EDITION FAUST: Sahar Mandûr – Ein Mädchen namens Wien

„Ich schlief, ich aß, und ich ging abends aus, tanzen. Ich wollte die Zeit nutzen, um eine Alternative zu diesem Durchschnittsleben zu finden, das ich bisher geführt hatte. Ich wollte eine Nicht-Durchschnittsfrau sein. Doch unter allem, was die Gesellschaft so anbot, fand ich keinen Pfad, den ich hätte beschreiten können.“
Sahar Mandûr, Ein Mädchen namens Wien, Edition Faust, Juli 2022

Sahar Mandûr steht für die neuen, jungen Stimmen der arabischen Literatur: Ironisch, spöttisch, Grenzgängerin zwischen den Welten aus Tradition und Moderne, neue Freiheiten austestend. Übersetzt vom Nahost- und Literaturwissenschaftler Hartmut Fähndrich stellt nun die Edition Faust (Frankfurt) eine bemerkenswerte Erzählung der jungen Autorin aus dem Libanon vor: „Ein Mädchen namens Wien“.

Im Mittelpunkt steht das Mädchen mit dem ungewöhnlichen Namen Wien, das aus der Ich-Perspektive sein Leben von der Geburt an bis ins Alter von 52 Jahren erzählt: Sie studiert, rutscht in eine arrangierte Ehe mit einem Mann, der wegen seiner Zeugungsunfähigkeit Selbstmord begeht. Zunächst in den Fängen seiner Familie, die hinter der Fassade von Wohlanständigkeit kleinkariert und dümmlich ist, gerät Wien als Witwe in eine Gruppe frommer Frauen, die sie bald zutiefst abstößt. An der Seite von Wien, die Karriere als Fernsehmoderatorin macht, ist stets ihr erfolgreicher Bruder und vertrauter Komplize, der ihre exzentrischen Ausbrüche unterstützt. Denn seit dem Tag ihrer Geburt im libanesischen Beirut, die von Bürgerkriegsbomben begleitet wurde, sucht das Mädchen mit dem ungewöhnlichen Namen nach ihrem Platz im Leben und in der Gesellschaft. Eine Suche, die sich zwischen den im Libanon parallel existierenden Welten von Tradition und Moderne abspielt. Ein Leben, das sie atemlos und frei von Denkverboten oder Tabus – vor allem sexuellen – von einem Extrem ins nächste schleudert. Alles probiert sie aus und findet jeweils gute Argumente, es tun zu müssen. 

All das wird in einer saloppen, mitunter frechen Sprache vorgestellt, die dem Ton vieler jüngerer Autoren und Autorinnen in der arabischen Welt entspricht.

Sahar Mandûr, geboren 1977, studierte Psychologie in Beirut und Journalistik in London, wo sie 2015 einen Masterabschluss in Media Studies erwarb. Sie arbeitete von 1998 bis 2017 bei der libanesischen Tageszeitung al-Safîr mit Schwerpunkten auf der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation von Frauen, sozialen Bewegungen und kultureller Produktion in Libanon, Ägypten und Palästina. Heute ist Sahar Mandûr wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Amnesty International für den Libanon.

Ihre Langerzählung „Ein Mädchen namens Wien“ ist in Auszügen auch zu finden in dem Band Kleine Festungen“, Geschichten über Kindheit und Jugend in arabischen Ländern, zusammengestellt und aus dem Arabischen übersetzt von Hartmut Fähndrich, erschienen im Oktober 2021 bei der Edition Faust.

Stimmen zum Buch:
„Das Buch „Ein Mädchen namens Wien“ ist eine turbulente Reise zwischen Kopftuch, Koran, Konventionen genauso wie durch Karriere, Kinderlosigkeit und kulturelle Unterschiede. Zwischen Beirut und Paris beschreibt Mandûr liebevoll, lustbetont und lustig ein unkonventionelles Frauenleben, das für mehr Toleranz diverser Lebensentwürfe einsteht.“ – Katharina Peham, Litrobona

„Ein unterhaltsamer Parforceritt durch die libanesische Gesellschaft, die sich irgendwo zwischen Moderne und Tradition bewegt.“ – Thomas Stöck, Literatur und Feuilleton

Sahar Mandûr: Ein Mädchen namens Wien
Aus dem Arabischen übersetzt von Hartmut Fähndrich
Hardcover, 96 Seiten, Illustrationen von Dominique Rossi, € 20,-
ISBN 978-3-949774-05-8

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für die Edition Faust.

MIRABILIS VERLAG: Besuch vom MDR und Lesungen beim Literaturfest Meißen

Viel los ist derzeit beim Mirabilis Verlag. So kam Katrin Schumacher von MDR Kultur, die in diesem Sommer mit einem Bücherbus unter dem Motto „Unter Büchern unterwegs“ auf Tour durch Mitteldeutschland unterwegs ist, zu Besuch.

„Ich möchte Menschen treffen und mit ihnen über Literatur reden. Ich möchte wissen, was in unseren drei Ländern gelesen wird und wie geschrieben wird, wie Bücher gemacht werden und wo Literatur passiert“, sagt die Literaturkritikerin. Und so machte sie auch Halt beim Mirabilis Verlag, der in Klipphausen/Miltitz seinen Sitz hat.

An Büchern fehlt es nicht im Verlag – so gab es auch dementsprechend viel zu erzählen. Mit dabei waren Muntaha Al-Robaiy und Nicole Nickler mit ihrem Kinderbuch „Layla aus dem Zauberwald“ und Herbert Heinrich Beckmann, der mit dem spannenden Roman „Es sind Kinder“ im Verlagsprogramm vertreten ist.

Die Runde ergänzten Maria Fagerlund und Daniel Bahrmann, die Organisatoren vom Literaturfest Meißen, das vom 10. bis 12. Juni stattfindet. Eine fröhliche und sympathische Bücherrunde mit angenehmen Gesprächen und Interviews bei Kaffee und Kuchen auf der Wiese vor den Verlagsräumen.

Ein großes Dankeschön kam von Verlegerin Barbara Miklaw an die überaus sympathische Katrin Schumacher vom MDR Kultur für ihr Interesse und den schönen Nachmittag  – und an das Literaturfest Meißen, das unabhängige Verlage unterstützt, in diesem Jahr auch einige Büchertische einrichtet und Lesungen ermöglicht. Aus dem Mirabilis Verlag lesen dort Herbert Heinrich Beckmann aus „Es sind Kinder“ am Samstag, 11. Juni, 17.00 Uhr, Martina Altschäfer aus „Andrin“ am Sonntag, 12. Juni, 16.00 Uhr, beide auf der Bühne am Markt, sowie Muntaha Al-Robaiy und Nicole Nickler aus „Layla aus dem Zauberwald“, ebenfalls am 12. Juni, um 15 Uhr auf der Bühne Tuchmachertor. Der Verlag ist an beiden Tagen mit einem Stand vertreten.

Zum tollen Programm des Literaturfestes Meißen geht es hier: https://literaturfest-meissen.de/programm/

Zum Gruppenbild unter der Verlagslinde versammelten sich: Daniel Bahrmann, Maria Fagerlund, Katrin Schumacher, Muntaha Al-Robaiy, Nicole Nickler, Herbert Heinrich Beckmann und Barbara Miklaw (von links).

Infos zu den vorgestellten Büchern:
Layla aus dem Zauberwald
Es sind Kinder
Andrin

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

WORTSCHAU VERLAG: Johanna Hansen – Mondhase an Mondfisch

Eine Partitur von Robert Schumann
Fragmente aus dem Briefwechsel von 
Clara und Robert Schumann 
Lyrik und Malerei von Johanna Hansen

Zwei schöne Wörter, eine Liebesgeschichte und eine Partitur haben zu diesem Buch geführt. Zunächst waren da die Kinderszenen und andere Klavierstücke von Robert Schumann. Eine Partitur vom Trödelmarkt, das Papier bereits leicht brüchig und vergilbt, der Einband schwarz wie der von alten Schulkladden.

Ebenso wie die Musik der Schumanns trägt die Lyrikerin und Malerin Johanna Hansen seit Jahren auch die beiden Wörter »Mondfisch« und »Mondhase« mit sich herum. Während der Pandemie reichte sie beide für das Lexikon der schönen Wörter des Literaturhauses Stuttgart ein. Gesucht wurden Trostwörter und solche, die Zuflucht geben: Für Johanna Hansen die ureigentliche Bedeutung der beiden Begriffe.

»Den Hasen im Mond, ein mythisches Tier, das für die Mondgöttin in einem Mörser wohlriechende Kräuter für ein Unsterblichkeitselexier zerstampft, und den Mondfisch, ein lebendes Fossil, zusammenzubringen, reizte mich sehr«, so die Künstlerin.
Aber wo sollten sie sich treffen? Die Partitur von Robert Schumann wurde schließlich, so unvorstellbar es auf den ersten Blick erscheinen mag, der Ort, an dem »Mondfisch« und »Mondhase« sich begegnen können.

Die Partitur als Malgrund wurde zum Bestandteil eines poetisch-künstlerischen Projekts, das seine endgültige Form dann durch die Lektüre des Briefwechsels zwischen Clara Wieck und Robert Schumann fand. Die Hindernisse, die die beiden Liebenden überwinden mussten, um heiraten und zusammen leben zu können, bewegten Johanna Hansen sehr. Da der Vater Clara Wiecks lange einer Heirat nicht zustimmte, konnten sich die beiden Musiker nur unter konspirativen Umständen treffen, der Brief wurde zu ihrem Medium. »Die Kraft dieser Liebe, aber auch ihre künstlerische Auseinandersetzung, das alles hat mich sehr inspiriert«, sagt Johanna Hansen.

Auf den Doppelseiten dieses Kunstbuches treffen sich die Lyrik Johanna Hansens, ausgewählte Zitate aus dem Briefwechsel von Robert Schumann und Clara Wieck sowie die ausdrucksstarken Bilder von Johanna Hansen zu einem einzigartigen Trialog über Menschen, die wie ferne Monde zu sein scheinen und sich dennoch immer wieder berühren und begegnen. »Mondhase an Mondfisch«: Aus ganz unterschiedlichen Elementen ist ein Versuch über die Liebe, in guten wie in schwierigen Zeiten entstanden, eine Wort-Bild-Begegnung über die Sehnsucht nach Nähe, Berührung, aber auch nach dem Einssein mit sich und dem anderen: der Welt.

Das Kunstprojekt wurde gefördert vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zur Autorin:
Johanna Hansen, Malerin und Autorin, lebt in Düsseldorf. Kindheit am Niederrhein. Studium der Germanistik und Philosophie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm- Universität Bonn. 1. und 2. Staatsexamen.Zunächst Journalistin und Lehrerin. 1991 Beginn der künstlerischen Tätigkeit. Autorin und Malerin. Seit 1993 zahlreiche Ausstellungen, seit 2008 literarische Veröffentlichungen. Seit 2013 Herausgeberin der Literaturzeitschrift WORTSCHAU, www.wortschau.com.
In Zusammenarbeit mit Musikern, Komponisten und Videokünstlern entstanden Performances, Poesiefilme und spartenübergreifende literarische, musikalische und bildnerische Projekte. Texte wurden ins Englische, Lettische, Spanische, Französische und Hindi übersetzt.
www.johannahansen.de
Kontakt: johanna.hansen@t-online.de

Stimmen zum Buch:

„Sehnsucht erfasst alles im Sehnsüchtigen: die inneren Bilder, die Sprache, das, was gehört, gesagt und verstanden wird. Wie in einem Trialog aus Sprache, Bild und Musik manifestiert und umspielt Johanna Hansens Buch eine unstillbare und schon allein deswegen nicht zum ultimativen Happy End sich eignende Sehnsucht.“ – Stefan Hölscher, Signaturen

Ein Blick ins Buch bei den Signaturen: https://signaturen-magazin.de/johanna-hansen—nie-denke-ich-daran-mich-zu-verlieren-.html

„Ein Werk von großer Poesie.“ – Barbara Weitzel, Welt am Sonntag

„Ein Gedichtband, der ein berückend schönes Objekt voller Bilder ist und dazu noch eine Hommage an die Liebe von Clara und Robert Schumann.“ – Birgit Koelgen, Düsseldorf aktuell

Mit Musik Schumanns: Kerstin Bachtler stellt „Mondhase an Mondfisch“ im SWR vor:
„Eine musikliebende Lyrikerin, die auch malen kann, bekommt eine Partitur von Robert Schumann geschenkt und macht daraus ein neues Kunstwerk. Das ist die Geschichte des Langgedichts „Mondhase an Mondfisch“ von Johanna Hansen.“
https://www.swr.de/swr2/literatur/mondhase-an-mondfisch-von-johanna-hansen-100.html

Im Podcast von Regina Lehrkind: https://open.spotify.com/episode/5sP6nPd6JQKBluKJbiwW23

Bibliographische Angaben:
Johanna Hansen
Mondhase an Mondfisch
Wortschau Verlag, Juni 2022
92 Seiten, Kunstbuch, eine Begegnung von Poesie und Malerei, 69,00 € 
ISBN 978-3-944286-37-2

Pressekontakt und Rezensionsanfragen:
Birgit Böllinger
Büro für Text und Literatur
Auf dem Rain 2
86150 Augsburg
Telefon: 0821 4509-133
E-Mail: kontakt@birgit-boellinger.com

oder über den Verlag:
WORTSCHAU Verlag
Winzinger Straße 48, 67433 Neustadt/Weinstraße
Telefon: 0 63 21/4 81 71 73, wolfgang.allinger@wortschau.com

www.wortschau.com

MIRABILIS VERLAG: Wolfgang Allinger und Ute Kliewer – Zeit zieht nicht

Ina und Paul treffen sich an der Universität Marburg. Sie möchten Lepcha lernen, eine Sprache, die vor allem in Sikkim und Darjeeling gesprochen wird. Ihr Traum, diese Himalaya-Region im Grenzgebiet von Nepal, Tibet und Indien zu bereisen, wird jedoch erst vier Jahrzehnte später Wirklichkeit. Auf ihrer Reise lernen sie wunderbare Menschen kennen und tauchen tief ein in die Kultur dieser einzigartigen Bergwelt.

„Erzähl mir von Darjeeling“ lautet der Untertitel dieser besonderen Reiseerzählung: Das Autorenduo Wolfgang Allinger und Ute Kliewer erfüllt diesen Wunsch auf besondere Weise. Poetisch, behutsam und mit einem feinen Blick auf Land und Leute ist „Zeit zieht nicht“ ein Buch, das einen auf ganz besondere Art mit auf Reisen nimmt.

Die Autoren:

WOLFGANG ALLINGER wurde in Dortmund geboren. Er studierte in Dortmund, Duisburg und Perugia. Seit 2017 lebt und arbeitet er in Neustadt an der Weinstraße. Seit 2007 ist er Herausgeber des Literaturmagazins Wortschau.
UTE KLIEWER wurde in Merseburg geboren und wuchs in der DDR auf. Sie studierte an der TU Dresden und lebt und arbeitet seit 1989 in der Südpfalz.

Stimmen zum Buch:

„Einen bezaubernden kleinen Roman, der von einer Reise angeregt wurde, die sie im November 2019 in die Himalaya-Region führte, haben jetzt der Neustadter Wolfgang Allinger und seine Südpfälzer Schreibpartnerin Ute Kliewer vorgelegt: „Zeit zieht nicht“ lautet der Titel, und Entschleunigung ist hier tatsächlich Programm.“ – Holger Pöschl, Die Rheinpfalz

Eine Rezension von Eric Giebel beim Blog Vitabu Vingi mit interessanten Hinweisen zur Sprache Lepcha, die die Protagonisten der Erzählung lernen möchten.

„Wundervolle Reiseliteratur“ – Jörg Berghoff

„Lebensgeschichten. Wunderschön geschrieben und inspirierend.“ – Karminrotes Lesezimmer

Zu Gast bei Hauke Harders Leseschatz-TV: Ute Kliewer und Wolfgang Allinger erzählen etwas über „Zeit zieht nicht“.

Das Buch:

Wolfgang Allinger/Ute Kliewer
Zeit zieht nicht
Erzähl mir von Darjeeling
Mirabilis Verlag, März 2022
112 Seiten, Hardcover, Fadenheftung, 16,90 €
Umschlaggestaltung: Florian L. Arnold
ISBN 978-3-947857-15-9
https://mirabilis-verlag.de/produkt/wolfgang-allinger-ute-kliewer-zeit-zieht-nicht-erzaehl-mir-von-darjeeling/

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag.

MIRABILIS VERLAG: Jürgen Meier – Wöbkenbrot und Pinselstrich

In seinem neuen Roman „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ erzählt der Hildesheimer Schriftsteller Jürgen Meier die Geschichte zweier Familien im vergangenen Jahrhundert – und damit auch die Geschichte dieses Jahrhunderts.

Begeistert äußert sich Konstantin Wecker über dieses Buch:
»Am Schicksal zweier Familien entfaltet Jürgen Meier ein Kaleidoskop der Geschichte von der Kaiserzeit bis zur Studentenbewegung der Nachkriegszeit. Er erzählt von tiefer Verstrickung in die nationalsozialistische Ideologie, von Verblendung und großer Schuld und von einer jungen Generation, die sich aus dem Kreislauf von Ideologie und Habgier befreien will.«

ZUM ROMAN:
Johannes Becker beginnt 1910 ein Ingenieursstudium in Chemnitz und heiratet kurz darauf. Als er zunehmend der völkischen Ideologie der Nationalsozialisten folgt, wendet sich seine Frau von ihm ab. Ähnlich zerrissen ist die Familie Meyer in Ostwestfalen. Der Vater Karl nutzt die Machtübernahme der Nazis aus, um sich an jüdischem Eigentum zu bereichern. Sohn Gottfried, von seiner Mutter aus einem tiefen Friedenswunsch heraus so genannt, folgt dessen Begeisterung für Hitler und zieht in den Krieg. Er lernt Ingeborg Becker, die Tochter von Johannes, kennen und heiratet sie. Trotz schwerer Verwundungen und langer Kriegsgefangenschaft bleibt er auch in der Nachkriegszeit unverändert. Tief geprägt von der nationalsozialistischen Ideologie setzt er seine Kommunistenhetze und seinen Hass auf Juden fort. Ein Unverbesserlicher, der aus dem Krieg und der großen Menschheitskatastrophe nichts gelernt hat. 

Ein schweres Erbe für die nachfolgende Generation: Sohn Georg befreit sich aus dem Muff der Vergangenheit und schließt sich dem anarchistischen Geist der Studentenbewegung an.

ZUM AUTOR:
Jürgen Meier lebt in Hildesheim, wo er lange Leiter der Öffentlichkeitsarbeit am Stadttheater war und die Werbeagentur Aickele & Meier gründete. Seit 1997 ist er als selbstständiger Autor und Journalist tätig. Von ihm liegen zahlreiche Dokumentarfilme, u. a. für NDR und MDR, Buchveröffentlichungen, Radioserien und Theaterstücke vor. 

https://www.autorjuergenmeier.de/

INFORMATIONEN ZUM BUCH:
Jürgen Meier
Wöbkenbrot und Pinselstrich
Mirabilis Verlag, Juni 2021
344 Seiten, Hardcover, Schutzumschlag, Fadenheftung; 14 cm x 22 cm, 24,00 Euro
ISBN 978-3-947857-08-1
www.mirabilis-verlag.de

STIMMEN ZUM BUCH:

„Wer gerne Familienromane mit einem geschichtlichen Hintergrund liest, findet
in diesem tiefgründig geschriebenen Buch ein lesenswertes Beispiel.“ – Andrea Geiger-Blau in „Freie Presse“ Chemnitz

„Jürgen Meier erzählt in einem großen epischen Bogen und mit überzeugenden Dialogen.“ – Volker Jakob, Westfalenspiegel

„Jürgen Meier hat mit diesem Familienroman, der sich über drei Genera-
tionen erstreckt, eine eindrucksvolle Erzählung geschaffen, die dazu dient,
Geschichte zu verlebendigen, um sie besser verstehen zu können.“ – Helmut Johach im „Fromm Forum 26“, der Jahresschrift der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft

„Tiefgründig, spannend und gut geschrieben. Die Figuren erlangen eine Plastizität und spiegeln durch ihr Handeln einen ganzen gesellschaftlichen Werdegang.“
Hauke Harder in seinem Blog Leseschatz

„Ideologie und Habgier“: Die Kulturredaktion der nd stellt unter diesem Titel aktuelle Romane aus unabhängigen Verlagen zum Thema inklusive Leseproben vor.

„Das Leben ist wie ein Hochseilakt. Man kann an der einen oder an der anderen Seite herunterfallen.“ Und so möchte er seinen Roman auch als Plädoyer für eine „maßvolle
Mitte“ verstanden wissen, wo wacher Bürgergeist sich konstruktiv in die Gesellschaft
einbringt.“
Jürgen Meier im Juli 2021 im Interview mit Gabriele Peschke im Westfalen-Blatt.

„Wer sich für diesen historischen Familienroman Zeit nimmt, lernt viel über die deutsche Mentalität, ihr Patriarchat und die enge Verbindung der Zeiten vor, während und nach den Nazis.“ – „Wöbkenbrot und Pinselstrich“ wird als Beispiel in „Deutsch perfekt“, einem Magazin der Zeitgruppe, vorgestellt.

„Wie sich im Deutschland des vergangenen
Jahrhunderts aus Vaterlandsstolz und Kaisertreue erst Kriegslust
und schließlich nationalsozialistischer Judenhass entwickeln konnten,
illustriert der Hildesheimer Autor Jürgen Meier in seinem intimen Mehrfamilienportrait
Wöbkenbrot und Pinselstrich.“ – Anja Dolatta in „Stadtkind Hannover“

Ein Beitrag im Rahmen meiner Pressearbeit für den Mirabilis Verlag