Lebens-Geschichten: Autobiographisches Schreiben mit Theres Essmann

In ihrem literarischen Debüt „Federico Temperini“ verwebt Theres Essmann auf wunderbare Weise die Lebensgeschichten zweier ganz unterschiedlicher Männer. Nicht von ungefähr wurde diese Novelle auf Anhieb mit dem Literaturstipendium 2020 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet und ist für den renommierten Thaddäus-Troll-Preis nominiert.

Doch nicht nur im fiktionalen Erzählen von Lebensgeschichten ist die Schriftstellerin zuhause: Sie unterrichtet auch autobiographisches Schreiben. Bei ihrem nächsten Kurs, der im Evangelischen Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart stattfindet, sind noch einige wenige Plätze frei.

Kursbeschreibung:
Erinnerungen verändern sich jedes Mal, wenn wir darauf zugreifen. Und das Verstehen der eigenen Biografie ist einer ständigen Wandlung unterzogen. Indem wir unser Leben uns und anderen erzählen, erfinden wir es daher immer wieder neu, eignen wir es uns immer wieder neu an.

In dieser Schreib-Werkstatt sind Sie eingeladen, den poetischen Blick auf das eigene Leben zu wagen. Dabei geht es nicht um die zusammenhängende Lebensgeschichte. Vielmehr werden Sie einzelne Begebenheiten und Themen in kleine Erzählbögen und Texte fassen. Anhand von vielfältigen Schreibimpulsen experimentieren Sie mit autofiktionalen Stilformen wie dem Brief oder dem Tagebuch, mit Stilmitteln wie der Auslassung und Übertreibung, der Identifikation und Distanzierung, dem Wechsel von Erzählperspektiven und Erzählebenen.

So entdecken Sie schreibend, wie im Spannungsfeld von Erinnerung und Fiktion zwar nicht die eine gültige Wahrheit, aber so etwas wie Wahrhaftigkeit und Sinn aufleuchten kann.Schreiberfahrungen sind von Vorteil, aber nicht Voraussetzung. Ein Laptop erleichtert das Schreiben vor Ort.

Der Kurs findet an sechs Abenden statt und startet am Montag, 11. Oktober. Alle weiteren Informationen samt Anmeldemöglichkeiten finden sich hier: https://www.hospitalhof.de/programm/111021-lebens-geschichten-autobiographisches-schreiben/

Wächst das Rettende auch? Akademiepreis für die literarische Auseinandersetzung mit der Coronakrise

Die Welt durchlebt gerade die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Pandemie bedroht jede und jeden, immer und überall. Und überall wächst das Verlangen nach Rettung, nach medizinischen Lösungen, nach wirtschaftlichen Hilfen, nach Freiheit, Trost und Zuversicht. In dieser eigentümlichen und bedrohlichen Konstellation wird immer wieder auf Hölderlins berühmten Satz verwiesen: »Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch«. Doch welche Aussichten und Einsichten lassen sich aus Hölderlins Vers gewinnen, welche Erkenntnisse und Erfahrungen mit ihnen verbinden? Worauf baut die Zuversicht, worin ist die Hoffnung begründet?

„Wächst das Rettende auch?“: Unter dem Vorzeichen dieses Hölderlin-Wortes riefen die Akademie für gesprochenes Wort und das PEN-Zentrum Deutschland im vergangenen Jahr zu einer literarischen Auseinandersetzung mit den individuellen und sozialen Dimensionen der Coronakrise auf. An dem anonym durchgeführten Wettbewerb beteiligten sich über 400 Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit ihren Texten.

Die sechs Hauptpreisträger und 14 weitere Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die mit einem Anerkennungspreis prämiert werden, werden am Sonntag, 26. September, 16.00 Uhr, bei einem Festakt in Stuttgart gewürdigt. Neben der Verleihung des Akademiepreises wird dabei auch die Anthologie „Wächst das Rettende auch?“, herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Knubben, Prof. Uta Kutter und Hubert Klöpfer im Alfred Kröner Verlag, vorgestellt.

Die Hauptpreisträger sind Ruth Erat (Arbon/Schweiz), Christina Müller (Weimar), Ralf Schwob (Groß-Gerau), Katrin Seglitz (Ravensburg), Simone Trieder (Halle/Saale) und Dierk Wolters (Eppstein). Mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet werden Dr. Norbert Autenrieth (Cadolzburg), Volker Demuth (Berlin), Günter Detro (Rheinbach), Pauline Füg (Fürth), Heribert Kuhn (München), Anke Laufer (Wannweil), Simone Scharbert (Erfstadt), Carolina Schutti (Innsbruck), Claire Walka (Hamburg), Susanne Neuffer (Hamburg), Bernd Watzka (Wien), Ozan Zakariya Keskinkilic (Berlin), Eva Christina Zeller (Tübingen) und Manuel Zerwas (Speyer).

Der Festakt findet am Sonntag, 26. September, 16.00 Uhr, in der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart statt. Die Würdigung der Preisträger und eine Vorstellung der Anthologie geschieht durch die Jury-Mitglieder Prof. Dr. Thomas Knubben und Verleger Hubert Klöpfer. Dr. Regula Venske, Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland und Prof. Uta Kutter, Direktorin der Akademie für gesprochenes Wort, überreichen die Urkunden. Das Sprecherensemble der Akademie wird aus den Texten der Hauptpreisträger lesen. Zum Abschluss der Veranstaltung wird Pianist Chris Jarrett mit Orlando Schenk (Gesang) von Jarett komponierte Hölderlin-Lieder uraufführen.

Der ›Preis-Band‹ versammelt 20 Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – Essays, Gedichte, Erzählungen und dramatische Texte, die aus dem Inneren der Erfahrung berichten und über den Tag hinausweisen. Wer neugierig darauf ist, welche Chancen in der Krise Schriftstellerinnen und Schriftsteller sehen – für den lohnt ein Blick in das Buch: https://www.kroener-verlag.de/details/product/waechst-das-rettende-auch/

Pressemitteilung im Auftrag Verlag/Akademie.

13. Internationale Stimmtage: Sprechen und Singen im Online-Modus

Die Corona-Pandemie hat vieles geprägt, auch die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren: Die digitale Technik musste überbrücken, was an sozialer Nähe und gesellschaftlichem Miteinander nicht möglich war. Wie sich dies auch auf das Medium Stimme, auf das Sprechen und die Stimmpraxis auswirkt, das ist einer der Aspekte bei den 13. Internationalen Stimmtagen in Stuttgart am Freitag, 24. September und Samstag, 25. September.

Die Schirmherrschaft der Veranstaltung, die unter dem Leitthema „Sprechen und Singen – online“ steht, hat Christian Brückner, die deutsche Stimme von Robert de Niro, inne. Brückner, einer der erfolgreichsten deutschen Hörbuch- und Synchronsprecher, wird am Samstag um 20.00 Uhr die Abschlussveranstaltung der Biennale gemeinsam mit Wolfgang Saus, einem der weltweit führenden Experten für Oberton-Gesang, und dem Ensemble der Akademie für gesprochenes Wort gestalten.

Die Veranstaltung der „Akademie für gesprochenes Wort – Uta Kutter-Stiftung“ wird diesmal selbst, angepasst an die Corona-Situation, im Hybridformat durchgeführt: Workshops und Vorträge können sowohl vor Ort, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstr. 25, als auch online wahrgenommen werden.

Interessierte Teilnehmer erwartet ein attraktives, interdisziplinär ausgerichtetes Programm. Am Freitag steht vor allem der Online-Unterricht im Mittelpunkt der Workshops und Vorträge: Renommierte Expertinnen und Experten aus Forschung, Therapie und künstlerischer Praxis greifen unter anderem Themen wie „Digital gut klingen“, den „Umgang mit Zoom-Fatigue“ und „Online-Stimmtherapie“ auf. Am Samstag, 25. September, wird gefragt, was sich „behind the mask“ befindet: So diskutieren auf dem Podium Experten über „Sprechen und Singen hinter der Maske“, die Möglichkeiten virtuellen Theaters werden vorgestellt sowie die digitale Bühne.

„Nachdem wir die Internationalen Stimmtage wegen der Pandemie im vergangenen Jahr erstmals aussetzen mussten, freuen wir uns, dass die Veranstaltung in diesem Jahr, als ein wichtiges Format unserer Akademie, stattfinden kann“, betont Akademiedirektorin Uta Kutter. Sowohl für nationale als auch internationale Stimmexperten seien die Internationalen Stimmtage, die im zweijährigen Rhythmus stattfinden, ein wichtiges Forum zum Austausch ihrer Forschungsergebnisse. Die Veranstaltung führt Experten aus den Bereichen der Sprechwissenschaft, Linguistik, Phoniatrie, Logopädie, aber auch aus anderen Disziplinen und den Kulturwissenschaften zusammen. Alle Informationen zum Programm und den Referenten sowie den Tickets finden sich auf der Homepage zur Veranstaltung: https://stuttgarter-stimmtage.de/

Kontakt und Information:

Akademie für gesprochenes Wort – Uta Kutter-Stiftung
Haußmannstraße 22
70188 Stuttgart
Telefon: +49 711 22 10 12
kontakt@gesprochenes-wort.de
www.gesprochenes-wort.de

Text: Pressemitteilung im Auftrag der Akademie für gesprochenes Wort

Mirabilis Verlag: Veranstaltungen

Der Herbst ist die Zeit der Lesefeste – und für die sächsischen Verlage sind zwei Höhepunkte das Literaturfest Meißen und die Messe Dresden (er)lesen. Bei beiden Veranstaltungen ist auch der Mirabilis Verlag von Barbara Miklaw präsent.

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Beim Literaturfest Meißen liest am Freitag, 10. September, der fast 90-jährige Künstler und Autor Günter Richter, Mitbegründer der Leipziger Schule und Kunstpreisträger der Stadt Leipzig, aus seinem Buch „Eule. Groteske Geschichten eines Malers“. Die Veranstaltung, moderiert von Michael Hametner, findet um 18.00 Uhr im Ratssaal statt. Informationen zum Buch finden sich hier: https://mirabilis-verlag.de/produkt/guenter-richter-eule-groteske-geschichten-eines-malers/

Am Samstag, 11. September, findet um 14.30 Uhr in der Anneli-Marie-Stiftung Meißen eine Vorstellung des Kinderbuches „Wer denkt sich die Wörter aus?“, das am 30. September erscheint, statt. Das Buch richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Sie sollen für Sprache sensibilisiert, aber auch unterhalten werden. Gleichzeitig hilft es Erwachsenen dabei, das Interesse der Kinder an Sprache zu fördern. Die Autoren sind Wissenschaftler der Universität Halle, die Illustrationen stammen von Dieter Gilfert. Informationen zum Buch: https://mirabilis-verlag.de/produkt/brigitte-schniggenfittig-joerg-wagner-wer-denkt-sich-die-woerter-aus/

Ganztägig ist Barbara Miklaw zudem auf der Messe Dresden (er)lesen am Sonntag, 12. September, 10 bis 18 Uhr, am Verlagsstand präsent. Die Büchermesse am Tag des offenen Denkmals findet passend im Schloss Albrechtsberg, Bautzner Strasse 130, statt.

Ein Schmuckstück: Der handschriftliche Gedichtekalender

Mit Gedichten von Ernst Blass, Richard Dehmel, Emily Dickinson, Joseph von Eichendorff, Robert Gernhardt, Johann Wolfgang Goethe, Andreas Gryphius, Friedrich Hölderlin und vielen weiteren Poetinnen und Poeten durch das Jahr – das ist allein schon ein schöner Gedanke.

Doch zur Besonderheit wird der Gedichtekalender 2022, der im September im Kröner Verlag erscheint, durch seine hochwertige Gestaltung und Ausstattung. Jedes Gedicht ist handgeschrieben von Hubert Klöpfer und wird in faksimilierter Abschrift präsentiert. Damit setzt Hubert Klöpfer die Tradition des handschriftlichen Gedichtekalenders des renommierten Freiburger Buchhändlers Thomas Bader fort.

Neu: Die einzelnen Gedichte haben „Patinnen und Paten“, sie wurden von namhaften Literaturfachleuten, darunter unter anderem Matthias Politycki, Rainer Moritz, Thea Dorn und Denis Scheck, vorgeschlagen.

Weitere Informationen auf der Verlagsseite: https://www.kroener-verlag.de/details/product/gedichtekalender-2022/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Alfred Kröner Verlag.

Neuerscheinung: Tatys kleine Kräuterfibel 2

Ein erzählendes Sachbuch für Kinder (ab 8 Jahren) und für Erwachsene über Heilkräuter und Heilpflanzen. Mit vielen Rezepten, einem Sachregister und Illustrationen.

Schon gewusst, dass Ringelblütenblätter früher als Safranersatz verwendet wurden? Dass Thymian Mut und Tapferkeit verleiht? Oder wie man Holunderpunsch herstellt und Ringelbütenmuffins wohl schmecken? All das und noch viel mehr erfährt die kleine Elfe Taty bei ihren neuen Abenteuern in Vinlanda.

Obwohl das Wissen um Heilkräuter und ihre Wirkung eine große Aufmerksamkeit erfährt, gibt es zu dieser Thematik noch wenige Bücher, die sich direkt an Kinder wenden. „Tatys kleine Kräuterfibel“ füllt diese Lücke wunderbar. Bereits mit dem ersten Band von „Tatys kleine Kräuterfibel“ landete Autorin und Verlegerin Natascha Sturm einen schönen Erfolg: Das 2018 erschienene Buch gibt es nun bereits in der 4. Auflage.

Nun ist endlich eine Fortsetzung dieser Geschichte da, mit der Kinder märchenhaft in die Welt der Heilkräuter eingeführt werden: „Tatys kleine Kräuterfibel 2“ erschien vor wenigen Tagen im Neissuferverlag. Von Baldrian bis Thymian werden in Band 2 zwölf neue Heilpflanzen vorgestellt. Jedes Kräuterkapitel enthält viel Wissenswertes über die jeweilige Heilpflanze mit Hinweisen zur Teezubereitung und vielen Rezepten. Einen Überblick über die Wirkungsweise der vorgestellten Heilkräuter bietet das Kapitel „Was hilft wann?“.

Tatys kleine Kräuterfibel 2 richtet sich an Kinder ab 8 Jahren, deren Eltern und Großeltern, kann im Kindergarten und in der Schule eingesetzt werden und ist darüber hinaus für jeden interessant, der mehr über Kräuter und Heilpflanzen wissen möchte.

Zur Autorin: In Kassel geboren, wuchs Natascha Sturm im Taunus auf. Neben ihrer kaufmännischen Tätigkeit interessierte sie sich schon immer für die Naturheilkunde. Nach Abschluss ihres Heilpraktikers spezialisierte sie sich auf dem Gebiet der Heilpflanzenkunde. 2015 gründete sie in Görlitz, wo sie mit ihrer Familie lebt, den Neissuferverlag, dessen Programm liebevoll illustrierte und hochwertig produzierte Kinder- und Familienbücher umfasst.

Zur Illustratorin: Den ersten Kontakt mit Kunst und Gestaltung hatte Juliane Wedlich schon früh durch ihren Großvater, einen Bildhauer. Ab 2003 absolvierte sie eine Ausbildung zur Mediengestalterin in Berlin. Seit 2011 lebt sie als freischaffende Grafikerin und Illustratorin in ihrer Heimatstadt Görlitz.

Tatys kleine Kräuterfibel 2
Text: Natascha Sturm
Illustrationen: Juliane Wedlich
200 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-9821546-4-0
Preis: 15,00 €

Ein Beitrag im Rahmen der Pressearbeit für den Neissuferverlag.

Jung, Azubi – und Teilhaberin: Frischer Wind im Buchhandel

Seit Jahren wird der stationäre Buchhandel totgesagt. Aber gerade in der Corona-Krise zeigten sich die kleinen, inhabergeführten Buchhandlungen besonders widerstandsfähig und flexibel. „Der Buchhandel hat eine Perspektive – allerdings muss man bereit sein, neue Wege zu gehen“, sagt Rasmus Schöll.

Der 34jährige, der vor drei Jahren die Ulmer Traditionsbuchhandlung Aegis übernahm, hat diese durch Kreativität und viel Einsatz bereits überregional zu einer Marke gemacht. Doch nun geht der Buchhändler einen Schritt weiter: Im Frühjahr wurde, mitten im Lockdown, eine „Schwesterbuchhandlung“ im Ulmer Stadtteil Söflingen eröffnet. Und dies mit einem ungewöhnlichen Geschäftsmodell. Die gleichberechtigte Teilhaberin von Rasmus Schöll im Söflinger Laden ist zugleich seine Auszubildende: Die 25jährige Franziska Pentz. Die junge Frau, die einen Bachelor in American Studies und einen Master in Englischer Literatur hat, macht derzeit ihre Ausbildung bei Aegis Ulm, das als Einzelunternehmen von Rasmus Schöll geführt wird.

Rasmus Schöll und Franziska Pentz im Söflinger Laden.

Bild: Bruno Tenschert

Für die neue Buchhandlung im Ulmer Stadtteil Söflingen suchte Schöll eine alternative Geschäftsform zur üblichen Filiale. „Die Idee mit der Teilhaberschaft entstand auch aus dem Gedanken heraus, dass ich so die Möglichkeit habe, hochqualifizierten Mitarbeitern eine Perspektive zu geben“, erläutert der Buchhändler. Franziska Pentz, die eine Ausbildung zur Buchhändlerin bei Aegis Ulm begonnen hatte, war sofort dabei. „Natürlich überlegt man sich das zweimal, schließlich legt man sich ja auch relativ jung auf diesen Weg fest“, so Franzi Pentz. „Aber der Traum von einem eigenen Buchladen war eben immer auch da.“

Eine Pressemitteilung im Auftrag der Buchhandlung Aegis. Das Börsenblatt hat mit Franziska Pentz und Rasmus Schöll ein doppelseitiges Interview dazu veröffentlicht (Bezahlschranke): https://www.boersenblatt.net/news/buchhandel-news/wir-brechen-aus-der-buchhaendlerischen-filterblase-aus-181993

https://aegis-literatur.buchhandlung.de/shop/

Turn the radio on!

Was haben ein Kölner Taxifahrer und ein alter Geiger miteinander zu tun, wie kommen Eric Clapton und Paganini zusammen? Silke Arning hat mit Theres Essmann gesprochen und stellt morgen (Samstag, 12.6., ab 14.05) bei SWR 2 deren Debüt „Federico Temperini“ vor:

Wer jetzt schon lauschen mag: Begleitet von Paganinis Musik kann man auch die Autorin selbst im Beitrag hören.



Bild von Lubos Houska auf Pixabay

Noch mehr Literatur im Radio: Journalist und Moderator Günter Keil stellt auf seiner zweiwöchigen Literatursendung bei egoFM ausgewählte Bücher vor. In guter Gesellschaft ist dabei morgen (12.6., 14.00 bis 16.00 Uhr) Daniela Engist mit ihrem Roman „Lichte Horizonte“. Die Sendungen gibt es auch zum Nachhören:
https://www.egofm.de/blog/freizeit/egofm-buchhaltung-die-literatursendung-mit-gunter-keil

Und, zum Abschluss eines rundum gelungenen Radio-Wochenendes ist die Freiburger Autorin am Sonntag (13.6., ab 20.00 Uhr) in SWR 4 in der Sendung „Kultur in Baden-Württemberg“ zu hören:

Jürgen Meier: Wöbkenbrot und Pinselstrich

In seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ erzählt der Hildesheimer Schriftsteller Jürgen Meier die Geschichte zweier Familien im vergangenen Jahrhundert – und damit auch die Geschichte dieses Jahrhunderts.

Begeistert äußert sich Konstantin Wecker über dieses Buch:
»Am Schicksal zweier Familien entfaltet Jürgen Meier ein Kaleidoskop der Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Studentenbewegung der Nachkriegszeit. Er erzählt von tiefer Verstrickung in die nationalsozialistische Ideologie, von Verblendung und großer Schuld und von einer jungen Generation, die sich aus dem Kreislauf von Ideologie und Habgier befreien will.«

ZUM ROMAN:
Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt dessen Begeisterung für Hitler und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker, die Tochter von Johannes, kennen und heiratet sie. Trotz schwerer Verwundungen und langer Kriegsgefangenschaft bleibt er auch in der Nachkriegszeit unverändert. Tief geprägt von der nationalsozialistischen Ideologie setzt er seine Kommunistenhetze und seinen Hass auf Juden fort. Ein Unverbesserlicher, der aus dem Krieg und der großen Menschheitskatastrophe nichts gelernt hat. 

Ein schweres Erbe für die nachfolgende Generation: Sohn Georg befreit sich aus dem Muff der Vergangenheit und schließt sich dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

ZUM AUTOR:
Jürgen Meier lebt in Hildesheim, wo er lange Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater war und die Werbeagentur Aickele & Meier gründete. Seit 1997 ist er als selbstständiger Autor und Journalist tätig. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor. 

https://www.autorjuergenmeier.de/

INFORMATIONEN ZUM BUCH:

Jürgen Meier
Wöbkenbrot und Pinselstrich
Mirabilis Verlag, Juni 2021
344 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung; 14 cm x 22 cm, 24,00 Euro
ISBN 978-3-947857-08-1

Der Roman erscheint am 20. Juni 2021
www.mirabilis-verlag.de

Wer Autor und Roman kennenlernen möchte – im Rahmen von Leipzig liest extra findet heute, 17.00 Uhr, diese Vorpremiere samt Livestream statt:
https://www.youtube.com/watch?v=y3zNeIBZdzQ

Leipzig liest extra – und der Mirabilis Verlag ist mit dabei

„Nächstes Jahr wieder, in Leipzig!“ – ach, wer hätte 2019 ahnen können, dass der Abschiedsgruß von mir an Barbara Miklaw, Inhaberin des Mirabilis Verlags, nicht in Erfüllung gehen würde. Und dass auch 2021 kein Treffen und Plaudern an ihrem Stand möglich wäre…

Die Leipziger Buchmesse ist für alle, die Bücher lieben, ein ganz besonderer Ort. Aber zumindest gibt es in diesem Jahr wieder Lesungen, können sich Autoren und einige wenige Gäste in Leipzig von Angesicht zu Angesicht sehen. Und alle anderen haben die Möglichkeit, das Angebot online zu verfolgen.

Der Mirabilis Verlag ist mit zwei Lesungen dabei:

Eine vorgezogene Buchpremiere gibt es mit dem Schriftsteller Jürgen Meier – er liest aus seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“, der Ende Juni im Mirabilis Verlag erscheint. Ein Roman, der die Verstrickung zweier Familien in die nationalsozialistische Ideologie beschreibt – ein Generationenroman, von dem sich Konstantin Wecker, der das Buch vorab las, absolut begeistert zeigte.

Reinhören und den Autor sowie sein neues Buch vorab etwas kennenlernen kann man am Donnerstag, 27. Mai, 17.00 Uhr, bei der Lesung im Gohliser Schlößchen. Es moderiert Michael Hametner.
Der Link zum Programm der Leipziger Buchmesse:
https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/buchmesse/47485
Und hier der Link zum Onlinestream der Lesung: https://www.youtube.com/watch?v=y3zNeIBZdzQ

Bereits erschienen und mit positiven Rezensionen bedacht ist die Novelle „Die Zeit so still“ von Florian L. Arnold. Er liest am Freitag, 28. Mai, um 19.30 Uhr, beim Forum der unabhängigen Verlage. Die Lesung findet gemeinsam mit Marica Bodrožić, beide berichten über die Auswirkungen dieser Pandemie auf ihr Leben und ihr Schreiben.
Programmankündigung: https://www.leipziger-buchmesse.de/ll/buchmesse/49591
Die komplette Veranstaltungsübersicht für die unabhängigen Verlage sowie die Tickets für Besucher vor Ort und die Links zu den Livestreams finden sich hier: https://www.kurt-wolff-stiftung.de/leseinsel/