bis sich die aufgebaute Spannung schließlich in einer überraschenden Wendung löst.“ – Volker Jakob, Westfalenspiegel 02/2022

Herbert Heinrich Beckmann im Gespräch mit Katrin Schumacher vom MDR über Bücher, die Fernweh wecken und andere Leseleidenschaften

„Geschickt evoziert Herbert Heinrich Beckmann in „Es sind Kinder“ von Anfang an das Gefühl einer Bedrohung der drei Hauptfiguren.“ – Dieter Wunderlich

„Der Roman Es sind Kinder von Herbert Heinrich Beckmann ist ein psychologischer Thriller der besonderen Art. Einer, der ohne Verbrechen auskommt. Und der fast seine ganze Spannung aus einer verfahrenen Kommunikationssituation bezieht, während die genretypischen Angstmotive den Fantasien seiner Protagonisten überlassen werden.“ – Joachim Feldmann, Crimemag

„Ein berührendes Buch, mit dem uns der Autor aufzeigt, wohin mangelnder Respekt und Arroganz gegenüber dem Unbekannten, Andersartigen führen kann. Bezogen auf die aktuelle Situation in der Welt ist dem Autor hier ein Meisterwerk gelungen, das die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält und zahlreiche schockierende, aber auch traurig stimmende Dialoge beinhaltet.“ – Stefanie Steible, literaturkritik.de

Als Buchtipp in der „Baltischen Stunde“: „Die Leserinnen und Leser werden es schnell merken (…), dass es hier keine Sieger und Besiegten geben kann, in diesem komplizierten Kommunikationsgeflecht zwischen Mann und Frau. Aber, und das ist vielleicht ganz entscheidend für die Buchlektüre: es ist spannend zu lesen.“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.


MIRABILIS VERLAG: Poesie, geerdet am Kartoffelfeuer

eiszapfengesäumt
das uralte dach im hof
hoch-zeit des winters

Petra C. Erdmann

Manchmal ist weniger mehr. Und es braucht nur wenige Worte, um ganze Welten zu entwerfen, mit wenigen Zeilen und einem zarten Pinselstrich Landschaften und Bilder zu zeichnen. Das vermag die Kunst des Haiku-Dichtens: In ihrer strengsten, traditionellen Auslegung bestehen diese japanischen Gedichte aus drei Zeilen mit der Silbenstruktur 5-7-5.

Zwei, die diese reduzierte Form nicht nur perfekt beherrschen, sondern es dabei auch schaffen, miteinander in einen Dialog zu treten, sind Petra C. Erdmann und Janette Bürkle Szalys. Bereits 2015 haben sie im Mirabilis Verlag mit „der tulipan entblättert sich und amor schleicht ins land“ einen gemeinsamen Band veröffentlicht. Und nun schleicht sich die Liebe zur genauen Beobachtung unserer Welt wieder in die Leserherzen: „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ heißt das neue Buch der beiden Dichterinnen.

Liebevoll gestaltet und gesetzt, führen die Goldfüchse und der Faun durch die Jahreszeiten. Auf jeder Seite finden sich zwei Haikus, die miteinander korrespondieren – so antwortet Janette Bürkle Szalys gewissermaßen auf die Eiszapfen am Hofdach:

mitternachtsstille
im gebälk unter dem dach
raspelt ein holzwurm

Kleine Szenen, die zu Bildern werden, Erinnerungen freisetzen, träumen lassen – so führt die Kunst des Haiku unaufdringlich auch zum Kern der Philosophie, die dahinter steht: Über die Schrift hinaus die eigene Natur zu schauen.

Was die Miniaturen der beiden Dichterinnen jedoch auch ausmacht, ist über die genaue Beobachtungsfähigkeit hinaus ein warmer, leiser Humor, der aus vielen Zeilen spricht, eine zärtliche Hingabe an die Welt. Ein wunderbares Beispiel dafür ist ein Dialog über lümmelnde Katzen und Katzenjammer – eine Seite des Buches, die man mit einem stillen Lächeln verlässt, zumindest als Katzenliebhaberin.

Ein Gedicht für sich ist das Nachwort des Poeten Imre Török, der über „goldfüchse im schnee und ganz leise lacht ein faun“ schreibt: „Eine poetische Sammlung zartblauer Träume, geerdet am Kartoffelfeuer.“

Mehr Informationen zum Buch beim Mirabilis Verlag unter diesem Link.

Meinungen:

„Das sind die kleinen und bezaubernden Alltagsmomente und Ruhe-Oasen, die man sich selbst bereiten kann.“
arcimboldis world
„Emotionale Gedichte, die inspirieren und anregen, die Gedanken fließen zu lassen, die Phantasie beflügeln und alle Sinne ansprechen.“
Kulturbowle
„Jeder Mensch trägt in sich einen poetischen Punkt. Diese Haiku berühren ihn im Kern.“
Lyrikatelier Fischerhaus


Hinweis: Für den Mirabilis Verlag bin ich als Pressereferentin tätig.

MIRABILIS VERLAG: „Wer denkt sich die Wörter aus?“

Sie hat sich etwas verzögert, die Wort-Schatz-Suche im Mirabilis Verlag, aber jetzt ist sie da! Ein Sachbuch für Kinder, das sehr unterhaltsam und auf heitere Art und Weise zeigt, wie Wörter entstehen, wie aus 30 Buchstaben ganze Welten wachsen, wie sich Sprache gestaltet.


ZIELGRUPPE: Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Sie sollen für Sprache sensibilisiert, aber auch unterhalten werden. Gleichzeitig hilft es Erwachsenen dabei, das Interesse der Kinder an Sprache zu fördern. Die Texte gehen von Alltagsbeobachtungen aus und nehmen zahlreiche Anleihen bei der Kinder- und Jugendliteratur auf. Die Illustrationen sind dabei oft ebenso mehrdeutig und metaphorisch wie die Wörter.

BEGLEITANGEBOTE:  Hörbeispiele, weiterführende Informationen, Anregungen und Spiele zum Buch gibt es unter www.sprachfutter.de . Dies alles lädt zu einer Wort-Schatz-Suche der besonderen Art ein. Und ein Hingucker ist der toll gemachte Buchtrailer:

DIE AUTOREN:

BRIGITTE SCHNIGGENFITTIG arbeitet als Dolmetscherin und Übersetzerin und lehrt seit 1985 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zur deutschen und zur polnischen Sprache.

DR. JÖRG WAGNER promovierte in Angewandter Sprachwissenschaft. Seit 1993 lehrt er Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Universität Halle.

DIETER GILFERT studierte Malerei und Grafik an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein. Seit 1978 arbeitet er freischaffend als Maler und Grafiker in Halle (Saale).

Bibliographische Angaben:

Brigitte Schniggenfittig, Jörg Wagner: 
Wer denkt sich die Wörter aus? Eine Wort-Schatz-Suche.
Sachbuch für Kinder ab 10 Jahren
mit Illustrationen von Dieter Gilfert
Mirabilis Verlag, April 2021
ISBN 978-3-947857-12-8
112 Seiten, 19 cm x 24 cm
Hardcover, Fadenheftung
19 € [D]  19,60 € [AT]

Meinungen zum Buch:

„Die Perlen dieses Schatzes sind die Bausteine der Sprache. Da werden Wörter gezählt und gewogen. Erste Verblüffung: wie wenig es braucht für eine ganze Wort-Welt. Mit solchen Überraschungen wartet das ganze Buch auf. Es weckt Aufmerksamkeit.“
Christine Knödler im Deutschlandfunk

„Wer denkt sich die Wörter aus? weckt humorvoll und anschaulich Sprachstaunen: empfehlenswert als Familienlektüre oder für Eltern.“
Anne-Catherine Simon, Die Presse

„Das Buch ist voller solcher Entdeckungen in der Wörterwelt. Und die oben erwähnten Randnoten sind überhaupt nicht langweilig. Denn da stehen dann meist die herrlichen Bücher verzeichnet, aus denen die Autoren dann auch viele der herrlichen Zitate und Spiele mit Sprache geholt haben, etwa Walter Moers‘ „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, Lewis Carrols „Alice im Wunderland“ oder Michael Endes „Die unendliche Geschichte“. Denn natürlich haben sich die klügsten (Kinderbuch-)Autoren auch immer mit den Abgründen und Schönheiten von Sprache beschäftigt.“
Ralf Julke in der L-IZ

„Ein Buch zum Erlernen und Erfahren, auf unterhaltsame Art“ – Sabine Ertz, AntenneSaar

„Ein ebenso lehrreiches wie spannendes und amüsantes Sachbuch.“ – Katja Pausch, Mitteldeutsche Zeitung

„Eine gelungene Reise durch unsere Sprache für Kinder ab etwa 10 Jahren.“ – Angelika Rust, ekz

„Ein Buch für die ganze Familie oder eine Schulklasse, die gemeinsam
gern auf die Jagd nach Wörtern geht.“ – lehrerbibliothek.de

„Zwischen den Kapiteln werden Sprachspiele angeboten. Dies Buch soll Kinder für Sprache sensibilisieren, aber auch unterhaltsam sein. Dieses Sachbuch hat einen hohen intellektuellen Anspruch, theoretisiert mir an manchen Stellen ein wenig.“ – Sabine Ibing mit einem sehr ausführlichen, differenziertem Beitrag inklusive etlicher Einsichten in das Buch auf ihrem Blog

„Dieses Buch ist ein wahrer Bücherschatz. Der uns viele Kostbarkeiten offenbart. Direkt am Anfang verrät es uns zum Beispiel, dass wir reich sind. Reich an Worten.“ – Simone Derichsweiler auf ihrem Blog

Die Wortschatz-Suche hat es sogar auf die Titelseite des Wissenschaftsmagazin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geschafft und wird dort in einem mehrseitigen Beitrag vorgestellt.

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

MIRABILIS VERLAG: Jürgen Meier – Wöbkenbrot und Pinselstrich

In seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ erzählt der Hildesheimer Schriftsteller Jürgen Meier die Geschichte zweier Familien im vergangenen Jahrhundert – und damit auch die Geschichte dieses Jahrhunderts.

Begeistert äußert sich Konstantin Wecker über dieses Buch:
»Am Schicksal zweier Familien entfaltet Jürgen Meier ein Kaleidoskop der Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Studentenbewegung der Nachkriegszeit. Er erzählt von tiefer Verstrickung in die nationalsozialistische Ideologie, von Verblendung und großer Schuld und von einer jungen Generation, die sich aus dem Kreislauf von Ideologie und Habgier befreien will.«

ZUM ROMAN:
Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt dessen Begeisterung für Hitler und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker, die Tochter von Johannes, kennen und heiratet sie. Trotz schwerer Verwundungen und langer Kriegsgefangenschaft bleibt er auch in der Nachkriegszeit unverändert. Tief geprägt von der nationalsozialistischen Ideologie setzt er seine Kommunistenhetze und seinen Hass auf Juden fort. Ein Unverbesserlicher, der aus dem Krieg und der großen Menschheitskatastrophe nichts gelernt hat. 

Ein schweres Erbe für die nachfolgende Generation: Sohn Georg befreit sich aus dem Muff der Vergangenheit und schließt sich dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

ZUM AUTOR:
Jürgen Meier lebt in Hildesheim, wo er lange Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater war und die Werbeagentur Aickele & Meier gründete. Seit 1997 ist er als selbstständiger Autor und Journalist tätig. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor. 

https://www.autorjuergenmeier.de/

INFORMATIONEN ZUM BUCH:
Jürgen Meier
Wöbkenbrot und Pinselstrich
Mirabilis Verlag, Juni 2021
344 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung; 14 cm x 22 cm, 24,00 Euro
ISBN 978-3-947857-08-1
www.mirabilis-verlag.de

STIMMEN ZUM BUCH:

„Wer gerne Familienromane mit einem geschichtlichen Hintergrund liest, findet
in diesem tiefgründig geschriebenen Buch ein lesenswertes Beispiel.“ – Andrea Geiger-Blau in „Freie Presse“ Chemnitz

„Jürgen Meier erzählt in einem großen epischen Bogen und mit überzeugenden Dialogen.“ – Volker Jakob, Westfalenspiegel

„Jürgen Meier hat mit diesem Familienroman, der sich über drei Genera-
tionen erstreckt, eine eindrucksvolle Erzählung geschaffen, die dazu dient,
Geschichte zu verlebendigen, um sie besser verstehen zu können.“ – Helmut Johach im „Fromm Forum 26“, der Jahresschrift der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft

„Tiefgründig, spannend und gut geschrieben. Die Figuren erlangen eine Plastizität und spiegeln durch ihr Handeln einen ganzen gesellschaftlichen Werdegang.“
Hauke Harder in seinem Blog Leseschatz

„Ideologie und Habgier“: Die Kulturredaktion der nd stellt unter diesem Titel aktuelle Romane aus unabhängigen Verlagen zum Thema inklusive Leseproben vor.

„Das Leben ist wie ein Hochseilakt. Man kann an der einen oder an der anderen Seite herunterfallen.“ Und so möchte er seinen Roman auch als Plädoyer für eine „maßvolle
Mitte“ verstanden wissen, wo wacher Bürgergeist sich konstruktiv in die Gesellschaft
einbringt.“
Jürgen Meier im Juli 2021 im Interview mit Gabriele Peschke im Westfalen-Blatt.

„Wer sich für diesen historischen Familienroman Zeit nimmt, lernt viel über die deutsche Mentalität, ihr Patriarchat und die enge Verbindung der Zeiten vor, während und nach den Nazis.“ – „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ wird als Beispiel in „Deutsch perfekt“, einem Magazin der Zeitgruppe, vorgestellt.

„Wie sich im Deutschland des vergangenen
Jahrhunderts aus Vaterlandsstolz und Kaisertreue erst Kriegslust
und schließlich nationalsozialistischer Judenhass entwickeln konnten,
illustriert der Hildesheimer Autor Jürgen Meier in seinem intimen Mehrfamilienportrait
Wöbkenbrot und Pinselstrich.“ – Anja Dolatta in „Stadtkind Hannover“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag

MIRABILIS VERLAG: Florian L. Arnold – Die Zeit so still

Literatur und Kunst verbinden sich auch in der zweiten Herbstnovität im Mirabilis Verlag in diesem Jahr zu einem Werk: Der Autor und bildende Künstler Florian L. Arnold legt mit der Novelle »Die Zeit so still«, die auf einem von ihm verfassten Hörspiel beruht, einen poetischen Text zum großen Thema unserer Zeit vor.

Das Buch:

Eine Straßenbahn an der Endhaltestelle: Der Fahrer liest in einem Buch, das lebenswichtig für ihn ist. Fahrgäste erwartet er seit langem nicht mehr. Doch in dieser Nacht steigt ein Fremder ein …
»Die Zeit so still« begleitet zwei außergewöhnliche Männer eine Nacht lang durch eine stumme Stadt in einer Zeit, in der nichts mehr so ist, wie es einst war. Mitgefühl und Menschlichkeit aber sind geblieben. – Florian L. Arnold schrieb diese Novelle sprachgewaltig, poetisch und bildstark.

»Die alte, unbeschadete Welt gab es noch, sie lag irgendwo unter einem einzigen Gedanken verborgen: Ich träume es. Jemand träumt es.
Es kam ihm vor, als zöge sich die ganze Welt zurück, als trete alles zurück hinter einen Vorhang aus Dunkelheit.«

Der Autor:

Florian L. Arnold, geboren 1977 in Ulm/Do., studierte Kunstwissenschaften. Der Nachtarbeiter mit österreichischen Wurzeln arbeitet als freier Zeichner und Schriftsteller sowie als Buchhändler und Verleger. Im Mirabilis Verlag erschienen von Florian L. Arnold bereits die Novelle »Ein ungeheuerlicher Satz« (2015) sowie die Romane »Die Ferne« (2016) und »Pirina«  (2019).
www.florianarnold.de

Die Lesevorlieben von Florian L. Arnold bei der Aktion „Auf ein Buch mit…“ des Börsenvereins: https://www.aufeinbuchmit.de/florian-arnold

Der Verlag:

Der Mirabilis Verlag ist ein unabhängiger Verlag mit Sitz in Miltitz bei Meißen (Sachsen) und wurde 2011 von Barbara Miklaw gegründet. Anliegen des Verlags ist es, Bücher zu veröffentlichen, die auch lange nach dem Lesen noch in Erinnerung bleiben – der besonderen Sprache, der tiefgehenden und berührenden Erzählung wegen. Programmschwerpunkt sind Erzählungen und Romane, oft in Verbindung mit bildender Kunst – Grafiken, Zeichnungen, Fotografien.

Meinungen zum Buch:

„Die Novelle „Die Zeit so still“ erzählt eine schaurig-schöne Geschichte, die dystopisch und unglaublich realistisch ist. Bemerkenswert ist dabei die Sprachgewalt des Autors genauso wie die ungewöhnliche Gestaltung dieses Buches. Es fällt mir schwer, mit meiner Rezension diesem Buch nur ansatzweise gerecht zu werden. Wer diese Geschichte nicht liest, dem entgeht etwas.“ – Renies Lesetagebuch

„Nachdrücklich bekräftigt die stilistisch meisterliche Novelle den Wert der Mitmenschlichkeit und der Erinnerung an unwiederbringlich Verlorenes.“ – Rainer Rönsch bei literaturkritik.de

„Arnold spielt mit Bildern, rekurriert auf Literatur von der Antike bis zur Moderne, manchmal versteckt, manchmal deutlich. Hier und da ist das etwas zu viel, zu gewollt. Dennoch beeindruckt die Novelle. Man kann, nein: man wird die gerade einmal 105 Seiten in kurzer Zeit und großer Spannung lesen. Und dann lässt es einem nicht so schnell wieder los.“ – Lothar Struck bei Glanz&Elend

„So wie Arnolds Protagonist sein Gefängnis verlässt und Freiheit findet, so öffnet sich auch der Horizont der Erzählung, findet von verengtem Thema der Pandemie zu zeitlosen Fragestellungen.“ – Jana Zahner, Südwest Presse

„Seine Sprache funkelt aber dann am hellsten, wenn er paradiesisch die Rückkehr der wilden Natur in dieser Stadt beschreibt.“ – Veronika Lintner, Augsburger Allgemeine

„Arnold versteht es auf eine einzelne Seite mehr zu packen, als manch anderer in ein ganzes Buch.“ – Buchtipp bei Radio Donau 3 FM

„Ich empfehle dieses schmale, erschütternde, bewegende und tief berührende Bändchen, das von Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Offenheit, Vertrauen und Courage im sich immer mehr zuspitzenden Grauen erzählt, sehr gerne weiter.“ – Blog Lieslos!

Florian L. Arnold: „Die Zeit so still“
Novelle
Klappenbroschur. Beinhaltet 6 Grafiken
Mirabilis Verlag 2020
https://mirabilis-verlag.de/
ISBN 978-3-947857-10-4

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.