Der Blautopf inspirierte Eduard Mörike zum Märchen von der schönen Lau. Für den Schriftsteller Schubart wurde Blaubeuren jedoch eher zum Alptraum.
Dem Vergessen entrissen: Autor*innen der Weimarer Republik
Nach 1945 wurden viele der zuvor verfolgten Autor*innen fast vergessen. Es ist ein Verdienst unabhängiger Verlage, diese Werke wieder aufzulegen.
Literarische Orte: Thomas Mann in Bayern
Die längste Zeit seines Lebens verbrachte der Hanseat Thomas Mann in Bayern. Ein kleiner Spaziergang auf seinen Spuren durch die oberbayerische Landschaft.
Ein Solitär der deutschen Literatur: Albert Vigoleis Thelen auf der Insel des zweiten Gesichts
Albert Vigoleis Thelens Meisterwerk „Die Insel des zweiten Gesichts“ ist eines der herausragendsten Bücher der deutschen Nachkriegsliteratur.
Rainer Maria Rilke – Ich ließ meinen Engel lange nicht los
Den Gedichtband "Dir zur Feier" widmete Rainer Maria Rilke seiner großen Liebe Lou Andreas-Salomé. "Ich ließ meinen Engel lange nicht los": Im Grunde die Bestandsaufnahme einer komplizierten Paarbeziehung.
Theodor Fontane – Noch einmal ein Weihnachtsfest
Allen Leserinnen und Lesern ein frohes Fest! Ich wünsche euch ruhige Tage und besinnliche Stunden im Sinne von Theodor Fontane.
Uwe Wittstock beschreibt den Februar 33 als Winter der Literatur
"Februar 33": Sorgfältig recherchiert, rasant geschrieben. Ein gelungenes Buch, das nochmals deutlich macht, welchen geistigen Verlust die deutsche Literatur und Kunst in diesen wenigen Wochen erlitten hat.
Bertolt Brecht: Kuhle Wampe und andere Filme
Bertolt Brecht war zwar vom Medium Film fasziniert, hatte aber damit kein Glück. BB und der Film – das war weniger episches Theater, sondern ein Drama ohne Ende.
Ulrike Draesner schreibt über Kurt Schwitters‘ Jahre im Exil
"Schwitters“, der hochgelobte Künstlerroman von Ulrike Draesner, zeigt exemplarisch auf, was ein Exilantenschicksal bedeutet: Entwurzelung, Identitätsverlust, Vereinsamung.
Berlin in der Wendezeit – zwei Romane, ein Vergleich: Frederic Wianka und «Die Wende im Leben des jungen W.» sowie Lutz Seiler und sein «Stern 111»
Zwei Wenderomane im Vergleich: Lutz Seilers "Stern 111" und "Die Wende im Leben des jungen W." von Frederic Wianka.
Über Brigitte Reimann: «In der Erinnerung sieht alles anders aus»
Die künstlerische Auseinandersetzung von Anke Feuchtenberger mit dem Werk von Brigitte Reimann: Eine passende Hommage an eine große Autorin.
Auch eine Lebensreise: Mit Friederike Mayröcker durch die Nacht
Das Schreiben und Leben der Friederike Mayröcker - ein Gesamtkunstwerk. Das 1983 erschienene "Reise in die Nacht" ist die Bestandsaufnahme einer älter werdenden Frau.
Die müde Helene – weibliche Selbstbehauptung in Marlene Streeruwitz‘ «Verführungen»
Der erste Roman der österreichischen Autorin Marlene Steeruwitz handelt von weiblicher Selbstbehauptung. Unterhaltsam zu lesen, bitterböse und realitätsnah.
Das Leben von Erich Mühsam: Sich fügen heißt lügen
"Sich fügen heißt lügen." Nach diesem Motto lebte der Schriftsteller und Anarchist Erich Mühsam, der von den Nationalsozialisten ermordet wurde.
Karl Kraus – Man frage nicht
Jede Diktatur missbraucht die Sprache für ihre politischen Lügen. Wo gegen Lügen nicht mehr anzugehen ist, droht das Verstummen.