Uwe Timms Debütroman "Heißer Sommer" erschien 1974. Es gibt viele Gründe, warum sich der Roman im heißen Sommer 2018 wieder zu lesen lohnt.
Maria Leitner – die rasende Reporterin und ihr tragisches Ende
Nachdem sie 1933 ins Exil fliehen musste, kam Maria Leitner dennoch immer wieder zurück nach Deutschland, um zu berichten. Erinnerung an eine mutige Frau.
Memoiren eines Moralisten – Hans Sahl und das Exil
Die Erinnerungsbände von Hans Sahl sind mit das Beste, was man an autobiografischer Exilliteratur über das 20. Jahrhundert lesen kann.
Ein Portrait – Gustav Regler in Mexiko
1940 kommen der Schriftsteller Gustav Regler und seine Frau auf der Flucht vor den Nationalsozialisten nach Mexiko. Dort trafen sie zwar weitere Exilanten, wurden aber niemals richtig heimisch. Ein Gastbeitrag von Jürgen Neubauer.
Curt Moreck führt durch das lasterhafte Berlin
Arm, aber sexy: Unter diesem Motto wurde Berlin bereits 1931 an Heerscharen von Touristen verkauft. Curt Moreck nutzte dies für seinen "lasterhaften" Führer.
Eine Erzählung von Wolfgang Borchert: Hinter den Fenstern ist Weihnachten.
Diese Weihnachtsgeschichte von Borchert wurde erst 1961 in der Erzählsammlung "Die traurigen Geranien und andere Geschichten aus dem Nachlaß" veröffentlicht.
Der Phantast Paul Scheerbart und seine Katerpoesie
Immer noch gilt Paul Scheerbart als Geheimtipp: Dabei ist er einer der großen Autoren phantastischer Literatur, beeinflusste DADA und die Expressionisten.
Leider immer noch aktuell: «Unruhe um einen Friedfertigen» von Oskar Maria Graf
Die Unruhen der Weimarer Republik - sie erfassten auch das bayerische Hinterland. Seinen Roman über die Jahre 1918 - 1933 schrieb Graf im amerikanischen Exil.
Lieblingsbücher: Arc de Triomphe von Erich Maria Remarque
"Arc de Triomphe": Der Roman (1945) von Erich Maria Remarque brachte Edgar Hilsenrath wieder zum Schreiben. Und mich nach Paris.
Kurt Tucholsky reibt sich am Herrn Wendriner
Von 1922 bis 1930 ließ Kurt Tucholskys in der „Weltbühne“ mit Herrn Wendriner einen Spießer par excellence zu Wort kommen: Volkes Stimme, satirisch überspitzt.
Richtig bissig: Kurt Tucholsky in seinem Traktat über den Hund
Kaum ein anderer Text von Tucholsky verursachte solch einen Aufruf wie sein "Traktat über den Hund". Was deutlich machte: Hundehalter verstehen keinen Spaß.
Lili Grün dichtet sich in den Mädchenhimmel!
Für die Wiederentdeckung von Lili Grün sind Herausgeberin Anke Heimberg und der AvivA Verlag nicht genug zu loben: Die jüdische Schriftstellerin ist im gleichen Zug wie Irmgard Keun zu nennen.
Das tragische Leben des Hans Fallada
Zum 70. Todestag von Hans Fallada erschienen zwei starke Biographien, die das tragische Leben des Schriftstellers gründlich durchleuchten.
Der Streit um den Sergeanten Grischa: Die bittere Schwejkiade von Arnold Zweig
Der große Arnold Zweig läutete mit diesem Antikriegsbuch eine Wende ein: Es war der erste ausgesprochen kriegs- und systemkritische Roman dieser Zeit.
Die weniger bekannte Seite des Paul Klee – seine Gedichte
Dichter malen mit Worten. Maler schreiben mit Bildern. Manche können beides. So Paul Klee (1879-1940), der dichtende Maler, malende Dichter, Dichtermaler.