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Kategorie: Deutschsprachige Literatur

Veröffentlicht am 22. Oktober 20167. Mai 2026

Urkomisch und sehr weise: «Die Tante Jolesch» von Friedrich Torberg

Friedrich Torberg

„Die Tante Jolesch“ ein Buch der Wehmut, aber auch ein Buch, das zum Schmunzeln bringt: Anekdoten aus einer versunkenen Zeit.

Veröffentlicht am 17. Oktober 20164. Mai 2026

Alice Herdan-Zuckmayer und die sonderbare, vierbeinige Erbschaft: Das Scheusal

Alice Herdan

1937 erbt die österreichische Schauspielerin Alice Herdan-Zuckmayer von einer ungeliebten Tante einen Hund: "Das Scheusal", das ihr ans Herz wächst.

Veröffentlicht am 25. September 20167. Mai 2026

Joseph Roth erzählt in «April» die Geschichte einer Liebe

Joseph Roth

Joseph Roth spielt in dieser Erzählung stilistisch auf einer Klaviatur poetischer Bilder, neusachlicher Flapsigkeit und expressionistischem Ausdruck.

Veröffentlicht am 19. September 20164. Mai 2026

Irmgard Keun über Das Mädchen, mit dem die Kinder nicht verkehren durften

Irmgard Keun

Irmgard Keun erzählt in diesem Buch "Lausmädchengeschichten": Die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg aus der Sicht einer frechen Göre.

Veröffentlicht am 31. August 20164. Mai 2026

Irmgard Keun schreibt im Exil Romane wie auf der Flucht

Irmgard Keun

"Kind aller Länder" und "D-Zug dritter Klasse": Zwei schwächere Romane von Irmgard Keun. Fast scheint es, als habe sie in der Emigration ihre Stimme verloren.

Veröffentlicht am 27. August 201617. Mai 2026

Joachim Ringelnatz – Reisegeld und andere Gedichte

Wanderjahre erlebte Ringelnatz nicht nur in seiner Zeit als Seemann. Auch später, als Kabarettist und Schriftsteller, war er ständig unterwegs.

Veröffentlicht am 6. Juli 20164. Mai 2026

Erika und Klaus Mann bereisen die Riviera

Erika Mann

Ein Reiseführer, der nach Sonne schmeckt und nach dem Meer riecht: Die Geschwister Erika und Klaus Mann entführen 1931 ihre Leser an die Riviera.

Veröffentlicht am 2. Juli 201621. Mai 2026

Ein Multitalent: Joachim Ringelnatz und die Malerstunde

Gemälde Dachgarten der Irrsinnigen von Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz war nicht nur ein begnadeter Dichter, Kabarettist und Wortjongleur. Sondern auch ein äußerst talentierter Maler.

Veröffentlicht am 29. Mai 20162. Mai 2026

Roger Willemsen geht auf Reisen: Durch Deutschland und an die Enden der Welt

Roger Willemsen

Roger Willemsen war ein feiner Beobachter alles Zwischenmenschlichen - das zeigt sich auch in seiner 2002 erschienenen Deutschlandreise.

Veröffentlicht am 26. Mai 20163. Mai 2026

Heinrich Heine: Shakespeares Mädchen und Frauen

Heinrich Heine

Heinrich Heine über die Frauen in Shakespeares Dramen: Das ist ein Kleinod und Lesevergnügen für jeden, der sowohl den Dramatiker als auch Heine schätzt.

Veröffentlicht am 8. Mai 201617. Mai 2026

Johann Wolfgang von Goethe – Gingo biloba und andere Gedichte

1814 begegnete Goethe der Schauspielerin und Sängerin Marianne von Willemer. Dem entsprangen die "Suleika-Lieder" im "West-Östlichen Divan".

Veröffentlicht am 6. April 20167. Mai 2026

Wolfgang Borchert: Humor und Würde in «Schischyphusch»

Wolfgang Borchert

Lebensfroh, verspielt, bunt - auch so schrieb der früh verstorbene Schriftsteller Wolfgang Borchert, ganz anders, als es sein berühmtes Drama vermuten lässt.

Veröffentlicht am 20. März 20163. Mai 2026

Hugo Ball, Herz & Seele von DADA

Hugo Ball DADA

DADA ging um die Welt: Das "Narrenspiel aus dem Nichts" hat den Weg bereitet für Surrealismus, abstrakte Dichtung, Pop-Art und viele andere Richtungen mehr.

Veröffentlicht am 28. Februar 20163. Mai 2026

Friedrich Dürrenmatt und Charlotte Kern: Das Nashorn schreibt der Tigerin

Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt gab sich als Nashorn, Charlotte Kerr war die Tigerin. Die Zeichnungen des Schweizers erzählen auch eine Paargeschichte.

Veröffentlicht am 19. Februar 201610. Mai 2026

Ingeborg Bachmann bittet: Erklär mir, Liebe!

Ingeborg Bachmann

Über Ingeborg Bachmann gibt es eine Fülle von Literatur. Beliebtes Topic dabei immer wieder: Ihre unglücklichen Lieben zu Paul Celan und Max Frisch.

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Passend zum 170. Todestag von Robert Schumann (1810–1856) am 29. Juli 2026 hebt der Heidelberger Flur Verlag einen bislang unveröffentlichten Künstlerroman des Schriftstellers Eberhard Hilscher (1927 bis 2005) ans Licht: «Maestros Himmel- und Höllenfahrt» ist ein 1958 entstandenes Frühwerk des Schriftstellers, der in der DDR mit Künstler-Monographien zwar hohe Auflagen erzielte, ansonsten aber eine Außenseiterposition innehatte. Elke Heidenreich sagt über diesen Roman: „Ein Sog. Irgendwann lässt einen so viel Armut, Stärke, Schicksal, Tapferkeit, Geschichte, Versuch von Liebe, unbekanntes Landleben gar nicht mehr los.“ 1979. Troisdorf bei Köln. Der 18jährige Andreas will Schriftsteller werden und sucht einen Mentor. Voller Hoffnung schreibt er an Heinrich Böll, schickt ihm seine Kurzgeschichten, aber es kommt kein Kontakt zustande. Wenig später zieht der Dichter Frieder Salzgraf nach Troisdorf.  Andreas belegt bei ihm einen Schreibkurs und die beiden freunden sich an. Zunehmend jedoch legt Salzgraf ein verstörendes Verhalten an den Tag.  Es entfaltet sich ein persönliches Drama, das für Andreas erst vierzig Jahre später mit einem Akt der Befreiung endet. Blue eyes Vor 90 Jahren wurde in Wien das Stück eines jungen ukrainischen Autors uraufgeführt, das heute wieder von großer Aktualität ist: „Der Weltuntergang“ von Jura Soyfer zeigt das herannahende Ende der Menschheit: Ein Komet rast auf die Erde zu – ausgesandt von der Sonne und den Planeten, um die „kranke“ Erde von den Menschen zu befreien. Diese gehen mit der drohenden Apokalypse unterschiedlich um: Ein Gelehrter, der die Welt retten möchte, Beamte, Diplomaten und ein „Führer“, die den Weltuntergang mal Wegdiskutieren, mal politisch ausschlachten möchten, ein Selbstmörder, eine alte Jungfer und ihr Papagei, amerikanische Millionäre, welche das Ende der Welt „zu Geld machen“ wollen – sie alle erlebt man in absurd-komischen Bildern, die das Lachen bisweilen im Halse stecken bleiben lassen… Der deutsch-iranische Schriftsteller erzählt in seinen Romanen von Herkunft und Identität, Fluchterfahrung und Exil und den Herausforderungen, die ein Neubeginn in einem anderen Land mit sich bringen. In seinem neuen Roman „Tausend Fenster“, der am 20. April im Sujet Verlag erscheint, wählt Djafari jedoch ein ganz anderes „Setting“ – diesmal spielt nicht der Iran eine wesentliche Rolle, sondern Tschechien. Digitale Gewalt gegen Frauen? Misogynie im Literaturbetrieb? Neu im Büro: "Zur anderen Seite des Ozeans" ist der erste Roman der peruanischen Schriftstellerin Julia Wong, der ins Deutsche übersetzt wurde. 1799 heuert ein 12-jähriges Kind im Hafen von La Coruña auf der «Pizzaro» an, jenem Schiff, das Alexander von Humboldt an die Küste Venezuelas bringen wird. Was «Ang Chi», der sich auch «Ángel Chan» oder wahlweise «Angelo» nennen lässt, vor der Schiffsbesatzung verbergen kann, bleibt für den Forschungsreisenden kein Geheimnis: Das Kind, das sich als Junge ausgibt, weil es unbedingt weg will aus Spanien, ist ein Mädchen namens Angela. Die beiden ungleichen Reisegefährten nähern sich an, überstehen gemeinsam die nicht ungefährliche Schiffsreise und bleiben auch später noch befreundet. Im Frühjahr 2023 verbrachte Hanna Osadko vier Monate als Stipendiatin der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg am Neckar. In dieser Zeit entstand ihr Buch „Sieben Pralinen aus Heidelberg“, in dem sie literarische Feinfühligkeit mit persönlicher Trauerarbeit verbindet. Jede der sieben handgefertigten Pralinen steht für eine Erzählung, die ihren Erinnerungen an ihren Mann nachspürt, der im Juli 2022 im Ukrainekrieg gefallen ist.

Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2 | D-86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
Email: kontakt@birgit-boellinger.com

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